Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:11
- S.37
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Erscheint in der Woche sechsmal. — Nur im Einzelverkauf erhältlich. — Vorerst keine Postzustellung. — Inseratenannahme: Innsbruck, Andr.=Hofer=Str. 4
summer 122/ 1. Jahrgang
Redaktionelle Einsendungen an die Schriftleitung der „T. T.“, Innsbruck, Andreas=Hofer=Straße 4, Telephon Nr. 39 41. — Druck: Tyrolia, ebendort.
Dienstag, 13. November 1945
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Die „Tiroler Tageszeitung“ hat am z. Oktober ihren Lesern von der Neugesaltung der Presse in der französischen Beatzungszone Österreichs als Folge des Beshlusses des Alliierten Rates, ab 1. November 1945 die Pressefreiheit in Österreich viederherzustellen, Kenntnis gegeben.
Im Zuge der freien Gestaltung der Presse verden in den nächsten Tagen drei weitere Tageszeitungen erscheinen, die von drei goßen demokratischen Parteien herausgezeben werden.
Um ihren streng überparteilichen Charaker zu betonen, wird die „Tiroler Tageszeitung“ den drei demokratischen Parteien und sonstigen zugelassenen Bewegungen in jeder Ausgabe eine „Freie Tribüne“ in Form einer Sondersparte einräumen, in welcher die demokratischen Parteien direkt zu Wort kommen.
Die „Tiroler Tageszeitung“, die ihre Auflage gekürzt hat, damit die vorhandene Papermenge unter alle Tageszeitungen aufgeellt werden kann, wird, wie bisher ihre nikte Neutralität im Kampf der Parteien liebchalten Sie wird als Informationszeitung #müht bleiben, ihren Lesern einen möglchst umfassenden Uberblick über die aktudien Ereignisse und Vorgänge in aller Welt ndihre Zusammenhänge zu vermitteln.
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Besuch des Staatskanztele Gr. Kenner in onnsbrnn
Die Herzensangelegenheiten Tirols
Innsbruck, 12. November. Nachdem Staatskanzler Dr. Renner den Sonntagabend im Kreise der Funktionäre des Landes Salzburg und einer Abordnung hoher amerikanischer Offiziere verbracht hatte, setzte er Montag früh seine Reise nach Innsbruck fort.
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hgung der Reparations
borseren in Parie
Teephonische Mitteilung unseres Pariser Korrespondenten Dr. Lederer
Paris, 12. November.
Dekeparationskonferenz, die am Freitag suchden französischen Außenminister eröffnet #e ist heute nachmittags unter dem VorNihtes Präsidenten Ruepp, Vizegouverneur i Bank von Frankreich, zu ihrer ersten Gezusammengetreten.
die ist auch für Österreich von grundsätzlicher Reutung, denn sie wird Klarheit schaffen, wie seit auch Frankreich, die Tschechoslowakei, Jugostawien und andere der 17 auf ihr vertretenen staaten sich dem Verzicht der Vereinigten Staaund Englands auf alle Ansprüche gegenüber österreich, Bulgarien, Finnland, Rumänien
Feierlicher Empfang
In den Zwischenstationen, insbesondere in Bischofshofen und Wörgl wurde er von der Bevölkerung herzlich begrüßt. An der Demarkationslinie in Hochfilzen hatte ein französisches Detachement Aufstellung genommen, dessen Front der Staatskanzler abschritt. Im festlich geschmückten Bahnhof von Innsbruck begrüßte der Landeshauptmann von Tirol Dr. Weißgatterer den Staatskanzler. In seiner Begleitung waren Regierungspräsident Kundratitz und Präsidialchef Giovanelli, der Bürgermeister von Innsbruck Dr. Melzer und Sicherheitsdirektor Winkler, Bahnpräsident Soravia und andere höhere Funktionäre des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck erschienen. Auch der Chef des französischen Sicherheitswesens, der französische Kommandant Paoli, begrüßte den
Staatskanzler.
Tirol und die Zentralregierung
Bei der offiziellen Begrüßung im Landhaus drückte Landeshauptmann Dr. Weißgatterer seine Freude darüber aus, daß der Staatskanzler anläßlich seiner ersten Länderreise auch Tirol besuchte und versicherte, daß sich Tirol sowie die anderen Länder Österreichs mit Wien innig verbunden fühle und unbeschadet aller selbstverständlichen Bestrebungen auf dem Gebiete der Autonomie die gemeinsame Arbeit am Wiederaufbau mit allen Kräften zu fördern gedenke.
Staatskanzler Dr. Renner erwiderte, daß er sich besonders gefreut habe, nach Tirol und zu den Tirolern zu kommen, deren kernige Eigenart, zu der auch die unverbrüchliche Treue zum Vaterland gehöre, er stets besonders geschätzt habe. Der Staatskanzler wies darauf hin, daß die Tiroler bedeutsamen Anteil an den Länderkonferenzen genommen und schließlich einen besonders tüchtigen Mann nach Wien geschickt haben, Unterstaatssekretär Dr.
