Tiroler Tageszeitung 1945

Monat:9

- S.42

Suchen und Blättern in knapp 900 Ausgaben und 25.000 Seiten.





vorhergehende ||| nächste Seite im Heft

Zur letzten Suche
Dieser Monat – 1945_09_TT
Ausgaben dieses Jahres – 1945
Gesamter Text dieser Seite:
Seite 2 Nr. 77
Tiroler Tageszeitung
Donnerstag, 20. September #
Aus Stadt und Cand
Aufruf an Alle!
Zahlreiche Bombenschäden in Innsbruck wären leicht behebbar und viele Wohnungen könnten wieder instandgesetzt werden, wenn die notwendige Verglasung vorhanden wäre. Es ist nicht nur Pflicht eines jeden Gewerbetreibenden, wirklich das letzte in Vorrat befindliche Glas zu diesem Zweck der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, sondren es ist auch Pflicht eines jeden, Schleichhandel mit derart notwendigen Mitteln wie Glas zur Anzeige zu bringen.
Insolange unsere Spitäler, Kinderkliniken, Sanatorien usw. nicht einmal mit dem notwendigsten Glas vor dem Winter versorgt werden können, ist es ein Verbrechen an unseren Kranken und Kleinsten, ihnen die Möglichkeit zur Genesung, bzw. im Säuglingsheim zur Wahrung oder Erwerbung ihrer Gesundheit zu nehmen.
Es hat daher jeder, der es mit der Gesundheit unseres Volkes ernst meint, ihm bekannte Glasvorräte unverzüglich bei der zuständigen Behörde (Gemeindeverwaltung, Polizei, Bauabteilung des Stadtmagistrates Innsbruck) zu melden. Insbesondere wird die Bevölkerung der Umgebung Innsbrucks und des ganzen Landes aufgefordert, etwaige verlagerte Vorräte der oben bezeichneten Stelle schriftlich bekanntzugeben, damit endlich vor Einbruch der kalten Jahreszeit die notwendigen Maßnahmen getroffen werden können.
Die Militärregierung.
Volkshochschule Innsbruck
Arbeitermittelschule
Der provisorische Ausschuß der Volkshochschule Innsbruck eröffnet Anfangs Oktober den ersten Jahrgang einer Arbeitermittelschule nach dem Beispiel einer der vor 1938 in Wien, Linz und Graz geführten Anstalten dieser Art. In vier Jahrgängen soll der Lehrstoff des Realgymnasiums bis zur Reifeprüfung vermittelt werden.
Der Unterricht findet täglich von 18.30 bis 21.30 Uhr statt und wird von geprüften Lehrkräften erteilt. Anmeldung täglich von 17 bis 20 Uhr Maximilianstraße 7, 2. St.
Eine Bitte an die Schulbehörden
Zum Schulbeginn möchte ich — wohl im Namen vieler Eltern — eine Bitte an die Schulbehörden richten, die Unterrichtsstunden in allen Schulen so einzuteilen, daß die Mittagsstunden von 12 bis 14 Uhr unterrichtsfrei sind, um besonders den kinderreichen Familien gerade in der gegenwärtigen Notzeit den gemeinsamen Mittagstisch zu ermöglichen. Mehrarbeit für die Hausfrau und vor allem Mehrverbrauch an Lebensmitteln und Brennmaterial könnten dadurch vermieden werden. J. Th.
Bund der Opfer nationalsozialistischer Unterdrückung in Tirol
Die Kanzleiräume des Vereines befinden sich jetzt im Hause Museumstraße 12, 1. Stock. (Eingang durch die Stadtparteileitung der Österreichischen Volkspartei.)
Die Fernsprechnummer wird nach Einleitung des Apparates bekanntgegeben.
