Tiroler Tageszeitung 1945

Monat:7

- S.46

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Seite 2, Nr. 29
Tiroler Tageszeitung
Mittwoch, 25. Juli 190
Auél Stadt und Lond
Für die gefallenen französischen Soldaten des Krieges 1939—1945
Landestheater
Mittwoch, 18.30 Uhr: „Das Glas Wasser.“
Am Dienstag, den 24. Juli, wurde um halb 11 Uhr in Anwesenheit des Herrn General Bethouart in der St.=NikolausKirche ein Requiem zu Ehren der gefallenen französischen Soldaten des Krieges 1939 bis 1945 abgehalten. In seiner Predigt gedachte Generalfeldprediger Salaün der gefallenen Kameraden und sagte u. a.: „Sie starben, damit Frankreich lebe, und unsere Aufgabe wird es sein, dafür zu sorgen, daß sie nicht umsonst gefallen sind.“
Auch in der evangelischen Christuskirche in der Richard=Wagner=Straße fand um 10 Uhr ein Gedächtnisgottesdienst für die Gefallenen statt.
Aus dem gleichen Anlaß fand um 10 Uhr vormittags im Hotel „Wilder Mann“ eine feierliche, von den beiden Rabbinern Charbit und Zini der Besatzungstruppen in Österreich geleitete religiöse Zeremonie statt.
Der heißeste Tag in Innsbruck
Am 22. Juli war in Innsbruck der heißeste Tag dieses Jahres. Als Höchsttemperatur wurden 34 Grad im Schatten gemessen. Die Monatsdurchschnittstemperatur für Juli beträgt 17.6 Grad. Sie wird aus vier Ablesungen, die morgens um 7 Uhr früh, mittags um 14 Uhr und zweimal am Abend vorgenommen werden, errechnet. Die Durchschnittstemperatur im August ist niedriger als die Durchschnittstemperatur im Juli. Sie beträgt für Innsbruck 17.1 Grad.
Amleitung der Linie 1
Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG.
Seitens der Innsbrucker Verkehrsbetriebe muß der Bombenschutt von der AndreasHofer=Straße und Bürgerstraße durch einzuschaltende Güterzüge abtransportiert werden. Deshalb mußte der Verkehr der Linie 1 ab 23. Juli nachmittags über die Linie 4 umgeleitet werden. Die Linie 1 verkehrt daher bis zur Beendigung dieser Arbeiten über die Linie 4 bis zum Wiltener Platz. Ab
Mnmiimmmmmmmmmimmmnmmmmmmmmmnmmmmmmnn Der Autodienst der französischen Militärregierung in Österreich verlangt eiligst spezialisierte Automechaniker, Abschlepper und Elektriker sowie Reparaturwerkstattmeister. Meldungen sind an die Inngarage Innsbruck, ehemalige Fordvertretung, richten.
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zu
Wiltener Platz—Bahnhof Berg Isel verkehrt ein Pendelwagen. Die Linie 4 verkehrt deshalb nur bis zur Triumphpforte und nicht mehr bis zum Wiltener Platz.
Da der Schutt zum Großteil auf der Mittelgebirgsbahn abgeladen werden muß, wird auch diese Linie nicht mehr regelmäßig verkehren können und es werden sich daher einige Zugsverspätungen oder ein Ausfall von Zügen einstellen.
Bund der Opfer der nationalsozialistischen Unterdrückung in Tirol
Die Bewerber für Gruppe III (ohne Freiheitsentzug Geschädigte) melden sich bei Dr. Gottlieb Kneußl, Innsbruck, Anichstraße Nr. 40.
Neuestes in Kürze
Der Berliner Rundfunk gibt bekannt, daß die Berliner Staatsoper am 1. August ihre Tätigkeit in den Räumen des Admiralspalastes wieder aufnehmen wird.
Die amerikanische Militärregierung hat den früheren christlichen Gewerkschaftsführer Ste gerwald zum Regierungspräsidenten von Würzburg eingesett.
Todesfall
In Innsbruck starb im Alter von 57 Jahren Valentin Spitaler, gebürtig aus Eppan bei Bozen. Die Beerdigung findet am 25. Juli um 16 Uhr am Pradler Friedhof
Machet Gebrauch vom Kartenvorverkauf beim Tiroler Landesreisebüro!
Tiroler Bauern, tut eure Pflicht!
Schwer lastet die wirtschaftliche Not auf Stadt und Land, die das brave Tiroler Volk unverschuldet betroffen hat. Soll österreich wieder gesunden, so muß jeder seinen Teil dazu beitragen.
Aber nur wenn genügend Nahrungsmittel vorhanden sind, werden sich die fleißigen Hände unserer Arbeiter wieder rühren können.
liegt heute an unseren Bauern, ob Hunger und in seiner Folge Seuchen in unser Land ihren furchtbaren Einzug halten können.
