Tiroler Tageszeitung 1945
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- S.19
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Donnerstag, 6. Dezember 1945
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Washington, 5. Dezember.
Das Außenministerium der USA. teilt mit, daß zwischen den Vertretern der Besatzungsmächte Besprechungen über die Herabminderung ihrer Streitkräfte in Österreich abgehalten wurden. Diese Besprechungen befinden sich noch im Anfangsstadium. Endgültige Vorschläge sind noch nicht unterbreitet worden. Die Anregung zur Herabsetzung ist von der britischen Regierung ausgegangen.
Großbritannien hat weiters eine gleichzeitig von den Mächten abzugebende Erklärung empfohlen, worin sie unter Vorbehalt der endgültigen Festlegung der Grenzen die Anerkennung der Grenzen Österreichs von 1937 und ihre Zustimmung zur Aufrechterhaltung derselben zum Ausdruck bringen.
Großbritannien tritt dafür ein, die Besatzungsverminderung so durchzuführen, daß innerhalb
weniger Monate jede der vier Mächte eine zahlenmäßig gleiche Besatzungsarmee in Österreich stehen hätte. Dies würde eine Zurückziehung eines größeren Anteils der russischen Streitkräfte bedeuten. Quellen aus Washington besagen, daß die Vereinigten Staaten diesen Vorschlag begrüßen und daß sie in dieser Angelegenheit bereits vor einiger Zeit ähnliche Vorschläge unterbreitet haben.
Um die alpine Montangesellschaft
Österreichische Wirtschaft
Handelsminister Eduard Heinl hat sich — wie aus Wien gemeldet wird — nach Linz begeben, um die Bedingungen zu studieren, unter denen eine Eingliederung der Unternehmen der Alpinen Montangesellschaft in die österreichische Wirtschaft vorgenommen werden könnte. Dieser Riesentrust gehörte seinerzeit zum Supertrust der Hermann=Göring=Werke.
Die Frage Südtirols
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Paris, 5. Dezember.
Im Leitartikel von „Le Monde“ wird heute die Frage gestellt: Wird Südtirol zu Österreich zurückkehren? Die ethnographische Lage ist im wesentlichen die gleiche wie vor 1919. Immerhin hat seither eine starke Einwanderung stattgefunden, so daß die Italiener eine beträchtliche Minderheit geworden sind. Im Lause von 25 Jahren haben sie im Lande 150 Milliarden Lire angelegt, um allerlei Industrien zu schaffen. Italien stützt sich auf diese wirtschaftlichen Zusimmenhänge, um die Beibehaltung Südtirols zu vertreten. Italien verspricht eine vollständige Autonomie und Freiheit der Muttersprache. Trotzdem ist österreich von dem festen Willen durchdrungen, Südtirol zurückzuerlangen. Am Schlusse sagte der Artikelschreiber: „Man darf sich fragen, ob sich die britische Regierung
nicht völlig abwartend verhält, indem sie die Frage der italienischen Grenzen als ein Ganzes betrachtet, in dem Konzessionen und Kompensationen an der Tagesordnung sein werden.“
Südtiroler Optanten gelten als italienische Staatsbürger
Eine interessante italienische Einzelentscheidung
Am 27. November wurde vor dem außerordentlichen Schwurgericht in Bozen gegen den ehemaligen Aufseher des Bozner Konzentrationslagers Josef Mittermayr wegen Mißhandlung Internierter und wegen Zusammenarbeit mit den deutschen Besätzungsbehörden verhandelt. Der Verteidiger erhob den Einwand, daß Mittermayr zwar nicht abgewandert war, aber optiert hatte und bereits die deutsche Staatsbürgerschaft erworben hatte; daß daher gegen ihn als deutschen Staatsbürger die Gesetze nicht angewendet werden können, die die Zusammenarbeit mit den deutschen Besatzungsbehörden verfolgen. Der Staatsanwalt wie der Präsident des Gerichtes lehnten diesen Einwand der Verteidigung ab, erkannten also damit die italienische Staatsbürgerschaft Mittermayrs an;
denn es ist klar, daß ein deutscher Staatsangehöriger nicht wegen Zusamnenarbeit mit der deutschen, also seiner eigenen Besatzungsbehörde verurteilt werden könnte. Mittermayr wurde zu 24 Jahren Gefängnis verurteilt. Gegen das Urteil wurde Rekurs beim Kassationsgerichtshof in Rom eingelegt.
