Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 2 Nr. 95
Tiroler Tageszeitung
Donnerstag, 11. Oktober 198
Pias Radt Aied Baitl
überfälle auf Bauernhöfe
In Tulfes haben Fremdarbeiter beim Bauern Andreas Spieltenner einen Einbruch verübt und auf den Bauern zwei Revolverschüsse abgegeben. Mit der Beute sind die Räuber abgezogen und der Bauer mußte in schwer verletztem Zustande ins Krankenhaus in Hall eingeliefert werden.
In Angerberg bei Breitenbach wurde nachts auf das Einzelgehöft des Jochenbauern ein überfall bewaffneter Burschen verübt. Die Diebe schleppten ein Grammophon, eine Zither, eine Menge Wäsche und Lebensmittel weg.
Schadenfeuer
Nachts auf 8. Oktober um zirka 2 Uhr früh brach in Großvolderberg ein Schadenfeuer aus, dem die Aste des Bauern Ferdinand Hoppichler samt Einrichtung zum Opfer fiel. In der Aste befanden sich zirka 5000 Kilo Heu, eine Zentrifuge ein Benzinmotor, ein Käsekessel und verschiedene andere Gegenstände. Der Gesamtschaden beträgt über 20.000 Mark. Brandursache ist unbekannt. Ein Löschen des Brandes konnte trotz sofort herbeigeeilter Feuerwehr infolge Wassermangel nicht durchgeführt werden.
In der Nacht auf 9. Oktober abends brannte ein Feldstadel der Bäuerin Maria Weber in Oberperfuß vollständig ab. Der Brand ist vermutlich durch Unvorsichtigkeit eines im Feldstadel nächtigenden Fremdarbeiters ausgebrochen. Die am Brandorte erschienene Feuerwehr konnte noch ein übergreifen des Feuers auf die Nachbarstadel verhindern.
Lawinenunglück?
Der Bergführer Josef Neurauter, in der Pfeishütte wohnhaft, wird seit 7. Oktober vermißt. Da an diesem Tage in der Pfeis eine Schneelawinz niedergegangen ist, wird befürchtet, daß Reurauter heim Ueberschreiten des Stempeljochs von der Lawine erfaßt und verschüttet wurde.
Von der Alpinen Rettungsgesellschaft ist am 10. ds. M. früh eine Suchmannschaft in die Pfeis abgegangen.
Mord und Selbstmord
Im Fremdarbeiterlager in Landeck hatte der Ukrainer Iwan Czibulka mit seiner Braut, einem polnischen Mädchen, angeblich wegen deren Untreue einen heftigen Wortwechsel, in dessen Verlauf er auf sie einen Revolverschuß abfeuerte. Daraufhin richtete er die Waffe gegen sich und brachte sich mehrere schwere Verletzungen bei. Die Polin ist sofort gestorben. Der Ukrainer wurde in lebensgefährlichem Zustande ins Krankenhaus Zams gebracht.
Verkehrsunfall„
In Fügen am Ortseingang ging die 21jährige Rosa Wetscher mit ihrer Freundin spazieren. Sie wurde von einem Lastauto erfaßt, zur Seite geschleudert und schwerverletzt. In bewußtlosem Zustande wurde sie ins Krankenhaus nach Schwaz überführt.
*
Hohes Alter. Frau Rosa Hinterwaldner, langjährige Aufraumerin bei der AG. Union, feiert am 12. Oktober ihren 84. Geburtstag in geistiger und körperlicher Frische.
Todesfälle
In Innsbruck starben: Simon Fink. Gastwirt im Saggen, 73 Jahre alt: Fanny Scheiber, Schlossersgattin, 54 Jahre alt; Helene Schroffenegger, geb. Pallua, Bundesbahnobersekretärsgattin, 39 Jahre alt; Alois Johann Völlenklee, Kaufmann, 54 Jahre alt; Barbara Laviat, Ehefrau, 66 Jahre alt; Adalbert Lugschneider, Postoberinspektor, 72 Jahre alt.
