Tiroler Tageszeitung 1945

Monat:12

- S.10

Suchen und Blättern in knapp 900 Ausgaben und 25.000 Seiten.





vorhergehende ||| nächste Seite im Heft

Zur letzten Suche
Dieser Monat – 1945_12_TT
Ausgaben dieses Jahres – 1945
Gesamter Text dieser Seite:
Seite 2 Nr 139
Tiroler Tageszeitung
Montag, 3. Dezember 1945
Kont
Die Verhandlungen über die Regierungsumbildun
gen, obwohl ein eigenes Außenministerium geschaffen wird, mit dem aller Voraussicht nach der gegenwärtige Unterstaatssekretär Dr. Gruber betraut wird. Dagegen dürfte das Wiederaufbauministerium aufgelassen werden.
Die neue Regierung hat auch auf die kommunistische Partei Rücksicht genommen. Die Österreichische Volkspartei hält an der Bildung einer Koalitionsregierung fest. Das Programm wurde bereits gester. an die beiden anderen Parteien zur Beratung übergeben und man glaubt in den Kreisen der österreichischen Volkspartei, daß das vorgelegte Programm bereits am Dienstag mit der Zustimmung der anderen Parteien rechnen kann.
Ing. Leopold Figl
Staatssekretär Ing. Leopold Figl entstammt einer alten, niederösterreichischen Bauernfamilie, absolvierte in Wien die Hochschule für Bodenkultur und trat in den Österreichischen Bauernbund ein, in welchem er binnen kurzer Zeit maßgebende Funktionen ausübte. — Im Jahre 1934 wurde er in den Bundeswirtschaftsrat berufen, ein Jahr später wurde er Reichsbauernbunddirektor. Am 12. März 1938 teilte Ing. Leopold Figl das Schicksal so vieler österreichischer Patrioten, wurde verhaftet und verbrachte fünf Jahre im Konzentrationslager Dachau=Flossenberg. Dort lernte er alle Arten mittelalterlicher Torturen kennen und teilt diese Erkenntnis mit einer Reihe anderer österreichischer Politiker wie auch einfacher Bauern. Im KZ. schart er seine Getreuen zusammen, richtet sie
durch seinen Zuspruch auf, wenn sie unter den Leiden zusammen
(Fortsetzung von Seite 1) zubrechen drohen und gleichsam unter den Augen der SS=Schergen werden die Grundzüge der später nach der endlichen Befreiung zu gründenden Österreichischen Volkspartei entworfen Notgemeinschaft bilde Kampfgemeinschaft.
Am 11. Mai 1943 wird Ing. Figl enthaftet und kehrte nach Wien zurück. Sofort widmete er sich der Organisation der österreichischen Widerstandsbewegung und beginnt mit anderen führenden Männern die illegale Wiederaufrichtung des österreichischen Bauernbundes, alles unter dem Deckmantel eines Straßenbauers, als welchen es ihm gelingt aufzutreten. Trotz aller Vorsichtsmaßregeln wird er neuerlich im November 1944 von der Gestapo verhaftet und ins KZ. Mauthausen in Einzelhaft gesetzt. Nach einer neuerlichen Leidenszeit wird Staatssekretär Ing. Figl im Jahre 1945 ins Landesgericht nach Wien überstellt, wo ihm vor dem berüchtigten Fünfersenat, der nur urteile fällt, der Prozeß wegen Hochverrates und Wehrkraftzersetzung gemacht werden sollte. Doch dazu ist
es nicht mehr gekommen Der Einmarsch der Roten Armee rettete dem Todgeweihten am 8. April dieses Jahres das Leben.
Die provisorische Staatsregierung sieht Ing. Figl als Staatssekretär und als geschäftsführenden Präsidenten des Bauernbundes vor. Er wird Landeshauptmann von Niederösterreich, welches Amt er nach der Rückkehr Reithers aus dem KZ.=Lager Dachau in dessen Hand legt und schließlich nach der Gründung der Österreichischen Volkspartei deren Bundesparteiobmann.
