Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 2 Nr. 103
Tiroler Tageszeitung
Samstag, den 20. Oktober 195
Teilnahme an den Wahlen aufgerufen. Eine weitere Vermehrung der Wählerstimmen bedeutet die Einführung des Frauenwahlrechtes. Man hat, zum Unterschiede von den angelsächsischen Ländern, nie davon gehört, daß die französischen Frauen sich sehr stark um die Zuerkennung des Wahlrechtes beworben hätten. Es ist aber wohl auch kein Zufall, daß die Frauen eingeladen worden sind, bei diesen so entscheidenden Wahlen ihre Stimme abzugeben. War nicht die Frau ebenso stark wie der Mann die Leidtragende des nationalen Unglücks? Waren nicht die französischen Frauen mächtige Stützen der Widerstandsbewegung? Sollten sie also nicht ein gewichtiges Wort mitzusprechen haben, wenn die Erneuerung des Vaterlandes beschlossen werden soll?
Die Franzosen haben bei allen bisherigen Wahlen „ihren“ Abgeordneten gewählt. Diesmal werden sie auf Grund des Proportionalwahlrechtes nicht mehr einzelne Namen, sondern eine Parteiliste wählen. Es ist unverkennbar, daß der so individualistisch gesinnte Franzose dieses Zugeständnis an einen gewissen kollektiven Geisth wohl nur unter dem Eindruck eines Massenerlebnisses, wie es die Widerstandsbewegung war, vollzogen hat. Wahrscheinlich wird die Umänderung des Wahlsystems diesmal gar nicht so fühlbar sein, weil die Wählerschaft sich nicht nur für eine Parteiliste zu entscheiden haben wird, sondern weil sie in erster Linie über bestimmt gestellte, klare Fragen ein Ja oder Nein zu äußern hat. Dr. Anton Klotz
STADTUNDLANDNSHIN HEUTEI
„Hitler ist ganz bestimmt tot“
behauptet seit zwei Monaten sein Kraftfahrer Erich Kompka, der fast ununterbrochen durch die Dienststellen des amerikanischen Sicherheitsdienstes befragt wird. Ein amtlicher Bericht dieser Stellen, der sich auf die Erklärungen Kompkas gründet, enthält folgende nähere Angaben: „Am 29. April verteilte Eva Braun alle ihre persönlichen Gebrauchsgegenstände unter ihren Sekretärinnen und anderen Mitgliedern des Personals der Reichskanzlei. Am selben Tage sah Kompka Hitler zum letzten Male lebend. Es war ungefähr um 17 Uhr. Der Führer hatte ein völlig gesundes, normales Aussehen. Am 30. April erhielt Kompka vom Sturmbannführer Günsche, dem persönlichen Adjutanten Hitlers, den fernmündlichen Befehl, sofort mit 200 Litern Benzin zu ihm zu kommen. Als er
um drei Uhr ankam, wurde er durch Günsche empfangen, der erklärte: „Der Führer ist tot, er hat sich selbst das Leben genommen.: Er fügte hinzu, Hitler habe sich durch einen Mundschuß getötet.