Am Freitag findet in der Pfarrkirche in Hötting um 7.15 Uhr früh der Trauergottesdienst für den Obergefreiten Josef Neuner, vulgo Hutterer, statt. Er ist am 4. Februar 1945 nach sechsjährigem Fronteinsatz im Alter von 28 Jahren an der Westfront gefallen. Zwei Brüder erlitten vor ihm den Heldentod.
In Lans starb plötzlich die Hotelsekretärin Frau Sophie Bär, geb. Klingenschmied, 27 Jahre alt.
In russischer Gefangenschaft starb im 39. Lebensjahre im April 1945 der Soldat Ludwig Kirchmair, Stanglbauer; Trauergottesdienst am Sönntag, 14. Oktober, 9 Uhr in der Pfarrkirche Wiesing.
In Kufstein starb der Gendarmerie=Bezirksinspektor Heinrich Eller, 52 Jahre alt.
Innsbruck, 10. Oktober. Heute um 15 Uhr fand auf dem Rennweg ein Vorbeimarsch des ersten österreichischen Freiwilligenbataillons vor dem Höchstkommandierengen der franzöfischen Besatzungszone in österreich, General Bethouart, statt. Der Parade wohnten die Spitzen der französischen sowie der österreichischen Behörden bei. Unter den Anwesenden befand sich der Kommandeur der 27. französischen Gebirgsdivision General Moll, der Militärgouverneur von Tirol Herr Colonel Piatte, Bürgermeister Dr. Melzer, die Landesräte Muigg, Heinz und Ronczay, eine Abordnung der österreichischen demokratischen Widerstandsbewegung unter Führung von Mojar Molling, Vertreter des Bundes der Opfer unter Führung des in der alten österreichischen Uniform der Luftwaffe
erschienenen Major Marinkovich, Polizeipräsiden! Dr. Junger, Sicherheitsdirektor Oberst Winkler sowie der Kommandeur der Sicherheitswache Oberstleutnant Wunsch.
Auf dem Freiheitsplatz vor der Hofburg haben französische Einheiten sowie das Freiwilligenbataillon Aufstellung genommen und erwarten den General, der in seinem Auto, begleitet von einer Eskorte von Kradschützen auf dem Platze eintrifft. Langsam schreitet der hohe Offizier die Front der angetretenen Einheiten ab und grüßt die Fahne der französischen Wehrmacht sowie des österreichischen Freiwilligenbataillons. Eingehend erkundigt er sich bei den österreichischen Zugsführern nach dem Befinden ihrer Leute und fragt verschiedentlich um den Heimatsort einzelner, wobei sich herausstellt, daß ein großer Teil Tiroler,
darunter auch Süd= und Osttiroler sind. Dabei werden Namen von Städten wie Kufstein, Bozen, Kitzbühel, Meran, Lienz und Hall (Tirs# laut. Jeder der Soldaten antwortet klar und deutlich auf die Fragen des Generals, der sich darüber sichtlich erfreut zeigt. Nachdem er die Front der angetretenen Formationen abgeschritten hat, begibt er sich auf die Ehrentribüne, um den Vörbeimarsch abzunehmen. Alte österreichische Kommandos, wie „Habt acht", Ruht“ und „Schultert“ klingen auf; der Vorbeimarsch beginnt.
An der Spitze marschiert ein französischer Fanfarenzug und weitere französische Einheiten, an die sich das ungefähr 500 Mann starke Freiwilligenbataillon sowie eine Kompanie der Sicherheitswache unter Führung von Oberleutnant Mauerberger anschließen. An der Spitze ihres Bataillons marschieren ihre Kommandanten Major Favatier und Oberstleutnant Rogé sowie eine Musikkapelle aus Trommlern und Trompetern bestehend, die während des Vorbeimarsches auf der der Ehrentribüne gegenüberliegenden Seite Aufstellung nimmt und die Parade mit flotten Märschen begleitet.
Wohlgeordnet und in strammer Disziplin zieht das Bataillon Mann für Mann vorüber und gibt ein eindrucksvolles Bild neugewonnener Kraft. Die weißen Sterne leuchten auf dem roten Kragenspiegel und braungebrannte Soldatengesichter blicken auf den General. Als letztes zieht die Kompanie der Sicherheitswache an General Bethouart vorüber und beschließt somit die eindrucksvolle Parade.
