Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 2 Nr. 142
Tiroler Togeszeitung
Donnerstag, 6. Dezember 1945
Austilgung des Militarismus
Anordnungen des Kontrollrates für Deutschland
Berlin, 5. Dezember.
Um jede künftige Bedrohung seiner Nachbarn oder des Weltfriedens durch Deutschland unmöglich zu machen und mit Rücksicht auf die Tatsache, daß die J. G.=Farben=Industrie sich wissentlich und in hervorragendem Maße mit dem Ausbau und der Erhaltung des deutschen Kriegspotentials befaßt hat, erläßt der Kontrollrat das folgende Gesetz:
Die gesamten in Deutschland gelegenen industriellen Anlagen, Vermögen und Vermögensbestandteile jeglicher Art, die am 8. Mai 1945 oder nach diesem Zeitpunkt in Eigentum oder unter der Kontrolle der J. G.=Farben=Industrie A. G. standen, sind hiermit beschlagnahmt und alle diesbezüglichen Rechte gehen auf den Kontrollrat über.
Außerdem hat die Alliierte Kontrollbehörde zur Bekämpfung des militaristischen Geistes folgende Anordnungen getroffen:
Jegliche Tätigkeit von Verbänden, Vereinen, Gruppen und Einzelpersonen, die sich mittelbar oder unmittelbar damit befaßt, die Theorie, Grundsätze, Technik oder Mechanik des Krieges zu lehren oder die darauf abzielt, für irgend welche kriegerische Handlungen vorzubereiten, ist hiermit verboten und wird für gesetzwidrig erklärt.
Alle Vereine und Verbände ehemaliger Kriegsteilnehmer und alle Vereine, Verbände und Gruppen, welche das Ziel haben, die deutschen militärischen Traditionen aufrecht zu erhalten, sind verboten und werden unverzüglich aufgelöst.
Die Versuche, die Bestimmungen dieses Gesetzes unter dem Deckmantel von Vereinen zur Pflege von Sport und Leibesübungen zu umgehen, sind verboten. Zivile Manifestationen, Militärparaden und das Auftreten in der Öffentlichkeit in militärischer Marschordnung unter irgend einer Form sind verboten. Ausnahmsweise und nur soweit es ausdrücklich von der Militärbehörde genehmigt wird, dürfen zivile Manifestationen stattfinden.
Die Schweizer Armee muß einfatzbereit bleiben
Bern, 5. Dezember.
Vor dem Bundesrat äußerte sich Bundesrat Kobelt über den Fortbestand der Schweizer Armee. Er sagte u. a., daß im Zeitalter der Atombombe auch Länder, die früher über keine ausgesprochene Armee verfügt hätten, jetzt Armeen aufbauen. So schaffe z. B. Dänemark sich zur Zeit eine Armee. Bundesrat Kobelt erklärte weiter: „Unsere Armee muß einsatzbereit bleiben. Unsere Armee ist die Versicherungsprämieunserer Freiheit und dafür darf kein Opfer zu groß sein.“
Ministerrat in Paris
Paris, 5. Dezember.
Der französische Ministerrat nahm einen Bericht des Außenministers Bidault über die auswärtige Lage zur Kenntnis. Dieser Bericht behandelte vor allem die Fragen der Verwaltung Deutschlands. Der französische Außenminister legte dar, daß Frankreich sich nicht grundsätzlich einer einheitlichen Verwaltung Deutschlands widersetzt, nur müsse vorher das
Schicksal von Ruhr= und Rheinland bestimmt werden. Es sei klar, daß die deutsche Westgrenze ebenso genau bestimmt sein müsse wie jene im Osten, bevor man in Berlin eine Zentralverwaltung einsetzen könne.
Ein Geschenk an General de Gaulle
General de Gaulle erhielt — nach einer Meldung aus Nizza — vom amerikanischen Industriellen Hudnut das „Chateau des Fleurs“ in Juan=les=Pins zum Geschenk, wo sich früher der bekannte Filmschauspieler Rudolf Valentino aufhielt. Im Schlosse wird ein Erholungsheim für Kriegswaisen untergebracht werden.
