Tiroler Tageszeitung 1945

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Tiroler Tageszeltung
Mittwoch, 27. Juni 1945
STADPUND EANL
Vereidigung der Staatsanwälte Tirols
Innsbruck, 26. Juni. (25K.) Es wird uns mitgeteilt.
Nachdem am 22. Juni ein Teil der Innsbrucher Rechtsanwälte durch die Militärregierung vereidigt worden war, fand am Samstag im Festsaal des neuen Landhauses die Vereidigung der neu ernannten Beam
ten der Staatsanwaltschaftsbehörden statt. Der Vortreter der Militärregierung Major
Kerr hielt vor der Vereidigung eine Ansprache, in der er sagte, daß er selbst in Amerika Generalstaatsanwalt gewesen sei und somit die Pflichten und Aufgaben, aber auch die Schwere des Beruses aus eigener Erfahrung kenne. Er forderte die nenen Beamten auf, der österreichischen Art treu zu bleiben und den Dienst stets im Sinne der
Gesetze und des Rechtes zu versehen. In Er
widerung hierauf führte der zum Generalstaatsanwalt ernannte Dr. Grünewald unter anderem folgendes aus:
Ich danke im Namen aller staatsanwaltlichen Beamten Tirols der Militärregierung und Herrn Major Kerr für das durch unsere Ernennung zum Ausdruck gebrachte Vertrauen.
Ich glaube, daß es an sich keiner besonderen Versicherung bedarf, nur einer Feststellung und des Hinweises, daß alle wahrhaftösterreichischen Beamten. daher auch wir, von unerschütterlichem erfüllt, jederzeit alle unsere Kräfte einsetzen werden für die Erhaltung und Anwendung von Gesetz und Recht unseres Staates, für den Staat selbst für unser Oesterreich.
Von der Bundesbahn Die Bundesbahn hat den Verkehr trotz umfangreicher Bombenschäden wieder aufgenommen. Bis diese Schäden besonders auf dem Gelände der Bahnhöfe Innsbruck, Hall, Brixlegg und Wörgl behoben sein werden und der Verkehr im vorherigen Ausmaße lausen kann, dürfte es ziemlich lange dauern. Viele Fahrleitungen sind gründlich zerstört. Ihre Wiederherstellung ist kompliziert und erfordert viel Zeit. Zum Glück sind die Arbeitskräfte — fast ausschließlich Facharbeiter — mit nur wenigen Ausfällen wieder vorhanden und auch an Material dürfte es nicht großen Mangel haben. Ein großes Glück ist es ferner, daß die Bahnkraftwerke, wie Jenbach=Achensee, Spullerseewerk, Schönberg= Ruetzwerk sowie die meisten Umspannwerke unbeschädigt
geblieben sind. Der Fahrpark ist gering und es wird viel zu reparieren sein. aber für den ersten bescheidenen Bedarf reicht es gerade.
Am Sonntag und Montag wurde zum erstenmal der „Opern= und Operettenabend“ mit auserlesenem Programm gegeben.
Als künstlerischen Auftakt zu einem ordentlichen Spielplan sieht das Tiroler Landestheater eine Mozart=Oper vor, dann die O
rette „Wiener Blut“ — Erstaufführung bereits Sonntag. 1. Juli, um 16.30 Uhr
endlich „Jedermann“ von Hoffmannsthal als
Großfreilichtaufführung am Pfarrplatz.
Gleichzeitig laufen die Vorarbeiten zur Aufführung der „Zauberflöte“ von W. A. Mozart, deren Besetzung eine besondere Ueberraschung für die Innsbrucker Bevölkerung bringen wird. Der Kartenvorverkauf, auch für die bereits angekündigten Musikveranstaltungen, findet täglich von 10 bis 13 und von 16 bis 19 Uhr statt.
Besonders werden die Innsbrucker Kunst
ihre Vertreler aus den Ländern Salzburg des amerihanischen Armeekorps und der Di
visionen, welche als Besatzung in den Ländern
liegen, nahmen daran teil. Lt. Colonel Deutsch sagte, die Aufgabe, Oesterreich — wie in der Moskauer Erklärung versprochen — wieder zu einem freien und anabhängigen Stat zu machen, sei nicht
eine theoretische, sondern eine praktische. Die amerikanische Milttärgesetzgebung werde daher realistisch sein müssen.
