Tiroler Tageszeitung 1945
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Seite 2 Nr. 38
Tiroler Tageszeitung
Samstag, 4. August 1945
fadtund Land
Ansere Heilmittelversorgung
Sofort nach dem Zusammenbruch des Hitler=Regimes in österreich wurden für die heimische Wirtschaft wieder die ihr gemäßen Organisationsformen geschaffen. Für die Apotheker unseres Landes war dies die schon seinerzeit im österreichischen Gesetz vorgesehene Apothekerkammer, der nun sämtliche Apotheker Tirols sowie alle Pharmazeuten im Lande angehören. Diese Kammer untersteht der Landesregierung; sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes. Zum kommissarischen Leiter wurde Dr. Guido von Weber in Innshruck bestellt, zum Geschäftsführer Roberk Pan, als Beiräte fungieren die Apotheker Josef Müller in Hall und Goetze in Mühlau. Die nazistische Bezirksapothekerkammer, als Glied der Reichsapothekerkammer, die dem Innenministerium in Berlin
unterstand, hat selbstverständlich bei uns zu existieren aufgehört.
Die Apothekerkammer sieht ihre Hauptaufgabe darin, den Kranken weiter die nötigen Heilmittel zu bieten. Diese Aufgabe wurde bisher trotz aller Schwierigkeiten gemeistert.
Sehr günstig ist die Versorgung mit Verbandstoffen, die den Bedarf vollkommen deckt. Die Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Verbandstoff=Fabriken bewährt sich gut.
Nun noch ein Wort über Heilpflanzen. Ti
rol ist außerordentlich reich an wertvollen, wildwachsenden Heilpflanzen, die vielfach die entsprechenden eingeführten Drogen voll ersetzen. Die während der Naziherrschaft übliche Sammlung durch die Hitler=Jugend hat sich nicht bewährt, da der gute Wille der Kinder durch mangelnde Umsicht ihrer Führer zunichte gemacht wurde. In Hinkunft werden die Heilkräuter wieder auf wirtschaftlicher Grundlage gesammelt. Vorerst wurden hierfür im Bezirk Kitzbühel die Voraussetzungen geschaffen. Kinder, ältere Leute, vielfach auch Flüchtlinge, die noch nicht heimkehren können, sammeln Baldrian, Beerentraubenblätter, Arnika und manch andere würzige Alpenpflanze. Bald wird auch die Beerenernte einsetzen. An planmäßigen Anbau von Heilpflanzen ist vorerst nur für den gelben
Fingerhut gedacht, aus dem das wichtige Heilmittel Digitalis gewonnen wird. Bei gut durchorganisierter Sammlung wird die Ernte an Heilkräutern über den Eigenbedarf des Landes hinaus einen reichen überschuß ergeben, für den es rechtzeitig Absatzgebiete zu sichern gilt.
Zum Schluß sei noch ausdrücklich festgestellt, daß die Tiroler Apothekerschaft trotz des durch Tausende und Tausende von Flüchtlingen außergewöhnlich gesteigerten Verbrauches den Kranken auch in dieser schweren Zeit die nötigen Heilmittel geboten und damit eine große Bewährungsprobe gut bestanden hat. (25K.)
Wie unser Blatt schon mehrfach berichtete, veranlaßten Unwetter schwere Vermurungen im Zillertal, in Pill, Reith bei Brixlegg und auch anderorts. Der hohe Grundwasserstand des Inn verwandelte viele tiefliegende Grundstücke des Tales durch Wochen in Seen, was natürlich die Heuernte sowohl in Menge als auch an Güte arg beeinträchtigte.
Dazu tauchte da und dort der Kartoffelkäfer auf und läßt die Landwirte durch die notwendigen Suchaktionen nicht zur Ruhe kommen. schmarzos Jahr f“ die
Alles in allem: ein schwarzes Juhr für die Bauern und damit für uns alle, die wir in unserer Ernährung in so hohem Maße auf die eigene Erzeugung angewiesen sind.
General Bethouart in
Kitzbühel, 1. August.