Amtliche Mitteilungen
Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG.
Infolge Verkürzung der Ausgangssperre bis 0.30 Uhr wird der Verkehr auf unseren Straßenbahn= und Obuslinien ab Donnerstag, 11. Oktober, erweitert, und zwar:
Linie 1: ab Berg Isel von 5.55 bis 21.00 Uhr 7½=Minuten=Verkehr, von 21.00 bis 23.00 Uhr 15=Minuten=Verkehr; ab Hungerburg von 6.16 bis 21.23 Uhr 7½=Minuten=Verkehr, von 21.23 bis 23.22 Uhr 15=Minuten=Verkehr.
Linie 3: ab Kaiserschützenplatz von 6.00 bis
20.30 Uhr 7½=Minuten=Verkehr, ab 20.30 Uhr bis
22.30 Uhr 15=Minuten=Verkehr; ab Pradl (Rud.= Greinz=Straße) von 6.16 bis 20.46 Uhr 7½=Minuten=Verkehr, von 20.46 bis 22.46 Uhr 15=MinutenVerkehr.
Linie 4: ab Hauptbahnhof von 5.37 bis 20.07 Uhr ½=Stunden=Verkehr, außerdem ab Hauptbahnhof um 21.37 Uhr und ab Berg Isel um 23.20 Uhr (ab Maria=Theresien=Straße 23.30 Uhr); ab Hall von 5.51 bis 20.51 Uhr ½=Stunden=Verkehr, außerdem ab Hall um 22.15 Uhr (an Maria=Theresien=Straße 22.45, an Berg Isel über Linie 1 23.00 Uhr).
Linie 6. an Wochentagen: ab Berg Isel von
5.45 bis 18.45 Uhr 1=Stunden=Verkehr, außerdem ab Maria Theresien=Straße 21.00 und 22.30 Uhr; ab Igls von 6.15 bis 20.15 Uhr 1=Stunden=Verkehr, außerdem ab Igls um 21.30 und 23.00 Uhr; an Sonn= und Feiertagen: ab Berg Isel von 6.45 bis 19.45 Uhr 1=Stunden=Verkehr, außerdem ab Maria=Theresien=Straße 21.00, 22.30, u. 23.00 Uhr; ab Igls von 7.15 bis 20.15 Uhr 1=Stunden=Verkehr, außerdem ab Igls um 21.30, 23.00 und 24.00 Uhr.
Hungerburgbahn: von 6.30 bis 9.00 Uhr ½=Stunden=Verkehr, von 9.00 bis 19.30 Uhr ¼ Stunden=Verkehr, von 19.30 bis 22.00 Uhr ½ Stunden=Verkehr.
Obuslinie A (Hötting): ab Bozner Platz von 6.30 bis 20.30 Uhr ¼=Stunden=Verkehr, von
20.30 bis 22.00 Uhr ½=Stunden=Verkehr; ab Höt#ting von 6.45 bis 20.45 Uhr ¼=Stunden=Verkehr,
von 20.45 bis 22.15 Uhr ½=Stunden=Verkehr.
Obuslinie B (Pradl): ab Bozner Platz von 6.30 bis 20.30 Uhr ¼=Stunden=Verkehr, von
20.30 bis 22.30 Uhr ½=Stunden=Verkehr; ab Pradl von 6.45 bis 20.45 Uhr ¼=Stunden=Verkehr, von
20.45 bis 22.45 Uhr ½=Stunden=Perkehr.
Obuslinie C (Arzl): ab Bozner Platz von
6.30 bis 21.00 Uhr ¼=Stunden=Verkehr, weiters je 1 Wagen um 21.30, 22.30 und 23.00 Uhr; ab Arzl von 6.45 bis 20.45 Uhr ¼=Stunden=Verkehr, weiters 1 Wagen um 21.45 Uhr.
Zusammenlegung der Betriebsleitung der AG. Stubaitalbahn mit der Direktion der J. B. B.