Rückgängigmachung der Italienisierung in — der Venezia Giulia
Wie aus maßgebenden römischen Kreisen verlautet, werden gegenwärtig Maßnahmen durchgeführt, um in der Venezia Giulia den Familien
slawischer Herkunft die Führung ihres ursprünglichen Namens zu ermöglichen, die unter dem faschistischen Regime italienisiert wurden.
Eine Erklärung des Ministers Bevin
In einer auch in der Innsbrucker Presse veröffentlichten Erklärung des englischen Außenministers Bevin sprach dieser u. a. von der baldigen Rückkehr der italienischen Nordprovinzen unter die italienische Verwaltung mit Ausnahme eines kleinen Gebietes. Die verschiedenen italienischen Zeitungen berichteten über den Wortlaut wie über die Auslegung der knappen englischen Erklärung, insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt, ob Südtirol ebenfalls der italienischen Verwaltung unterstellt werden würde. Einzelne italienische Zeitungen hatten es als selbstverständlich hingestellt, daß Südtirol unter italienische Verwaltung kommen würde und nur Istrien davon ausgenommen bliebe. Nun veröffentlicht die Turiner „Gazzetta d"Italia“ vom 25. November einen Bericht ihres
Londoner Korrespondenten vom 24. November, der besagt:
.„In den amtlichen Kreisen Großbritanniens ist man der Meinung, daß Norditalien gemäß der gestern von Bevin ausgesprochenen Hoffnung bald unter die Jurisdiktion der römischen Regierung übergehen wird. Was die Behauptung Bevins anbelangt, wonach die A.M.G. (alliierte Militärregierung) die Verwaltung einiger kleiner Zonen Norditaliens (man beachte die Mehrzahl, von der die italienische Zeitung schreibt, D. R.) beibehalten wird, so glaubt man in den politischen Londoner Kreisen, nach einer Meldung der „United Preß“, daß zu diesen Zonen nicht nur das Julische Venetien (d.i. Istrien mit Triest) gehöre, sondern auch ein Teil des Tridentinischen Venetien, und zwar die Provinz Bozen, auf welche die Wiener Regierung Ansprüche erhebt. Man hebt hervor, daß die
Nichtrückgabe dieser Gebiete an die italienische Verwaltung nicht als ein Anzeichen von Mißtrauen der Alliierten gegen die römische Regierung anzusehen ist; sie ist vielmehr auf die Notwendigkeit zurückzuführen, Rom gegenüber die übernahme einer förmlichen Verpflichtung bezüglich der strittigen Gebiete zu vermeiden und gleichzeitig die Interessen aller Streitparteien zu wahren.“
Mit dieser italienischen Meldung ist also einmal festgestellt, daß der italienische Standpunkt noch durchaus nicht durchgedrungen ist, daß Südtirol nur ein inneritalienisches Problem ist. Sie beweist weiter, daß die Alliierten durchaus in Einhaltung ihrer Versprechungen und Parolen, unter denen sie den Kampf gegen die Diktatoren führten, für volles fair play, für weitgehende Gerechtigkeit sind und wirklich dauerhafte Friedenszustände in Europa schaffen wollen.
Pflichten und Rechte der öffentlichen Verwalter
Wien, 5. Dezember. Das Staatsamt für Industrie, Handel und Gewerbe erklärt, daß für die Durchführung der Bestimmungen des Gesetzes über die Bestellung von öffentlichen Verwaltern und Aufsichtspersonen Weisungen erlassen werden, in denen wichtige Richtlinien festgelegt sind.
Bestimmungen beinhalten eine strenge Aufsicht und Kontrolle über die bestellten Aufsichtsergane.
Neubildung der steirischen Landesregierung
Graz, 5. Dezember. Der Landtagsklub der ÖVP. haben in ihrer Sitzung am 4. Dezember mit Bedauern zur Kenntnis genommen, daß Landeshauptmannstellvertreter Dr. Dienstleder für den Posten des Landeshauptmanns nicht kandidieren will. Es wurde daraufhin der Beschluß gefaßt, den biherigen Landesrat Anton Pirchegger zum Landeshauptmann zu designieren.
Die Regierungsbildung
Drahtbericht unseres Wiener A.R.=Korrespondenten
Wien, 5. Dezember.
