Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:11
- S.82
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Seite 2 Nr. 132
Samstag, 24. November 1945
Die Vorbereitungen des
Durch ihr unbedingt echtes — bei Renate Rappoldi kune gegen Schluß unnotwendig blasser werdendes — Spiel
Gensaßianelle Ent####l###### bringen uns Wanda Kwasinskaja und ihre Mutter JadSensandnene Glthultungen wiga Pawlowa — Isa Roland — gefährlich stark un
Nürnberg, 23. November. Das Internationale Kriegsgericht zur Aburteilung der Hauptkriegsverbrecher verfügt über wichtige Dokumente, die zeigen, wie der überfall Deutschlands auf die Sowjetunion vorbereitet wurde Von besonderem Interesse ist die sogenannte Direktive Nr. 21 vom 18. Dezember 1940. Diese Direktive enthält die strategischen Grundlinien des Planes für den überfall auf die Sowjetunion. Der Plan wurde auf persönliche Weisung Hitlers von der operativen Abteilung des deutschen Generalstabes ausgearbeitet. Dieser Kriegsplan erhielt später die Bezeichnung „Barbarossa=Plan“.
Von großem Interesse sind auch die persönlichen Aufzeichnungen Bormanns und Rosenbergs. In diesen Aufzeichnungen wird erwähnt, daß Hitler 1941 in einer Bera
(Von unserem So### den Druck ihrer mondänen Weltlichkeit und Mehrheit n Bei beiden, besonders auch bei Isa Roland, gelingt der Akzent tadellos. Die äußere Erscheinung, hier wieder Renate Rappoldi in großer Abendrobe, sind von guter Wirkung.
Pan Jan Zaremba — Rudolf Tlusty — gibt eine sehr stilechte, ritterliche, väterliche und diplomatische Figur. Wir glauben ihm die diplomatischen Weisheiten ebenso wie die väterlichen Lock= und Irrgänge.
Eine außerordentlich schöne, milieugetreue und in bestem Sinne ritterliche Szene bietet der Beginn des zweiten Aktes, da wir das Hochfest des Herrenstolzes über die „Anktionäre“ begeistert miterleben. Gustav Pretsch als v. Mirski, Eugen Schürer als v. Gorski, Rolf Ankowitsch als v. Wolenski und Adolf Verenkamp als v. Senowicz geben überhaupt den leichtsinnigen, aber standesgemäß edlen Adel in überzeugender Wirkung. Durchaus einfügend der Handlung sind auch Tonia Ritrow als Frl. v. Drygalska, Helga Gasperl als Komtesse Rapolska und Franz Bauer als Bediensteter bei Baranski.
Wenn wir nun, zurückkommend auf den Gesamteffekt, Robert Pleß zur Regie beglückwünschen, dann in beson
SPORTUND TPIEL
tung der Nazi die Weisung erteilte, Moskau und ders anerkennenswerter Weise auch die musikalische LeiLeningrad zu zerstören und — falls die Kapitu= tung des ausgezeichneten Orchesters Robert Reßler. der lation dieser Städte vorgeschlagen werde — seine Instrumente in allen Schattierungen der Handlung diese abzulehnen. In dieser Direktive heißt es führend oder untermalend mitgehen ließ. Schwungvoll und weiter, daß diese beiden Städte eingeschlossen Format verratend waren die Tänze. Ady Kühn als Gast werden müßten. Leningrad und Moskau wären hat schöpferische Initiative damit bestens bewiesen. Das vom Angesicht der Erde auszutilgen und die Ein= Bühnenbild — Rosmarie Struger — war sehr wirkungswohnerschaft dieser Städte müsse völlg vernich= voll
und gad im daammendang imit der sehn eim beronen
tet werden. Leningrad und die umliegenden Gebiete müßten von der Sowjetunion abgetrennt# gelunge
und jenen Staaten zugeteilt werden, die darauf Anspruch erheben.