Reiche Goldminen entdeckt
Kairo, 5. Dez. Im mittleren Hedschas wurden mehrere ergiebige Goldminen entdeckt. Eine dieser Minen soll die Quelle des märchenhaften Reichtums von König Salomon gewesen sein. Die Mine liegt in der Nähe des Dorfes Mehd el Dahab, etwa 150 Kilometer von Medina entfernt. Sie wurde im Laufe der Jahrtausende immer wieder vergessen und erneut entdeckt. Eine amerikanische Gesellschaft arbeitet mit modernen Mitteln an der Ausbeutung der Minen.
Die Redaktion der „Tiroler Tageszeitung" kauft Personen=Kraftwagen. Telephon 3941.
Die zweite Nummer des „Welt-Echo“
Ab heute ist überall im Straßenverkauf sowie in Buchhandlungen die zweite Nummer der Monatszeitschrift „Das Weltecho“ zum Preise von 1 Mark erhältlich. Wie schon in der ersten Nummer, die in der öffentlichkeit großen Anklang fand, so sind auch diesmal aktuelle Probleme des Weltgeschehens in hervorragenden Originalaufsätzen behandelt. So u. a. die Palästinafrage, das Problem der Sozialisierung der Industrie in England, das Meerengenproblem usw. Für die Liebhaber aufgelockerter Themen findet sich ein Interview mit Edda Mussolini, eine Schilderung des Lebens in Kaire und ähnliches vor.
Schematische übersicht
Verfügungsmöglichkeit über Guthaben nach dem Schillinggesetz Verfügungsberechtigung
Bicheriges Guthaben (30. 11. 45)
Guthabenteilung
a) bei Monatseinkommen über 150 S
b) bei Erwerbslosigkeit
c) Geschäftskonto
5% 10% 15% 20 % 25% 30% 35 % 40 % 45 % 50%
Konto I 70%
60 % gesperrt 1
60 % zur Barabhebung in Monatsraten von S 150.— frei
60 % gesperrt
55% 60% 65 % 70%
40 % mit Verwendungsnachweis bar ohne Verwendungsnachweis
40 % ebenso; außerdem mit Verwendungsnachweis bar, ohne
40 % mit Verwendungsnachweis bar ohne Verwendungsnachweis Giroverkehr
Giroverkehr
Verwendungsnachweis Giroverkehr
75 % 80 % 85 % 90% 95% 100 %
Konto II 30 %
40 % frei für Barabhebung und Giroverkehr
40 % frei für Barabhebung und Giroverkehr
40 % frei für Barabhebung und Giroverkehr
60 %
6045 zur Barabhebung in Monatsraten von S 150.— frei
60 % gesperrt
gesperrt
Fragen um das Schillinggesetz
Was für Geld soll eingelegt werden?
Alles verfügbare Geld, und zwar sowohl Markwie Militärschillingnoten vom Werte 10 Schilling oder Mark aufwärts soll in die Spar= und Bankinstitute wandern. Nur Kleingeld von fünf Schilling oder Mark abwärts soll in der Wirtschaft bis auf weiteres verbleiben, weil es in ausreichenden Mengen nicht so rasch als neues Geld herausgegeben werden kann, als es der ungestörte Kreislauf erfordern würde.
Diese Bargeldmengen sollen bis zum 22. Dezember an den Schaltern sämtlicher Geldinstitute, also Sparkassen, Banken, Raiffeisenkassen, Hypothekenanstalten usw. einströmen. Ein Sturm der Einleger auf die Kassen ist nicht nötig, weil die Zeit von zirka 20 Tagen völlig ausreichend ist, alle vorhandenen Geldmittel umtauschmäßig zu bewältigen.
Was geschieht mit nicht eingelegtem Geld?