Die Besprechungen über die Regierungsbildung wurden heute abends so weit vorwärts getrieben, daß man bis Mitternacht mit der Aufstellung der vollständigen Ministerliste rechnet. Dieses Verzeichnis wird sodann den Vertretern der Alliierten Mächte unterbreitet und nach Genehmigung veröffentlicht werden. Man hofft, morgen abends die öffentlichkeit über die Zusammensetzung des neuen Kabinetts unterrichten zu können.
Die Frage der Gemeinderatswahlen in Niederösterreich
Von der provisorischen niederösterreichischen Landesregierung wurde gegen die Stimmen der Kommunisten beschlossen, die für 1946 vorgesehenen Gemeinderatswahlen entfallen zu lassen. An ihrer Stelle werden provisorische Gemeinderäte ernannt, für deren Zusammensetzung das Ergebnis der Nationalrats= und Landtagswahlen maßgebend ist. Die kommunistische „Volksstimme“ legt scharfen Einspruch dagegen ein und macht geltend, daß die Gemeindevertretungen nur auf Grund besonderer Gemeinderatswahlen eingesetzt werden dürfen.
Wiederherstellung der Wiener Bahnhöfe
Gegenwärtig wird an der Instandsetzung der Wiener Bahnhöfe, die bekanntlich durch Kriegseinwirkung besonders schwer gelitten haben, eifrigst gearbeitet. Schon in Kürze sollen die Ankunfts= und Abfahrtshallen sowie die Kassen= und Gepäckaufbewahrungsräume am Westbahnhof dem Verkehr übergeben werden. Der Südbahnhof wird im Laufe des Jahres 1946, die übrigen Bahnhöfe allerdings erst im Jahre 1947 wiederhergestellt sein.
Wiederaufnahme des Börsenverkehrs gefordert
Die Wochenschrift „Wirtschaft“ macht sich zum Anwalt eines in weiten Kreisen empfundenen Bedürfnisses — nach Wiedereinführung einer Effektenbörse. Besprechungen zwischen Börsenleitung, Bankenverband und Nationalbank haben bereits stattgefunden. Wo gegenwärtig aus Erbschaften und aus anderen Titeln Renten und Aktienpakete anfallen, bilden die letzten Börsenkurse die Bemessungsgrundlage. Daraus ergibt sich der groteske Zustand, daß bei Erbteilen, Konkursen usw. Reichsanleihen, die völlig wertlos sind, mit über 100 Prozent ihres Nennwertes berechnet werden, während Aktien guter österreihischer Unternehmen nur mit 70 bis 80 Prozent bewertet sind.
Guldo Schmidt im Wiener Landesgericht eingeliefert
Wien, 5. Dezember.
Dr. M. Guido Schmidt, der letzte Bundesminister für auswärtige Angelegenheiten der Regierung Schuschnigg, der nach der ersten veröffentlichten Liste der österreichischen Kriegsverbrecher wegen Vorbereitung der Annexion Österreichs verfolgt wird, wurde am 4. Dezember, um 15 Uhr, in das Gefangenhaus des Landesgerichtes für Strafsachen in Wien eingeliefert.
Kredite für den Wiederaufbau in Niederösterreich
Wien, 5. Dez. Nach einem Beschluß der provisorischen niederösterreichischen Landesregierung wird das Land Niederösterreich bei der Gewährung von Hypothekenkrediten durch die Landeshypothekenanstalt Niederösterreich eine Ausfallhaftung von 30 Prozent übernehmen. Die Landeshypothekenanstalt kann künftighin Hypothekenkredite bis zum Gesamtbetrag von 80 Prozent des Schätzungswertes gewähren. Diese Ausfallhaftung dient dazu, allen Besitzern, deren Gebäude durch den Krieg oder die Nachkriegsereignisse schweren Schaden erlitten, den möglichst raschen Wiederaufbau von Wohn= und Wirtschaftsgebäuden zu erleichtern.
Schweden beschränkt sich auf ärztliche Hilfe Stockholm, 5. Dezember. Trotz der großen Not in Österreich, der Tschechoslowakei, Frankreich und Polen sieht sich Schweden gezwungen, seine weiteren Unterstützungen für diese Länder im wesentlichen auf ärztliche Hilfe zu beschränken, wie der schwedische Sender bekanntgab. Schweden, dessen Hilfsquellen durch Hilfslieferungen für die notleidenden Länder bereits sehr in Anspruch genommen worden sind, werde deshalb in Zukunft keine Lebensmittel und Kleidungsstücke mehr schicken.
