Tiroler Tageszeitung 1945

Monat:7

- S.16

Suchen und Blättern in knapp 900 Ausgaben und 25.000 Seiten.





vorhergehende ||| nächste Seite im Heft

Zur letzten Suche
Dieser Monat – 1945_07_TT
Ausgaben dieses Jahres – 1945
Gesamter Text dieser Seite:
Seite 2
Tiroler Tageszeitung
Dienstag, 10. Juli 1945
fadt und Land
Der Schulbeginn in Tirol
Vom Landhaus wird mitgeteilt: Im Herbst d. J. soll in Tirol wieder die Schule beginnen. Die Schulhäuser werden bis dorthin von den Gemeinden geräumt werden. Am Fehlen geeigneter Schulbücher wird der Unterricht nicht scheitern. Wo keine Bücher vorhanden sind, werden neue Texte geschrieben. Durch Ueberkleben einzelner Seiten können manche Schulbücher wieder brauchbar gemacht werden. Neue Bücher können bis zum Herbst nicht fertiggestellt werden.
Im Laufe des Jahres werden wir wieder eine Lehrerschaft haben, von der angenommen werden kann, daß sie die Kinder im österreichischen Sinn erzieht.
Innsbrucker Polizei wieder bewaffnet
.Ein= und Verkauf: Alle im Umlauf befindlichen Rohholz= und Schnittholzscheine sind mit 1. Juli 1945 für verfallen erklärt und an die Holzwirtschaftsstelle Innsbruck, Wilhelm=Greil=Straße 9, umgehend einzuliefern. Ein= und Verkauf von Roh= und Schnittholz darf nur gegen Vorlage neuer Einkaufsscheine erfolgen. Exportverkäufe sind derzeit gesperrt.
3. Rohholzbestände: Bestände an Rohholz, soweit dieselben noch unverkauft sind, müssen auf das Umlageaufkommen 1944/45 angerechnet und mit gesonderten, von der Holzwirtschaftsstelle anzufordernden Einkaufsscheinen abgedeckt werden.
4. Betriebsänderungen: Der
Verkauf, die Pachtung, Erweiterung, Verlegung sowie die Wiederinbetriebnahme forstund holzwirtschaftlicher Bearbeiter= und Verarbeitungsbetriebe sowie Holzhandlungen ist ohne vorherige Genehmigung der Holzwirtschaftsstelle untersagt.“
Voller Erfolg bei Bekämpfung des schwarzen Marktes
Innsbruck, 9. Juli. Zum ersten Male seit dem Einzug der alliierten Truppen hat heute die Innsbrucker Polizei wiederum bewaffnet ihren Dienst angetreten. Eine ihrer ersten Aktionen richtete sich gegen den schwarzen Markt, der seit Wochen im Gasthaus „Mondschein“ in Mariahilf sein Unwesen trieb. Die Polizei rückte überraschend mit Ueberfallsauto vor dem Gasthaus an. Auch französische Soldaten haben unaufgefordert mit in die Aktion eingegriffen. Es wurden gegen 100 Personen verhaftet, nicht nur Verkäufer, sondern auch Käufer. Bei Eintreffen der Polizei setzte auf der schwarzen Börse eine wilde Flucht ein. Die Leute versuchten, die Waren des schwarzen Handels, wie Stoffe, Fahrräder usw. in den Inn zu werfen. Die Polizei hat eine Reihe lebenswichtiger Artikel sichergestellt.
In diesem Zusammenhange sei nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß Schwarzhandel strengstens bestraft wird. Die Strafe erstreckt sich dabei nicht nur auf den Händler, sondern gleichermaßen auch auf den Käufer. Diese erste Großaktion der Polizei war jedenfalls ein voller Erfolg.
Bergung von luftkriegsbedrohten Sachen
Der Bürgermeister der Landeshäuptstadt Innsbruck erläßt folgende Kundmachung:
Durch Kundmachung des Oberbürgermeisters der Gauhauptstadt Innsbruck vom 21. Februar 1944 wurden die Baureste der durch Luftangriffe zerstörten Gebäude nach den Bestimmungen des Reichsleistungsgesetzes beschlagnahmt. Diese Beschlagnahme wird hiemit aufgehoben, um die private Bautätigkeit nicht zu hemmen.