Einen Augenblick später traten der persönliche Bediente Hitlers, Linge, Angehöriger der SS, und ein anderer Mann aus Hitlers Privatzimmer. Sie trugen die in graue Wehrmachtsleinwand gehüllte Leiche Hitlers. Der Kopf war ebenso wie der Körper vollständig bedeckt und keinerlei Blut
spuren waren sichtbar. Vom Knie abwärts konnte man die schwarzen Beinkleider und die schwarzen Socken und Halbschuhe sehen, die Hitler gewöhnlich trug. Einige Schritte hinter Linge folgte Reichsleiter Bormann, der Eva Braun in seinen Armen trug. Die Leiche der Geliebten des Führers war nicht verhüllt und leicht zu erkennen. Der Mund war halb geöffnet, und auf der linken Seite ihres Kleides waren Flecken sichtbar, die wahrscheinlich von Blut herrührten.“
. „Bormann sah etwas verloren aus“, heißt es in dem Bericht weiter.“ Kompka nahm ihm die Leiche der Eva Braun ab und trug sie die Treppe hinunter, die zum Notausgang führte. In diesem Augenblick kam Günsche, der Hitlers Leichnam hinaufgetragen hatte, wieder herunter, um auch die Leiche Eva Brauns hinaufzutragen, die, wie Kompka bemerkte, noch wärmer schien. — Als Kompka dann wegging, sah er noch die beiden Leichen. Bormann, Goebbels, Linge, Günsche und die Wachen am Notausgang waren anwesend. Auf Bormanns Befehl übergossen Günsche, Linge und Kompka die Leichen mit Benzin, worauf Günsche sie anzündete. Während einiger Sekunden verblieben alle Anwesenden in Habt=Acht=Stellung, die Arme zum Hitlergruß erhoben; dann flüchteten
sie wieder in den Luftschutzraum.“
Bauernbundwahlen am 21. Oktober 1945
Der Tiroler Bauernbund schreibt uns: Die große Tradition des Tiroler Bauernbundes und das seit jeher rege Interesse der Bauern und Dienstboten an dieser auf demokratischen Grundsätzen aufgebauten Standesorganisation haben es ermöglicht, daß innerhalb kurzer Zeit in allen Gemeinden unseres Landes die alten Bauernbundortsgruppen neu organisiert werden konnten. Trotzdem derzeit von den Bauern nur Opfer gefordert werden und ihnen nichts geboten oder versprochen werden kann, herrscht in allen Orten und Teilen des Landes große Begeisterung für den Bauernbund. Die gut österreichisch gesinnten Bauern, Dienstboten und Forstarbeiter konnten nahezu vollzählig im Bauernbund erfaßt werden.
Am Kirchweihsonntag finden in allen Gemeinden Tirols die ersten Bauernbund=Generalversammlungen statt, in denen die Bauernbundmitglieder ihre Funktionäre in freier Wahl selbst bestimmen können. Damit hat die bäuerliche Bevölkerung zum erstenmal nach sieben Jahren Terror und brutaler Unterdrückung jeder freien Meinungs= und Willensäußerung Gelegenheit in echt demokratischer Weise ihre führenden Männer selbst zu wählen.
Anläßlich der Bauernbundwahlen spricht der Landesobmann der Tiroler Bauernschaft, Ökonomierat Josef Muigg, heute abend um 18.30 Uhr im Rundfunk.
Tiroler Bauer als Träger einer demofratischen Überlieferung
(Aus einem Vortrag des Universitätsprofessors Dr. Hermann Wopfner)
Schon in den stürmischen Tagen 1814 bis 1816, als das Land Tirol erbittert um seine alten Freiheiten kämpfte, und in der neuen Wiener Verfassung vom 24. März 1816 doch nicht vertreten sah, war die freiheitliche Bewegung der Tiroler von anderer Art als die liberal=demokratische Bemegung in Wien und in anderen österreichischen Ländern. Während die anderen österreichischen Länder auf den Ruf nach Herstellung der alten Verfassung verzichteten und in Wien sich eine revolutionäre Bewegung Luft machte, blieb man in Tirol den alten bodenständigen demokratischenüberlieferungen treu.
Eine der verläßlichsten Träger dieser demokratischen überlieferungen im Laufe der Zeit war der Tiroler Bauer. Eine ausgeprägte Hochach
tung vor dem Recht zeichnete ihn von jeher aus. Seinem konservativen Sinn erschien es verwerflich, sich über das Recht in revolutionärer Weise hinwegzusetzen. In diesem Sinne wollte auch der Landtag, der 1848 zusammentrat, das tirolische Verfassungsleben dort weiterführen oder wieder anknüpfen, wo es 1805, dem Jahre der Abtretung an Bayern, aufgehört hatte. Der Landtag betrachtete die Jahre von 1816—1848 als eine Zeit des Verfassungsbruches und der Verfassungswidrigkeit. Inwieweit aber in der neuen Verfassung der Tiroler Bauer als führend anerkannt wurde, das beweist die Tatsache, daß er mit 35 Abgeordneten gegen 22 der Städte, 13 der Geistlichkeit und 12 des Adels, zur stärksten ständischen Gruppe im Landtag gemacht wurde.