In die festlich geschmückte und reich beflaggte Bergstadt Kitzbühel hielt heute unter dem Klange der Kirchenglocken der Oberkommandierende der französischen Besatzungstruppen in Österreich, General Bethouart, in Begleitung von General Bondis, seinen Einzug zum Besuch des östlichen Tirols. Um 1 Uhr mittags präsentierte unter dem Klange der Trompeten die angetretene Ehrenkompanie der 4. marokkanischen Gebirgsdivision vor dem GrandHotel als der hohe Gast vorfuhr. Begrüßt durch den Regimentskommandeur, Colonel Marty, schritt General Bethouart die Fahnenabordnung und die Ehrenkompanie ab. Anschließend wurden ihm die Behörden des Bezirkes und der Stadt Kitzbühel vorgestellt.
Wenig später hatte der General die Vertreter der Bevölkerung des Bezirkes zu einer Besprechung in das Grand=Hotel gebeten. General Bethouart dankte für die freundliche Begrüßung, die er in Kitzbühel gefunden, und gab seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß er im Bezirk Kitzbühel begeisterten Willen zum Aufbau österreichs
Schweizer Hilfe für Innsbruck
Innsbruck, 3. August. Die Schweizer Kolonie erlebte im Café „Tirol“ ihren Nationalfeiertag festlich. Der Abend erhielt eine besondere Note durch die Anwesenheit von Kommandant Delestré und Capitaine Bussary der französischen Militärregierung. Nach den Begrüßungsansprachen des Präsidenten der Kolonie, Herrn Schneider, und des Herrn Konsulatssekretärs Doppler trug der Züricher Schriftsteller Hans Roelli einige Gedichte vor, die ungeteilten Beifall ernteten. Sodann hielt Professor Erisman die Festrede zum 1. August, dem Tag, an dem 1291 die Eidgenossenschaft am Rütli gegründet worden ist. Lebhafter Beifall dankte dem Redner, der sich spontan steigerte, als er über die Errichtung der Schweizer Spende berichtete, die durch die Bemühungen von Herrn Ing.
Boßhard zustande gekommen ist.
Bisher wurden mit Unterstützung der Regierung durch die Eidgenossen allein 100.000
Schweizer Franken für die Stadt Innsbruck aufgebracht und in nächster Zeit werden Medikamente, Viehimpfstoffe und Lebensmittel hier eintreffen. Weiter wurde für 2400 Kinder durch einen Monat ein täglicher Zusatz von je ¼ Liter kondensierter Milch aufgebracht, für 6700 Kinder ein täglicher Zusatz von 40 Gramm Käse. Weiter ist auch in nächster Zeit vorgesehen, österreichische Kinder zur Erholung in die Schweiz zu bringen.
Nach dem Absingen der Schweizer Nationalhymne brachten Frau Berthe Waeber und Herr Adolf Boßhard vom Landestheater eine eindrucksvolle Szene aus Schillers „Wilhelm Tell“. Herr Roelli erntete für seine Lieder zur Laute in Schweizer Mundart großes Lob.
Uns aber gebührt es, erneut zu danken für die unentwegte Schweizer Hilfsbereitschaft, die wir nun schon zum zweiten Male innerhalb eines Menschenalters in so großzügiger Weise erfahren.
findet. Der General gab wiederholt seine Versicherung darüber ab, daß es die erste Aufgabe seiner Person sei, die wirtschaftliche
Notlage des Landes sobald als möglich zu beheben, und betonte, daß Frankreich aus kameradschaftlichen Gefühlen zu österreich Lebensmitteltransporte durchführen wird, obwohl die wirlschaftlichen Verhältnisse in Frankreich selbst äußerst schwierig seien. Dies, so führte der General in seiner Ansprache aus, soll ein Beweis des großen Entgegenkömmen und der Hilfsbereitschaft sein. Abschließend betonte der französische General. er rechne jedenfalls auf eine tatkräftige Mitarbeit aller jener treuen Österreicher, die ihre Heimat lieben.
Bezirkshauptmann Werner dankte im Namen der Versammelten für die herzlichen und aufrichtigen Worte und bat den General, bei seiner nächsten Anwesenheit in Wien sich dafür einzusetzen, um diejenigen Grenzerweiterungen für das Land zu erreichen, die für Tirol lebenswichtig sind.