Die Eigentümer von luftkriegsbeschädigten Häusern, Liegenschaften, Kraftfahrzeugen und sonstigen Sachen können nunmehr über ihr Gut im Rahmen der bestehenden Vorschriften frei verfügen.
Entgegenstehende Anordnungen und Kundmachungen, soweit sie vor dem Zusammenbruch erlassen wurden, fallen fort.
Hiedurch wird eine allfällige überörtliche Regelung der Kriegssachschäden nicht berührt.
Beseitigung der Luftschutzvorbauten
Eine zweite Kundmachung des Bürgermeisters der Landeshauptstadt Innsbruck lautet:
Die Hausbesitzer u. Luftschutz=Hausgemeinschaften der Landeshauptstadt Innsbruck werden verpflichtet, die verkehrshemmenden Luftschutzvorbauten und =Andämmungen bei Kellerfenstern und Mauern längs öffentlicher Verkehrsflächen bis 30. Juli auf eigene Kosten entfernen zu lassen.
Schutt, Erde, Schotter, Steine usw. sind an geeigneten Stellen im Einvernehmen mit dem Stadtbauamte abzulagern. Bordschwellen, Pflasterwürfel usw., die Eigentum der Stadtverwaltung sind, müssen wieder an die Entnahmeorte zurückgebracht und dort sachgemäß gelagert werden. Zerstörungen von Bordschwellen dürfen hiebei nicht vorgenommen werden.
Die Verkehrsflächen sind nachher an diesen Stellen gründlich zu reinigen.
Anordnung im Holzhandel
Der Landeshauptmann von Tirol, Holzwirtschaftsstelle, erläßt folgende Anordnung:
1. Die bisher geltenden Preise bleiben bei unveränderten Sortierungsvorschriften weiterhin aufrecht.
Die Nordkettenbahn für alle frei Wie uns die Direktion der Innsbrucker Nordkettenbahn mitteilt, fährt die Seilbahn seit 8. Juli wieder fahrplanmäßig auch für den Zivilverkehr.
Tirols Wildbestand
Die Jagd in Tirol ist nicht nur ein sportliches Vergnügen, sondern auch ein recht beachtlicher Faktor in unserer jetzigen schwierigen Ernährungslage.
Tirol ist ein ausgesprochenes Hochgebirgsland mit besonders in höhèren Regionen recht kargen Futterplätzen, oft strengen Wintern mit anhaltenden Frosten, kolossalen Schneemassen und Lawinenkatastrophen, wodurch der Wildstand nicht selten schwere Einbußen erleidet. Wenn sich trotzdem der Wildstand immer wieder erholt, so ist dies der guten weidmännischen Schulung und Disziplin gegenüber den strengen Jagdvorschriften seitens der Jägerschaft zu verdanken. Nur so war es möglich, daß zum Beispiel im Vorjahre trotz der Kriegsverhältnisse immerhin noch 2219 Stück Rotwild, 2544 Gemsen, 3249 Rehe und 3751 sen mit zusammen rund 255.000 Kilogramm Wildbret aufgebracht und durch besondere Organisierung der Ablieferungspflicht und Verteilung dem Konsum zugeführt werden konnten. Da die Städte am notleidendsten
waren, wurden etwa 90 Prozent von diesem Wildbret an die Stadtbevölkerung abgegeben. Soll die Jagd ihre wirtschaftliche Bedeutung weiterhin behalten, so ist es notwendig, daß sowohl die Jägerschaft als auch die Bevölkerung weiter strengste Disziplin gegenüber unseren Jagdvorschriften hält, deren Anpassung an die derzeitigen schwierigen Verhältnisse im Einvernehmen mit den Besatzungsbehörden erfolgt und den betreffenden Stellen bekanntgegeben wird.
Der Aufbau der Finanzlandesdirektion Innsbruck
Innsbruck, 9. Juli. Der Aufbau der Finanzlandesdirektion wurde schon seit 4. Mai planmäßig in Angriff genommen. Die vordringlichste Aufgabe war die Sicherstellung der Steuerakten und der wichtigen Steuerunterlagen. Natürlich mußte gleich nach dem Zusammenbruch darangegangen werden, die am schwersten belasteten Nazibeamten ihres Dienstes zu entheben. Ueberdies waren alle leitenden Stellen sowohl beim Oberfinanzpräsidium als auch beim Finanzamt mit Reichsdeutschen besetzt, die jetzt ebenfalls alle entlassen wurden. Daß solch ein komplizierter Apparat, wie ihn nun einmal das Finanzamt darstellt, trotz solch tiefgreifender Aenderungen weiter funktioniert hat, und daß die ganze Umwälzung glatt vor sich ging, ist dem selbstlosen und tatkräftigen Einsatz der wenigen österreichischen Beamten zu danken, die sich in den
Tagen des Zusammenbruches des Naziregimes voll und ganz für die befreite Heimat einsetzten.