Das Oktoberdiplom von 1860 erkannte ausdrücklich an, daß eine brauchbare Verfassung in österreich zwar die Reichseinheit im Auge behalten müsse, aber anderseits auch die Verschiedenheit der Länder und ihrer Einrichtungen, wie sie aus dem Verlauf ihrer Geschichte sich ergeben, zu berücksichtigen habe. Diese Erkenntnis der österreichischen Regierung um die Rechte Tirols hielt allerdings nicht lange an. Immer wieder entbrannte der Kampf, immer wieder sah sich auch das Tiroler Bauerntum genötigt, Stellung zu nehmen für die Heiligkeit und Unantastbarkeit dieser Rechte.
Die Verfassung Österreichs, die 1920 in Wien beschlossen worden war, unterdrückte nicht nur den Willen des Tiroler Volkes, besonders den Willen des Tiroler Bauernstandes nach Föderalismus, sondern zerstörte auch die Landesverfassung. Aber der jetzige Aufbau des neuen Österreich wird die Fehler von 1920 zu vermeiden wissen. Er wird bei der Umgestaltung auch, so hoffen wir, den Bauern und da wieder dem Tiroler Bauer das Wort geben. Denn von Natur aus ist der Bauer Demokrat und konservativ.
In Tirol besteht eine alte demokratische überlieferung. Wenn daher die Rechte der Länder in der neuen Verfassung fesigelegt werden, dann soll das Heimatgefühl zum Träger eines nicht bloß verstandesmäßigen, sondern auch im Gefühl verankerten österreichischen Patriotismus werden. Von uns Tirolern galt in der Vergangenheit, daß wir immer gute Österreicher waren, wenn man uns gute Tiroler sein ließ. Und so wird es wohl auch in der Zukunft sein, wenn man die starke Tiroler Heimatverbundenheit zum Aufbau eines neuen Österreich mitverwenden will.
In der Glockenübergabe in Wilten am 21. Oktober
wird die Innsbrucker Bevölkerung aufgefordert, möglichst zahlreich in Trachtengruppen zu erscheinen und sich um halb 10 Uhr am Platz vor der Kirche bei den Ordnern zu melden. Anschließend findet ein für alle zugängliches Hochamt statt.
Arztlicher Sonntagsdienst. Dr. Norbert Seipal, Leopoldstraße 12, Tel. 2854; Dr. Luis Brenn, Ordination: Bozner Platz 1, Tel. 3215, Wohnung: Kochstraße 4.
Apotheken=Sonntagsdienst und Nachtdienst in
der kommenden Woche: Apotheke Andreas=HoferStraße 30 und Schöpfer=Apotheke, Herzog=Friedrich=Straße 19.
Silberne Hochzeit feiertsam 22. d. M. in Innsbruck Herr Ferdinand Purtscheller mit seiner Frau Philomena geb. Schmid.
Samstag, 20. Oktober
Landestheater, 19 Uhr: Uraufführung „Die Conmig“ Tiroler Heimatbühne, 15 Uhr: „Das tapfere
20 Uhr: „Das Glück vom Riedhof“ Jugendbühne St. Nikolaus, 15.30 Uhr: „Dormöschn
Amtliche Mittellungen
Ausgabe der Textilkarte
Die Ausgabe der „Textilkarte für die Länder der französischen Besatzungszone Österreichs“ erfolgt für das Stadtgebiet Innsbruck in der Zeit vom 22. Oktober 1945 bis einschließlich 2. November, und zwar von Montag bis Freitag von 7.30 bis 11.30 Uhr vormittags und von
14.00 bis 18.00 Uhr nachmittags, am Samstag von
7.30 bis 12.00 Uhr in nachstehender Reihenfolge:
Montag, den 22. Oktober, für Personen mit den Anfangsbuchstaben A, D, T.
Dienstag, den 23. Oktober, für Personen mit den Anfangsbuchstaben B, P.
Mittwoch, den 24. Oktober, für Personen mit den Anfangsbuchstaben C, K.
Donnerstag, den 25. Oktober, für Personen mit den Anfangsbuchstaben F. V, J, J. Freitag, den 26. Oktober, für Personen mit den Anfangsbuchstaben 6, H.
Samstag, den 27. Oktober, für Personen mit den Anfangsbuchstaben M, R.
