Tiroler Tageszeitung 1945
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- S.2
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Seite 2 Nr. 113
Tiroler Tageszeitung
Donnerstag, den I. November 190
Der Wahlkampf in Österreich im Lichte des Auslandes
Paris, 31. Oktober. Bernard Kirschner, der Korrespondent der Agent: Havas, bespricht die Vorbereitungen der Parteien für die allgemeinen Wahlen am 25. November in österreich. Er verweist darauf,ß sich die Regierung in einem Wahlaufruf an das österreichische Volk wandte, in welchem sie dem Volke die Richtlinien einer neuen Demokratie darlegte, deren Spielregeln in der Zeit seit 15 Jahren vergessen sein könnten In diesem Appell werden dem Volke die drei großen Parteien als Wahlwerber vorgestellt: die Sozialisten. Kommunisten und die Österreichische Volkspartei.
Nach den Erklärungen der drei Parteien — so hebt der Korrespondent hervor — sind diese gewillt, den Burgfrieden innerhalb der Parteien auch in Zukunft aufrecht zu erhalten.
Die Sozialisten haben einen Kongreß als Wahlauftakt durchgeführt, auf welchem Kanzler Renner das Parteiprogramm darlegte. Dr. Renner führte aus, daß bei vollem Verständnis für den russischen Kommunismus doch die politischen Gegebenheiten dieses Landes nicht auch für jedes Land anwendbar seien, sondern daß sich seben die politischen Systeme und Grundsätze ihrer Art nach unterscheiden. Schärfer war seine Stellung gegen die österreichische Volkspartei, der er vorwarf. daß sie die Nachfosgerin des Schuschnigg= und Dollfußsystems sei und daß in ihr die Männer der Heimwehr und des Kapitals Unterschlupf gefunden hätten.
Die Kommunisten sind in ihrer Wahlkampagne sehr tätig und heben besonders die Einheit der Arbeiterklasse hervor.
Die Volkspartei stützt sich nach Kirschner vor allem auf die Masse der Bauern und der Berufsorganisationen des Handwerks und des Gewerdes. Sie betont ihr demokratisches Ideal und verweist entgegen den Vorwürfen der Linksparteien darauf, daß ihre Führer die Hauptlast des Widerstands gegen das Nazisystem getragen haben. Sie beschuldigt die beiden anderen Parteien, daß sie jene Nazi in ihre Reihen ausgenommen hätten. die sich rechtzeitig von der NSDAP zurückzogen
Der Wahlkampf wird zwar gegensätzlich geführt, hat aber bisher keine leidenschaftliche Form angenommen.
Beschlüsse des Alliierten Rates
Wien, 31. Oktober.
Die Mitteilung über die Sitzung des Alliierten Rates am heutigen Tage enthält Beschlüsse über Maßnahmen zur Beaufsichtigung und Unterstützung der österreichischen Polizei. Ferner wurde das von der österreichischen Regierung vorgelegte Wahlgesetz 1938 bestätigt. Dieses Gesetz bestimmt, daß ehemalige Mitglieder untergeordne ter nationalsozialistischer Organisationen, die diesen beigetreten waren, um der Parteimitgliedschaft zu entgehen, bei en kommenden Wahlen am 25. November zugelassen werden.
Gedenken für die gefallenen Helden der Alliierten
Das Staatsamt für Inneres richtet an die Bevölkerung Österreichs die Aufforderung, am Allerheiligen= und Allerseelentag, dem Gedenktag der Toten, auch der im Kampf um Österreichs Befreiung gefallenen Helden der Armeen der vier alliierten Mächte zu gedenken und deren Gräber zu schmücken.
Mirko Jelusich verhaftet Wien, 31. Oktober. Der nach der Besetzung Österreichs von den Nationalsozialisten zum kommissarischen Direktor des Burgtheaters ernannte Nazidichter Mirko Jelusich wurde wegen seiner
England — Angarn — Rumänien
London, 31. Oktober. Die Sowjetregierung erklärt, daß die britischen Interessen durch ihre Verträge mit Ungarn und Rumänien nicht verletzt würden. Dies sind die Außerungen einer Note, die, wie Bevin im Unterhaus in Beantwortung einer Anfrage erklärte, heute früh von Rußland überreicht wurde.