Es liegen weitere Dokumente vor, die beweisen, daß
bereits 1940 zwischen Deutschland, Finnland und Rumänien ein Abkommen über den gemeinsamen überfall auf die Sowjetunion
getroffen wurde. In den Archiven des General=,
Konzertvorschau
27. Rov.: Violinabend Johanna Martzy.
30. Nov.: Klavierabend Georg Grewzew.
1. Dez.: Klavierabend Hans Höpfel.
2. Dez.: Klavierabend Elfriede Butz=Steiner.
3. Dez.: Celloabend Eberhard Finke.
5. Dez.: Klavierabend Hans Solty.
7. Dez.: Arien= und Balladenabend Kammersänger
stabes des Oberkommandos der Wehrmacht gibt Stust Osterkamp
es Dokumente, die beweisen, daß das deutsche „ avierabend Taras
Oberkommando selbst, insbesondere Hitler 10 Dez.. Konzert für Kenner und Liebhaber (Kammerund Keitel, die Weisungen zur Ausrottung schester mit Solisten). Kammerke
der friedlichen Sowjetbevölkerung erteilten. In 12. Dez.: Wiederholung des
einer Aufzeichnung Bormanns wird über die Be= 13. Dez.: Klavierkonzert Angela Janowsky. ratung bei Hitler berichtet: „Göring sprach. Sämtliche Konzerte im Musikvereinssaal, Museum
Göring schlug vor, zu diesem Zwecke Panzer=straße 17a. Vorverkauf seweils 3 Tage vorher in der Muformationen zu benützen. Er sagte: Meinerseits parterte (uf 3202). Konzertbeginn 20 Uhe: Str. 37
halte ich es für notwendig, jeden zu erschießen, Auf 5202). Konzertbeginn 20 Uhr.
der uns auch nur schief anblickt. Es liegen ferner
Beweise vor, daß Hitler die Weisung erteilte, die Ausstellung Rikolaus Prachensky
Gebiete der Sowjetunion bis Astrachan und das Im Rundsaal des Tiroler Landesmuseums FerdinanOstufer der Wolga sowie das Nordgebiet bis deum wird am Samstag, den 24. November, um 11 Uhr Archangelok zu besetzen. Es unterliegt keinem benger Malers und Archstekten Wildeim. Rrotane Pra
chensky eröffnet. Die Ausstellung wird bis einschließlich 16. Dezember zu sehen sein.
11
Der letzte Schreid
Rechenschaftsbericht 2
London, 23. November. Ministerpräsident Attlee warnte in seinem Rechenschaftsbericht über seine kürzliche Unter
RADIO INNTBRHCK
Samstag, 24. November
13.10 Franz. Musik. 13.30 Fortsetzung des Mittagsredung mit Präsident Truman und Mackenzie kanzete Wils Waster, Mitwirkend. Rudolf Cbrist, Lenor.
King, dem Ministerpräsidenten von Kanada, vor (Innsbruck.) 18.00 Es spricht Prof Salis. 19.00 Österr. einem neuen Krieg, da in diesem die Anwendung Nachrichtendienst. 19.15 Bunte Weltschau. 19.30 Paris — der Atomwaffe eine verheerende Wirkung auf franz. Nachrichten. 19.45 Worte zur Politik. 19.55 Fünf die Städte und Millionen Toter im Gefolge haber Minuten Französisch (Wiederholung). 20.20 Übertragung würde. aus Wien (zu den Wahlen). 21.15 Paris — franz. Nach
„Ich sehe von meinem Standpunkt aus keinerle richten. 21.30 Courrier de la grande France. 21.45 Fünf Möglichkeit, das Problem der Atombombe von Minuten praktisches Deutsch (Wiederholung). 21.50
dem, welches die Anwendung anderer neuartige Opernkonzert (Schallplatten). 22.15 Programmvorschau. Waffen aufwirft, zu trennen. Die Atombombe ist 22.20 Unterhaltungskonzert von Schallplatten, am Flüwohl im Augenblick der letzte Schrei der Zer gen. 24.00 Paris — frant. Dammen..0 Suchmeldun
störungssucht, aber es wird nicht der aller. franz. Ruchlichten.