Montag, den 29. Oktober, für Personen mit den Anfangsbuchstaben L, O, R.
Dienstag, den 30. Oktober, für Personen mit den Anfangsbuchstaben S, Sch, Sp, St.
Mittwoch, den 31. Oktober, für Personen mit den Anfangsbuchstaben W, X, 9), 3. "
Freitag, den 2. November, für Personen mit den Anfangsbuchstaben E, O, U.
Die Bezugsberechtigten werden ersucht, sich genau an die Buchstabenreihenfolge der einzelnen Tage zu halten.
Die Textilkarte berechtigt zum Einkauf von Textilien und Textilwaren. Ausgenommen sind wollhaltige Textilien und Waren daraus, Haushaltstertilien, Bettwäsche, Arbeits= und Berufskleidung sowie die zu ihrer erforderlichen Oberstoffe. Für den Bezug dieser Waren können die Wirtschaftsämter über Antrag der Bedarfsträger Bezugscheine nach Prüfung des Bedarfes ausstellen.
Die Textilkarte enthält 3 Abschnitte mit den römischen Ziffern I, II, III, sowie 8 Abschnitte mit den Buchstaben A bis H. Für diese Abschnitte bleiben besondere Anweisungen des Landeswirtschaftsamtes vorbehalten.
Die Textilkarte enthält 100 Punkte, hievon werden ab Oktober 1945 dreißig Punkte gültig gestellt. Der Aufruf der weiteren Punkte erfolgt durch das Landeswirtschaftsamt.
Die Textilkarte wird ausgegeben:
A für Männer,
B für Frauen,
C für Kinder vom 1.—14. Lebensfahre.
Als Stichtag für die Altersberechnung wurde der 1. Oktober festgesetzt.—
Die zum Bezug der Textilkarte berechtigten Personen haben die Textilkarte persönlich bei ihrer zuständigen Kartenstelle unter Vorweis ihres Haushaltsausweises zu beheben.
Der Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck: Dr. Melzer.
Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG.
Im Einvernehmen mit der französischen Militärregierung darf auf den jeweilig vorderen Plattformen der Straßenbahnzüge (Trieb= und Beiwagen) nur mehr französisches Militär platznehmen. Wir appellieren an die Bevölkerung, diesem Auftrage im Interesse eines reibungslosen Verkehrs nachzukommen.
Viehauftriebe im Bezirk Schwaz
Der Viehauftrieb in Zell am Ziller findet am Freitag, den 26. Oktober, statt.
SPORTUND SPIEI
Der österreichische Wirtschaftsbund in Tirol
Uns wird berichtet: Unter dem Vorsitz des Landesrates Dr. Albin Obexhofer"hat sich gestern in Innsbruck die Landesgruppe des Österreichischen Wirtschaftsbundes konstituiert. Hiebei war der geschäftsführende Bundesobmann=Stellvertreter Dr. Anton Widmann anwesend Nach den von den Landbezirken Tirols hereingetragenen Wünschen konnte die konstituierende Versammlung mit Stimmeneinhelligkeit den bekannten Innsbrucker Buchbindermeister Komm.=Rat Josef Dinkhauser zum Landesobmann der Tiroler Gruppe wählen. Als geschäftsführender Obmannstellvertreter ging aus der Wahl Landesrat Dok
tor Oberhofer hervor. Zu weiteren Obmannstellvertretern wurden die hervorragendsten Repräsentanten der im Bunde vereinigten Berufs gruppen Gewerbe. Industrie, Handel und Verkehr sowie der freien Berufe gewählt. Die Landesleitung besteht zudem aus einer Reihe von weiteren Mitgliedern, die nach Maßgabe der Durchbildung der Organisation durch die Vertreter der einzelnen Bezirke noch ergänzt wird. Nach erfolgter Konstituierung vertrat Dr. Anton Widmann in ausführlicher Weise die dringendsten und wichtigsten organisatorischen Arbeiten, die in den nächsten Wochen zu erledigen sind.
Sport am Wochenende
Das schöne Herbstwetter begünstigt die Abhaltung von Freundschaftsspielen. Auch das diesmalige Wochenende bringt einige Hand= und Fußballspiele.