Im Hinblick auf die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten zu den Gruppenbesprechungen und zur Gründungsversammlung wird gebeten, den Parteienverkehr nur auf die Zeit von 13 bis 15 Uhr zu beschränken und die Begehren möglichst schriftlich einzubringen. Die Ausgabe der Anmeldebogen und der Anmeldebescheinigungen erfolgt nach wie vor in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. (Samstag nachmittags und Sonntag bleibt die Kanzlei geschlossen.)
Zu den kommenden Gruppenbesprechungen werden gesonderte Einladungen nur an jene Mitgliedschaftswerber zugesandt, welche noch nicht im Besitze einer Anmeldebescheinigung oder einer Aufforderung zur Abholung einer solchen sind. Die Bescheinigungen oder Postkarten zur Aufforderung der Abholung berechtigen zur Teilnahme an den Besprechungen.=
Diebstähle und Einbrüche
In Innsbruck wurden entwendet: In der Innstraße ein Motorrad; in einem Bäckergeschäft in der Altstadt eine Brieftasche mit 1000 Mark, Lebensmittelkarten und Dokumenten; in einem Gasthof in der Höttinger Au einem Arbeiter aus seinem abgelegten Rock 100 Mark und Lebensmittelkarten. — In einem Hotel auf der Hungerburg wurde ein Lebensmittelmagazin ausgeplündert; auf dem Rennweg wurden aus einem Möbelwagen mehrere Kisten und Koffer gestohlen; im Hause Dorfgasse 60 wurden Kleider, Wäsche und Schuhe entwendet; am Burggraben wurden in einem Uhrmachergeschäft mehrere Uhren und Schmuckstücke antwendet.
Kulturpflege unserer TrachtenMusikkapellen
Durch die Zusammenfassung aller kulturellen Vereine in den Standschützenverband wurden auch die Musikkapellen führungsmäßig den Ortsgruppenleitern unterstellt. Ausgerückt durfte nur mehr auf Befehl des Ortsgruppenleiters werden; also im allgemeinen nur bei Veranstaltungen der NSDAP. Die früher so beliebten sogenannten Volkskonzerte waren unerwünscht. Die Parole lautete auf „Marschmusik“, damit war der Bedarf gedeckt. Die Teilnahme der Musikkapellen bei Anlässen konfessioneller Art war streng verboten. Ja selbst bei einer kirchlichen Beerdigung eines Kameraden aus den eigenen Reihen durften sie diesem nicht das letzte Geleite geben. Durch diese Maßnahmen wurden viele Musikkapellen zerschlagen oder sie führten nur mehr ein Scheindasein, bis
die Folgen des Krieges schließlich die Weiterpflege ohnehin unmöglich machten.
Die Zeit ist überwunden, wo fremder Geist auch unser Kulturschaffen einseitig auszurichten versuchte. Unsere Musikkapellen mit ihren schönen Trachten waren immer der Stolz des Landes. Der Wunsch, daß jeder Ort recht bald wieder seine Musikkapelle erhält, entspringt einem allgemeinen Bedürfnis. Ebenso wird dieser Wiederaufbau die allgemeine Unterstützung finden. Dem wurde dadurch Rechnung getragen, daß die Neugestaltung der vor 1938 bestandenen Musikvereine ermöglicht ist.
Die Haltung des Aniv.=Prof. Dr. Albin
Lesky
Wir stellen fest, daß sich jene Stelle aus dem Berichte des Prof. Dr. Albin Lesky beim Universitätstag am 11. Dezember 1943, die von der Entfernung Ungeeigneter handelte und die wir im Leitartikel unseres Blattes vom 12. September 1945 anführten, auf die fachlichen Fortschritte der Studierenden bezog und keinerlei politische Beziehung hatte.
Tiroler Bergsteiger in Norwegen abgestürzt
Wenige Tage vor seiner Heimkehr aus der englischen Kriegsgefangenschaft ist am 12. Juli der 33jährige Oberjäger Julius Heubacher, ein bekannter Alpinist aus Schwaz, von Beruf Elektromonteur, bei Besteigung eines Gletschers in Nordnorwegen tödlich verunglückt. Er wurde auf dem Heldenfriedhof in Kresmenes am Ufer des Lyngenfjordes beerdigt.