Am 8. Oktober wurde die Betriebsleitung der AG. Stubaitalbahn mit der Direktion der Innsbrucker Verkehrsbetriebe vereinigt. Es sind daher alle Zuschriften, die die Stubaitalbahn betreffen, an die Direktion der I. V. B. Innsbruck, Klostergasse 2 zu senden. Am Stubaitalbahnhof selbst befindet sich nur mehr der technische Betriebsleiter Ing. Robert Pinter, dessen Kanzlei am Stubaitalbahnhof im 1. Stock ist.
Einhaltung der Eichvorschriften
Die Handels= und Gewerbetreibenden im Stadtgebiet von Innsbruck werden darauf hingewiesen, daß sämtliche in Verwendung stehende Waagen und Gewichte, sowie Maße aller Art, einer regelmäßigen Nacheichung zu unterziehen sind. Es ergeht daher die Aufforderung, alle während des Krieges aus irgend welchen Gründen unterbliebenen Nacheichungen bei den hiefür zuständigen Stellen so rechtzeitig anzumelden, daß die Nacheichungen selbst bis spätestens Ende 1945 durchgeführt werden können. Die Fachbeamten des städt. Marktamtes Innsbruck werden angewiesen, die Einhaltung der Eichvorschriften zu überprüfen und festgestellte Verstöße gegen diese zur Anzeige zu bringen.
*
Das städtische Wohnungsamt Innsbruck, Bürggraben 3, hat vom 11. bis 21. Oktober gesperrt.
Neuer Fahrplan der Zillertalbahn ab 15. Oktober: Ab Jenbach 7.15, 13.55, 18.40 Uhr; an Jenbach 6,26, 12.42, 17.01 Uhr. Zugverkehr nur an Werktagen. Gesamtfahrplan aus den Bahnhofaushängen ersichtlich.
Copyright by „Tiroler Tageszeitung“
Dipkomatie, Tresse und Jolitik
im Deitten Reich
Aus dem Tagebuch eines Journalisten Der Sprecher der Wilhelmstraße Während mit Beginn des Krieges das Propagandaministerium jede Auslandswirkung einbüßte, hat das Auswärtige Amt bis Kriegsende eine gewisse Ausstrahlung nach draußen aufrecht erhalten können. Das war der Ehrgeiz des Gesandten Dr. Schmidt, des sogenannten „PresseSchmidt“, der als „Sprecher der Wilhelmstraße“ die tägliche Auslandspressekonferenz abhielt und die ausländische Presse über außenpolitische Vorgänge unterrichtete und die amtliche deutsche Stellungnahme interpretierte. Auch die ausländischen Diplomaten und Jounnalisten haben der Geschicklichkeit dieses wohl einzigen, aber skrupellosen Könners unter den jüngeren Diplomaten im Auswärtigen Amt Anerkennung gezollt.
Schmidt war bereit, eine Verantwortung zu übernehmen. und schon das unterschied ihn grundsätzlich von allen übrigen Feinktionären in allen Ministerien beiderseits der Wilhelmstraße.