Samstag nachmittag um 14.30 Uhr treffen sich auf dem Klosterkasernplatz im Handball im Einleitungsspiel die Jugenden, anschließend die Frauen und im Hauptkampf die derzeit spielstärksten Handballmannschaften Tirols: Turnerschaft Innsbruck und Innsbrucker Sportvereinigung.
Sonntag vormittag auf dem Sillsportplatz begegnen sich einleitend die Jugendmannschaften des Innsbrucker Athletikklubs und des SV. Hall, dem das Hauptspiel der beiden ersten Mannschaften dieser Vereine folgt.
Sonntag nachmittag auf dem Platze der Klosterkaserne wird eine Doppelveranstaltung durchgeführt. Um 13 Uhr steht sich die Fußballiugend des Sportvereins und des Sportklubs gegenüber. Dann folgt die Begegnung des Wacker mit einer kombinierten Sportklubmannschaft und im Schlußspiel hat sich Sportklub Innsbruck den bisher sehr erfolgreichen Polizeisportverein zum Gegner verpflichtet.
Filme
Kammerlichtspiele: „Schlußakkord“
Zentralkino: „Lumpazivagabundus“
Triumphkino: „Frauen sind doch bessere Diplomaten“ Laurin: „Seine Tochter ist der Peter“ Löwen=Lichtspiele: „Kora Terry“
Solbad Hall: „Feuerzangenbowle“
Lichtspiele Schwaz: „Sommerliebe“
Lichtspiele Fulpmes: „Truxa“
Seefeld: „Dr. Crippen an Bord“.
St. Johann: „Bajazzo“
Konzert
Riesensaal, 19.30 Uhr: Großkonzert Albert Emmerich Kartenvorverkauf bei Groß, Maria=Theresien=Straß
Sonntag, 21. Oktober
Theater
Landestheater, 15. Uhr: „Die Cortenia“
19 Uhr: „Der Troubadour.“ (Bereits ausverkauf) Tiroler Heimatbühne, 15 Uhr, 19.30 Uhr: „Die Probenacht“ (Jugendverbot)
Jugendbühne St. Nikolaus, 15.30 Uhr: „Die Wem, Schneider Meck, Kasperl Larifari als Turner“
THEATER UND KUNST
Wochenspielplan des Landestheaters Sonntag 15.00 Uhr: Die Cortenia.
19.00 Uhr: Der Troubadour. (Gelöste Eintritskan ten vom 14. Oktober — gelbe Farbe — haben Sültigkeit.)
Montag 19.00 Uhr: Die Ahnfrau.
Dienstag 19.00 Uhr: Land des Lächelns.
Mittwoch 19.00 Uhr: Die Ahnfrau.
Donnerstag 19.00 Uhr: Land des Lächelns. Freitag 19 Uhr: Die Cortenia.
Samstag 18.00 Uhr: Die Zauberflöte.
Sonntag 15 Uhr: Wiener Blut.
19.00 Uhr: Der Weibsteufel. — Zum letzten Mel. Montag 19.30 Uhr: Die Cortenia.
del Stauf Innsbrum
Albert Emmerich kammerstage
singt für die Weihnachtsgabe an die
Hinder der Gelallenen der Stadt 10.30 Uhr
Innsbruck, am 20. Okt. 1945, im
RIESENSAAL der HOFBUng
RADIOINNSBRIC
Samstag, 20. Oktober
17.30 Uhr Unterhaltungsmusik (Schallplatten Innsbruck). 18 Uhr Literarische Sendung (Dom birn). 18.30 Neues vom Tage. 18.45 Kammernu sik (Schallplatten). Streichquartett D=Dur, Ops 34, Nr. 5 (Lerchenquartett) von Josef Haydn— Calvet=Quartett. 19.00 Österreichischer Nachrich tendienst. 19.15 Bunte Weltschau. Das Vor
arlberger Schulwesen. Hofrat Dr. Winsamn
19.30 Paris, französische Nachrichten. terview — Bruno Walter und Konzert una
Seituicht von Srund e Abelbvertragungich Tampi Navayo, Elfriede Butz=Steiner, Oio Stockhammer und Schallplatten.