Einzelne Außenämter haben aus eigener Initiative zielbewußt vorgearbeitet und dadurch einen sehr wertvollen Beitrag zum Neuaufbau des Finanzamtes geleistet. Hervorzuheben sind vor allem die Finanzämter in Kitzbühel, Kufstein und Landeck.
Der finanztechnische Neuaufbau der Finanzverwaltung in Tirol wird nach Rücksprache mit den neuerrichteten Finanzlandesdirektionen in Salzburg und Feldkirch einheitlich durchgeführt. Für die zukünftige Unterbringung des Finanzamtes Innsbruck wurde von der Tiroler Landesregierung das Gebäude der Innkaserne zugesagt.
Der Zollgrenzschutz an der tirolisch=bayrischen Grenze wird mit Hilfe der Militärregierung neu organisiert.
AUS OSTERREICH
Schweizerische Hilfsspende für Wien
Basel, 7. Juli. Zwanzig Lastkraftwagen, die Hilfsspenden des Internationalen Roten Kreuzes nach Wien, Budapest und Bukarest befördern sollen, werden voraussichtlich am 22. Juli von der Schweiz abfahren.
Neuordnung der Oesterr. Nationalbank
Wien, 9. Juli. Das Kabinett bestätigte mehrere Gesetzentwürfe über die Neuordnung der Oesterreichischen Nationalbank und über die Wiederaufnahme der Zahlungen der österreichischen Kreditinstitute.
Die beschädigten Wiener Häuser
Wien, 9. Juli. 20.000 Wiener Wohnhäuser wurden durch Luftangriffe und tilleriebeschuß beschädigt.
Wiener Universitätslaboratorien in Strobl
Strobl, 8. Juli. Seit März 1945 befinden sich hier das erste und das zweite chemische Laboratorium der Wiener Universität unter Leitung Prof. Dr. Eberts. Die Laboratorien sind im Grandhotel in Strobl untergebracht. Sie sind mit Untersuchungen und einschlägigen Arbeiten vollauf beschäftigt. Eine Kommission von Fachleuten unmittelbar aus dem Hauptquartier General Eisenhowers hat die Institute besichtigt.
Organisation der Kriegsopfer in Oberösterreich
Linz, 8. Juli. Der ehemalige Vorsitzende des Kriegsopferverbandes Anton Weidinger wurde mit der kommissarischen Leitung zur Weiterführung der Invalidenorganisation detraut.
Die erste Lokomotive für die Bundesbahnen
Linz, 8. Juli. Die Vereinigten Aluminiumwerke in Ranshofen bei Braunau, die unter den Plünderungen der ersten Nachkriegstage schwer gelitten hatten, sind soweit instandgesetzt, daß der Betrieb mit ungéfähr 150 Angestellten und Arbeitern wieder aufgenommen werden konnte. Es wurde zunächst mit der Erzeugung von elektrischen Kleingeräten begonnen und je eine Werkstätte für die Reparatur von Kraftfahrzeugen und Lokomotiven errichtet. Aus der letzteren Werkstätte wurde heute die erste instandgesetzte Lokomotive den Bundesbahnen übergeben.
Von den Tiroler Stiften
Die für die Rückgabe der aufgelösten oder beschlagnahmten Tiroler Stifte Wilten, Stams und Fiecht notwendigen Vorarbeiten wurden bereits eingeleitet. Das Stift Wilten ist stark beschädigt. Die Wiederherstellung wird noch lange Zeit in Anspruch nehmen. Große Sorge bereitet die Erhaltung der Wiltener Stiftskirche, die schwere Bombenschäden erlitten hat und bei der das Dach abgedeckt wurde.
Institut der A.=Schulschwestern Pfaffenhofen Das Institut teilt mit: Die Schülerinnen, die im vergangenen Jahre im Landesschülerinnenheim Pfaffenhofen waren, werden gebeten, bis 18. Juli hieher bekanntzugeben, ob sie in das nun von den Schwestern geleitete katholische Institut ausgenommen werden wollen. Nicht rechtzeitige Anmeldung bedingt den Verlust der Institutsnummer.