Sheater= und Konzertveransialtungen,
Wir werden dies tun, unbeugsam, unbestechlich, unpartelisch und ohne Furcht. Wir würden keiner Kontrolle bedürfen. aber wir scheuen sie nicht, wir wünschen sie sogar, damit die Militärregierung, domit die Oeffentlichkeit, damit jedermann sich überzeugen kann, daß wir das, was wir geloben, auch halten.
Wir sind nur eine kleine Behörde, ein kleiner Beamtenkörper, aber wie bei jedem Körper, kommt es auch hier nicht auf die Masse, sondern auf die Dichte an, auf die Leitungskraft.
Schwer und verantwortungsvoll ist die Aufgabe, die unser harrt. Wir sind berufen, mitzuwirken, mitzuhelfen an richtigen und
Innsbruck, 25. Juni. Das Tiroler Lamdestheater hat wieder seine Pforten für wöchentlich vier Zivilvorstellungen, darunter auch schon etliche Abendvorstellungen, geöffnet. Sein kommissarischer Leiter ist Robert Pleß, der uns als Operettentenor noch in guter Erinnerung ist und zuletzt in Wien am Neuen Schauspielhaus an führender Stelle tätig war. Der neue Direktor wird in seiner durch die Zeitumstände bedingten verantwortungsvollen und überaus schweren Aufgabe durch den beliebten Opernsänger Rudolf Christ als Stellvertreter unterstützt. Er sieht seine erste Sorge darin, dem bis zum Neuaufbau eines ständigen ordentlichen Spielplans und Theaterbetriebes, der
vor allem durch die gänzliche Vernichtung des Theaterfundus in der Dogana,
und Kräfte
mangels außerdem, noch auf erhebliche Schwierigkeiten stößt, ein lang entbehrtes Theater=Unterhaltungs=Repertoire zu bieten.
So fand bereits dank dem großen Verständntis und Entgegenkommen des amerikant
un0
gerechten Entscheidungen, die hohe und die höchsten Güter der
Menschen
Entscheidungen über Vermögen heit, über Leben und Ehre.
Wir werden diese Aufgabe erfüllen, denn ich bin überzeugt, daß hinter mir, dem von der Militärregierung vorläufig eingesetzten Chef der staatsanwaltschaftlichen Behörden, nicht nur die Arbeitskraft und der Arbeitswilse meiner Mitarbeiter stehen, sondern auch ihre Herzen.
Darum kann ich für alle sprechen und sagen, wir werden nicht nur unsere Pflich sondern auch unsere Ehre darin sehen, Stützen und Hüter des Rechtes zu sein in einem freien Oesterreich!
an
und Frei
Die neuen Staatsanwälte
Ernannt wurden unter anderen:
Zum Lenter der Oberstaatsanwaltschaft
schen Kommandos, unter dessen Beauftragten Armesveranstal
freunde die Rückkehr des um das heimische Musikleben hochverdienten Musikdirektors
Fritz Weidlich begrüßen, der mit einem Beethoven=Konzert im Riesensaal der Hofburg (unter Mitwirkung des Orchesters des Landestheaters) seine alte Tätigkeit begann.
Im Zusammenhang mit dem Neuaufbau des heimischen Musik= und Theaterlebens bittei die Leitung des Landestheaters nochmals österreichische Bühnenschaffende, sich zu melden. Auch werden zur Neuaufstellung des Theaterchors dringend Sänger und Sängerinnen benötigt.
Beerdigung Aus Gnadenwold wird uns berichtet: Am 22. Juni d. J. starb im 58. Lebensjahre nach langem Leiden Frau Maria Heiß, geb. Unterberger, die Gattin des weit bekannten Gungl=Wirtes Josef Heiß in Gnadenwald, der wieder Bürgermeister der Gemeinde Gnadenwald geworden ist.