letzte bleiben. Im großen und ganzen kann Sonntag, 25. November
gesagt werden, daß der
7.00 Österr. Nachrichtendienst. 7.15 Konzert von SchallVersuch, die Verwendung dieser Waffen zu ban platten. 7.40 Fünf Minuten praktisches Deutsch. 7.45 nen, mißlungen Morgenkonzert von Schallplatten. 8.30 Paris — franz.
ist. Wir tun gut daran, uns vor Augen zu haf Nachrichten. 9.00 Wiederholung des österr. Nachrichten
ten, daß in einem Krieg in einer ähnlichen Aus dienstes. 10.45 Französische geistliche Ansprache. 11.00
dehnung wie der eben überstandene, jede Art vo#
Geistliche Stunde (Schallplatten). 11.30 Unterhaltende Musik zu Mittag (Schallplatten). 12.00 Radio Victoire. 12.15 Österr. Nachrichtendienst. 12.30 Stunde der Alliierten. Österr. Ringsendung aus den 4 Besatzungszonen.
13.30 Paris — franz. Nachrichten. 13.45 Musikalische Plauderstunde. 14.30 Märchenstunde. Maria Rechberger erzählt das Märchen vom verwunschenen Schloß von Otto Engelhardt. 17.00 Unterhaltungskonzert der Funkkapelle Willy Walter (Innsbruck). 18.00 Österr. Dichterstunde —. Robert Hamerling. Es liest Jo Fürst (Innsbruck). 18.30 Neues vom Tage (Innsbruck). 18.45 Fünfzehn Minuten Zarah Leander (Schallplatten). 1900 Österr. Nachrichtendienst. 19.15 Hofrat Prof Dr. A. Durig spricht über die Ernährungsmöglichkeiten der Erde. 19.35 Österr. Presseschau. 20.00, 21.00, 22.00 23.00 bis 0.10 fortlaufend Durchgabe von Wahlergebnissen, zwischendurch Schallplattenmusik (Innsbruck). 21.15 Paris — franz. Nachrichten
21.30 Courrier de la grande France. 21.45 Fünf Minuten praktisches Deutsch (Wiederholung). 21.50 Tanz= und Unterhaltungsmusik (Schallplatten) 22.15 Programmvorschau. 22.20 Fortsetzung der Tanz= und Unterhaltungsmusik
(Schallplatten). 23.20 Suchmeldungen. 24.00 Paris franz. Nachrichten.
Montag, 26. November
13.10 Fortsetzung des Mittagkonzertes (Innsbruck
17.30 Unterhaltungskonzert (Schallplatten, Innsbruch. 18.00 Prof. Dr. Hugo Adolf Bernatzky: Erlebnisse in Indochina (Innsbruck). 18.30 Neues vom Tage (Innsbtuck), 18.45 Tiroler Komponisten: Karl Scheidle — Lieder. 6, singt Dr. Franz Lechleitner (Innsbruck). 19.00 Osten Nachrichtendienst. 19.15 Otto Moser — Leidensweg Pflichten Südtirols (Innsbruck). 19.30 Patis — Nachrichten. 19.45 Worte zur Politik. 19.55 Fünf ten Französisch (Wiederholung). 20.00 Konzert des Funt, orchesiers. Leitung Hans Moltkau. Solistin Hilde Linz Alt; am Flügel Grete Beintrerler. 21.30 Courrier deh grande France. 21.45 Fünf Minuten praktisches Deusch (Wiederholung). 21.50 Emission variete francaise. 22.6 Programmvorschau. 22.20 Tanzmusik der Barkapelle E¬rico Rossi (Innsbruck).
