Tiroler Tageszeitung 1945

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Tiroler Tageszeitung
Montag, 9. Juli 1943
fadt und Land
Bezahlung der Feiertage
Innsbruck, 9. Juli. Die Landesregierung teilt mit: In der Regierungssitzung vom 28. Juni wurde beschlossen, daß der nunmehr als Feiertag wieder eingeführte Peterund=Paul=Tag wie auch alle anderen zukünftigen gesetzlichen Feiertage von den Arbeitgebern zu bezahlen sind. Tatsächliche Arbeiten an solchen Feiertagen sollen mit einem Zuschlag von 100 Prozent des Effektivlohnes belohnt werden. Dieser Beschluß wurde besonders im Hinblick auf die ungeklärte Lage der Bezahlung dieser Feiertage bei den Stundenlohnarbeitern gefaßt.
Damit hat die Tiroler Landesregierung bewiesen, daß sie nicht nur in anderen Fragen, sondern auch in der so wichtigen Frage der Sozialpolitik durchaus fortschrittlich denkt und gewillt ist, auch hierin Gerechtigkeit walten zu lassen.
Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe
Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe A. G. wurden durch die Kriegsschäden stark in Mitleidenschaft gezogen. Die vorherige Verwaltung hat im großen und ganzen hinsichtlich der Instandsetzung des Verkehrs wenig unternommen, so daß beim Zusammenbruch am
4. Mai 1945 nur noch eine Linie, und zwar die Linie 4 nach Hall teilweise verkehrte.
Sofort nachdem die bisherigen Verwaltungsorgane ihres Amtes enthoben waren, ging die neue Verwaltung daran, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Verkehr wieder in Gang zu bringen. In der Tat gelang dies auch: Es wurde zuerst mit den Arbeiten für die Instandsetzung der Linie 1 (Berg Isel—Hungerburgbahn) begonnen und ein Teilbetrieb auf dieser Linie zwischen Hungerburgbahn und Maria=Theresien=Straße ausgenommen.
Am 7. Junikonnte der Verkehr bereits auf der ganzen Linie Berg Isel—Hungerburgbahn aufgenommen werden. Auch bei den O=Bus=Linien wurde sofort nach dem
Zusammenbruch mit den Arbeiten begonnen und es war auch hier möglich, den Verkehr auf der Linie Arzl—Pradl wieder aufzunehmen. Die notwendigen Arbeiten bei den anderen O=Bus=Linien, insbesondere für die nach Hötting, sind im Gange. Es wurde auch sofort ein beschränkter Autolinienverkehr nach Amras, Hötting und Wiltenberg aufgenommen. Die Linie nach Pradl wird wahrscheinlich erst in zirka einem halben Jahr infolge der großen Schäden (Brücke beim Gaswerk und vieler Straßenschäden) aufgenommen werden.
Auch die Stubaitalbahn erlitt einige Male Kriegsschäden am Gleis und an der Wagenhalle in Innsbruck am Stubaitalbahnhof.
Die diesbezüglichen Arbeiten wurden bei der genannten Bahn rasch in Angriff genommen. Der Verkehr auf dieser Linie wurde nie unterbrochen und es wird der normale Fahrplan eingehalten.
Was den Fahrpark im allgemeinen betrifft, sind ziemliche Schäden zu verzeichnen. Die diesbezuglichen Reparaturarbeiten schreiten befriedigend fort und es ist zu hoffen, daß bis zur Fertigstellung der Linie 3 auch diese Arbeiten soweit gediehen sind.
Die Bemühungen der Betriebsleitung gehen dahin, den Fahrgästen zu dienen und dem Personal den Arbeitsplatz zu erhalten.
Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe beschäfigen derzeit 370 Arbeiter und Angestellte. die Reinigung des Personals in politischer Richtung ist weit fortgeschritten. Der jetzige Kommissar der Innsbrucker Verkehrsbetriebe und der Stubaitalbahn A. G. Herr Wilberger führt gleichzeitig die Agenden des früheren Direktors. Er war früher Fahrdienstleiter bei der Stubaitalbahn und ist langjähriger Gewerkschaftsfunktionär.