Sein Werdegang ist der eines echten österreichischen Patrioten, voll unbeugsamer Entschlossenheit und unbändigen Glaubens an die glücklichere Zukunft seines Vaterlandes Österreich.
Die Wahl des Bundespräsidenten
Ialien erhält die Kontrolle über seine Grenzen
sozen, das Herz der Wirtschaft Südtirols
London, 2. Dezember. (Reuter.) Das schweizerische Radio meldet von der italienischen Grenze, daß die Alliierten Behörden die Grenzkontrolle wieder in die Hande der italienischen Behörden gelegt hätten. Aus diesem Grunde werden auch die Visen wieder von den italienischen Konsulaten im Ausland esteilt werden.
England für die Festlegung der Grenzen nach ethnischen Gesichtspunkten
Wie die Turiner Zeitung „L"Opinione“ am 23. November berichtete, gab der englische Botschafter in Rom. Sir Noel Charles, der Zeitung „Giornale del mattino“ ein Interview, in dem er über den künftigen Friedensvertrag mit Italien Folgendes erklärte:
„Die Prinzipien, die die englische Regierung in der Frage der Grenzrevisionen leiten, wurden bereits öffentlich dargelegt. Wir glauben in übereinstimmung mit der Regierung der Vereinigten Staaten,
daß überall dort, wo es möglich ist, die Grenzen nach ethnischen Gesichtspunkten festgelegt werden sollen.“
Nach seiner Ansicht werden die Alliierten den wirtschaftlichen Bedürfnissen Italiens bei der endgültigen Entscheidung über das künftige Schicksal seiner Kolonien Rechnung tragen.
1939 führte Südtirol 17.253 Waggons Obst aus. 70 Prozent davon gingen nach dem Norden nur 25 Prozent nach Italien. Und von diesen 17.253 Waggons stammten rund 40 Prozent aus den Gebieten Bozen und dem Unterland. Der durchschnittliche Weinertrag Südtirols beträgt 340.000 bis 400.000 Hektoliter; aus dem Bozner Gebiet und dem Unterland stammen davon etwa ¾ 275.000 bis 300.000 Hektoliter. Bozen war und ist das Zentxum des Fremdenverkehrs, es war und ist der Mittelpunkt für den ganzen Handel des Landes.
Der neue Schilling (Fortsetzung von Seite 1)
Wien, 2. Dezember.
Die in nächster Zeit zur Wahl des Bundespräsidenten zusammentretende Bundesversammlung, die aus den Nationalräten und den Bundesräten besteht, wird sich aus 215 Mitgliedern zusammensetzen. 112 davon gehören der Österreichischen Volkspartei an, 99 der sozialistischen Partei Österreichs und 4 den Kommunisten. Die Wahl des Bundespräsidenten vollzieht sich mit einfacher Mehrheit. Den Vorsitz der Bundesversammlung führen abwechselnd der Präsident des Nationalrates und der Vorsitzende des Bundesrates.
neue Verfassungsrecht
Wieder „Bundesverfassung", „Bundeskanzler“ und „Bundesministerium“
Wien, 2. Dez. Der Kabinettsrat beschloß ein Verfassungsübergangsgesetz als rechtliche Grundlage für die zwischen den Tagen des Zusammentrittes des neuen Nationalrates und dem Tag, an dem für den Nationalrat selbst zu beschließende endgültige Verfassung in Kraft treten wird. Dieses Gesetz stellt im wesentlichen das Bundesverfassungsgesetz in der Fassung von 1929 wieder her.
Die Zusammensetzung der Landtage
Nach den amtlichen Berichten der Hauptwahlbehörde verteilen sich die 408 Landtagssitze in Österreich folgendermaßen: Österreichische Volkspartei 213 Mandate, Sozialistische Partei 149, die Kommunisten 15, die Demokraten in Kärnten 1.