23.20 Suchmeldungen. 24.00 p. ris — franz. Nachrichten.
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Neues im Tiroler Sportgeschehen
Besondere Beachtung verdient die bevorstehende Gründung einer „Österreichischen Gesellschaft für Leibeskultur“ durch das Hochschulinstitut für Leibesübungen der Universität Innsbruck. Die vornehmliche Aufgabe dieser Gesellschaft wird es sein, auf dem Gebiete der Leibeskultur als verbindende Institution zu wirken, um die wissenschaftlichen Arbeiten in der Leibeskultur zu fördern und womöglich sogar auf eine gemeinsame Basis zu bringen; Arbeiten, die bisher, wohl zum Nachteil des Sportes, wenig beachtet und in der ganzen Welt meist nur von Einzelgängern geleistet worden sind. Die Idee soll im besonderen eine demnächst erscheinende Zeitschrift unter dem Titel „Leibeskultur“ fördern, an der hervorragende Mitarbeiter tätig sein werden. Die schriftlichen
Vorarbeiten zur Genehmigung sind bereits abgeschlossen.
Der Segelflugsport
in Tirol soll wieder erstehen. Der Österreichische Segelflugverband ist schon wieder seit Ende April tätig. Auch in Tirol ist das Interesse dafür, wie die eingelaufenen Meldungen beweisen, äußerst groß. Mit der Bestellung eines Treuhänders für den Tiroler Segelflugsport ist demnächst zu rechnen, wobei auch die Sicherstellung einer bedeutenden Anzahl von Maschinen, die zum Teil von unverantwortlichen Elementen als Brennholz abgewrackt werden, vorgesehen ist. Man hofft hier auf das oft bewiesene Entgegenkommen der sportfreundlichen französischen Militärbehörde.
Hans v. Stuck in Tirol
Der aus dem Auto=Rennsport international erfolgreiche und bekannte Rennfahrer Hans v. Stuck befindet sich in Tirol und hat sich bereit erklärt, im Rahmen des Hochschulinstituts einen Vortrag mit Lichtbildern anfangs Dezember zu halten. v. Stuck wird auch das Thema „Tirol und der Autorennsport“ behandeln. v. Stuck ist bei uns durch seine Siege aus dem traditionsreichen „Zirler Bergrennen“ noch in bester Erinnerung.
Der Tiroler Fußballverband will
die Schiedsrichterfrage
über den Winter in Ordnung bringen. Zu diesem Zwecke ruft er alle Freunde des Fußbakksportes auf, sich am aktiven Aufbau des Fußball=Schiedsrichterwesens zu beteiligen. Besonders wünschenswert ist
die Mitarbeiterschaft aller jener, die sich einst als Spieler betätigt haben. Meldungen sind an Verbands=Schriftführer Fred Fontanari, Allianz. Meraner Straße 1, zu richten.
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61, 36, 55, 42, einf ae 19, 51, 53, 55,
Der Tiroler Skiverband
hat auf dem Seegrubenplateau eine Unterkunft übn die Wintermonate pachtweise sichergestellt. Zweck ist dem Rennläufer=Nachwuchs der Vereine im Raz. men des Skiverbandes ein geregeltes Training zu emöglichen, diesen in Schwung zu bringen und i Form zu halten. Trainer ist der Jugendwart des Skiverbandes, der auch gleichzeitig für das französisch Militär arbeiten wird. Vergangenen Sonntaz herrschte bereits in einem von fast 40 ausgesuchten Rennläufern veranstalteten Torlauf reger Trainingsbetrieb, der auch fixe Vorschläge für den Trainingskurs in St. Christoph ergeben hat. Der erste LageTrainingskurs des Tiroler Skiverbandes für de Nachwuchsläufer findet vom 2. bis 21. Dezember in St. Christoph unter Leitung von Rudi Matt und Paul Kreuzer statt.