Todesfälle
In Innsbruck starben: Karl Honeder, Bundesbahnoberinspektor i. R., 71 Jahre alt; Peter Auer, Landwirt, 48 Jahre alt; Anna Saurwein, geb. Auer, 72 Jahre alt; Franz Villafer, Schüler, 11 Jahre alt; Olga Rappold, geb. Baumann, 33 Jahre alt; Elisabeth Weber, geb. Werner, 81 Jahre alt.
In Schwaz starb die langjährige Köchin im Fuggerkeller, Frau Isabella Unterladstätter, geb. Margreiter, eine Tochter des Wirtes in Steinberg, im Alter von 49 Jahren. In Terfens starb der Bauer Josef Schall hart, 61 Jahre alt.
Das Tischlerhandwerk und der Wiederaufbau
Wir haben in Tirol mehr als 700 Tischlereibetriebe, von denen eine ganz bedeutende Anzahl als durchaus leistungsfähig anzusehen sind. Die schon bestehenden Industriebetriebe in der gleichen Branche sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Wie ist nun die Lage bei den Tischlereien Tirols? Vor allem stellen wir einen äußerst empfindlichen Mangel an Arbeitskräften fest, da unsere Facharbeiter erst zum kleinsten Teil von den Gefangenenlagern zurückgekehrt sind. Ferner war schon in den letzten Jahrzehnten eine Handwerksmüdigkeit schlimmster Art zu beobachten. Jeder einigermaßen intelligente Junge glaubte sich schon zu gut, ein Handwerk zu erlernen und wurde in dieser Ansicht noch in den meisten Fällen von seinen Eltern unterstützt, die in ihrem Buben unbedingt
einen Ingenieur oder Architkten sehen wollten. Die Folge davon war, daß in diesen Berufen ein überangebot an Kräften zu beobachten war und, weil eine Unterbringung in Stellen nicht erfolgen konnte, eine übersetzung in vielen freien Berufen eintrat. Anderseits wurden im Handwerk die wirklich tüchtigen Meister und Gesellen immer seltener.
Es wird mir jeder Meister beipflichten, wenn ich erkläre, daß es nicht einmal in den Zeiten der Arbeitslosigkeit leicht war, wirklich tüchtige Facharbeiter zu erhalten. Es ist daher hoch an der Zeit, daß im ganzen Volke wieder die Einsicht Platz greift, daß im Handwerk für tüchtige Menschen immer noch Platz und Möglichkeit genug zum Vorwärtskommen ist. Ganz besonders trifft dies aber auf unser schönes Tischlerhandwerk zu. Betrachten wir uns einmal die Erzeugnisse unserer Altvordern in den Schlössern und Kirchen, in den Regierungsgebäuden und den alten Bürgerhäusern. Müssen wir uns nicht in Ehrfurcht verneigen vor dem Können dieser Meister, die nicht nur Formensinn und Kunstverständnis, sondern auch bewundernswerte Geschicklichkeit und technisches Können
höchster Stufe besaßen. Sie alle waren stolz darauf, den Titel eines tüchtigen Handwerksmeisters zu tragen. Sollte uns die Leistung dieser Männer nicht zum Denken über den Wert des Handwerks anregen?
Nun zur Leistungsfähigkeit unserer Betriebe selbst. Wenn es gelingt, im Zusammenwirken mit den maßgeblichen Stellen die Werkstätten wieder mit Gesellen und Lehrlingen zu füllen, die Betriebe mit modernen Arbeitsgeräten zu ergänzen und durch eine sinnvolle Gewerbeförderungsarbeit laufend über Neuerungen im Herstellungsverfahren zu informieren, sind wir jederzeit in der Lage, auch den stärksten Anforderungen in unserem Handwerk gerecht zu werden. Daß hievon das ganze Land reichsten Nutzen ziehen würde, steht wohl außer Zweifel. Denn wenn das gesamte Handwerk wieder blüht, wieder „goldenen Boden“ hat, tritt auch wieder eine soziale Gesundung ein. Die Handwerksbetriebe verteilen sich auf das ganze Land und schaffen eine gesunde
Wirtschaftsstruktur, die auf alle Orte und alle Bevölkerungskreise befruchtend wirkt. Weiters schöpft das heimatverbundene Handwerk immer reichlich aus der kulturellen Vergangenheit des Landes und wird dadurch immer lebendig und zeitnahe bleiben.