Amerikas Weltinteresse immer aktiver
London, 31. Oktober. Die britische Regierung nimmt die zwölf Punkte des Präsidenten Truman über die Erhaltung des Weltfriedens an, so erklärte Bevin, und fügte hinzu: „Die amerika
nische Teilnahme an den Ereignissen in der Welt gestaltet sich imme aktiver.“
In China fallen Schüsse
Tschungking, 31. Oktober. Der Vertrag zwischen Rußland und China besagt, daß die russischen Truppen bis zum 3. Dezember die Mandschurei räumen müssen und dort mit Ausnahme einer Garnison in der Gegend von Port Arthur von chinesischen Truppen ersetzt werden sollen. Rußland erhebt jedoch dagegen Viderspruch, daß die chinesischen Truppen Dairen und Port Arthur, die einzigen großen Häfen der Mandschurei, benützen Vor einigen Tagen wurden
Stiller Gang Margarete Wechselhoferin Ein goldener Mantel ist über die Berge gebreitet, wo einst grüne Lärchenschleier wehten. Die Welt ist verzaubert. Von Gleins über die Mahder führt ein Weg durch diese Farbenpracht nach Maria Waldrast. Durch Bergwald wanderst du und über goldbraune Almen. Weiße Schneeflecke leuchten im Schatten gründunkler Latschen und um silbrige Baumleichen flammen brennend rote Heidelbeerbüsche. Eine tiefe Stille ist um dich und dein Blick findet stille Berge ringsum. Eine Heuhütte duckt sich ins Almgras. Baumstämme liegen davor dort ruhst du aus und die liebe Sonne wärmt dich Silberfäden spinnen in den grauen Flechtenbärten der goldenen Lärchen.
Ein Wolkenschatten gleitet voruber es wird kalt und düster. Eine Schar Krähen fliegt auf und schreit: „Schnee kommt! Schnee kommt!“ De fällt alles Leid und alle Schwere der letzten Jahre wieder auf dich Du denkst an ein Hüglein im fremden Land, an geliebte Gräber in der feinen Heimat, die du nicht schmücken kannst und birgst dein Gesicht in die Hände
Plötzlich klingt es wie Orgelton, erst fern, dann näherkommend Windstöße fegen dahin, der wilde Sturm beugt die Wetterlärchen, aber sie richtn sich immer wieder auf Da hebst auch du den Blick empor und siehe, ein Holzkreuz strebt vom Giebel der kleinen Hütte gegen den Himme! Von Flechten ummachsen sieht es aus, wie kostbarès Schnitzwerk. dennoch trotzt es allen Stürmen Was gut stark und gesund ist, wird nicht brechen.
De sprinast du auf und läufst mit dem Wind Der Weg führt steil bergab und zwischen den
Betätigung als illegaler Nazi verhaftet. In seinem Lebenslauf teilte er selbst mit, daß er schon seit 1920 der Hitler=Bewegung angehörte Er war. Leiter des „Kampfbundes Ffür deutsche Kultur“ und galt in allen kulturellen und künstlerischen Fragen als Berater der NSDAP.
Elektrifizierung der Strecke Wien—Graz Graz, 31. Oktober. Wie der Generaldirektor der österreichischen Staatsbahnen, Ing. Kaan. mitteilt, soll die Frage der Elektrifizierung wieder aufgenommen werden. Zunächst soll die Strecke Wien—Graz, die nach der Erklärung Triests als internationaler Freihafen an Bedeutung gewonnen hat, der Elektrifizierung zugeführt werden.
in Nordchina 60.000 Mann amerikanischer Marinetruppen gelandet, die mit der Entwaffnung der Japaner in den großen Städten der Mandschurei betraut worden sind. Die Sowjets betrachten das als einen Akt des Mißtrauens und der Einmischu. z. Die Spannungen zwischen den chinesischen Truppen in der Mandschurei und den chinesischen Kommunisten in der Mandschurei haben bereits zu Kampfhandlungen geführt. Die Vertreter Tschungkings und die Vertreter der nordchinesischen Kommunisten verhandeln jedoch über die Beilegung dieser Schwierigkeiten.