Während des Naziregimes befand er sich in siebenmonatiger Schutzhaft im Lager Reichenau. Die technische Leitung liegt in den Händen des Diplomingenieur Robert Pinder, früher Betriebsleiter der Stubaitglbahn.
bäuerlichen Kreise, die sich durch häusliche Tätigkeit einen Verdienst schaffen, auf genossenschaftlicher Grundlage zu erfassen und zu fördern. Dazu zählen vor allem Strickerinnen, Handweber und Klöpplerinnen. Außerdem gehören dem Heimatwerk die verschiedenen Arten von bäuerlichem Kunsthandwerk, wie Tischler, Schlosser, Schnitzer, Flechter, Töpfer usw. an. Das Tiroler Heimatwerk ist seinen Mitgliedern bei der Beschaffung von Rohstoffen behilflich, es sorgt dafür, daß diegene, der berühmten Tiroler Volkskunst entsprechende Erzeugnisse hergestellt werden und läßt sich den Absatz angelegen sein. Der Ruf des Heimatwerkes steigerte sich von Jahr zu Jahr. Bis zum Beginn der Naziherrschaft hatte es vor allem auch in England, Amerika und in der Schweiz viele Kunden. Nun werden die alten Aufgaben des Tiroler
Heimatwerkes wieder ausgenommen und tatkräftig fortgeführt. Der frühere von den Nazi enthobene Obmann Johann Obermoser wurde wiederum mit seiner Leitung betraut. Zur Seite steht ihm der seit der Gründung des Heimatwerkes bewährte Geschäftsführer. Auch das Tiroler Heimatwerk will dem Wiederaufbau unserer schönen Heimat auf seine Weise mit allen Mitteln dienlich sein.
Raucherkarten der 76. Juteilungs
weiterhin gültig
L5K. Da ein Teil der Bezugsberechtigten
noch nicht in den Besitz der für die 76. Zuteitgewiesenen N.
lungsperiode zugewiesenen Rauchwaren gelangt ist, wird die Gültigkeit der Raucherkarten 76 bis 15. Juli 1945 verlängert.
Ungültigkeitserklärung von UrlauberRauchermarken
1.) Alle Urlauber=Rauchermarken alter Art, (1/1, 1/2, 1/4 Abschnitte) mit dem roten deutschen Adler gekennzeichnet, und Wehrmachts=Urlaubermarken haben mit 25. Juni 1945 ihre Gültigkeit verloren und dürfen von den Tabaktrafiken nicht mehr eingelöst werden.
2.) In Gültigkeit bleiben die Rauchermarken der 76. Zuteilungsperiode bis einschließlich 15. Juli 1945, Raucherkarten der 77. Zuteilungsperiode bis einschließlich 22. Juli 1945 und bis auf Widerruf die neuen Rauchermarken mit dem Tiroler Adler.
3.) Verbraucher, die im Besitze von Rauchermarken alter Art sind und diese nach dem 25. Juni von ihrem zuständigen Wirtschaftsamt oder ihrer Kartenstelle erhalten haben, können die noch nicht eingelösten Marken bei dieser Stelle gegen neue Rauchermarken umtauschen.
4.) Die Einlösung von Rauchermarken, die vor dem 25. Juni 1945 in den Besitz der Verbraucher gelangt sind, findet unter keinen Umständen statt.
Das Tiroler Heimatwerk
Von der Tiroler Bauernschaft wird uns geschrieben:
Das Tiroler Heimatwerk ist ein wohl jedermann bekannter Begriff. Es wurde im Jahre 1934 unter dem Namen „Tiroler Hausindustrie“ gegründet. Sein Zweck ist es, jene
Wieberaufbauleistung bei der Bundesbahn in Tirol
Wiederaufbau bei der Eisenbahn in Tirol, der von den Bediensteten aller Kategorien gleich nach der Befreiung bereitwilligst begonnen wurde, schreitet unter Kontrolle der Besatzungstruppen rüstig vorwärts.
Unmittelbar vor dem Einrücken der amerikanischen Truppen wurde unsere letzte Bahnverbindung, die noch fahrbar verblieben war, durch Sprengung von drei Brücken zerstört.