Die verantwortlichen Stellen unseres Landes haben keinen Zweifel über den Ernst der Ernährungslage, wie sie sich zur Zeit darstellt, gelassen.
Immer wieder wenden sie sich an den Bauernstand. Das christliche Gewissen und die Anständigkeit jedes einzelnen Bauern werden angerufen.
Keiner darf sich von diesem Appell ausnehmen, denn jeder ist für das Gesamtwohl mitverantwortlich.
In einem freien Staate soll jeder freiwillig seine Pflicht erfüllen. Niemand darf sich der Erfüllung dieser Pflicht verschließen. Die Landesregierung hat bis jetzt von schärferen Maßnahmen gegen jene, die der Ablieferungs
durchzusetzen. Sie zieht es aber vor, sich an die Freiwilligkeit der Bauern zu wenden.
So verleiht der Landeshauptmann die hier abgebildete Ehrenurkunde an jene Bauern, die den an sie gestellten Ablieferungsanforderungen nachgekom
Sämtliche amtlichen Verlautbarungen sind der „Tiroler Tageszeitung“ schriftlich mit den
Genehmigungsvermerk der französischen Militär. regierung für Österreich, Elisabethstraße 3, vor. zulegen. Eine Veröffentlichung ohne diese Ce. nehmigung kommt nicht in Frage.
Die Schriftleitung.
Falles Ordnungsstrafen von 500 bis 200) Mark ausgesprochen. Die Namen der Bau ern, welche sich am schwersten gegen die A. lieferungspflicht versündigt haben, dürften wir in nächster Zeit in der Zeitung veröft fentlichen.
Aus dem braunen Schutdbuck
Nochmals die Fahrradschläuche
BAUER 2U

GEMEINDE

hat sich in schwerer Zeit anläßlich der Befreiung Tirols und der Wiedergeburt Österreichs durch seine Lieferung von Lebensmitteln für die Bevölkerung des Landes große Verdienste erworben, indem er unter persönlichen Opfern den an ihn gestellten Anforderungen restlos nachgekommen ist.
Wenngleich treueste Pflichterfüllung den Tirolern stets selbstverständlich war, so möge dennoch dieses patriotische Verhalten den Zeitgenossen zum Ansporn und den Erben zur Nachahmung hervorgehoben werden.
Der Landeshauptmann aber und die Regierung von Tirol sprechen dem Genannten hiermit öffentlichen Dank und Anerkennung aus.
Gegegeben zu Innsbruck
Der Landeshauptmann: gez. Dr. Gruber
men sind. Die Darstellung auf der Urkunde zeigt im Hintergrunde die düsteren Ruinen eines durch den Krieg zerschlagenen Städtchens. Daraus quillt eine Menschenmenge hervor; es sind abgehärmte Mütter mit ihren Kindern, hungernde Männer und Greise, mit eingefallenen Gesichtern, die aus großen, in den Höhlen liegenden Augen auf eine markige Bauerngestalt schauen, welche mit sicheren Schritten über die Felder gehend mit einer Garbe reifer Ahren im Arm auf sie zukommt und ihnen die Hand gebend entgegenhält.
Zu diesem Kapitel wird uns noch geschrie ben: Auch Angestellte, die einen oft weiten Weg zu und von ihrer Arbeitsstätte zurüczulegen hatten, bekamen weder Fahrräde noch Bereifungsmaterial. Ein Beispiel seiune vielen herausgegriffen: Die Angestellte ein Krankenkasse mußte täglich bei jedem Wei ter in das Erholungsheim Egerdach, wohn die Krankenkasse einen Teil ihrer Kanzlein wegen der Fliegerangriffe verlegt hatte. De Angestellte suchte um einen Bezugsscheinfü ein Fahrrad an, da sie ja täglich einen von acht Kilometer von und zur Arbeistätte zurücklegen mußte. Das Ansuchn wurde abgelehnt. Begründung: der Wegs nicht so weit, daß man ein Fahrrad hale müsse! Wenn die Kasse in Egerdach ni eine Betriebsküche gehabt hätte, hätte Angestellte, die teilweise daheim noch d Haushalt zu besorgen hatte, jeden TagKilometer
gehen müssen! Und das zu eim Zeit, wo die Hitlerbuben und =mädel imn Räder förmlich mit Gewalt kaput zu mac versuchten, jeder Bonze und jedes Bönzien sein Auto oder Motorrad hatte, um unn der Tarnung „Dienstreisen“. Vergnügungfahrten zu machen ...