Allgemeine Wahlen in Italien im April 1946
Rom, 31. Oktober. „Associated Preß“ zufolge gab die Kanzlei des Premierministers Ferruccio Parri Dienstag nacht amtlich bekannt, daß der Ministerrat beschlossen habe, die allgemeinen Wahlen in Italien nicht später als im April 194# abzuhalten.
Der Kriegsverbrecherprozeß beginnt am 20. November
Nürnberg, 31. Oktober. Der amerikanische Generalanwalt erklärte, daß der Prozeß gegen die Kriegsverbrecher am 20. November beginnen werde. Die Dauer des Prozesses sei nicht abzusehen. Die Verhandlungen werden automatisch in vier Sprachen übersetzt werden.
Bäumen schimmern der Turm und die festen weißen Mauern von Maria Waldrast.
Ergriffen stehst du vor den Holzreliefen der Krieger mit den Namen derer, die im ersten Weltkrieg ihr Leben lassen mußten Und nun sind es wieder so viele — noch viel mehr. Dein eigenes Leid wird klein.
Millionen Gebete sind von dieser Stelle zum Himmel aufgestiegen und dir ist, als könnten die Seelen der Dahingegangenen auf dieser Himmelsleiter zu dir herabsteigen. Du fühlst deine Lieben fast körperlich nahe, aber sie sollen dich nicht schwach und traurig sehen, es würde sie schmerzen. Darum sage nicht: „Soviel habe ich verloren“ — nein — „so glücklich war ich einst. so voll Gnade!“ Viel größer als dein Schmerz um den Verlust war das Glück dieses Besitzes Und wie reich bis du noch immer mit allen. die Gott dir ließ! Es sind nur mehr wenige, vielleicht keiner aus dem engsten Kreis, doch Tausende, die deine Kraft und Hilfe brauchen.
Traurige Kinderaugen sehen dich an Könntest du sie nicht fröhlich machen und die Tränen trocknen? — „Das viele Regnen in die Blüten ist so schädlich.“
Dein Gebet ist heiß und innig — wirst du einem verlassenen Kind eine neue Heimat schenken können? Du spürst die Kraft und Freude die von diesem Gedanken ausgeht Tiefe Dank barkeit und ein großes Glücksgefühl erwachen in dir Du wirst leben und denen die dir das Schicksal noch anvertraut. Gutes tun Sonne strahlt aus deinem Herzen und während du heimeilst gl wieder die Strahler der herbstlichen Sonne über die goldenen Wälder.
Robert Moser — ein Opfer für Österreichs Freiheit
Heute. am Tag der Toten, gedenken wir in Ehren eines Mannes, der vor einem halben Jahr. am 23. April 1945, als eines der letzten Opfer der Gestapo in unserem Land sein Leben hat lassen müssen. Mit ihm hat unsere Tiroler Heimat einen Mann verloren, der sich wie wenige mit Denken, Tun und Leben für sein Vaterland und dessen Freiheit eingesetzt hat.
Am 19. Mai 1903 in Innsbruck geboren, verbrachte er seine Jugend in seiner Vaterstadt, wo er auch in die Lehre ging. Daran schloß sich eine zehnjährige Reisetätigkeit in den meisten Ländern Europas, und im Jahre 1937 begründete er mit reicher Erfahrung da Radiogeschäft Robert Moser in Innsbruck, das er in kurzer Zeit zu hoher Blüte brachte.
