Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:11
- S.54
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Seite 2 Nr.
Tiroler
Samstag, 17. November
1935
Rücktritt des Unterstaatssekretärs Dr. Bumballas
Wien, 15. November.
Infolge der in letzter Zeit veröffentlichten, sich häufig widersprechenden Zeitungsmeldungen betreffend den Rücktritt von Unterstaatssekretär Dr. Raoul Bumballa im Staatsamt für Inneres der provisorischen österreichischen Regierung, hat ein Korrespondent den Unterstaatssekretär um ein Interview ersucht und dabei folgendes festgestellt:
Am 14. November gab Dr. Buballa folgende Erklärung: „über Anraten des Herrn Staatskanzlers habe ich meine Mission als Regierungsmitglied zurückgenommen.“ Dr. Bumballa ist am
2. November als Vizepräsident der Österreichischen Volkspartei zurückgetreten und als Mitglied aus dieser ausgeschieden. Näheres über die Gründe seines Rücktrittes und Austrittes aus der ÖVP. gibt der Unterstaatssekretär nicht an, weil er der Meinung ist. daß das österreichische Wahlprogramm im Moment keine Störung erfahren dürfe Seine allgemeine Einstellung gegenüber verschiedenen Institutionen ist die, daß unbedingt eine Revision vorgenommen werden solle, und zwar hält er es für notwendig, daß eine
strikte Entpolitisierung der Polizei durchgeführt
werde, ebenso wie des gesamten Beamten
apparates.
Ferner sei die Entpolitisierung der gesamten Lehrtätigkeit nötig. Seiner Meinung nach sei es unvereinbar, daß Beeinflußung von Jugendlichen, also noch nicht Urteilsfähigen, in irgend einer politischen Richtung hin erfolge Das laufe den demokratischen Prinzipien entgegen.
Der Unterstaatssekretär ist ausgesprochen gegen die Aufnahme der Volksdeutschen aus den umliegenden Ländern,
da er der Ansicht ist, daß diese Menschen in drei bis vier Jahren pangermanischen Rassenwahn voll zur Schau tragen und als Unruhestifter wirken würden
In seiner Einstellung gegenüber Religion und Klassen ist der Unterstaatssekretär als durchaus tolerant zu bezeichnen. Eine Zurücksetzung der Juden empfindet der Staatssekretär als ausgesprochen amoralisch Seiner toleranten Tendenz folgend, wollte er einen jüdischen Vertreter in die Partei aufnehmen, wozu es jedoch nicht kam.
Der Unterstaatssekretär, der über die Vorbereitungen für den 20 Juli 1944 genau unterrichtet war, erklärte, daß er eigentlich gegen diese Aktion war Denn hätte damals der Anschlag Erfolg gehabt, so wäre wohl unter Umständen das Naziregime früher zusammengebrochen, jedoch fanatische Anhänger der Partei hätten erklären können, daß es nur deshalb so gekommen sei. weil eben Hitler nicht mehr die Führung innegehabt habe
Der Unterstaatssekretär war schon von 1925 bis 1934 in Berlin im „Zentralbüro gegen den Faschismus“ tätig. Er war im KZ inhaftiert und wurde nach einem halben Jahr nach Danzig entlassen. Von 1934 bis 1938 stand er die ganze Zeit hindurch gegenüber der Regierung Dollfuß und Schuschnigg in Opposition. Bei dem Einmarsch der Deutschen habe er den damaligen Bundeskanzler Dr. Schuschnigg dringend ersucht, wenigstens einen Schuß als Demonstration abzugeben, worauf ihm der Bundeskanzler erwidert habe, daß mit einem Schuß das Leben von
20.000 bis 30.000 Menschen aufs Spiel gesetzt würde. Hiezu meinte Dr Bumballa: Lieber 20.000 bis 30.000 Tote, als im anderen Falle 200.000 bis
300.000 Österreicher früher oder später dem Tode geweiht zu wissen.
Internationale Kontrolle der Atomenergie
Die Botschaft der angelsächsischen Staatsmänner an die Welt
Washington, 16. November.
Präsident Truman, Ministerpräsident Attlee und Mackenzie King schlugen in einer gemeinsamen Erklärung die Schaffung einer Kommission der Vereinten Nationen vor, welche die Bedrohung der Welt mittels Atomenergie abwenden soll. Dies wäre, so heißt es in der Erklärung, der erste Weg, um das Problem der Atomenergie zu lösen. Die allgemeine Erklärung stellt fest, daß das Geheimnis der Atombombe erst dann preisgegeben werden soll, wenn der Weltfrieden gesichert erscheint und bis es möglich ist, wirksame gegenseitige und erzwingbare Garantien, welche für alle Nationen annehmbar sind, festzusetzen.