AUS GSTERREICH
Ziel und Aufgabe der amerikanischen Militär=Justizverwaltung
Solzburg, 27. Juni. Lt. Colonel Eber
isch, amerikanischer Chef
hard P. Deutsch, umermänischel Thef der In
Wenn Glochken wandern müssen.
Salzburg, 2. Juni. Im Juni 1942 ha
en die Glocken der Stiftskirche
wurde der
Befehl gegeben, daß sämtliche Grocken der Diogese Salzburg abgeliefert werden. Ein Gesuch, wenigstens die Grocken der Stifts
kirche St. Peter zu verschonen, wurde abgelehnt.
Ein Ganamteleiter sagte damals: „In Salzburg wird ehnehin zn diel geläutet, man
wird nur in der ###orgenruhe gestört.“ Um
die St.=Peler=Glochen abgumontieren, be
dürfte es großer Drautseilkurbeln und Flaschengtige. Das „Geichnte“ bestand aus sechs Glocken, von denen die größte 5698
wog. Es hatte ein Gesamtgewicht von 12.093 ## # üch noch eimma
Kile. in Koßte tsche uag sicc Noch einnn hören, da sie sich vom Drahtseil löste, auf das stiegte und dabei beachtliche Schäden anrichtete. Auf schweren Laftwagen brachte man sie dann zu ihrem Sammellager. Es aeb da irgendivo einen guten Oesterreicher, dem es gelang, den Weitertransport zu verhindern und hiermit das größte Gelante der Dibzese Saigburg zu retten. Aehnlich ging es auch anderen Kirchen, deren Glocken beim Einmarsch der Amerikaner schon var dem Schmelzosen von Brixlegg standen.
ist man daran gegangen, festzustellen, wem die Glochen gehören, um sie wieder an ihren Herkunftsort zurückzubringen.
Captain Curran, eigene Armesveranf tungen durch das Ensemble des Hauses statt.
Als Zivilvorstellung war dasselbe Programm esetzt, die „Bunt#
angesege, die „Bante Revne“. Es spielten als Stammensemhle die Damen Pleschner, Fügner, Fleischner, Boewer, Heinen und Waeber und die Herren Christ, Kellein, Pretsch. Breiner und Süßenguth mit Musik=, Schlager=, Arien= und „Black out“=Nummern sowie als Gast u. a. das bekannte Godlewski=Ballett mit verschiedenen Tanzdarbietungen.
slizverwaltung der obersten Militärregierung für Oesterreich, . ärte —.
erklärte auf einer Konferenz der amerikanischen Landes= und Bezirksinstizverwaltungsoffiziere in Salzburg: „Es „ ameribanischen Justig
ist die Aufgabe der amerinünischen Justizver
waltungsoffiziere, dafür Sorge zu tragen, daß die gesamte Nazigesetzgebung
in Theorie und Praxis in Oesterreich abgeschafft wird.“
Die Konferenz ist die erste in einer Reihe ähnlicher Besprechungen über die Justizver
waltung der amerikanischen Armee im besetz
Die ernährungswirtschaftliche Lage Tirols
ch verschiedene Tiroler Gemeinden ha
ben ihre Glechen vor dem Brixlegger
Schmeigosen gereftet. So wurden von Innsbreicher Kirchen Glacken in Brixlegg sichergestellt und auch die ##farrkirchen in Thaur und Hall haben ihre Glocken in Brixlegg wiedergesunden.
Noch keine zwile Gerichtsbarkeit
Linz, 26. Juni (JSB.) Wie wir von zuständiger Seite erfahren, ist im Sprengel des Bezirks= und Landesgerichts Linz die richter
liche Tätigheit in burgerlichen Rechtsstreitigkeiten, in Angelegenheiten der außerstrei
In den letzten Tagen hatte der Landesobmann der Tiroler Bauernschaft, Oekonomie
gung
Leiter der Dr. Allerich Obrist, zum 1. Staatsanwalt Dr. Franz Riecabona und fünf weitere Staatsanwälte für die Behörden.