U
SPIEL
Sportklub Innsbruck — Sportverein Innsbruck 4:1 (0:1)
Vor einer erfreulichen Anzahl von Zuschauern konnte am Sonntag nach langer Zeit wieder einmal ein Fußballfreundschaftsspiel am Tivolisportplatz ausgetragen werden. Sportverein Innsbruck und Innsbrucker Sportklub lieferten sich ein sehr schnelles und abwechslungsreiches Spiel, bei dem vor allem die größere Schnelligkeit und bessere Kondition des Innsbrucker Sportklubs für den Erfolg in der zweiten Halbzeit entscheidend waren. Wohl gelang es dem Sportverein in der ersten Halbzeit den Führungstreffer zu erzielen, doch nach dem Seitenwechsel fiel die Sportvereinelf durch Versagen des Sturmes immer mehr zurück und es gelang dem Sportklub in der zweiten Halbzeit eine druckende Ueberlegenheit zu erringen. Durch einen Handelfmeter glich der Sportklub aus; drei weitere schöne Treffer folgten. Harrasser, Purner und Abolis
waren unermüdlich am Werk und ihre Technik und Spielerfahrung brachten Schwung in die sonst sehr junge Sportklubelf.
Beim Sportverein waren die Läuferreihe und die Verteidigung unermüdlich. Mehrere aussichtsreiche Chancen des Sturmes wurden durch unnützes Dribbeln und ungenaues Zuspiel immer wieder vergeben.
Beim Stande von 4:1 für Sportklub beendete Schiedsrichter Hitthaler (I. A. C.) ein spannendes und vor allem sportliches und faires Spiel.
Im Vorspiel trafen sich die Jugendmannschaften des Sportklubs und Sportvereins, wobei es der körperlich und technisch stärkeren Sportvereinjugend gelang, einen klaren 5 :0= (2:0=) Erfolg zu erringen.
müssen darangehen, den Hunger zu besiegen“
Diesen Satz stellte der Apostolische Administrator von Innsbruck, Bischof Dr. Rusch, an die Spitze des Hirtenbriefes, der am 8. Juli in den Pfarreien verlesen wurde. In dieser bedeutungsvollen Kundgebung sagt der Bischof u. a.: „Wucher ist alles, was die Notlage der anderen ausnützt. Wenn man also zum Beispiel Lebensmittel zurückhält mit der Hoffnung, später erziele man einen höheren Preis, so ist das Wucher; wenn man Lebensmittel zurückhält mit der Begründung, um Papiergeld gebe ich nichts mehr her, und der andere hat eben nichts anderes zu bieten als Papiergeld, so ist das ebenfalls Wucher.“
„Wir sehen folgendes als unsere Pflicht an: So viel wie möglich anbauen, so viel wie möglich abliefern. Anbauen, diese Verpflichtung geht sowohl die Ländleute wie auch die Städter an. Kein geeignetes darf brach liegen mit der manchmal wohl gegebenen, aber rücksichtslosen Begründung, für uns langt es schon. Vielmehr verpflichtet uns hier das Grundgesetz christlicher Gerechtigkeit, an das Wohl der anderen und an das Wohl des ganzen Landes zu denken. Ueberseht aber hier auch nicht, daß in vielen Vorstadtgärten die Möglichkeit gegeben ist, wenigstens Gemüse anzubauen und ähnliches. Auch hier müssen sich alle Hände rühren, damit wir nicht in Not geraten. — Abliefern. Also nichts zuruckhalten von dem, was ich selbst nicht brauche! Und das ist nun vor allem für die Landleute wichtig. Hier muß ich zuerst eine betrübliche
Tatsache mitteilen. Die Ablieferung ist in den letzten zwei Monaten auf die Hälfte der früheren Ablieferung zurückgegangen, zum Teil noch unter die Hälfte herabgesunken. Vielleicht denkt Ihr Landleute, das sei keine Sünde, wenn man es mit der Ablieferung nicht so genau nimmt. Nun hört: Diese Meinung ist falsch! Nach dem Grundgesetz christlicher Gerechtigkeit folgt, daß es Sünde ist, zurückzubehalten, was man selbst nicht braucht. Denkt hier an das Wort: „Den Armen gehört das Brot, das Ihr im Kasten habt!“ So könnte man auch sagen: Den Armen gehört die Milch usw., die Ihr überflüssig habt. Und was und wieviel im einzelnen abzuliefern ist, das spricht die staatliche Obrigkeit aus. Was sie also verlangt, das muß auch gegeben werden. Wer es nicht gibt oder wer weniger gibt, der sündigt.“