Innsbruck war eine Insel ohne jede Verbindung mit den anschließenden Gebieten. Selbst jede Fernsprechmöglichkeit fehlte. Daher war die Fahrbarmachung der Strecken vorerst die Hauptsache. Hierbei ergaben sich große Schwierigkeiten nicht zuletzt dadurch. daß vielfach das Material hierfür, sofern es überhaupt vorhanden war, an Plätzen gelagert war, von wo es nur mit größten Schwierigkeiten zur Bedarfsstelle gebracht werden konnte. Das Entgegenkommen der amerikanischen Besatzungsbehörde durch Beistellung von Lastkraftwagen ermöglichte den Ausbau so, daß die Strecke nach dem Brenner bereits am 14. Mai, jene nach Vorarlberg am 18. Mai in Betrieb genommen und mit dem Abtransport von Ausländern begonnen werden konnte. Die Wiederherstellung der großen Innbrücke bei Brixlegg nahm längere Zeit in Anspruch
und wurde unter Mitwirkung der amerikanischen Truppen am 6. Juni beendet. Die amerikanischen Truppen stellten auch die Brücken bei Scharnitz, Reith und Heiterwang wieder her, so daß auch auf dieser letzten Strecke die Aufnahme des Zivilverkehrs in kürzester Zeit bevorsteht. Wegen Mangels an Arbeitskräften lag das Schwergewicht der Arbei, auf den Eisenbahnbedien
hierbei beste Erfolge, die man bei einer Fahrt vom Zuge aus unmöglich richtig zu beurteilen vermag. Man bemerkt hierbei nicht mehr,
wie es vor dem Aufbau ausgesehen hat, und ebensowenig kann man die nicht minder wichtigen Leistungen abseits der Schienen, in den Werkstätten, Lokomotivhallen usw. einschätzen. Noch sind die Arbeiten nicht beendet. Nach Instandsetzung der wesentlichsten Anlagen auf der Strecke, insbesondere der Gleise und Fahrleitungen, wird nun an den Wiederaufbau der Bahnhofsgebäude und Güterschuppen geschritten.
So wurden bereits unter anderem am Innsbrucker Hauptbahnhof als bescheidener Anfang fünf Kassenschalter instandgesetzt. Der Andrang der Zivilreisenden ist bei den wenigen, derzeit nur nach den Bedürfnissen des Berufsverkehrs vorgesehenen Personenzügen sehr stark. Eine Vermehrung dieser Personenzüge kann aus Mangel an Wagen derzeit nicht durchgeführt werden. Das Ausgehverbot während der Nacht schließt auch die Verwendung der Wagen in Nachtzügen aus.
Vom 16. Juni bis 4. Juli wurden mit den Transportzügen aus Tirol und über die Tiroler Strecke in die Heimat befördert:
80.200 Italiener 286 Holländer
7.706 Franzosen 113 Belgier
18.000 Russen 2.028 Ungarn und
510 Tschechen 1.137 Reichsdeutsche
3.760 Jugoslawen Hierzu kommen noch die ganz beträcht
Krankheitserscheinungen zu vermerken. Die Sterblichkeit hat sich nicht erhöht.
Soweit die Versorgung der Stadt mi lebenswichtigen Gütern nicht durch Plünde. rung in den letzten Tagen der Naziherrschaft arg gelitten hat, ist der gegenwärtige Ver, sorgungsstand der Stadt Kufstein stabil. =
sorgungsstand der Stadt Kufstein stabil. —
Die Milchzufuhr aus der Umgebung erfolg regelmäßig und kann als gut bezeichnet
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Kufstein
Der Gesundheitszustand der Stadt ist im allgemeinen gut. Der augenblicklichen Ernährungslage zufolge sind keine besonderen
und kann als gut bezeichnet wer
den. Edenso ist der Mehlvorrat ausreichen Auch werden die kommenden Ernteaussichten als nicht schlecht bezeichnet. Besonders d Heuernte sei gut ausgefallen. Auch der Vier stand sei gut.
Die Aufräumungsarbeiten sind, soweitse nicht bauliche Maßnahmen größeren Aus maßes erfordern, als abgeschlossen zu bezeig nen. Die Stadt macht einen sauberen, freun lichen und geordneten Eindruck. Auch di Kufsteiner Heldenorgel, dieses monumenta österreichische Kriegerdenkmal für die ## fallenen des ersten Weltkrieges ist unverseh und wird täglich, auch von amerikanisch# Musikern der Besatzungstruppen, gespielt.
Zeichen des Aufbaues
Wie uns der Bürgermeister von Kufstein mitteilt, ist der Einwohnerstand de Stadt zugunsten der bodenständigen Bvölkerung von 12.000 Personen im Mai 196 bereits auf 10.000 reduziert worden. Es haudelt sich besonders um Deutsche, die nach Deutschland zurückkehren.