Sonntag, 21. Oktober
11.00 Uhr Geistliche Stunde (Schallplatten
11.30 Orchesterkonzert (Schallplatten). Roben Schumann: Klavierkonzert a=Moll, Alfred tot und das Londoner Symphonieorchester untet Leitung Sir Landon Ronald. 12.00 Radio toire. 12.15 österreichischer Nachrichtendienst 12.30 Stunde der Alliierten, Österreichische sendung 13.30 Musikalische Plauderstunde. 140
Paris, französische Nachrichten. 14.15 Märchen „Tkeine Mohr
In Salzburg gastiert über Einladung die Turnerschaft Innsbruck im Handball gegen den AsV. Itzling, des gegenwärtigen Salzburger Handballmeisters, der vergan
stunde, Maria Rechberger, „Der kleie ## und die Goldprinzessin“. 17.00 „Die liebe Liebe, ein altes Thema mit neuen Variationen. Mit wirkende: Jo Fürst. Elfi Angele und Schallplatz ten (Innsbruck). 18.00 Literarische Sendung Österreichische Dichterstunde, Hans Werfel Gedenken. Es liest Hermann Brix (Innsbruch
18.30 Neues vom Tage (Innsbruck). 18.45 So listenkonzert (Schallplatten). 19.00 Österreich scher Nachrichtendienst. 19.15 Bunte Weltschau
19.30 Paris, französische Nachrichten. 10.45 öster reichische Presseschau. 20.00 Arthur Schnitzler „Literatur" und „Die letzten Masken“ (zwei Ein akter). 21.30 Courrier de la Grande Franc 21.45 Fünf Minuten praktisches Deutsch derholung). 21.50 Das Dornbirner Jodelquartet
— Gebrüder Schwendinger. Erich Kohler, Jose ######ndinger. Akkordeon.
Sieber, Annt Schwendunger, Askordeon. Tanzmusik (Schallplatten). 22.45 Programmvorschau. 22.50 Unterhaltungsmusik (Schallplatten). 23.20 Suchmeldungen. 24.00 Paris, französische Nachrichten.
KIRebITeNE
genen Sonntag gegen eine Handballelf in Ebensee mit nicht weniger als 21:6 Toren siegreich bleiben konnte.
Am Sonntag findet in Wöral zugunsten der Wöraler KZ.=Insassen ein Fußballspiel zwischen SC. Rot=Weiß Innsbruck und FC. Wörgl statt. Spielbeginn 15 Uhr. Die beiden Vorspiele beginnen um 12.30 und 13.30 Uhr.
Kirchenmusik in Pradl. Sonntag, 21. Okt., 10 Kirchweibsonntag): Joseph Handn, Mariazeller Messe sü Soli, Chor und Orchester. W. A. Mozart, Laudan minum für Sopransolo, Chor und Streicher.
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Erscheint in erst keine D
summet 10#
Österreich
Wir stehen
wiehenn . , in erum durc treten wird. B
regterungen.
stimmte G
die vor allem Dolmetscher a gelegenheiten bei gibt es eine gen, die nach regierung gebi Denken wir biet, das die 2 österreichs zum von den Machs rung vermag gen anzuknüpf der Angelegen unsere Stimme und vor allem dius so zu erwhenden Krisen wegkommen Ru Organisationen um den Wie Europa zu erle werden, wenn regierung des den knüpft.
Man vernim ten, die uns ds die wirtschaftli viel bedeutende flächlichen Beol Es ist selbstver bewußte, von samtregierung serven in richt Die Anerkennu samtregierung frei für eine g. schaftlichen Wie nur anzudeuten rungsfrage, vor Räderwerk uns bes abhängig is GesamtregierunEine Betracht Umstand, daß d reichischen Gesc eine moralischbringt. Dadurch der Allierten zu und 11 kurzer Zeit vol Es ist ein u wohlwollens um Allierten an d kauer Deklarat
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Pfarrchor St. Jakob. Sonntag, 21. Okt. (in de Pfarrkirche Wilten): 10 Uhr feierliches Pontifikalant. Otto Nicoiai: Messe in D für Soli, Chor und Orbester. Graduale: „Locus iste“ von Karl Greith, Offer
totium: „Domine Deus“ für Sopran= und Tenorsolo un Orchester von Karl Koch. „