General Bethouart trug sich sodann als erster in das neuangelegte Ehrenbuch der Stadt Kitzbühel ein. (REG.)
Rund um die Bergstadt
Ernteausfälle in Tirol
Von unterrichteter Seite erfahren wir:
In kaum einem anderen Jahr der Geschichte unseres Landes hat die eigene landwirtschaftliche Erzeugung eine so große Bedeutung wie heuer. Leider wird gerade in diesem Schicksalsjahr unsere Tiroler Landwirtschaft von besonders schweren Unbillen heimgesucht.
Der Krieg hat 135 Bauernhöfe ganz oder teilweise zerstört, unzählige Bomben
trichter haben besten Kulturboden unfruchtbar gemacht. Dazu versagte in großen Gebieten des Landes das Wintergetreide fast ganz, so daß mit einem Drittel Verlust gerechnet werden muß. Starker Rostbefall, besonders im Oberinntal, schädigte
die Restbestände sehr. In dieser Gegend herrschte durch lange Zeit eine verheerende Trockenheit, die das noch brauchbare Getreide notreif brannte und die Heuernte auf die Hälfte des Normalanfalles herabdrückte.
Auch der garten= und feldmäßige Gemüseanbau nahm dadurch schweren Schaden. Die Kohlweißlinge traten in selten gesehenen Mengen auf, wodurch die Kohlernte im Herbst stark in Mitleidenschaft gezogen wird.
Was im Oberland an Niederschlägen mangelte, ging im Unterland nieder. Starker H gelschlag brachte Ernteausfälle bis zu 60 Prozent. Auch die Almweiden wurden hiervon betroffen, bedeutende Milchrückgänge waren die Folge.
Man schreibt uns:
Wenn auch Kitzbühel, die Bergstadt zu Füßen des Kaisergebirges, von Bombenwürfen verschont geblieben ist, so sind doch große Schwierigkeiten zu meistern, die den ganzen Einsatz des rührigen Bürgermeisters Hechenberger und seiner Mitarbeiter verlangen.
Der Bürgermeister der Stadt Kitzbühel hat sich die Aufgabe gesetzt, für die Bevölkerung wieder klare und ordentliche Verhältnisse zu schaffen und das Leben der vielen tausend Menschen, die gegenwärtig die Stadt bevölkern, erträglich zu gestalten. Kitzbühel beherbergt gegenwärtig viermal soviel Menschen als in Friedenszeiten und die wirtschaftlichen und organisatorischen Maßnahmen der Behörde verlangen Elastizität und Improvisationskunst.
Vor allem erforderte das Wohnungsproblem viele durchgreifende Maßnahmen um eine einigermaßen gerechte Verteilung der zur Verfügung stehenden Wohnräume zu sichern.
Gleichlaufend mit der überfüllung der Stadt ging durch einige Zeit die Nahrungsmittelknappheit. Vor allem machte sich der Gemüsemangel stärker bemerkbar. Trotz all dieser Schwierigkeiten ist es durch umsichtig und weitschauend durchgeführte Maßnahmen gelungen, alle Probleme einer zufriedenstellenden Lösung zuzuführen.
Die Bergstadt ist bestrebt, sich für den hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft wieder einsetzenden Fremdenverkehr zu rüsten. Mit Unterstützung des Bezirkshauptmannes Max Werner wird die Stadtgemeinde ein großes Sanatorium einrichten, in dem Kranke aus allen Ländern Erholung und Genesung finden werden. Durch Gewinnung hervorragender Fachkräfte wird diese Heilstätte dazu beitragen, daß Kitzbühel neben seiner landschaftlichen Schönheit noch einen
neuen Anziehungspunkt erhält. Durch günstigen Abschluß von Verhandlungen ist es gelungen, bereits den bekannten Röntgen=Facharzt Dozent Dr. Frank für dieses Projekt zu gewinnen. (REG.)
Die nächste Fortsetzung der Feuilletonfolge von Geraldine Katt erscheint in der Montagausgabe, vom 6. August.