Nach Anführung eines Beispieles, entnommen dem Philosophen Carlyle, und einem ergreifenden Aufruf an die Bauersfrauen und Mütter schließt der Bischof: „Dies ist also das Gesetz unseres sittlichen Handelns für das Allgemeinwohl: So viel wie möglich anbauen, so viel wie möglich abliefern. Daß dieses sittliche Gesetz besonders die Landleute angeht, das verpflichtet umgekehrt die Städter zu einer besonderen Hochachtung eben dieser Landleute, die so viel zum Wohl der Allgemeinheit beitragen. Und es verpflichtet sie, auch ihrerseits, sobald Gewerbe und Industrie wieder richtig im Gange sind, gute, tüchtige und dauerhafte Arbeit zu leisten, die wiederum dem Lande zugute kommt. Ihr alle habt Eure Heimat lieb. So beweist jetzt diese Liebe durch die Tat“
Ernährungs= und Wirtschaftsausschuß
Aus dem Landhaus erfahren wir: In die ser Zeit der schwierigen Lebensmittel= und Bedarfsartikelversorgung wurde ein Sinken des Vertrauens der konsumierenden Bevölkerung sowohl in Bezug auf die volle Ausnützung der Möglichkeiten, als auch auf die gerechte Verteilung der Güter auf diesen Gebiet beobachtet.
He
Wir dan
sen Borten in send
fähig waren zu
die gortsehiung
finden Zu
Uuden.
g, die da
und zu
Propagandalautspreche
für, daß Hitler Oester
ner Freiheitsrechte
daß er den ruhm= un Oesterreichs aus der wollte.
Es mag für jene,
stimmend und bewuni
plakaten standen, heu sein, an die Zeit jene
rden. Trotzdem frischung des Gedächt
den. Schon deshalb ernste und nüchterne nicht nach Gefühlen, den Verstande zu h. Zeitperiode verfloss schaftsbericht verlar blick für eine Bila ausrechnen muß, 7 eine gesündere Zuk unmittelbarer Bede Wofür also hat : Adolf Hitler einen Dank gewährt? Für denen er Paradiese klüge Menschen — doch die Blüte der K darstellen — danken haben, daß gegebenwerden. Und wie ha Vollmacht des Danke haben sie damals dem für, daß er — um 1 Oestern
entfesse
Dafur, daß die Mass schen Schlachtfelder sic
Schlachtfelder 6serer Jünglinge und 2 daß Hunderttausende Menschen zu verstüm benshoffnungen betrog den. Dafür, daß Hunder
Dafür, daß Hu
Unsere Städte und ni schltücksten unserer D
Folgen zp den sind.
der vom Driscken und
vom Lritten Reich
alle Länder mit : E
Kant halte. Dafür,
leiden und
einer B
Um einerseits dieses Mißtrauen zu beseitigen, andererseits aber das Bewußtsein zu erhalten, alles Menschenmögliche in dieser für das Land wichtigsten Frage getan zu ha ben, hat die Regierung auf Antrag des Lan desrates Hüttenberger in ihrer Sitzung vom 28. Juni beschlossen, einen Ernährungs= und Wirtschaftsausschuß für das Land Tirol zu bilden, der aus je einem Vertreter der Verbraucherschaft der vier Parteien bestehen wird. Dieser Ausschuß soll auch die Aufbringung der im eigenen Land befindlichen Lebensmittel und Bedarfsartikel, als auch deren Aufbringung und Herbeischaffung aus den übrigen Teilen Oesterreichs überwachen und darüber beraten. Schärfstes Augenmerk wird er auf eine gerechte und gleichmäßige Verteilung der vorhandenen Lebensmittel= und Bedarfsartikelbestände haben und dabei mit dem
Landesernährungs= und Landeswirtschaftsamt Tirol engst zusammenarbeiten.
bersorgung Ston, 9,.
Scht 3 Milahnen“ b
B.
en Staaten
wirtschaft
ndern,
sen, 20 teilweise 9o
e Ausf
Krie
aus