Die Urkunde mit der geschmackvollen Zeichnung der bekannten Tiroler Malerin Roswitha Bitterlich ist ein Schmuckstück für jedes Bauernhaus. Sie ist der Stolz jedes Bauern, der sie in seiner Stube hängen hat. Sie ist das Dokument für Treue und Hilfsbereitschaft, die der Tiroler Bauer schon immer seiner Heimat
und dem österreichirungspflicht absichtlich nicht nachgekommen schen Volk bewiesen hat. sind, abgesehen. Sie hat aber ohne weiteres] Das drohende Unheil könnt ihr Bauern die Machtmittel zur Hand, um die für die von unserem Lande abwenden, wenn ihr Aufrechterhaltung des Volkswohles unbe= den Ablieferungspflichten genauestens nachdingt notwendigen Ablieferungsvorschriften kommt.
SPORT U
S PIEI
Vom Fußballsport in Landeck
Nachdem vor 14 Tagen der Fußballsport du ein Spiel Landeck—Zams eröffnet wurde ##
sich gezeigt, daß durch den Zusammenschluß ein spielstarke Mannschaft zu erreichen ist. Diem
gebildete Mannschaft startete nun am 22 #n gegen eine durch Nationalspieler verstärktelländerauswahlmannschaft. Nachdem das Spielz Halbzeit 1:1 stand, verstärkte sich der Dus der Gäste zusehends, so daß das Spiel eine aber trotzdem faire Note erhielt. Land## zunächst das Spiel mit einem Tor Vorsprg seinen Gunsten, aber die Gäste kamend prächtigen Spurt auf 4:2 Toren. Nun aberma der Kampfgeist der Landecker geweckt un Gäste mußten durch den unermüdlichen Ene der Platzmannschaft das Endresultat von### Toren zu Gunsten Landecks hinnehmen ## Spiel wurde durch einen Wiener Spieler beiderseitigen Zufriedenheit geleitet. — Daßm der Nachwuchs unter der Leitung des Tram E. Wyhs in den besten Händen liegt, kom man aus dem Jugendvorspiel, das 0:0 ende ersehen.
Schwere Strafen gegen schlechte Ablieferer
Innsbruck, 24.
In mehrfachen Aufrufen wurden die Bauern Tirols zur willigen restlosen Pflichterfüllung in der Ablieferung aufgefordert, um eine einigermaßen zureichende Ernährung unserer Heimat zu sichern und damit am Wiederaufbau mitzuhelfen. Es ist ein Gebot der Gerechtigkeit gegenüber den vielen willigen und pflichtbewußten Bauern, daß gegen jene, die sich dieser Pflicht gegenüber Volk und Heimat entziehen wollen, mit exemplarischen Strafen vorgegangen wird. Die nicht aus eigener Einsicht zur Pflichterfüllung sich bereitfinden, müssen eben durch harten Zwang dazu gebracht werden.
Die Landesbauernschaft hat nun am 17. Juli eine größere Anzahl von Bauern des Bezirkes Innsbruck, die ihrer Ablieferungspflicht nicht nachgekommen waren, vorgeladen, um sie ihres pflichtwidrigen Verhaltens wegen zur Verantwortung zu ziehen.
In Gegenwart des Landesobmannes, Ökonomierat Josef Muigg, hielt ihnen der Leiter der Landesprüfstelle Dr. Hell eindringlich vor Augen, daß die pflichtgemäße Ablieferung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse bedingungslos durchgesetzt werden müsse, um eben die Versorgung unseres Volkes sicherzustellen. Unerbittliche Härte gegenüber allen jenen, die kein Verständnis für die Not der Zeit zeigen und aus Eigennutz oder staatsfeindlicher Einstellung dem Wiederaufbau unserer Heimat sich entgegenstellen wollen, ist vor allem auch geboten in Rücksicht auf alle fleißigen und opferwilligen Bauern. Landesobmann Ökonomierat Josef Muigg mahnte die anwesenden Bauern, in Hinkunft ihrer Ablieferungspflicht nachzukommen, weil gerade davon das Ansehen und die Stellung des Tiroler Bauernstandes abhänge.
über die vorgeladenen lieferunwilligen Bauern wurden dann je nach Schwere des
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Vergangene Zeiten
Ein- und Ausfälle
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Ein Grundsatz hieß: „Es ist nicht wichtig## der einzelne lebt; wichtig ist, daß das Volklen In Wirklichkeit war es umgekehrt.
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Wer mit tausend Jahren rechnet, buch deshalb noch kein Tausendkünstler##
Wäbrend sich die einen über die Samms gen ärgerten, freuten sich die anderen an ih eigenen Sammlungen.