Die Sprungschanze auf der Seegrube steht vor ihrer Fertigstellung. Demnächst ist, günstig Schneeverhältnisse vorausgesetzt, mit dem ersten Traning der Sprungläufer auf der Seegrube, das Jas Mayer leiten wird, zu rechnen.
Als Vorsitzender für den Treuhänderausschuß in Radsport wurde Franz Kirchmaier bestell, dem Heini Baumgartner und Anton Mayrhofer als Mitarbeiter zur Seite stehen. Der Ausschuß ist bereits eifrig am Werke, um das Interesse für den Radsport im allgemeinen und für den RadRennsport im besonderen, nach neuen organisatonschen Gesichtspunkten, wachzurufen. Der Veranstaltungskalender sieht eine Reihe interessanter Renn für die kommende Rennsaison vor, darunter auch des einst beliebte Radrennen „Quer durch Innsbuck. Als Geschäftsstelle für alle Fragen des Radspaus wurde das Geschäft Heini Baumgartner, Mär straße 1, Innsbruck, gewählt.
Die sportfreundliche Stadt Schwaz hat den da einer eigenen Sportplatzanlage beschlossen, dienie einem Spielfeld in den Ausmaßen von 100X8 Meter auch eine Laufbahn für 400 Meter und ein Zuschauertribüne erhalten soll. Im Winter soll de Platz auch für eissportliche Belange in Aussicht genommen werden. 666.—
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Einsatzgr Straße—Biener 31, 33, 35, 37,
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Kundmachung in scheine für
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Oktober 1945).
Die Ausgabe zugsscheine sind der Bezugsberec
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Die Ausgabe uf der Einzelas Kundfunk. Jede en Bezugsscheinem, von ihm ###lei vorzulegen. zung den Bezu (inks obere Etennt gleichzeiti mit dem Wirtsch
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Heute 14.30 Uhr nochmals Turnerschaft Innsbruck — Innsbrucker Sportvereinigung!
Als Abschluß der heuer so vielversprechend bebegonnenen Handballsaison findet heute, Samstag, beginnend um 14.30 Uhr, auf dem Klosterkasernhof der Innsbrucker Lokalschlager: Turnerschaft Innsbruck—Innsbrucker Sportvereinigung statt. Es ist dies heuer bereits die dritte Begegnung dieser beiden alten Rivalen und keiner der beiden Mannschaften ist es in den bisherigen Spielen, die bekanntlich 6: 6 und 7: 7 unentschieden endeten, gelungen, siegreich hervorzugehen. Bei der Ebenbürtigkeit der beiden Partner ist auch für heute eine Voraussage unmöglich, es steht aber fest, daß die Innsbrucker
Handballfreunde wieder ein Treffen nach ihrn Geschmack, abwechslungsreich und mit viel Temperament, vorgesetzt bekommen werden.
Turnerschaft Innsbruck. Sämtliche Teilnehmer di
Tanzkurses treffen sich am Freitag, den 23. Rovembe, um 20 Uhr, im Gasthof „Gold. Stern“, Innstraß, einer kurzen Besprechung und den letzten Vorbereitunge Skikursteilnehmer, die sich um dieselbe Zeit zu einer sprechung in der Pradler Hauptschule treffen, werden # sucht, anschließend im „Gold. Stern“ zu erscheinen.
Arbeiter Turn= und Sportverein Innsbruck. An Samstag, den 24. November, werden am Besel parksportplatz mit der Innsbrucker Sportvereinigun und dem Arbeiter=Sportverein Kematen wiede Faustspielspiele ausgetragen. Beginn 14 Uhr.