Politisch hat er sich zunächst wenig betätigt. sein Hauptinteresse galt persönlichen Angelegenheiten, Geschäft und Familie. Als jedoch Krieg und Nationalsozialismus namenloses Elend über unser Vaterland brachten, nahm er entsprechend seiner überzeugung eine nazifeindliche Haltung ein.
Je mehr dann die Österreichische Widerstandsbewegung ihre Tätig it entfaltete, um unser Land von der Niziherrschaft zu befreien, um so mehr nahm auch der Gefallene die Verbindung mit verschiedenen Gruppen der Widerstandsbewegung auf und half bei ihrer Arbeit mit. Er stellte seine Zeit, seine Räume und seine geschäftlichen Verbindungen in den Dienst dieser Sache und hat alles in seinen Kräften Stehende getan, was zur Wiedererringung unserer Freiheit dienen konnte
Anfang April 1945 nahm er einen amerikanischen Offizier in seinen Betrieb auf, der mit dem Fallschirm in Tirol abgesetzt worden war, um die Verbindung mit der österreichischen Widerstandsbewegung al fzunehmen. Er tarnte ihn im Zusammenwirken mit seiner Frau Margot Moser und
seinem Neffen Fritz Moser als französischen Zivil, arbeiter, so daß dieser zunächst vor den Klauen der deutschen Agenten bewahrt blieb und ihm eine ungehinderte Tätigkeit ermöglicht wurde. Diesem Umstand ist es auch zu verdanken, daß unser liebes Innsbruck in den letzten Tagen der Naziherrschaft vor einer völligen Zerstörung durch Bombenteppiche bewahrt geblieben ist.
Als die Gestapo gegen Ende April der Wider standsgruppe des amerikanischen Offiziers auf die Spur gekommen war, wurden bei der gegen sie durchgeführten Großaktion auch Robert Moser so, wie seine Gattin und die in seinem Hause sich aufhaltenden Personen verhaftet.
Er wurde in das Gestapo=Gebäude in der Herrengasse eingeliefert und dort auf die übliche Nazi, art geschlagen und mißhandelt, um ihm allerlei Geständnisse und Verrätereien zu entlocken. Ag die Gestapoleute bemerkten, daß das alles nicht nützte und Moser nicht zum Verrat zu bringen war, schlugen sie in der Nacht vom 23. zun 24. April nur noch um so sinnloser und bestialscher auf ihn ein, bis er schließlich kurz nach Mi ternacht reglos am Boden liegen blieb. Ander Gefangene, die in den benachbarten Zellen ein gesperrt waren und mit knapper Not diesen Schicksal entgangen sind, berichten uns von der unmenschlichen Qual Mosers, von der sie haben Zeuge sein müssen.
Seinen Leichnam haben die Nazis mit dener einer Anzahl von weiteren Opfern an einem zu erst unbekannten Ort verscharrt. Erst dem energ## schen Eingreifen der Amerikaner ist es zu ver danken, daß seine sterblichen Reste in Hall geborgen und einer würdigen Bestattung zugeführ werden konnten. Sein Grab befindet sich jetzt au dem Wiltener Friedhof, wo er am 18. Mai in Beisein einer oßen Zahl von Freunden sowit einer Delegation von amerikanischen Offiziere bestattet wurde. 528
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Urteile
Dipl. Forstingenieur Walter Caldonazzi zum Gedenken
Kramsach, im Oktober 1945.
Zu den Opfern des nationalsozialistischen Gewaltregimes gehört auch Dipl. Forstingenieur Walter Caldonazzi aus Mariatal=Kramsach. Kaum 30jährig, wurde er am 9. Jänner 1945 in Wien durch das Fallbeil hingerichtet.
Walter Caldonazzi wurde am 15. Jänner 1944 mit anderen Kameraden seines Wirkungskreises verhaftet. Der Haftbefehl war von dem berüchtigten Kaltenbrunner mit Datum vom 15. Mai 1944 ausgestellt. Am 26. Oktober 1944 wurde Caldonazzi vom Volksgericht l in Wien wegen „Selbständigkeitsmachung Österreichs zum Schaden des Großdeutschen Reiches“ zum Tode verurteilt. Sämtliche Gnadengesuche und die Bemühungen des Herrn Dr. Hein, Wien, wurden von der Partei verworfen.