Todesfall
In Zirl starb Frau Elise Warberger, Spenglermeisterswitwe, 74 Jahre alt.
THEATER
Landestheater
Samstag, 18.00 Uhr: Erstaufführung „Die Zauberflöte.“
Sonntag, 14.00 Uhr: „Prozeß Mary Dugan.“ 18.00 Uhr: „Die Zauberflöte.“
Wochenspielplan
Montag, 18.30 Uhr: „Jedermann“.
Dienstag, 18.30 Uhr: „Jedermänn“
Mittwoch, 18.00 Uhr: „Zauberflöte“.
Donnerstag, 18.30 Uhr: „Mary Dugan“
Freitag, 17.00 Uhr: Gastspiel der Breinößlbühne: „Die drei Dorfheiligen“.
Samstag, 18.30 Uhr: „Wiener Blut“
Sonntag, 14.00 Uhr: „Wiener Blut“ (beschränkter Kartenverkauf).
18.30 Uhr: „Mary Dugan“
Montag, 18.00: „Zauberflöte“
„Prozeß Mary Dugan“
Unter der ausgezeichneten Regie von Siegfried Süßenguth — der übrigens im letzten Hofmannsthal=Abend durch temperamentvollen und feinsinnigen Vortrag begeisterte — ging am vergangenen Samstag die Erstaufführung des Sprechstückes „Prozeß Mary Dugan“ über die Bühne.
Vor achtzehn Jahren uraufgeführt, aus dem gleichnamigen Film bekannt und während der Nazijahre durchaus verboten, hat Veillers Kri
Dugan, von Elfi Angele ganz im Sinne ihrer Rolle gespielt, gestaltete Fred Liewehr ihren Bruder und späteren Anwalt Jimmy Dugan in meisterhafter Vereinigung der menschlich liebenswerten Züge des ersteren und der scharfen, beweiskräftigen Logik des letzteren zur überzengenden, von Tatkraft sprühenden Hauptfigur des Stückes, dem alle unsere Sympathien entgegenfliegen. Fred Liewehr in seiner packenden Darstellungskunst Zug um Zug zu folgen, war ein reiner Genuß.
Der geschliffene Dialog, der, ohne schleppend zu werden, in den beiden erbitterten Gegenspielern, Staatsanwalt Galway. Paul Schmid und Mary Dugans Rechtsanwalt, Anton Straka, Fred Liewehr, alle Spitzfindigkeiten dieser Partnerschaft treffend aufzeigt, fand in den genannten Sprechern eine prachtvolle, fein zugefeilte Wiedergabe, wie sich überhaupt das Spiel des Staatsanwaltes durch große Mäßigung auszeichnete.
Von den übrigen Rollenträgern, die durchaus alle gefielen, seien noch außer Polizeiinspektor Hunt, Will Tom Stassar, Polizeikapitän Price, Hermann Kellein. und Hans Ulrich Bach als Dr. Welcome. Dagmar Lorne und May Harris, Marion Richter und Evamaria Meier genannt, die eine entzückende feminine Note in die Handlung brachten.*
Ebenso setzte — Gegenstück des würdigen Richters Nash (Oskar Fritzler) — Georg Matthes als Gerichtsdiener dieser Handlung erheiternde Blitzlichter auf.
Zu Frau Edgar Rice die in Berthe Waeber die
minalstück — eine Schwurgerichtsverhandlung in Ju Jan Eogar diee, die in Drrche Laeber die
der Mordsache Edgar Rice ohne Kulissenwechse! — gramgebeugte Witwe vorzuglich mimte, stand die in Aufbau und Tendenz der Handlung das typisch kleine Französin Marie Ducrot, Isa Roland, in amerikanische Milieu zum Vorwurf. Zu Mary lebhaft=erfrischendem Gegensatz. Obwohl das Be
weisargument zur Entlarvung des Täters am Schluß des Stückes als nicht unbedingt überzeugend empfunden wurde, verfolgte das Stück im übrigen doch eine logische Steigerung und fand den vollen Beifall des ausverkauften Hauses.