1 Welcher Hein 1 über meiner * Thomas Klo wald, welche 1 zierslehrgan, 4 v. dort nach J satz kam. L. 1 Hirschberg *10. 2. Frau 2
Waffen derwendet werden wird. Wir können mi Stock versuchte, den er bei Abfahrten als Stütze Gewißheit damit rechnen, daß eine totale Krieg und Drehachse benützte. Die Zdarsky= oder auch führung mit Atomwaffen zur Vernichtung unse Lilienfelder=Technik genannte Fahrweise war auch rer großen Städte, zum Tode von Millionen in den Alpenländern lange führend. In der SteierMenschen und zu einem unvorstellbaren Nieder mark war es Max Kleinoschegg, in Tirol gang unserer Zivilisation führen wird. Kei Hofrat Rasim und in Vorarlberg Viktor erdenkbares Sicherungssystem wird von sich au Sohm. Mit der Jahrhundertwende wurde der ich betane ausdrücklich — nan sich aus ein kleine Kreis immer größer, bis 1905 der Alpinist
— ich beione ansbrüclich — von sich aus, ein Paulke den ersten Österreichischen Skiverband
wirksame Garantie dagegen bieten, da ins Leben rief, dem 11 Vereine mit 700 Mitglieeine Nation mit Agressionsabsichten Atomwaffe dern angehörten. In der Folge wuchs die Miterzeugen wird. gliederzahl, es wurden Statuten und auch eine
Wenn erste Wettlaufordnung ausgearbeitet, die in Tirol
Wir erwarten nun die Vollversammlung de bei einem Arlbergrennen 1906 erstmalig angeOrganisation der Vereinten Nationen. Sie stell
ein Organ dar, das, wenn man sich dazu ensmeisterscgaft. Der heutige Kommerzialrat
schließt, imstande wäre, Recht und Gesetz aufrech zu erhalten und den Krieg zu verhindern. Jo sagte, wenn man sich dazu entschließt, es anzu wenden, denn gerade darin liegt nach meiner An sicht der Kern des Problemes. Ebenso wie kein Art von Inspektion oder Kontrolle der Waffen herstellung zu irgend einem Ergebnis führe kann, wenn nicht auf allen Seiten der gute Will vorhanden ist. Ebenso kann auch keine noch gut erdachte internationale Organisation o Nutzen sein, wenn die Völker nicht entschlosse sind, den Krieg oder die Drohung mit der Kriege als Instrument ihrer Politi auszuschalten, wenn sie sich nicht dazu en schließen, untereinander ein solches Vertrau ensverhältnis zu schaffen, daß ein Krie undenkbar wird Ich halte es für die Pflicht di Staatsmänner,
ein solches Vertrauensverhältn in der ganzen Welt zustande zu bringen D Washingtoner Erklärung erfolgte mit dem Zit
Miller wurde 1908 und 1909 österreichischer Meister in der Abfahrt. Der Sitz des Skiverbandes wurde 1908 vorübergehend von Wien nach Innsbruck verlegt, weil die zentrale Lage Wiens eine ersprießliche Arbeit im Skilauf unmöglich macht, hieß es in der Begründung: für eine künftige Lösung gut zu merken! Innsbruck wäre der gegebene Sitz für den S. S. V., denn Tirol ist führendes Wintersportland, veranstaltungs=, erfolgs= und mitgliedermäßig!
1913 wurde der Tiroler Skiverband gegründet; Vorsitz Hofrat Rasim. Der Verband umfaßte mit den Skiklubs Cortina und Bozen insgesamt 16 Vereine. Der Weltkrieg brachte einen Umschwung in der Fahrtechnik — Oberst Bilgeri als militärischer Skiorganisator kam zum „Telemark“ Nach dem ersten Weltkrieg entwickelte sich der Skisport immer mehr neben dem erzieherischen Wert zum volkswirtschaftlichen Faktor. Ein reger Sport= und Fremdenverkehr entstand. Hannes Schneider und Schneeberger waren die erfolgreichsten Vertreter bei den Schweizer Meisterschaften in Grindelwald.