In den ersten Morgenstunden des 21. Juni 1941. als der Reichsaußenminister im Bundesratsaal des Auswärtigen Amtes der in= und ausländi
schen Presse den Ausbruch des deutsch=russischen Krieges zu begründen versuchte, rettete der „Presse=Schmidt“ eine ziemlich ungewöhnliche Situation. Während Ribbentrop — übernächtig, mit heiserer Stimme und bleichem Gesicht — sein Manuskript mit der Begründung des Krieges vorlas, schrieb der Gesandte Schmidt, an seiner Seite sitzend, mit eiserner Ruhe das letzte Drittel der Begründungsrede, die der Reichsaußenminister dann, aus seinen Händen nehmend, verlas. Die Begründungsrede für den Rußland=Feldzug war nämlich nicht fertig geworden, weil in der Nacht der russische Botschafter in Berlin, Dekanosow, den Reichsaußenminister länger besucht hatte als vorgesehen war. Dieser Besuch fand zwischen 3 und 4 Uhr morgens statt. Der Chef des
Protokolls im Auswärtigen Amt, von Dörnberg, hatte den Botschafter zu dieser ungewöhnlichen Stunde in die Wilhelmstraße gebeten, damit der Außenminister ihm die deutsche Kriegserklärung und gleichzeitig hiermit die Pässe übergeben konnte, eine Stunde bevor der Kanonendonner den Feldzug eröffnete. Da der russische Botschafter seit längerer Zeit wegen der Truppenmassierungen an der deutschen Ostgrenze um eine dringende Unterredung mit dem Reichsaußenminister nachgesucht hatte, glaubie er, daß Herr von Ribbentrop ihm nunmehr wenn auch zu einer außergewöhnlichen Stunde Gelegenheit zu seiner Demarche geben würde. Um so größer war
daher sein Erstaunen, als Herr von Ribbentrop ihm kurz die Rede abschnitt, sich seinerseits in schärfstem Ton über russische Grenzübergriffe. beschwerte und ihm gleichzeitig mitteilte, daß der Führer aus diesem Grunde dem deutschen Ostheer um 5 Uhr den Befehl zum Angriff geben werde. Dekanosow wollte dies nicht glauben und bat den Außenminister in eindringlichen Worten, bei Hitler zu intervenieren, um wenigstens in letzter Minute einen Krieg zwischen Deutschland und Rußland zu vermeiden.
Der bestgehaßte Mann im Führerhauptquartier
Durch den „Presse=Schmidt“ erfuhr die Außenwelt, daß auch nach Kriegsausbruch, als es deutscherseits praktisch keine Außenpolitik mehr gab, immerhin die Institution des Auswärtigen Amtes erhalten geblieben war. Herr von Ribbentrop entfaltete nach dem Abschluß des Dreimächtepaktes, der zwar mit seiner Unterstützung, aber durch die Initiative des letzten deutschen Botschafters in Tokio, Stahmer, zustande kam, wenig Aktivität. Allerdings war er durch seinen ständigen Kampf mit Himmler und Goebbels und dem OK W der bestgehaßte Mann unter Hitlers engeren Mitarbeitern. Der Außenminister ging jeder Entscheidung aus dem Wege. Er hatte sein „Feldquartier“ in der Nähe des „Führerhauptquartiers“ aufgeschlagen und glaubte schon durch diese Art freiwilliger
Verbannung von der Außen
WOHIN HEHTE
Donnerstag, 11. Oktober
Landestheater, 18 Uhr: „Die Zauberflöte“.
Vortrag
Arbeiterkamer. 18.30 Uhr: „Die Bedeutung Erklärung der Menschenrechte“ (Obenee
rungsrat Dr. Eschließer).
Filme:
Kammerlichtspiele (2, 4, 6, 8): „SchlußakkorZentralkino: „Via Mala“ (Spielzeiten 3. 5;
und 9 Uhr, Vorverkauf von 10—11 Triumphkino: „Frauen sind doch bessere 3 plomaten“. Beginn: 1, 3, 5 u 7 Uhr. Lauxin: „Seine Tochter ist der Peter“ (4.68 Löwenkino: „Das Herz muß schweigen“.
(3. 5, 7, 9 Uhr.)
Hall: „Die schwarze Robe“.
Lichtspiele Seefeld: „Damals“.
Schwaz; „Rigoletto“
St. Johann: „Die falsche Braut“.
THEATER UAD KUN
Programmänderung im letzten Symphoniehen zert. Statt des Klavierkonzertes von Ravelg langt in der letzten Wiederholung des konzertes (Freitag, 12. Oktober, 19 Uhr im Re sensaal der Hofburg) das Klavierkonzert op. 54 von Robert Schumann zur Aufführug Solistin ist die junge Wiener Pianistin Angel Janowski. Das weitere Programm bringt # Titus=Ouverture von Mozart und die dun Symphonie von Bruckner. Kartenvorver### an der Theaterkasse.