Itimme zum Jag
enttkronte Sold
Aus dem steinigen Arabien kommt eine Nachricht, die zu anderen Zeiten wie eine — Bombe eingeschlagen hätte! Die Meldung von der Entdeckung bedeutender Goldvorkommen. Im Zeitalter der Atombombe vernimmt man eine solche Mitteilung, die einstens Krösusträume wachgerufen hätte, mit ruhiger Gelassenheit. Das Gold ist nicht mehr der wertvollste aller Stoffe, als der es einstens angesehen wurde. Die chemischen Laboratorien verfügen heute bereits über die genaue Formel, nach der man den Staub der Straße in Gold verwandeln könnte. Die Sehnsucht der Alchemisten aller Jahrhunderte ist in dem nüchternsten und unglücklichsten aller Zeitalter Erfüllung geworden. Die moderne Wissenschaft beschäftigte sich auch gar nicht mehr mit der Kunst der Goldmacherei.
Sie ist längst aus diesen Kinderschuhen hinausgewachsen, und es erging dabei wie so oft, man haschte nach der Vollführung eines großen Wunschtraumes, um ahnungslos in eine Wirklichkeit zu gelangen, die alle Träumereien in den Schatten stellt. Heute, da die Geologen die verborgensten und verschlossensten Gebiete der Erde nach dem wichtigsten Stoff der Gegenwart, nach Pechblende und anderen radioaktiven Vorkommen durchwühlen, begegnet ihnen das Gold auf allen Straßen. Seit sein Ansehen gesunken ist, tritt das edie Metall aus der Verborgenheit hervor, um seine Verführungskünste spielen zu lassen. Welche Enttäuschung für den Goldklumpen, daß ihm ein gleich großes unscheinbares Gemenge von Pechblende vorgezogen wird! Vergilius, der in einem der
klassischesten Sätze der klassischen Literatur den „verfluchten Hunger nach Gold“ als den Urheber aller Ubel und allen Unglückes an den Pranger stellte, müßte heute, da die kleinsten Bestandteile, welche den Bau der Welt ausmachen, ihr Gebilde zu zerschlagen drohen, seine Verwünschung #n eine andere Adresse richten. Vielleicht an das Uranium, das heute das Gold so sehr aus seiner Herrschaft verdrängt hat, daß man das Dichterwort von dem Golde, nach dem sich alles drängt, ebenso auf das Uranium umstellen muß wie die Volksweisheit von dem „Golde, das die Welt regiert“, die nun ebenfalls zuschanden geworden ist. Der Jahresregent dieser Nachkriegszeit heißt nicht mehr Gold, sondern — Uranium.
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Amerikanische Anleihe an Frankreich
Paris, 5. Dezember.
Die USA. haben Frankreich eine weitere Anleihe von 550 Millionen Dollar gewährt gegen Verzinsung von 33/8 Prozent mit einer Laufzeit von 30 Jahren. Die Anleihe soll in erster Linie für den Ankauf von amerikanischen Transportmitteln, Maschinen und Materialien für den Wiederaufbau verwendet werden. Auch Kanada hat Frankreich eine Anleihe von 53 Millidnen Pfund gewährt.
Rotschild jun. stiftet 250.000 Pfund
Aus New York wird gemeldet: Rotschild jun. hat den Betrag von 250.000 Pfund für den Wiederaufbau und die Erziehung in Europa im demokratischen Geist gestiftet.
Die Gemeindewahlen in Norwegen
In Norwegen ist die Arbeiterpartei aus den Gemeindewahlen als die stärkste politische Gruppe hervorgegangen. Den größten Mandatszuwachs erzielten die Kommunisten mit 627 Sitzen.
Die Enkelin Dr. Renners heiratet einen Amerikaner
London, 5. Dez. Die Enkelin Dr. Renners Frl. Franzi Renner wird am Samstag in London mit einem Amerikaner, Mister Erich Ashley aus Chikago, getraut.
Feuergefecht mit italienischen Grenzschmugglern
Klagenfurt, 5. Dez. In Untertilliach (Osttirol) kam es in der Nacht vom 3. zum 4. Dezember zu einem Feuergefecht mit Schmugglern. Sieben italienische Soldaten waren über die Grenze gekommen und stahlen in Untertilliach drei Kühe aus den Ställen. Die Zoll= und Gendarmeriebeamten von Obertilliach konnten die Schmuggler stellen und es kam zu einem Feuergefecht, wobei einer der italienischen Soldaten einen Kopfschuß erhielt. Außer dem schwerverletzten Schmuggler konnten auch dessen Komplicen festgenommen werden.