Schneider faßte die allgemeinen Entwicklungsergebnisse in der Fahrtechnik zur bekannten „Arlberger Skischule“ zusammen. Der Internationale Skiverband wurde ins Leben gerufen. 1926 und 1927 war es die Innsbrucker akademische Jugend mit den „Roten Teufeln“, die sich sensationelle Erfolge in der Schweiz holte. 1927 waren schon über 100 Sprungschanzen in Betrieb! Die Berg=Isel=Schanze zählte bald zu den schönsten Sprunganlagen überhaupt. Vereinheitlichung der Fahrtechnik brachte die österreichischen und besonders die Tiroler Rennläufer 1930 auf ihren rennsportlichen Höhepunkt. Willi Walch, Rudi Matt, Pfeifer, Seelos, Kneißl, Gstrein, Nöbl, Gasperl, Jenewein, Brandl, alles Namen im Dienste des Österreichischen Skisportes. 1933 starteten in Innsbruck die
ersten internationalen Skirennen, die FJS, denen 1936 die zweiten in unserem Lande folgten. 1937 zählte der Österreichische Skiverband rund 30.000 Mitglieder!
Existenz an Schulen aberkennen und ihn als ein Art Kraft= oder Zeitverschwendung bezeichnen.
Zu den ideellen Werten kommt gerade in Öster reich im Skisport noch das Moment der Bedeu tung als Volkswirtschaftsfaktor zu. Fremdenver kehr und Skilauf, wie eng beisammen. tend auf alle Zweige der Wirtschaft und der In dustrie. Beweis des Aufschwunges im Fremden verkehr durch den Skisport: St. Anton 1928# 5900, 1931/32 9904; Seefeld 1928/29 4945, 31/30 13.165; Kitzbühel 1914 1770, Winter 27/28 31/32 11.500 Fremde!
Der Redner kommt dann auf die Bedeutung des Skiverbandes für die Organisation und die Pfiege des Skisportes zu sprechen und betont, welche Ar ten von Läufern abgelehnt und welche gesucht werden.
Nach dem Anschluß war es mit der Entwicklung des österreichischen Skilaufes aus. Der Krieg folgte und heute stehen wir dort, wo wir weit, weit früher schon gestanden haben, es gilt neu aufzubauen und alte Spitzenstellungen zu erringen. Aber Nachwuchs und Interesse sind ungeheuer und vielversprechend geht es in den neuen Skiwinter.
Skilauf als Volkssport erst jetzt mit Recht! Er muß helfen, die Menschen erziehen, in denen ein gesunder Geist in einem kräftigen Körper schaffen kann. Es wäre bei der Neubildung des heutigen Österreichs besonders darauf zu achten, daß Männer zur Worte kommen, die diesen Standpunkt erkennen, betonen und vertreten gegenüber etwaigen gegenteiligen Ansichten, gegenüber kurzsichtigen oder böswilligen Politikern, die dem Sport, insbesondere dem Skilauf eine offizielle
Dr. Lorenz entwickelt weiter die Skilehrer frage aus ihren Anfängen bis zur Gegenwart. 1927 wurden die Skilehrer richtig erfaßt durch die Verstaatlichung des Skilehrerwesens; es wurde die Skilehrervrüfung eingeführt. Die österreichschen Skilehrer zählten bald zu den besten und gesuchtesten der Welt. Sie wirkten unter anderen in Italien, Frankreich, Spanien, Afrika, Arges tinien, Australien, Nord= und Südamerika. Es gi heute viele gute Skiläufer, aber leider wenige gute Lehrer. Deshalb ist die Einschränkung Lehrberuf nur zu begrüßen. Wenn im Skuehre beruf vom Verband aus das bodenständige, wüchsige, heimische Element begrüßt wird, dann aber auch der vom Hochschulinstitut angestrebte gehobene Typ von Skilehrern, der uns heute nur selten begegnet. 2non Al
Die mit reichem Beifall aufgenommen## führungen Dr. Lorenz" schlossen mit dem m. an die Hörer, in idealem Sinne Auf= und Ausbau des Tiroler und österreichischen