Wegen seinen seltenen Fähigkeiten und seines festen Charakters war Ing. Caldonazzi allseits beliebt und geachtet. Er war als tiefreligiöser Mann keine Sekunde Nationalsozialist und von allem Anfang an lag ihm die Befreiung seines heißgeliebten Vaterlandes Österreich fest am Herzen.
Welch körperliche sowie feelische Leiden Caldonazzi durchmachte, besagt sein letzter Brief, datiert vom Neujahrstag 1945. Dieser wurde von einem Mithäftling aus dem Kerker geschmuggelt und gelangte erst im März an seine Angehörigen
Er schreibt:
Heute ist Neujahrstag!
Euch, Vater, Herta und Hedi, wünsche ich alles Gute für dieses Jahr Wenn auch dieses Jahr durch meinen Tod in Bitternis beginnt. so hoffe ich doch, daß es Euch durch das erwartende Kriegsende viel Freude bringen wird Meine Tage und Stunden sind bereits gezählt Wisset, daß ich mein Leben gerne für meine Heimat hingebe obwohl der Gedanke an meine liebe Hedi und an Herta so manche bittere Träne kostet. Ihr wißt, ich war immer ein Gegner des Krieges immer ein Feind des geistlosen preußischen Militarismus. Macht mir keine Vorwürfe, bitte, mir war dieser scheußliche Tod vorgezeichnet, ich trage mein Los mit voller Ergebenheit als treuer Christ.
Eine Freude hätte ich, d. h eine Bitte: Bringt mir am schönsten Platz der Welt, wie er mir schien, am Almkreuz auf der Prasalm ein Marterl an. mit der Bitte um Gebet und den Worten: „O Land Tirol. mein einzig Glück, dir sei geweiht mein letzter Blick!“ Am Todestage
von meinem Mütterlein hoffe ich bereits mi ihr vereint die Seligkeit zu schauen.
Was ich an Brutalität und Herzlosigkeit von Menschen im Jahre 1944 erfahren habe, laß mich leicht von dieser Erde scheiden. Wir sind hier keine Menschen mehr, nur mehr Tiere.
In zwei Tagen hat Gunther Geburtstag Vielleicht wird dieser Tag zu meinem Sterbe tag. Mit dem Rufe: „Es lebe Christus der Konig!“ will ich vor das Schaffot hintreten, deschon 10.000 Österreichern das Ende bereitete
Mit mir wurden als Komplicen zum Do verurteilt: Ing. Hermann Kleppel A Maier, Dr. Ritsch. Feldkirch, Andreas Hofer. Thaur bei Hall, Dr. Wynahl, Dra Pausinger (Sohn des akadem. Malers), neraldirektor (Semperit), und brasilianisch Konsul Dr. Meßner (geb. 1896 in Brixleg# Ferner sind noch von der Österreichischen Fre heitsbewegung die Todeskandidaten hier:## vinzial OFM P Steinwender, Dr. Pil ler OFM., Dr. theol. Kranig, Klagenfur, Kaplan Kühmaier, Jedlersdorf, Gendame rieinspektor Köfler und Lehrer Bernthaler, Klagenfurt. Ernst Ortner, Lienz le terer machte mit mir die Mittelschule und wr auch Cimber Nach zehn Jahren sahen wir un hier wieder. Ich bin hier mit Pfarrer Dall Rosa, geb 1909 in Lana, Pfarrer in Burgan Rosa, geb 1909 in Lana, Pfarrer in Burga,
Oststeiermark, beisammen.
Die Boshaftigkeit der Menschen, Hunger und Kälte machen uns den Abschied von dieser leicht Was mich tief erschüttert hat, ist die Tov sache, daß die Wiener Gestapoleute (z. B. Komn Kaiser) den Preußen an Brutalität nicht nach stehen, ja diese noch übertreffen.