Die drei Staatsmänner sagten, daß sie die Bildung einer Kommission vorschlugen, welche die Aufgabe habe, in vier Punkten genau ausgearbeitete Vorschläge zu machen.
1. Intensivierung des Austausches von wissenschaftlichen Informationen zwischen allen Nationen über Aufgaben, welche friedlichen Zwecken dienen.
2. Die Kontrolle der Atomenergie in einem Ausmaß, daß ihre Verwendung für ausschließlich friedliche Zwecke gesichert erscheint.
3. Ausschaltung der Atomwaffen und aller anderen Waffen mit ähnlicher zerstörender Wirkung, die in Massen produziert werden können, aus dem Rüstungsprogramm aller Nationen.
4. Die Schaffung von wirkungsvollen Sicherheitsmaßnahmen durch überwachung und andere Methoden, um die Staaten, welche diesen Maßnahmen zustimmen, gegen plötzliche Gewaltmaßnahmen und Invasionen zu schützen.
Die drei Staatsmänner stellen fest:
„Wir sind uns im klaren, daß der einzige wirksame Schutz für die zivilisierte Welt vor der Vernichtung durch die Anwendung wissenschaftlicher Erfindungen in der Vermeidung von Kriegen besteht. Kein System von Sicherheitsgarantien kann ausgeklügelt werden, da sie die Erzeugung von Atomwaffen durch jene Nationen, die zu einem Angriff entschlossen sind, an sich nicht verhindern kann.“ Wir übersehen auch nicht, daß andere Waffen und neue Kriegsmethoden entwickelt werden können, welche eine gleich große Bedrohung der Zivilisation wie durch die militärische Anwendung der Atombombe darstellen.“
Präsident Truman verlas diese Erklärung, welche von ihm persönlich unterzeichnet war, in Anwesenheit der Ministerpräsidenten Attlee und Mackenzie King, während hohe Regierungsbeamte das diplomatische Korps und nalisten sich im Amtszimmer des Präsidenten zusammendrängten
Der Atompakt
Stimmen der amerikanischen Presse
New York, 16 November Die „Washington Post“ schreibt: „Die Er klärung der Alliierten, die im Besitz des Atomgeheimnisses sind, ist ein Kompromiß zwischen der Auffassung des Ministerpräsidenten Attlee und der Präsidenten Truman.“
„New York Herald Tribune“ sagt Die Erklärung ist offensichtlich an die Adresse Sowjetrußlands gerichtet. Wäre sie vor drei
Monaten herau gegeben worden, so hätte sie einen brauchbaren Auftakt dargestellt, von dem man hätte erwarten können, daß die Russen ihn wohlwollend beantworten werden. Nach all dem Mißtrauen, das jedoch seither durch Ungeschicklichkei ten gesät worden ist, kann man der Aufnahme, die die Erklärung im Kreml finden wird, nicht mehr ganz sicher sein.
„New York Times“ sagt: „Das Abkommen stellt keine Patentlösung dar, aber es enthält das Möglichste.“
Das weitere Verfahren
Washington, 16. Nov. Wie von maßgebender Seite bekannt wird, beabsichtigten die Vertreter der drei Großmächte nunmehr, die Haltung der anderen Alliierten zu der vom Weißen Haus gestern herausgegebenen Erklärungen über die Atomenergie abzuwarten. Am 2. Jänner soll in London eine Versammlung der Alliierten stattfinden. Man nimmt an, daß bis dahin der Sicherheitsrat begründet sein wird. Die Versammlung oder der Sicherheitsrat kann dann eine Kommission für Fragen der Atomenergie ernennen, die ihrerseits der Organisation der Vereinten Natio nen Empfehlungen zu unterbreiten hätte. Fül, rende Kreise in Washington sind der Ansicht, da zumindest drei Nationen bereit sind Wissenschaftler und wissenschaftliche Informatio nen mit jenen Nationen
auszutauschen, die ihrer seits bereit sind, das gleiche zu tun.
Attlee hatte gestern abend eine Unterredung mit Truman und wird vor seiner Abreise nach Ot tawa nochmals mit ihm zusammentreffen. An 19. November wird er vor beiden Häusern des kanadischen Parlaments eine Rede halten. Wie weiterhin verlautet, wird am 16. November in Philadelphia eine Versammlung von Fachleuten auf dem Gebiet der Atomzertrümmerung stattfinden, auf der wichtige Fragen der Atomenergie erörtert werden sollen.