Die Sozialisten verfügen nur in zwei Landtagen, in Wien und in Kärnten über die einfache Mehrheit. In allen übrigen ist die Volkspartei am stärksten vertreten, in Tirol und Vorarlberg verfügt die Volkspartei über mehr als zwei Drittel der Sitze. Im übrigen verteilen sich die Mandate auf die einzelnen Länder und Parteien
wie folgt: Wien 35 Volkspartei, 59 Sozialisten. 6 Kommunisten. Niederösterreich 31 Volkspartei, 23 Sozialisten, 2 Kommunisten. Oberösterreich 30 Volkspartei, 18 Sozialisten Salzburg 15 Volkspartei, 10 Sozialisten. Tirol 26 Volkspartei, 10 Sozialisten. Vorarl berg 19 Volkspartei, 7 Sozialisten. Steiermark 26 Volkspartei, 20 Sozialisten, 2 Kommunisten. Kärnten 14 Volkspartei, 18 Sozialisten, 3 Kommunisten. Burgenland 17 Volkspartei, 14 Sozialisten, 1 Kommunist.
Interview mit Staatskanzler Renner
Wien, 2. Dezember.
Der von den amerikanischen Streitkräften herausgegebene „Wiener Kurier“ veröffentlicht den Inhalt einer Unterredung, die Staatskanzler Dr. Renner einem ausländischen Korrespondenten gewährte. Auf die Frage, ob Dr. Renner die Absicht habe, London oder Washington zu besuchen, antwortete er, daß das davon abhänge, ob er in der neuen Regierung eine vollrepräsentative Funktion einnehmen wird oder nicht. Der neue Staatskanzler und der Bundespräsident werden auf jeden Fall Washington, London, Paris und Moskau besuchen.
Der Staatskanzler wiederholt daraufhin, daß gute Beziehungen zur Tschechoslowakei eine Notwendigkeit für Österreich darstellen. — Auf die Frage, ob ein Ansuchen um Reduzierung der alliierten Streitkräfte in Österreich erfolgen werde, antwortete der Kanzler, daß die österreichische Regierung der Ansicht sei, daß nicht mehr als insgesamt 30.000 Mann der alliierten Truppen in Österreich stationiert sein sollen, eine Zahl, die dem alten Bundesheer gleichkomme, das ja gezeigt hat, daß es voll und ganz imstande ist, Ruhe und Ordnung in jeder Weise aufrechtzuerhalten.
Die Wiederaufnahme des internationalen Postverkehrs
Beschlüsse des Alliierten Kontrollrates
Wien, 30. November.
Am 30. November fand unter dem Vorsitz des Generals Emile Bethouart eine ordentliche Sitzung des Alliierten Kontrollrates statt. In Anwesenheit ihrer politischen Ratgeber und ihrer Stellvertreter prüften General Bethouart, Marschall Koniew, General Mac Clark und Generalleutnant Sir Mac Creery gewisse Gesetze der provisorischen Regierung und drückte ihre Billigung aus. Der Alliierte Kontrollrat hat ferner beschlossen, die
Wiederaufnahme des internationalen Post= und
Telegrammverkehrs
zwischen Österreich und den anderen Staaten mit Ausnahme von Deutschland und Japan — sobald wie möglich zu gestatten.
Von unserem A. R.=Berichterstatter Wien, 3. Dez. Wie wir erfahren, war die Ausdehnung des Postverkehrs auf das Ausland mit Ausnahme von Deutschland und Italien bereits für den 1. Dezember beabsichtigt. Jedoch konnten die österreichischen Behörden, die mit der Durchführung der Zensur betraut sind, die Aufstellung der ensoren in dieser kurzen Zeit durchführen. Man hofft jedoch, daß die Ausdehnung des Briefverkehrs bis 10. Dezember in Gang gebracht werden kann.