Gruber, der mit außerordentlicher Initiative im Auswärtigen Amt dem Staatskanzler zur Seite stehe. Der Staatskanzler drückte schließlich die Hoffnung aus, daß sich Innsbruck und ganz Tirol mit eigener Hilfe und mit Hilfe des Staates bald von den schweren Wunden erholen wird, die ihnen der Krieg geschlagen hat. Mit einem Hoch auf das heilige Land Tirol schloß Staatskanzler Dr. Renner seine Ansprache.
Besuch bei General Bethouart
Am Nachmittag stattete Staatskanzler Dr. Renner dem Oberkommandierenden der französischen Besatzungstruppen in österreich, General Bethouart, einen Besuch ab und empfing später
den Besuch des französischen Gouverneurs für Österreich, Voizard.
Die Wünsche
In einer eigens einberufenen Sitzung der Tiroler Landesregierung, der neben Landeshauptmannstellvertreter Hüttenberger und den Landesräten auch die Ressortsreferenten beiwohnten, führte Landeshauptmann Dr. Weißgatterer aus, daß das Land Tirol vor allem drei Anliegen an die Staatsregierung zu richten habe.
Sie betreffen die Rückführung der noch außer Landes befindlichen Kriegsgefangenen aus Ti
(Fortsetzung auf Seite 2)
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Hinter den Kulissen der Konferenz Attlee=Truman
Keine Einladung an Stalin?
London, 12. November.
Nach der Meldung einer englischen Nachrichtenagentur soll auf Grund einer sehr verläßlichen diplomatischen Quelle in Washington Stalin gesundheitlich zwar wieder auf der Höhe sein, doch wird er von Premierminister Attlee und Präsident Truman keine Einladung zur Teilnahme an der gegenwärtigen Konferenz in Washington erhalten.
Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, daß Attlee nicht die Absicht habe, gegenwärtig irgend welche sonstige Besprechungen mit Truman zu führen, es sei denn, daß sie mit einer im größeren Rahmen gehaltenen internationalen Konferenz über die überwachung der Atomenergie im Zusammenhang stehen.
Derselben Quelle zufolge hat Attlee vorgeschlagen, von der Sowjetunion eine Erklärung über ihre endgültigen Sicherheitsansprüche in Europa zu verlangen. Es wäre dies nur ein Teil eines Planes zur Sicherung des restlosen gegenseitigen Verständnisses zwischen den Großmächten und ein erster Schritt zu einem gemeinsamen Vorgehen in der Frage der Atom
energie und anderer wissenschaftlicher Geheim
nisse.
Attlee und Truman sollen
1. vorgeschlagen haben, Großbritannien, die Vereinigten Staaten und Kanada möchten ihre Zustimmung dazu erteilen, das Geheimnis der Atombombe und deren Erzeugung in die Hände des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen zu legen.
2. Daß es zur Vorbedingung eines ähnlichen Abkommens mit den übrigen Großmächten gemacht werden soll, daß diese jetzt und in Zukunft ihre wichtigen wissenschaftlichen Erfindungen und Entdeckungen dem Sicherheitsrat bekanntgeben.
Ein Beweis des Vertrauens in die Arbeitsfähigkeit der Weltsicherheitsorganisation würde auch von anderen in Betracht kommenden Mächten verlangt werden. Diese Vorschläge sollen von Attlee selbst ausgearbeitet werden und sollen der Grund für die Anregung der gegenwärtigen Besprechungen durch Attlee gewesen sein. Das Zusammensein mit dem Präsidenten wird ausschließlich dem Bemühen gewidmet sein, Präsident Trumans volle Mitarbeit an der Durchführung seines Planes zu gewinnen.
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Die französische Besatzung in Österreich
glchruck, Krausnei, der die französische Besatzung in Österreich Liter) gegen sn die Zeitung „Le Monde“ gewisse Behauprogenusgleieh. Je gen richtig. Die Gesamtzahl der französischen Anzug, Fätzungstruppen in Österreich einschließlich alntendungegen kes Dienste erreicht nur 25000 Mann. Die TrupOaensenuße 36## fn sind, so weit es der Zustand der Gebäude zu kaufen se #flß, in Kasernen untergebracht worden. Für 33/11 1 gegen# Offiziere und Dienste sind in ganz Innsannsaer in #fluck und Umgebung 1.800 Villen und 1.300 27. kunken oder z Shlungen requiriert worden Von 36 Restau
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Die Obertragung des Gnadenbildes auf die Waldrast. — Die blumengeschmückten Bronzefiguren der Hofkirche auf Fahrt über den
Rennweg. Photo: Landesbildstelle Tirol