Lokomotive mit Atomkraft
New York, 16. Nov. Wie „United Preß“ beeichtet, sagte der technische Forscher Ralph Lucas am Dienstag abends den Bau einer durch Atomkraft getriebenen Lokomotive voraus, die mit so geringen Mengen von Quecksilber, Eisenfeilspänen und Graphit betrieben werden kann, daß sich die Treibstoffkosten auf nur 35 Dollar im Jahr belaufen. Lucas erklärte, daß seine erste Antriebs maschine im Jänner fertiggestellt sein würde. Wie er darlegte, bilden Quecksilber, Eisen und Graphit ein „magnetisierbares Fluid“, das bei Beschuß mit Elektronen erregt wird und den ungeheuren Druck von etwa 227.000 Atmosphären entwickelt. Wie „United Preß“ abschließend berichtet, gibt Lucas auch an, daß es gelungen sei, Quecksilber und Eisenatome zu zertrümmern. Die hierbei
freiwerdende Energie könne zum Antrieb von Turbinen verwendet werden.
Rußland erforscht die kosmische Strahlung London, 15. November.
Ein Forscher kosmischer Strahlen des Brick deck=College erklärte daß die Erforschungen der kosmischen Strahlen durch die Russen mit den Forschungen der Wissenschaftler anderer Länder in Verbindung stände: Die „dritte Komponente“ der kosmischen Strahlen wird in ver schiedenen Ländern erforscht. Durch die Erforschung der kosmischen Strahlung können Ergebnisse erzielt werden, die zur Erzeugung einer Atombombe dienlich sein könnten Die Strahlen durchdringen die Erdoberfläche.
Der Winter in Wien
Die Sorge, die am schwersten auf der Bevölkerung Wiens lastet, ist der Mangel an Brennstoff für den Winter und vielleicht doch mehr das Fehlen zahlloser Fensterscheiben. Es gibt kaum eine Wohnung in der Stadt, in der nicht mindestens mehrere Scheiben zerbrochen sind. Für Wien sind 8 Millionen Quadratmeter Glas notwendig, m die Schäden wieder gutzumachen. 65.000 Quadratmeter standen jedoch nur bei der Befreiung zur Verfügung. Die einzige leistungsfähige Glasfabrik, das Werk in Brunn, war bisher stillgelegt. Nunmehr vermochte es, mit Hilfe der Alliierten den Betrieb wieder aufzunehmen. Außerdem konnten die amerikanischen Besatzungsbehörden 450.000 Quadratmeter Glas aus der Tschechoslowakei nach Wien bringen, weitere 2 Millionen Quadratmeter
werden für die nächste Zeit erwartet.
Auch besteht die Hoffnung, aus den rollenden Kohlenmengen ab Dezember jeden Haushalt mit 100 Kilogramm beliefern zu können. Außerdem bringen die Ulliierten Brennholz heran, das der Gemeinde Wien zur Verteilung überstellt wird.
Auf der Matiohilferstraße ...
„In der französischen Besatzungszone Wiens ist der Kontakt mit der österreichischen Bevölkerung ein sehr guter.“ — So erklärte kürzlich der Chef de Civil in der französischen Besatzungszone in Wien unserer Berichterstatterin anläßlich eines Besuches. Es herrscht Ruhe und Ordnung, das Straßenbild ist ein freundliches, Schutt und Trümmerhaufen sind fast restlos verschwunden. Das Geschäftsleben, soweit man davon schon sprechen kann, ist in der französisch besetzten Zone am regsten. Die großen Geschäfte und Kaufläden in der Mariahilferstraße sind alle geöffnet. Auf bescheidener Basis entsteht eine freundliche Austauschbeziehung zwischen Käufer und Verkäufer. Die Bijouteriegeschäfte, liefern schon Beachtliches an netter Wiener Kleinkunst, wenn auch
notgedrungen aus Ersatzstoffen. Da und dort aber gibt es schon sehr hübsche Wiener Silberhandarbeiten.
So verarbeitet eine Firma in sehr kunstsinniger Weise aus den so sehr geschätzten ehemaligen Sonderdoppelschillingen mit Prägung Mozart, Schubert, Karlskirche, Wälther von der Vogelweide und anderen fein ziselierte Anhänger. die den Seltenheitswert besitzen, da nur Stück gegen Stück getauscht wird.