Normalisierung des Postbetriebes in Wien
Wien, 2. Dez. Wie das amerikanische Hauptquartier für Österreich bekanntgibt, ist jetzt der zivile Postdienst in Wien mit einem Tagesdurchschnitt von 500.000 Briefen und Paketen zu 65
Prozent auf den Normalstand gebracht worden. Seit 24. November arbeitet das Postsparkassenamt wieder in vollem Umfang. Bei der Post in Wien sind derzeit 14.000 Personen beschäftigt, während der Stand im Jahre 1938 13.000 Personen betrug
Einschränkung des Eisenbahnverkehrs in österreich
Wien, 2. Dezember.
Die Generaldirektion der Österr. Staatseisenbahnen teilt mit. daß infolge Ausbleibens der notwendigen Kohlenzufuhren eine Einschränkung des Zugverkehres und teilweise Stilllegung des Verkehrs vorgenommen werden muß In Zukunft werden noch folgende Züge ab Wien verkehren: Westbahn: Arlbergexpreß 19.05 Uhr. dreimal wöchentlich mit Gegenzug, Schnellzug nach Innsbruck=Straßburg 15.00 Uhr, viermal wöchentlich mit Gegenzug, Lokalverkehrszug täglich um 17.30 Uhr mit Gegenzug, Personenzug Linz täglich um 23.15 Uhr mit Gegenzug; Ostbahn: Schnellzug Budapest ab 11.20 Uhr an ungeraden Tagen mit Gegenzug; Südbahn. Personenzug Wiener Neustadt 17.40 Uhr täglich mit Gegenzug, Lokalverkehr Thuln in der bisher eingeschränkten Form Die
Wiederaufnahme weiteren Zugverkehrs wird bei Besserung der Kohlen lage bekanntgegeben.
Verband der Aus undskorrespondenten in Österreich
Die in Wien weilenden Vertreter der ausländischen Presse traten gestern zur Bildung eines Verbandes zusammen. Das Bundeskanzleramt war durch Sektionschef Dr. Wirth vertreten.
können vorerst nur die notwendigsten Lebensunterhaltskosten bis zu 150 Schilling pro Monat gegen Nachweis in bar abgehoben werden.
über Guthaben aus Erlägen nach Ablauf der Einlieferungsfrist, d. i. nach dem 22. Dezember 1945, wird vollkommen frei verfügt werden können, sowohl für Barauszahlungen als auch für unbare überweisungen.
Jene Personen, die bereits ein Konto (Sparbuch bei einem Kreditunternehmen, wie Bank. Sparkasse, Genossenschaft oder Postsparkasse) besitzen, können ihre Banknoten dort einliefern und die Gutschrift des RM 150.— für jede haushaltsangehörige Person übersteigenden Betrages auf ihr Konto (Sparbuch) verlangen Es ist daher zweckmäßig, daß alle Besitzer größerer Geldbeträge sich schon jetzt an ihr Kreditinstitut wenden, um ihr überflüssiges Bargeld auf ihr Konto (Sparbuch) einzuzahlen, damit während der Einlieferungsfrist selbst ein allzu großer Andrang an den Schaltern vermieden wird. Als überschüssig ist jener Betrag anzusehen, der den voraussichtlichen Geldbedarf bis zum Ende der Einlieferungsfrist übersteigt.
Hiff die Wunden des Krieges heilen
In einer Welt, in der mächtige Reiche zusammenbrechen oder bis in ihre Grundfesten erschüttert wurden, haben sich nur ganz wenige Werte erhalten und unverändert den Anbruch einer neuen Zeit überlebt.
Einer dieser Werte war das Rote Kreuz. Wenn auch vom abgetretenen Regime versucht wurde, das Rote Kreuz vor seinen Karren zu spannen, wie es am besten durch das Symbol des Deutschen Roten Kreuzes zum Ausdruck kam, in dem ein nächtiger Reichsadler das Rote Kreuz wie eine Beute in seinen Fängen hielt, so blieb doch, als die Parteihierarchie weggefegt wurde, das von en Fängen des Adlers befreite Rote Kreuz übrig Symbol einer Idee, die die ganze Welt umfaßt und die sich die tätige, selbstlose Nächstenliebe ium Ziel gesetzt hat.