Österreichisches Instii Kultur und Wissenschiff
Zum 80. Geburtstag Heinrichs von Schullem du Oesterreichische Institut für Kultur und Wissenschaft anstaltet am kommenden Sonntag um 10 Uhr vormitter im Landestheater eine Morgenfeier aus Anlaß de### Geburtstages Heinrich von Schullerns, des großen ler Dichters. Die Veranstaltung wird einen kunn As schnitt aus dem Schaffen Schullerns bringen, weln# Aufführung des einaktigen Schauspiels „Die Fluchts Mittelpunkt steht. Die Richte des Dichters, die beiun Konzertsängerin Blanka Flür von Schullern, wud un vertonte Lieder Schullerns zu Gehör bringen. Kamno verkauf an der Theaterkasse.
Meldung aller Filmschaffenden am Kulturinstt
Die Filmschaffenden aller Kategorien werden gum sich entweder sofort schriftlich mit allen näheren Aue oder am Montag, den 15. Oktober, und Diens### 16. Oktober, jedesmal in der Zeit von 10 bis 12U: den Räumen des Kulturinstitutes Innsbruck, Hofun; melden. Dieser Aufruf wendet sich nicht nur##### gisseure, Darsteller, Kameramänner, Filmschriftselle 9 chitekten, Komponisten usw., sondern auch analle techniker, Fachbearbeiter und Produktionskräft#### Dieser Aufruf ergeht in engem Zusammenh#### nungen filmischer Gattung. Alle weiteren Eizele fahren die aufgerufenen Interessenten gelegenlich Vorsprache.
*
Am 4. Oktober hielt Univ.=Dozent Dr. v. Luttein ti in der Vortragsreihe „Vom Sinn unserer ##### Lichtbildervörtrag über „Österreichische Barockbanle Es war ein Genuß, den auch sprachlich formvollese Deutungen zu folgen, durch die uns der Vortrag##Hand gut gewählter Bilder in Geschichte und Gest Herzstückes unserer heimatlichen Kultur einführte. # heute, da es eine vordringliche Aufgabe unserer z die Heimat auch geistig neu aufzubauen, besonders din daß wir uns an bodenständigem Erbgut immer geschulen und stärken,
RADIOINNSBRHC
Donnerstag, 11. Oktober:
17.30: Unterhaltungskonzert (Innsbruck).
18.00: „Geistige Einkehr“, Reinhold Schnei„Maria Theresia“. Es liest Paul ### (Innsbruck).
18.45: Solistenkonzert (Schallplatten).
19.15: Bunte Weltschau. über die Milchger nung. Ing. Elmenreich.
20.00: übertragung aus Paris. Konzert dess tionalorchesters unter Leitung von? nuel Rosenthal.
21.00: Violinkonzert Erika Groh, slawischen spanische Tänze.
22.00: Moderne Unterhaltungsmusik,
welt das Seine zum Endsieg beigetragen Vergeblich versuchten die ausländischen chefs die Absichten der deutschen Außenwobeim Staatssekretär zu erfahren. Alle irgenprekären Fragen behandelte das Auswärtige dilatorisch, d. h. hinschleppend und ohne Stellnahme. Wie oft sah man in den Hallen der gusBerliner Hotels Botschafter und Gesandte: Deutschen Reiches oft wochenlang auf eine ## lichkeit warten, den Reichsaußenminister oders den Führer zu sprechen. Der deutsche Botschafin Paris, Abetz, wartete allmonatlich im Hotel Adlon auf eine Entscheidung in # immer dringender werdenden Fragen der demfranzösischen Politik. Er wartete vergebens!? hinderte aber den Führer nicht, über den # seiner Botschafter hinweg seine eigene machen, mit Vorliebe zog er
hierzu seine 6 leiter heran. Für Frankreich war dies der de leiter Sauckel, der als „Generalbevollmächte für den Arbeitseinsatz“ mit rigorosen Maßnah¬französische Arbeitskräfte nach Deutschland zueAuch die letzte Möglichkeit einer „Verständigune politik“ mit Frankreich wurde durch die Neden dieses Mannes, der dem Deutschen Reich v Millionen persönliche Feinde in Europa genhat, verschüttet.
Sie lesen in der nächsten Fortsetzungu flog Rudolf Heß? — Die Hintergründe“ 20. Juli 1944.
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