Generalstaatsanwalt Dr. Grünewald sowie der Staatsanwalt Dr. Riecabona wurden im Jahre 1938 durch die Nazibehörden verhaftet, vor Gericht gestellt und mit gekürzten Bezügen aus dem Dienst entlassen. Kurz vor dem Umbruch wurde Generalstaatsanwalt Dr. Grünewald wegen Beteiligung an der Widerstandsbewegung von der Gestapo verhaftet und zum Tode verurteilt. Die Oeffnung der Sperre bei Seefeld auf Befehl Dr. Grubers und der Einmarsch der Amerihaner verhinderten die von Hofer und Primbs beschlossene Hinrichtung.
dann Landeshauptmann=Stellvertreter Inge nieur Dr. Weißgatterer teilnahm, war mit einem ehrenden Gedenken der schweren Blutopfer unserer Heimat und des Tiroler Bauernstandes, die dieser grausamste aller Kriege und nun damit die Wiedererrichtung unserer Freiheit und Selbständigkeit von uns forderte, eingeleitet.
Lebensmittellieferungen für Tirol
Die Sicherung einer einigermaßen zureichenden Ernährung unserer Heimat war der einzige Gegenstand dieser umfangreichen Arbeitstagung. Der Landesobmann Oeh.=Rat Josef Muigg gab einen längeren Bericht über die von ihm bereits mit Vorarlberg. Salzburg, Oberösterreich, Bayern und Südtirol, also mit allen uns erreichbaren Liefergebieten geführten Verhandlungen über die Belieferung Tirols mit Lebensmitteln. Diese erste Fühlungnahme mit den dort maßgebenden Stellen und die dann fortlaufend weitergeführten Verhandlungen konnten einige konkrete Erfolge erreichen. Trotzdem, daß teilweise in jenen Ländern die Versorgungskrise
Das Verkehrsbild Innsbruck, 25. Juni. Das Tiroler Ver
kehrsleben auf den Eisenbahnen sowohl wie
idstraße wird zur Zeit v. „
auf der Landstrage wir dur Zeit von den heimkehrenden Flüchtlingen und von den
aus der Wehrmacht bzw. aus den Auffang
lagern entlassenen Soldaten beherrscht. Oft nach tagelangen Fußmärschen, schwer bepackt, ziehen sie müde und matt ihres Weges, trotzdem frohen Herzens, daß sie endlich nach vielen Monaten, nicht wenige sogar nach vielen Jahren in ihre Heimat zurückkehren. In absehbarer Zeit werden sie bei ihren Angehörigen sein, von denen die meisten seit dem ersten Frühjahr keine Nachricht mehr erhalken haben.
die Versorgung unserer Bevölkerung aufgebracht werden soll und die immer vollig un
in Grundbuchs=, Handels= und Genossenschaftsregistersachen bislang noch nicht ausgenommen worden. Auch eine Beglaubigung von Urkunden, Hinterlegungen von Geldbeträgen ist zur Zeit nicht möglich. In Strafsachen ist vorläufig eine beschränkte Amtstätigkeit insomatt
zureichend war, ist durch den Mangel an ge
ernten Arbeitskräften und an Betriebsmitteln wie auch durch die umfangreichen Feldverwüstungen ganz erheblich zurüchgegangen. Die Versorgungslage wurde dadurch noch besonders verscharft, daß sehr große Vorräte an Lebensmitteln, die uns durch viele Wochen hinweggeholfen hätten, durch Raub und Plünderung, aber auch durch unberechtigte Ausgaben an einzelnen Orten einer allgemeinen und gleichmäßigen Versorgung entzogen wurden. Dazu kommt dann noch die außerordentlich erhöhte Bevölkerungszahl durch die immer noch große Menge von Flüchtlingen aus aller Herren Länder.
In den einzelnen Bezirken waren dann, wie der Bericht der einzelnen Bezirksobmänner über die Versorgungslage in ihren Bezirken ergaben, noch durch die Verkehrssperre zusätzliche Versorgungsstörungen aufgetreten.
noch schärfer auftritt als bei uns, konnten doch Siefern
ieferungen von 1000 Tonnen Getreide und 1300 Tonnen Kartoffeln aus Bayern. von rund 200 Tonnen Kartoffeln aus Südtirol so
wie die Lieferung von Nährmitteln und Schlachtvieh aus Oberösterreich, Salzburg Vorarlbe
und B#####lberg erreicht werden.