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Was gab es doch alles an Gau-Dienststele und Gau-Einrichtungen! — Es soll so# Gaukler und Gauner gegeben haben. — Diogenes
Der Leser hat das Wort
Lichter aus Innsbruck
In den gestrigen Abendstunden schlenderte ziellos durch die Straßen Innsbrucks. Es war bereits still geworden; nur ab und zu vernahm man das singende Bremsgeräusch der Straßenbahn, besser gesagt: eines „Traubenzuges“, denn die Fahrgäste hingen wahrlich wie Trauben an den Trittbrettern und Puffern. Ja, sie leben und fahren noch, diese abgerackerten Wägelchen. Wie wurden sie doch schon so oft belächelt und wie oftmals verkündete man nach dem Umbruch die sofortige Erneuerung des Wagenparkes. Aber die verflossenen sieben Jahre vermochten nichts Besseres an deren Stelle zu setzen. Doch: Ein neuer Wagen wurde angeschafft! Wer kennt ihn nicht, diesen langen, gläsernen Salonwagen, der nur bei schönem Wetter fuhr und der sich bei Luftgefahr rechtzeitig aus dem Staube machte, als gehöre er zur Gauleitung. Er
war eben nur ein Propagandastück! Jetzt steht dieser „Orientexpreß“ unweit der Haller Au und hofft den Anschluß an die neue Zeit zu finden. Und so ver
sehen also trotz der ausgestandenen Kriegsstrapazen die uns vertrauten Wagen weiterhin ihren Dienst auf allen Linien. Lediglich die „Pradler“ kommt noch nicht über die kriegsversehrte Gaswerkbrücke. Aber auch hier hat die rührige Leitung der Verkehrsbetriebe mit den Instandsetzungsarbeiten begonnen.
Allmählich schmelzen auch die Schutthaufen in den Straßen. Vor allem ist es die Stadtverwaltung, die den derzeitigen Kräften entsprechend daran rüttelt; mitunter sieht man erfreulicherweise auch Hausgemeinschaften, die in den Abendstunden vor ihrer „Türe“ den Kampf mit dem Schutt austragen.
Im Stadtinnern erscheinen die Straßen etwas belebter. Wenn auch nur selten ein einladendes Schaufenster zu finden ist, fühlt man doch schon aus ihnen den schwachen Puls eines neuen Lebens. Neugierig recken Passanten die Hälse, um da oder dort durch eine bescheidene „Auslagescheibe“ etwas neues zu erblicken. Auch ich tat es und gewahrte in einem der Schaufenster eine Ausgabe der „Tiroler Tageszeitung". Ja, wir
haben wieder eine Presse, und zwar eine nach österreichischem Geschmack: Ansprechend in der Aufmachung, frei von übertreibungen, vielseitig im Inhalt und vor allem ohne Tendenz! Freilich ist sie derzeit etwas knapp im Umfang und kann so nur das Wesentliche bringen. Ein Anfang einer freien Presse ist es aber und darüber freuen wir uns mit Recht. Leider vermissen wir noch den Anzeigenteil! Doch die Menschen wissen sich zu helfen. An verkehrsreichen Punkten kleben sie ihre selbstverfertigten, oftmals ein Werbetalent verratenden Anzeigen an verschalte Auslagen. Dabei fehlt es oft nicht an Humor: Da will beispielsweise ein ganz Pfiffiger seine guterhaltene 70jährige Frau gegen eine 21jährige tauschen! So stehen sie nun, Männlein und Weiblein, in Gruppen vor solchen „Werbestellen“ und verschlingen gierig die verschiedenen
Anzeigen.
Auch ich tat es, bis mich die Dunkelheit daran hinderte und zum Heimgehen mahnte. Da erinnerte ich mich, wie vor dem Kriege allabendlich fast mit astronomischer Genauigkeit elektrische Straßenlampen aufstrahlten und die Nacht
fast zum Tage machten. Wie wurde damals bei spielsweise die Schönheit der historischen Friedrich=Straße durch die künstliche Beleuchtun noch besonders unterstrichen oder denken wir# die feenhafte Beleuchtung in unserem Hofgarm wo uns Blumenbeete, Sträucher, Baumgrup## und dergleichen ein phantastisches Spiel des # tes von bezaubernder Wirkung vermittelten un gleichzeitig den Aufenthalt im Garten auchden Abendstunden ermöglichten.
Heute sind die Straßen dunkel; nur die Lich der Wohnungen, der Straßenbahn und der übrige Fahrzeuge durchdringen das Nachtdunkel un bringen uns zum Bewußtsein, daß die „Verdun lungszeit“ vorüber ist. Aber schon regen sich vies fleißige Hände, um die durch Kriegseinwirkun arg beschädigten Straßenbeleuchtungsanlagen stand zu setzen. Doch nicht nur auf den Straße auch sonst wird es wieder „hell“ werden. Wien Sonne den schlafenden Keim aus der Erde loct wird der neue österreichische Geist uns wied den Weg zu uns selbst und in eine schönere 3 kunft finden lassen. F. A. Pichlen
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