Ich fiel dem Verrat preußischer Gestape spitzel in der Zelle zum Opfer. Ich bete vie und die Muttergottes möge Euch alle schützen und Euch allen meinen Abschied nict schwer fallen lassen. Meine Lieben, seid nich traurig. bald werde ich bei meinem lieben Müt terlein sein, das auch als Opfer der Gesta und dieses teuflischen Reaimes mir voraus# gangen ist! Vater! Es ist Gottes Beschluß de ich mein Leben für eine gute Sache lasse: besse als ich wäre gegen meine überzeugung für Hi ler als Soldat gefallen.“
Eine furchtbare Anklage ist dieser Brief geg diesen Abschaum von einer Menschheit!
Unlängst wurde in der Pfarrkirche Mariata unter großer Anteilnahme der Bevölkerung da Sterbegottesdienst abgehalten.
Nun ruhe dich aus, lieber Walter, du große Held" Trotz Verrat durch preußische Spitzel wa dein Glaube und Opfer für die Freiheit östen reichs nicht umsonst. Hans Egger
Der 24jährig
wurde wegen 1 leren Gericht de Zuchthaus veri Staatsangehör selben Vergehe von 4 MonateRest bei fünfjch Der 26jährige Sch. R. wegen Schilling Gelds gehörige Kuk Besitz von zu sängnis und B
Funkenflug
Am 30. Okts brach im Beton Innsbruck, aus, der in ku der Belegschaft pehr unter 5 Thurner die dem Brande fi Kenge Baumart Opfer. Der Sch Nach einstür war die Gefay und die Berufken; sie ließ ei dürfte durch Fentstanden sein
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Dipiomatie
Aus dem
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Ureiflichter
„Dr. Robert Ley hat noch einige Wochen vor dem völligen ? sammenbruch in Salzburg zu den „Hoheitsträgern“ der Pärtei gesagt: „Wir stehen dem Endsieg näher, als wir alle glauben ...!“ (Salzburger Nachrichten
Ein deutscher Mann fällt nicht“
Bei einer Versammlung, die Dr. Ley im Jahre 1943 in Salzburg abhielt, ereignete sich fol gender Zwischenfall: In der Halle herrschte eine unerträgliche Hitze Die meisten der Versamm lungsbesucher hatten sein dem frühen Morgen nichts Warmes im Magen Da wurde einigen von ihnen „schlecht“. Und als vor uns so ein armer Kerl umfiel, holt man die Sanität Es entstand Bewegung in der Halle Mät schaute mehr auf den Mann, dem schlecht geworden war“, als auf den Redner Da riof Ley als die Sanitäter hel e berankemon Doutscho Sanitätar halt! Ei
routscher Men fällt nicht pur der fäll
der meine Worte nicht verstehen will!“
Stimmen über Österreich
„Hart arbeiten, kämpfen und Lebensgewohn heiten ändern, da ist vielleicht nicht die stärkst Seite der Wiener. Die vollkommene Ohnmacht österreichs ist der tiefste Grund der österreichschen Frage. Wenn die Großmächte nicht ständ miteinander übereinstimmen, ist Wien unfähig i verhindern, daß seine Nachbarn das sehr gebrech iche wirtschaftliche und politische Gleichgewist erstören, ohne das es nicht leben kann. Gen ist Österreich lebensfähig, ab wie ein einem Hause, das von großen Personen besen ist Wenn die Großen sich auf das Kind wersen so sperren sie es in ein Zimmer Das Kind stun dann oder es stürzt sich aus der Fenster.“
(Pierre Frederies in „Chartes" „Geschichtli und wirtschaftlich war
uropa immer eine Einheit. Wenn die Völker deDonauraumes Wohlfahrt und Fortschritt nicht verzichten wollen, so muß diese Einheit wieder ersteben, mindestens auf dem Gebiete schaft.“ (Antoine Favre in Liden