UBRIGEN OSTERREICH
Post von Salzburg nach Wien
Salzburg, 8. Juli. Das „Rote Kreuz“ in Salzburg gibt bekannt, daß sich nach etwa einer Woche eine einmalige Gelegenheit bieten wird, an Angehörige in Wien und Wiener=Neustadt durch das Rote Kreuz Post übermitteln zu lassen. Zulässig sind nur Postkarten mit der derzeitigen Anschrift des Absenders und einer persönlichen Mitteilung bis zu zehn Worten nach Art der bei Luftangriffen üblich gewesenen Eilnachrichten. Diese Post ist dem österreichischen Roten Kreuz, Landesverband Salzburg, zuzuleiten. Die Aufschrift muß in deutlicher Umrandung die Bezeichnung enthalten: Rote=Kreuz=Post nach Wien oder Rote=Kreuz=Post nach WienerNeustadt.
Ein SS=Mörder in Salzburg verhaftet
Salzburg, 8. Juli. Ueber Anzeige der Gräfin Alberti wurde der SS=Unterscharführer Martin Braun verhaftet, der sich in Salzburg verborgen hielt. Braun wird beschuldigt, während eines Transportes von Häftlingen aus dem Lager Oberlanzendorf bei Wien nach Mauthausen zahlreiche Häftlinge durch Erschießen „liquidiert“ zu haben. Braun gestand, daß er auf diesem Transport 40 bis 50 Häftlinge erschossen habe.
regierung wird gemeldet, daß die Ernteaussichten in den von den Briten besetztenGebieten Oesterreichs gute sind.
Die Flüchtlinge in Kärnten Klagenfurt, 4. Juli. In Kärnten be
Anwahre Angaben im Fragebogen
Salzburg, 8. Juli. Der ehemalige Staatsanwalt Friedrich Stainer, der als sanatischer Nationalsozialist bekannt ist,
wurde vom Militärgericht zu zehn Jahren Geldstrafe von
Gefängnis und zu einer 20.000 RM. verurteilt. Er hatte versucht, falsche Angaben zu machen. Die Anklage führte aus: Beim Eintreffen der amerikanischen Streitkräfte in Salzburg habe es sich als nötig erwiesen, daß jede in der amerikanischen besetzten Zone wohnhafte Person in öffentlicher Stellung einen Fragebogen über ihre persönlichen Daten und ihr politisches Vorleben ausfüllen mußte. Stainer
verhaftete die Polizei in Ischl den S#V# gadeführer Rudolf Creutz, den SS=Standa
hat in seinem Fragebogen nur zugegeben, daß er seit Mai 1938 persönlicher Vorteile
willen Mitglied der NSDAP. gewesen sei, aber geleugnet, jemals der SS angehört zu haben.
Dr. Stainer verteidigte sich bei Gericht leidenschaftlich, um seine Mitgliedschaft bei der SS abzuleugnen. Dr. Stainer erklärte, er hätte den ihm von der SS vorgelegten Fragebogen nicht ausfüllen können, da er nicht alles Gewünschte über seine Großeltern gewußt hätte. Der Ankläger bewies jedoch durch Akten der SS und Gestapo, daß Stainer die arische Abkunft seiner Familie und der Familie seiner Frau nachgewiesen habe. Stainer behauptete, er habe in seiner Beantwortung des Fragebogens der Nazi diese belogen, während die einzigen richtigen Angaben in dem den Amerikanern ausgefüllten Dokument enthalten wären. Dr. Stainer führte Zeugen an, die behaupteten, er hätte einen persönlichen Abscheu vor den Nationalsozialisten gehabt. Ein Ueber
raschungszeuge jedoch sagte aus, er habe Stainer in SS=Uniform gesehen. Stainers
lichen Zahlen der aus dem Raume Salzburg über Wörgl und Kufstein sowie aus Italien
gewicht der Arbeit auf den Eisenbahnbediensteten selbst. Fleiß, Ausdauer und der feste Wille, am Wiederaufbau mitzuhelfen, zeitigte
kommenden Züge für die ehemalige deutsche Wehrmacht. Diese Transporte sind noch nicht abgeschlossen. Die Anschlußstrecken in Deutschland und Italien sind zur Zeit noch im Ausbau auf eine erhöhte Leistungsfähigkeit.