Das Kunstgewerbe bringt ganz entzückende Handtaschen aus Kunststoffen, ebenso modisch betonte Erzeugnisse an Hüten und Kopfbe
deckungen, Steingut= und Porzellanverarbeitung liefert hübsche Andenken. Für den kommenden Weihnachtsmarkt, so sehr Wien auch sonst am Notwendigsten darben mag, spürt man sehr viel guten Willen und Findigkeit. Eist eine Lust, diesen geheimen Forschungsgängen schöpferischen Aufbaugeistes nachzugehen. Man vermag hier ohne weiteres die Anregung und Beeinflussung durch französischen Kunstsinn und manche Anlehnung an den bekanntlich führenden Geschmack der Franzosen zu erkennen.
Auch auf der vor drei Wochen in Wien statz gefundenen österreichischen Modenschau fanden die handwerklichen Erzeugnisse aus der franzs. sisch besetzten Zone die größte Anerkennung und Beachtung.. J. Sch.
für Österreich
Bei seiner Eingabe für einen weiteren finan ziellen Beitrag für die UNRRA=Hilfe sagte Präsie! dent Truman: „Die UNRRA plant die Erweiterung ihrer Hilfsmaßnahmen auf Österreich in Einklang mit der Deklaration von Moskau, di besagt, daß Österreich als befreites Land ander als Deutschland behandelt werden soll.“ Zu da Frage der Gewährung des vorgeschlagenen Kre dites wurde heute als erster der amerikanisch Unterstaatssekretär Clayton einvernommen Clayton setzte sich für rascheste Bewilligung eins Kredites ein. Auch der Direktor der undan Herbert Lehmann, sagte, daß Süd=, Ost= und Mitteleuropa der dringenden Hilfe bedürfen. E führte weiter aus: „Österreich ist ein Land in dem die UNRRA die Verantwortung über nommen hat. Wenn wir den von Hunger
bedroh ten Ländern keine Hilfe bringen, dann werden Not und Elend überhand nehmen.“
Beziehungen zwischen Österreich und
der Tschechostowakei
Nach Agenturberichten aus Prag hat die ische choslowakische Regierung die österreichische Regie rung anerkannt.
Der Prager Sender brachte auch ein Intervien zwischen Dr. Renner und einem Vertreter de Tschechoslowakischen Rundfunks. Dr. Renne# sagte: Wir wollen die besten wirtschaftlichen und sonstigen Beziehungen mit der Tschechoslowakei Die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen wird Verhandlungen über ein Wirtschaftsabkommen ermöglichen. Dr. Renner erklärte ferner, Tschechoslowakischen Staatsbürgern in österreich steht es frei, in die Tschechoslowakei zu rückzukehren. Sie werden jedoch nicht dazu g zwungen.
Der Nürnberger Drozeß
AFP. Nürnberg, 16. Nov. Die Vorbereitungen für den Prozeß gegen die Kriegsverbrecher sind beendet. Auf den Plätzen der Journalisten ermöglichen Hörapparate das Anhören der überetzung der Verhandlung in vier Sprachen nach Jahl. Die Mauer an der Stirnseite ist mit einer Kinoleinwand überzogen. Die Angeklagten weren durch eine Art Tunnel vom Gefängnis ibergeführt. Sie gelangen in den Saal durch inen Aufzug, der vor der Anklagebank hält. In en Mauern wurden Fenster angebracht, um den saal genau überwachen zu können. Jede Mitahme von Waffen ist verboten. Bereits findet ich hier eine große Anzahl von Journalisten. Der jesamte Personenkreis der Abordnungen und Deegationen umfaßt etwa 7000 Personen. Es ist ehr schwierig, dieser Masse in einer so
zerstörten Stadt wie Nürnberg Unterkunft zu beschaffen. Ullgemein legt man sich die Frage vor, ob der Prozeß am 20. November beginnen wird oder ob er neuerlich vertagt wird.
Streicher wird psychiatriert
AFP. Nürnberg, 16. Nov. Der Interalliierte
Gerichtshof hat Julius Streicher auf seinen Geisteszustand untersuchen lassen.
Prozeß gegen 42 SS.=Leute von Dachau
Dachau, 16. November.