Sollte bis zum 22. Dezember verschiedenes Geld, das sich im privaten Besitz befindet, aus irgend einem Grunde nicht zur Einlieferung gelangt sein, so erhebt sich gleichfalls die Frage, ob diese „vergessenen Mark= und Schillingnoten“ gänzlich wertlos würden. Hierzu ist folgendes zu sagen: Kleingeld unter fünf Schilling oder Mark behält auch dann für eine gewisse Zeit, die noch festgelegt wird, seinen vollen Wert, aber die größeren Noten von zehn Militärschilling oder Mark aufwärts werden vom 22. Dezember an als reichsdeutsche Auslandsvaluta behandelt. Dies be
deutet, daß sie 1. im Inland als Zahlungsmittel nicht mehr angenommen werden, 2. zwar keineswegs völlig wertlos werden, sondern der Devisenordnung unterliegen; also angemeldet werden müssen. Die Nationalbank wird diese Geldmengen alsdann zum festgelegten Kurs, der jedenfalls geringer sein wird als der Schillingwert, ankaufen. Es ist also in jedermanns Interesse, diese Markbestände rechtzeitig einzulösen.
Wie man sein Geld wieder beheben kann
1. Die Lohn= und Gehaltsempfänger. Diese erhalten monatlich, sofern ihr Lohnoder Gehaltsanspruch ausreicht, je 200 Schilling an freien Bezügen, was darüber ist, geht auf Konto. Haben solche Gehaltsempfänger am 30. November oder später ein Bankkonto, so dürfen sie für gewisse Verwendungszwecke, nämlich Mietzinse, Versicherungsprämien, Krankheits= und Beerdigungskosten 150 Schilling monatlich, insgesamt aber nur 40 Prozent ihres Guthabens abheben.
2. Die freien Wirtschafter, Kaufleute und Gewerbetreibenden. Sie dürfen über ein Geschäftskonto vom 30. November von 10.000 Mark folgendermaßen verfügen: 70 Prozent dieses Kontos werden als Gruppe I bezeichnet und es können von dieser Gruppe 40 Prozent mit Verwendungsnachweis frei abgehoben werden. 30 Prozent des Gesamtkontos, als Gruppe II bezeichnet, können ohne Verwendungsnachweis bis zu 40 Prozent abgehoben werden. Durch überweisungsverkehr ist eine Verfügung über diese beiden 40 Prozent aber ohne Verwendungsnachweis möglich. 60 Prozent beider Kontengruppen bleiben bis auf weiteres immobil.
3, Kleine Geldbesitzer, Rentner und sonstige Arbeitsunfähige, die am 30. November ein Konto von 10.000 Mark besaßen, können folgendermaßen disponieren: Dieses Guthaben wird geteilt in Gruppe I 70 Prozent, also 7000 Schilling.
Davon darf der gesamte Guthabenstand in Raten von 150 Schilling monatlich abgehoben werden. Das Konto II von 30 Prozent steht ebenso gänzlich zur Abhebung für den Lebensunterhalt zur Verfügung. Naturgemäß darf die Gesamtabhebung monatlich pro Person 150 Schilling nicht übersteigen. Dagegen können von Konto I 40 Prozent auf einmal abgehoben werden, was für gewisse Anschaffungen usw. von Vorteil sein kam
Was geschieht mit den Neueinlagen?
Die Markbeträge, die jetzt zwischen dem 1. und dem 22. Dezember eingelegt werden, sind bis zu 40 Prozent im Giroverkehr disponibel, d. h. man kann bis zu dieser Höhe durch überweifungen verfügen. Auch die übrigen 60 Prozent sind insoweit begünstigt, als sie gegen Verwendungsnachweis bar abgehoben werden dürfen. Eine Abhebung ohne Verwendungsnachweis findet hier nicht statt.
Neue Schillingeinzahlungen
Geldbeträge in neuen österreichischen Schillin gen, die nach dem 22 Dezember eingelegt wer den, können jederzeit bis zur vollen Höhe ohne Verwendungsnachweis frei wieder abgehoben werden, und werden auch selbstverständlich bankmäßig verzinst.