Angeregt durch das furchtbare Schicksal der im kampfe Verwundeten und Gefangenen nahm sich tach der Schlacht bei Solferino 1866 der Schweier Henry Dunant vor, an die Nationen einen Appell zu richten, in dem die Behandlung der Kriegsverwundeten und Kriegsgefangenen gefordert wird.
Dieser Appell fand in der Welt lebhaften Widerhall. In der „Genfer Konvention“ wurde beschlossen, die Behandlung der Kriegsgefangenen und Kriegsopfer staatsrechtlich festzulegen.
Fast alle Kulturnationen schlossen sich dieser Konvention an.
über die feindlichen Parteien hinweg sollten die Kriegsopfer durch Neutrale betreut werden. Da von der Schweiz aus dieser Gedanke Ursprung nahm und seinen Siegeslauf antrat, wurde das Schweizer Symbol durch die Umkehrung der Farben zum Zeichen dieser Institution gewählt.
Millionen haben seither durch das Rote Kreuz Hilfe und Trost gefunden. Das Herz dieser weltumspannenden Organisation ist Genf. über seine ursprüngliche Bestimmung hinaus werden in seinem Namen heute Kinderhilfsaktionen, Medikamentenverteilung, Suche nach Vermißten, Betreuung Rückkehrender, Besorgung von Flüchtlingslagern und anderes mit vollem Erfolg durchgeführt.
Wie tief dieser Gedanke im österreichischen Volk verankert war, zeigt, daß sich gleich nach den ersten Wochen nach dem Zusammenbruch Männer fanden, die auf dem Baugrund des neuen Österreich, das dem Reichsadler entglittene Rot=KreuzZeichen aufhoben und neu aufrichteten. In fast allen Bundesländern waren ähnliche Bestrebungen vorhanden.
Wenn diese Arbeit bisher nur wenig durch Propaganda bekannt gemacht wurde, lag der Grund darin, daß man erst mit einer geschlossenen Organisation vor das Volk treten wollte.
Tausende wandten sich vertrauensvoll and# Rote Kreuz mit allen nur erdenklichen Anliegen deren Durchführung oft kaum möglich war
Um nun den breitesten Bevölkerungsschichten die Rot=Kreuz=Idee näher zu bringen, hat sich der Landesverband Tirol der österr Gesellschaft vom Roten Kreuz entschlossen, in der Zeit von 2. bis 8. Dezember 1945 eine Werbewoche duch zuführen. Es gilt die Bevölkerung über die Ttigkeit des Roten Kreuzes ufzuklären und einn Bericht über dessen bisherige Tätigkeit zu liefem
Weiters wird die Bevölkerung eingeladen, a der Rot=Kreuz=Arbeit aktiv teilzunehmen, de Roten Kreuz als Mitglied beizutreten undd durch diesem die Durchführung seiner Arbeic zu erleichtern.
Noch kleben überall im Lande die Wahlplakat der einzelnen Parteien, durch die für kurze 3# die Interessen der Bevölkerung in verschiedn Blickrichtungen gelenkt wurden Heutesind# durch Plakate mit dem Aufruf „Hilf die Wunde des Krieges heilen“ überdeckt.
Diese Plakate sollen die geschaffene Kluft übe brücken helfen und die gesamte Bevölkerung Mitarbeit am großen Werke des Roten Kra# auffordern.
Die Parole unserer Werbewoche ist:
Hilf uns helfen!