Heute begann der Prozeß gegen 42 Deutsche, die wegen Greueltaten in iem berüchtigten Konzentrationslager Dachau angeklagt sind. Das Gericht besteht aus acht Angehörigen der amerikanischen Militärregierung. Den Angeklagten werden Grausamkeiten im allgemeinen, Mißhandlungen. Schläge und gefährliche Experimente, darunter auch an lliierten Kriegsgefangenen und Zivilpersonen zur Last gelegt. Einer der Angeklag ten, Dr. Klaus Karl Schilling, wird beschuldigt. mehr als tausend Personen bei Malariaexperimenten getötet zu haben.
Feldmarschall v. List als Kriegsverbrecher
Athen, 16. Nov Wie heute berichtet wird, verlangt Griechenland von den Alliierten die Auslieferung des früheren deutschen Oberstkommandierenden auf dem Balkan, Feldmarschall v. List. für einen Kriegsverbrecherprozeß.
Die Partei der Richtwähler „Die „Partei der Richtwähler“ ist immer eine Ansams lung staatsverneinender Elemente. Wieviel Unglück häm
z. B. in Deutschland vermieden werden können, um jeder, der den Hitlerismus nicht wollte, auch den Bangzu Urne angetreten hätte. Wir alle büßen jetzt die Sünde, d in dieser Unterlassung bestand.“
(„Vorarlberger Nachrichten“, 15. Rov.)
„Es ist ermutigend, festzustellen, daß ungeachtet der Die ferenzen alle Staatsmänner, seien sie nun Briten, Russa oder Amerikaner, auch weiterhin den Grundsatz intematisnaler Zusammenarbeit hochhalten. Andererseits jedoch da ben die letzten Reden, sowohi der beiden britischen Staats männer wie auch Molotows gezeigt, daß die Anschm Großbritanniens und der Vereinigten Staaten einerseil und Rußlands andererseits stark voneinander abweichen.“
(„New York Times“ vom 8. Rov.)
„Die Wahlen in Ungarn sind ein eindrucksvolles 30 chen für eine recht erfreuliche Entwicklung, das Ergebn dieser Wahlen sollte auch die Wiederaufnahme der Aufe ministerkonferenz erleichtern.“
(„Daily Republican“, 7. November
Das Wahlergebnis in Ungarn „Das Wahlergebnis in Ungarn bietet auch eine gewist ## Hoffnung, daß auch in anderen europäischen Ländern ein die gemäßigten als die radikalen Elemente siegen werden sofern man das Volk frei wählen läßt.“
(„Monitor“, Rew York.)
Neuestes vom Jade
Autobahnen werden repariert
Köln, 15. Nov. Die Autobahnen im Westen sollen so schnell wie möglich wieder in Gebrauch genommen werden, erklärte der Direktor der Kölner Autobahnbauleitung Krüger. Mit den Wiederaufbauarbeiten wurde bereits Mitte April begonnen, so daß jetzt schon ein durchgehender Verkehr vom Duisburger Industriegebiet bis Frankfurt a. M. möglich ist.
Professor Tuka, der slowakische Ministerpräsiden während der deutschen Besetzung, ist von den Alliierten a das tschechoslowakische Volksgericht ausgeliefert worden Die italienische Regierung hat einen Mindesthilfsplan aufgestellt.
Der italienische Ministerpräsident Parri behaupte, daß 7000—8000 Personen von den Jugoslawen aus Venetia Giulia ausgetrieben wurden.
In Budapest hat der Prozeß gegen den ehemaliges ungarischen Ministerpräsidenten Bela Imredy begonnen. Drei Hauptanklagen werden gegen ihn vorgebracht: die Kriegserklärung Ungarns, die Förderung der faschistischen Bewegung und der Erlaß antijüdischer Gesetze.
Radio Moskau klagt Finnland und Dänemark der Nachsicht gegen Kriegsverbrecher an.
Der portugiesische Ministerpräsident erklärte, das die am nächsten Sonntag Kattfindenden Wahlen in Portugal vollkommen frei seien.
„Assoriated Preß“ berichtet, daß die bisherige italienische Kolonie Tripolitanien im Namen der Alliertea von Großbritannien verwaltet werden wird.
Der britische Ernährungsminister gab bekannt, das die Nahrungsmittelkontrolle sowie das Rationierungsststem in Großbritannien beibehalten werden müsse, dis die Knappheit an Vorräten, Arbeitskräften und Material überwunden sei.
Der Nachrichtendienst des Vatikans gab bekann, daß das Konsistorium der Kardinäle erst im nächsten Frusjahr stattfinden wird.
Leause.
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Franzose!
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Hallo, C der vielen
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überall = leise, zerststürzte Ma