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„Naium haben Die eigentlick
geheiatet?“
Wie kommt es denn meistens? Als ganz junger Mann hat man den Willen, nicht zu heiraten, um in egoistischer Sucht alles allein verbrauchen zu können. — Dann kommt die sogenannte „erste Liebe“. Wohl entsteht da die heftige Sehnsucht nach Heirat, aber bevor es dazu kommt, geht die erste Liebe meistens in die Brüche. Nachdem man eine Zeitlang unglücklich gewesen und sich wieder einmal eingeredet hat, daß man freibleiben wolle, erscheint eine neue Dame auf dem Lebensweg des Junggesellen, die ihm das Herz unruhig macht. Vielleicht heiratet er sie, vielleicht geht aber auch dieses „Verhältnis“ in Scherben. Aufs neue Unglücklichfühlen, Ledigbleibenwollen, bis ... Das geht so lange weiter, bis den Junggesellen das Pech verläßt und sie energisch genug ist, die
Sache auch zu Ende, d. h. in den Hafen der Ehe zu führen. Nur ganz selten heiratet ein Mann oder eine Frau „die erste Liebe“. Und nur selten die Verkörperung des Jahre lang gehegten Idealbildes.
Gerade die Männer sind es, die am lautesten die Bedingungen verkünden, unter denen sie für die Ehe zu haben sind „Meine Zukünftige muß unbedingt blond sein. Und perfekt kochen muß sie können. Anders tue ich es nicht.“ Und er heiratet eine Brünette, die derart kocht, daß er lieber in die Gemeinschaftsküche essen geht. — Oder: „Meine Frau muß sehr gebildet sein und viel Geschmack haben.“ Und er heiratet ein weibliches Wesen, daß sich gräßlich kleidet, die Fremdwörter verwechselt oder wenigstens schauderhaft betont. Man könnte diese Aussprüche ad infinitum variieren. Es kommt wie so oft im Leben — meistens
und Plaudereien für freie Stunden
anders. Aus der Blonden wird eine Schwarze, aus der perfekten Köchin eine Frau, die malt oder Klavier spielt, aber im Metzgerladen die dümmsten Fragen stellt; aus der erträumten bescheidenen, zurückgezogenen Hausfrau wird eine Dame, die für Gesellschaft und Toiletten schwärmt. Denn früher wirbelten die Frauen gerade mit ihren neuen Toiletten viel Staub auf; heute tun sie es in alten Kleidern beim Schuttwegräumen ...
Wieso kommt es nun, daß zwischen dem ursprünglich Ersehnten und dem tatsächlich Erreichten eine solche Differenz entsteht? Hat sich beim Mann das Ideal geändert? Vielleicht wird der Mann von irgend einer Eigenschaft der neuen Bekanntschaft derart berauscht, daß er auf alles andere vergißt?