Landesverband Tirol der
österr. Gesellschaft vom Roten Kreuz
Sentichtsches Instin
für Kutfur und Wissenschaft
Wiederholung zweier Konzerte des Salzburger Festsie Orchesters
In Anbetracht des außergewöhnlichen Erfolges, d Salzburger Künstler mit ihren ersten Konzertabend er### ten, hat das Osterr. Insturmn für Kultur und mit Unterstützung des Herrn Bürgermeisters Dr. Meit der bekanntlich den Ehrenschutz für diese Veranstaltungt übernommen hat und untei freundlicher Mithilfe tursektion der französischen Militärregierung eine Verläue“ rung des Gastspiels des Salzburger Festspiel=Orcheser etwirkt, und zwar in der Form daß am Dienstag den ## Dezember Bach wiederholt wird und am 5. Dezember d# Lodestag des großen Salzburger Meisters der Abend an Wolfgang Amadeus Mozart — Um den Konzertliedde“ bern Innsbrucks die für die ersten deei Aufführungen 1# Karten mehr bekommen konnten zum guten Leil auch des wegen, weil
sie beufstätig sind, den Besuch zu ermöglichet wird das Osterr. Institut für Kultur und Wissenschaft ## Kartenporverkauf heute. Montag, um 14 Uhr beginnen ! ihn bis 19 Uhr fortführen Morgen Dienstag, läuft*
19 Uhr fortfuhren Morgen Dienstag, läuft? Vorverkauf, der an diesem Tage um neu Uhr früh ohne Unterbrechung über Mittag bis 19.30 Uhr.
1
schütz
#ern
Südfe
1910
riche
England und Österreich
London, 2. Dez. Steffington, der private Parlamentssekretär, des Ministerpräsidenten, reiste am 30. November in Begleitung von Joh Hynd, Sir Arthur Street, General MacCreen und den Leitern der britischen Abordnung bei da Alliierten Kontrollkommission für Österreich auf dem Luftwege nach Wien ab. Dieser Besuch er folgte auf die Ankündigung im Unterhaus, wonach sich die englische Regierung mit der allgemeinen Frage der zukünftigen Kontrolle in Österreich nach den österreichischen Wah len befasse.
feiche
kunf
145
Kuba
östlic
wurd
Tirol.
1er Jede
an
Tirol.
l. Br.
richt
Feld.— Marse Komp
erbitt
Arlbe
Die Postverwaltung, Sparkassen, Banken und sonstigen Kreditinstitute werden sich mit vollem Eifer für die Abwicklung der Aktion einsetzen und das ihrige dazu beitragen, um den Vorgang möglichst zu beschleunigen Das österreichische Publikum wird aufgefordert alles zu tun, damit sich die für die heimische Wirtschaft dringend notwendige Einlieferung gunstig und reibungslos voll zieht.
Mit dem übergang zur neuen österreichischen Währung wird österreich ein geschlossenes Währungsgebiet — die erste grundlegende Voraussetzung für die Führung einer Währungs politik überhaupt Die Zukunft des österreichschen Schillings ist damit in die Hände der österreichischen Regierung, der österreichischen Volksvertretung und des gesamten österreichischen Vol kes gelegt. Die Regierung wird alle jene Maßnahmen und Vorkehrungen zu treffen haben, die geeignet sind jede Gefährdung unserer Währung zu bannen und so schließlich deren Stabilität herbeizuführen. Das österreichische Volk wird diesen Maßnahmen gewiß Aufmerksamkeit und volles Vertrauen entgegenbringen Die bis herigen Erfolge der angestrengten Bemühungen unser neues Österreich aus
dem Chaos herausz führen, geben uns Mut, dieses Vertrauen zu fassen
Shütze sturnr richt tet 7 Bücke
635.
Febr.
Ausk
Knof
stift,
Ner k
unsermer, Lypa. vomE 1 Pomm bruch
Litz. K Fp. 0 bei T Skijä 1. Zu. Grute Post Obgf.
von
einge
April
Marie
It. AlE kunftInns
bal. 3. kei meras
Karis
berg
kunft