Die Lage ernst
Die Ernährungslage Tirols ist aber, wie dann Landeshauptmann=Stellvertreter Ingenieur Weißgatterer ausführlich darlegte, weiterhin außerordentlich ernst, da das Land Tirol seit jeher zum größten Teil Zuschußland ist, die früheren Ausfuhrgebiete aber infolee der eigenen Notlage nicht mehr liefern hönnen oder nur gegen Kompensation in wichtigen Bedarfsgütern liefern wollen. Die eigene Erzeugung aber, aus der nun in erster Linie
Das Letzte einsetzen
Die in dieser Tagung versammelten leitenden Männer der Tiroler Bauernschaft spro
chen es aus ihrem Verantwortungsbewußt
Pett ar Dier Warir dlichste
„ Etigaets Msoiden aufge.
nommen worden, als gewisse einzelne Falle dem Bezirksgericht von den amerikanischen
Militärjustigbehörden zur Behandlung abgetreten werden. Die Erledigung anderer
Strafsachen, nomentlich die Einbringung von
Privatklagen ist zur Zeit ausgeschlossen.
Antifaschistische Volkssolidarität in
Steiermark
antifaschiftische
Moskau
Graz, 25. Juni.
Volkssolidarität teilt über Radio mit, daß nach einem Uebereinkommen aller drei demokratischen Parteien die Aufstel
enier der entient hitlichen Roltesalbarikt in der Steiermark beschlossen wurde.
Menschen als Verfuchskaninchen
Zwei amerikanische Pressekorrespondenten schen, daß Ragi=Wissenschaftler an tausen
sein für die Gesamthett als dringsichste Forderung aus, daß unsere Bauern das Letzte noch einsetzen, um die Erzeugung aus dem eigenen Boden zu steigern, vor allem aber, daß die Bauern opferwillig und pflichtbewußt ihren Ablieferungsverpflichtungen restlos nachkommen, um eine gleichmäßige und gerechte und dann auch noch bei aller Not noch erträgliche Versorgung unserer Heimat zu erreichen. Jeder Verstoß gegen die Bewirtschaftungsvorschriften, wie der unbefugte Verkauf und sonstige Abgabe von bewirtschafteten Lebensmitteln, wird weiterhitt noch strenger und schärfer verfolgt werden als bisher.
Der Landeshauptmann nahm dann die Vorstellung der Begirksobmänner der Tiroler Bauernschaft durch den Landesobmann entgegen. Anschließend daran nahmen die Bezirksobmänner an der Konferenz der Beziekshauptleute unter dem Vorsitz des Herrn Landeshauptmannes teil.
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den Internierten von Dachau Experimente durchführten, zu denen man sonst Meerschweinchen nanm. Ein deutscher Malariaspezialist. Dr. Klaus Schilling, hat über lausend Gefangene mit Malaria infiziert und
stellte dann Verstche mit ihnen an. An an
Gesongenen wurde die Wirkung von
Veränderungen des Luftdruckes studiert. Oft versuchten Opfer sicn die Haare auszureißen, da ihnen der Druck im Kopf unerträglich wurde. Weiterhin mußten Gefangene gewisse Mittel einnehnen. die ihr Blut zum Gerinnen brachte. Dann öffnete man ihnen die Pulsabern, iun ## messen, wann und wir
der Gerinnungsprozeß einsetzte. Anderen Opfern fügte man en Studienzwecken künstliche Kriegsverwundungen zu. Weitere Ver
suche bestanden darin, die Wirkung von Eis
bädern auf die monschliche Konstitution festzusteilen. Man begann mit der Temperatur der Nor#see und ließ das Wasser dann immer kälter werden. Schließlich mußten Häftlinge Salzwasser trinken, um festzustellen, wann schüdliche Wirkungen eintreten.