Sch.
FILMTHEATER
Kammerlichtspiele: „Die falsche Braut“. Zentral: „Die große Nummer“. Triumph: „Karneval der Liebe“. Löwen: „Lache Bajazzo!“ Laurin: Gastspiel der Klingenschmidbühne (4.00 und 6.30 Uhr). Hall: „Lumpazi Vagabundus“, Spielzeit: 3.00, 5.00, 7.00. Vorverkauf: 10.00—11.00. Kitzbühel: „Dr. Crippen an Bord“. Hirschen, Kufstein: „Frauenliebe — Frauenleid“ Wörgl: „Rigoletto“ St. Johann: „Romantische Brautfahrt". Wattens: „Wiener Blut“.
Fußball am Sonntag
Tivolisportplatz
15.00 Uhr. F. C. Silz — Sportverein Innsbruck. Im Vorspiel um 13 30 Uhr: Schwaz=Jugend gegen Sportverein=Jugend.
Die amerikanischen Industriellen wollen während der nächsten 12 Monate 9000 Millionen Dollar für neue Anlagen und Einrichtungen aufwenden. Außerdem erwartet man, daß 1500 Millionen Dollar für Gas, Elektrizitätswesen und Eisenbahnen aufgewendet werden.
Die Kriegsschäden Italiens werden auf 2 Millarden Lire geschätzt.
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Alle ehemaligen Wehrmachtangehörigen,
die sich derzeit in Tirol aufhalten undn Salzburg, Oberösterreich, Steiermark, Kärnten, Vorarlberg und Südtirol beheimatet sind, haben sich unter Mitnahme ihrer militärischen Dokumente bis Samstag, 4. August 1945, in Innsbruck, Museumstraße 30 (Entlassungsstelle der Abwicklungsstelle Wehrmacht von 8.00 bis 12.00 Uhr zwecks Entlassung und Heimreise zu melden.
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Die Landeshauptmannschaft, Abwicklungsstelle Wehrmacht, gibt bekannt, daß sich alle. im Großraum Innsbruck ständig wohnhaften ehemaligen Wehrmachtangehörigen, die noch keinen Entlassungsschein der alliierten Mächte besitzen, nach folgender Aufstellung in der Abwicklungsstelle Innsbruck, Museumstr. 30 (Waisenhaus), zwecks Entlassung aus der
Kriegsgefangenschaft zu melden haben: am 3. August von Nr. 1—5500
am 4. August von Nr. 5501—6000 am 6. August von Nr. 6001—7000 am 7. August von Nr. 7001—8000 am 8. August von Nr. 8001—9000
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Aufnahme in die Stadtschutzwacht
Auf Grund der Ermächtigung des Herrn Sicherheitsdirektors für das Land Tirol wird für den Polizeirayon Innsbruck eine Stadtschutzwache errichtet. Die für die Dauer des Bedarfes beim Polizeipräsidium in Innsbruck aufgestellte Wache untersteht dem Polizeipräsidenten und ist dem Sicherheitswache korps angegliedert.
Aufnahmebedingungen:
1. Die Bewerber müssen einen Eid auf die österreichischen Gesetze leisten, zwischen 25 und 50 Jahre alt, körperlich rüstig und in jeder Hinsicht unbescholten sein.
2. Die Aufnahme erfolgt auf Grund der Anmeldung des Bewerbers beim Kommando der Sicherheitswache des Polizeiprädiums Innsbruck, Zimmer 217.
Die Angehörigen dieser öffentlichen Wache erhalten Uniform und Bewaffnung vom Polizeipräsidium Innsbruck beigestellt. — Das Dienstverhältnis ist von beiden Seiten jederzeit lösbar.
Der Bewerber hat ein Gesuch mit selbstgeschriebenem Lebenslauf und irgend ein persönliches Dokument mit Lichtbild einzubringen. Die Vergütung für die Dienstleistung erfolgt nach der Vergütungsgruppe IX der Tarifordnung A für Angestellte bei öffentichen Verwaltungen und Betrieben.
Der Leiter des Polizeipräsidiums Dr. Junger,
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