„Warum haben Sie eigentlich geheiratet?“ — Wer sich den Spaß macht, in seinem Bekanntenkreis ein wenig herumzufragen, wird die sonderbarsten Behauptungen zu hören bekommen. — Nimmt man sich zum Beispiel von einem Ehepaar, das aus Liebe geheiratet hat, nach einigen Jahren den Mann allein vor, läßt ihn ein wenig über die Sorgen jammern, welche die Erhaltung von Weib und Kind bereiten, und stellt dann die Frage an ihn, so antwortet er nicht selten, er habe nur geheiratet, weil er die Frau nicht unglücklich machen wollte. Wie edel, wie hübsch und gleichzeitig wie ohne Schuld seiner Person an der weiteren Entwicklung der Dinge, klingt das! Er hat die Frau nicht umworben, sich nicht um sie bemüht, ist einfach ihr Opfer geworden. Und nun. da sich die
Ereignisse gestalteten, wie es eben geschah, ist wieder der Mann, der nur durch seine Gutmütigkeit ins Ehejoch geriet, derjenige, der die ganze Schwere des Schicksals auf seinen müden Schultern zu tragen hat. Der Arme! Man
bedauert ihn wirklich, aber meist nur so lange, bis man einmal auch zufällig mit seiner Frau über dieses Thema ins Gespräch gerät. Denn sie wieder weiß nur, daß sie in ihrer Mädchenzeit sechs ernsthafte Bewerber hatte, ihr jetziger Mann sich aber derart gebärdete, daß er allen andern den Rang ablief. „Täglich hat er mir Blumen gebracht, überallhin hat er mich begleitet; ich war fest davon überzeugt, daß er ohne mich nicht leben kann und darum habe ich ihn genommen. Es war die größte Dummheit meines Lebens.“
Wo liegt die Wahrheit. Vermutlich in der Mitte. In den Tagen der Liebe werden wohl beide den brennenden Wunsch gehabt haben, einander anzugehören, nun aber ist die Erinnerung daran derart geschwunden, daß keiner mehr eingestehen will, wie schön es doch eigentlich war, als sich ihre damalige Sehnsucht erfüllte. Sie wollen es heute nicht mehr zugeben, daß beide der Natur aufgesessen sind, die für ihre Zwecke Menschen mit vorübergehender Sinnesverwirrung manchmal braucht.
Was also, heiraten oder nicht? Wer profitiert eigentlich mehr von der Ehe, er oder sie?
Es ist allgemeine Ansicht, daß die Frauen mehr zu gewinnen haben, wenn sie heiraten, als die Männer. Aber das ist ein Irrtum. Alleinstehende Frauen sollen laut Statistik älter werden als Ehefrauen, während der Junggeselle früher stirbt als der Ehemann. Daraus geht hervor, daß die Frauen sehr gut ohne Männer leben können, aber der Mann ohne Frau sein Leben verkürzt.
übrigens zum Trost für die Frauen, die es zu keinem Mann gebracht haben, sei ein kleines Gespräch wiederholt, das in einem Museum, Abteilung antike Plastik, zu hören war:
„Hier, mein Bub. siehst du die Göttin Minerva.“ — „Mutti, ist das daneben ihr Mann?“ — „Minerva hat nie geheiratet; sie war die Göttin der Weisheit ...“ Hidigeigei.
Rleine
Modensche
Handbemalte Kleide
Aus Wien wird berichtet:
In einer Modeschau zeigten die Firmen Wein mann und Klement und Hans Beran Trachten kostüme und handbemalte Kleider. Es handelt sich dabei um eine neue Methode der Stoffbemalung mit kompliziert zusammengesetzten Spezialfarben. Diese sind so flüchtig, daß sie mit dem Pim sel sehr rasch aufgetragen werden müssen, bevor sie stocken. Die Malereien können geknittert gerumpelt und gebügelt und sogar gekocht werden, ohne Schaden zu leiden. Fein wie Hauch fallen sie weich und machen ein Gewebe nicht steif.
Eine modische Idee, die gerade in der als Verhandlungsverfahren von praktischen Wert ist, da von Taft und Georgette bis zu Wolle und Leinen alles bemalt werden kann. Das Modell „Almo“ ist aus einer schwarzen Seidenbluse und einem grellroten Rock aus Leinen zusammengesetzt. Durch das Raffinement der Bemalung werden Stoff und Farbe so günstig verändert, daß das Modell hübsch und geschmachvoll aussieht Vom Morgenanzug bis zum Abendkleid können sich individueller Geschmack und Eigenwillen der Frau in phantasievollen Entwür fen selber auswirken. Das Modell „Spinne zeigt ein miniaturhaftes feines, silbernes Spinnen netz auf dunkelrotem Grund das Modell „Jao queline“ trägt auf gelber Seide zarte. schwarze Spitzenimitation, die extravaganten
Schöpfungen „Florett Maharani“, „Rund um Wien“ und Wiener Schick, ein schwarzes Abendkleid mit Straußfederngarnituren und großer Chrysanthemenmalerei fanden besonderen Anklang.
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