Verteidigung, er habe die Nationalsozialisten nur betrogen, um sein Leben und seine finanzielle Lage zu retten, wurde durch Akten widerlegt, aus denen hervorging, in welch hohem Ansehen bei hohen Nazibeamten und Parteidienststellen er gestanden war.
Wieder ein getarnter SS=Führer
tenführer und Inspekteur der Lager Süd# Kurt Becher und den berüchtigten Leiter Gausippenamtes Wien Wilhelm Schoen.
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stischen Rechtswahrerbund als illegale Mitglied beitrat. Von diesen und ähnlichen Dokumenten erklärte Stainer, sie seien das Werk von Freunden gewesen, die seine na tionalsozialistische Einstellung nur bezeug hätten, um ihm zu helfen. Der Vorsitzende des Gerichtshofes erklärte bei der Fällung, des Urteiles, daß falsche Angaben auf dem von den Amerikanern vorgelegten Fragebogen ein sehr schwerwiegendes Vergehen sind, da der Fragebogen ein Teil des Apparates ist, der dazu dient, die Naziherrschaft i Oesterreich auszulöschen.
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bewußt, aus der H Streitkräfte, die al zogen sind in jener der Untergang des Weltfrieden besiege dition zu übernchAlliierten.
Unsere Verbündete roler Tageszeitung binde übergeben. daß sie durch die der Wiederaufna.
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Gute Ernteaussichten in Kärnten Klagenfurt, 5. Juli. Von der Militä
Wir richten unse auch an jene Oenationalsozialistüch haben und an der unabhängigen Oeste len. Sie dürfen üb ihnen aufrichtige F
finden sich zahlreiche Flüchtlinge. Man finde darunter die Angehörigen von 20 Nationen Große Lager dienen ihrer Beherbergun Auch größere Privathäuser mußten beschlag nahmt werden, um die Leute unterzubringen 64 Entlausungsanstalten, die täglich 900 sonen behandeln, wurden eingerichtet. Fü ärztliche Betreuung wird durch qualifizier Mediziner aus den Reihen der Lagerinsassen gesorgt werden. Es wird noch Monate dauem bis der durch die Verschleppung und durchdie Flucht so vieler Ausländer angerichtete Wirwarr wieder in Ordnung gebracht ist.
der brilische
London, Richard Me befehlshaber pen in Oester zeitig britischer ten Kontrollke mentreten wird wärtigen Amte Berater des br nannt. Mack d britischen
Bad Ischl, 7. Juli. Der SS=Hauptstumn Ffriad Koebel wurde in der Um
führer Siegfried
form eines Stabsarztes verhaftet. Fern
Erntenothilfe
Graz, 6. Juli. Um den Bedarf anl beitskräften fur die bevorstehende Ernten decken, hat die provisorische österreichisce Staatsregierung für die von der Roten# mee besetzten Gebiete ein Erntenothilfeges beschlossen. Die Staatsregierung wendetse
hierbei u. a. auch an alle Arbeiter und Aus
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stellten mit landwirtschaftlicher Eignung in den Betrieben irgendwie entbehrt werkönnen. Für diejenigen, welche sich zu dies
Arbeiten zur Verfügung stellen, were Prämien in Form von Mehl Butter zusätzlich zu den norma len Lebensmittelrationen ## währt. Sie erhalten also nebst kostenfree Unterkunft und dem tarifmäßigen Barle einen Bezugschein für den Bezug von oder die gleichwertige Menge von But und zwar für jede abgeleistete Arbeitswe 5 Kilo bei Männern und 3 Kilo bei Frausjedoch höchstens für die Dauer von vier chen. Das Arbeitsverhältnis beginnt* einer einwöchigen Probezeit, während“ berre Austra##
nichtgeeignete Personen ausscheiden, und genz berten die
dauert vier bis fünf Wochen. Die aus ### # von Jafin, Bode Betrieben eingesetzten Arbeitskräfte ers „ „ Andapan.
ten für die Zeit des Einsatzes von ihren? trieben einen Arbeitsurlaub. Der schaftsbund hat sich restlo
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Pörk. 5. Ju.
lichen und Lustflot
Aus einem Akt der Gestapo ging hervor, stützung dieser Aktion zur Verfügung
daß er sogar vor 1938 dem nationalsoziali= stellt. 0
Ni a. Ranil. die
9.
1 Philippinen