Die Zeit „ohne Stil“ würde längst überwunden sein, wenn die Gestaltung der Be
darfsartikel in den Händen des Handwerks geblieben wäre, welches, hervorgegangen aus dem Volke, inmitten des Volkes für das Volk schafft und arbeitet und daher den Kontakt mit dem Kunden und seinen Bedürfnissen nie verliert.
Daher unsere Forderung: Füllt unsere Betriebe mit Arbeitskräften, helft uns bei der Beschaffung von Material und Arbeitsgeräten und wir schaffen alles, was ihr braucht. Ja, noch mehr, auch die notwendige Ausfuhr wird vom Handwerk in bester Art und ohne große Aufwendungen gepflegt werden. Eine gesunde Weiterentwicklung von 20 bis 30 Prozent unserer Betriebe auf den Stand von 15 bis 25 Facharbeitern, also eine Betriebsform, die äußerst krisenfest, absolut leistungsfähig und dabei doch noch traditionell handwerksmäßig ist, wird bei Ausschöpfung aller jetzt und in Zukunft erreichbaren technischen Möglichkeiten in der Lage sein, auch im Export allen Anforderungen zu entsprechen. Weist aber dazu noch Vorteile auf, die nicht zu übersehen sind. Erstens werden ihre
Erzeugnisse immer"eine persönliche Note aufweisen, weiters wird bei planvoller Lenkung, jederzeit ohne Schwierigkeit eine Umstellung auf neue Bedürfnisse möglich sein.
Franz Stoll
WOHINHEUT
Donnerstag, 26. September
Theater:
Landestheater, 18.30 Uhr: „Der Weibsnut „Tiroler Heimatbühne“. Hötting, 49 5 „Ziegenpeter auf der Zauberalm“
stellung).
Konzert:
Musikvereinssaal, 18.30 Uhr: „Mozariser
Filme
Laurin: „Schüsse in Kabine 7“, Kammerlichtspiele: „Ich vertraue die ## Frau an.“
Zentralkino: „Via Mala“ Triumphkino: „Die Schwarze Robe.“ Löwenkino: „Rigoletto.“
Hall: „Eine Nacht im Mai“.
SPORTUND SP

Touristenverein „Die Naturfreunde“, InnstsAuskünfte und Anmeldungen in der Gesch stelle des Askö.
Arbeiter Turn= und Sportverein, Ins
übungsabende für Faustball und Leichtatt
jeden Montag und Freitag am Beseleparte platz ab 18 Uhr. Auskünfte und Anmeldung# der Geschäftsstelle des Askö, Innsbruck Turnbetrieb wird baldmöglichst wieder men und in der „Tiroler Tageszeitung“ gegeben. Sitzung des prov. Ausschusses and tag, 18. September. 19 Uhr im Askö=Ge zimmer.
Sportklub Rot=Weiß: Trainingsabende d# tag und Samstag am Universitätssportplatz anmeldungen in der Geschäftsstelle des Am
1. Arb. Kraftsportverein, Innsbruck: Ta# jeden Dienstag u. Freitag im Gasthof Nu## Anmeldungen beim Training und in d schäftsstelle des Askö.
Die Leitung des Wiener Fußballverband#
Edi Bauer zum Verbandskapitän bestellt.
AUs DER BERGME
Eröffnung des Wörgler Naturfreundehause
Anfangs September fand die feierliche Int# nahme und Wiedereröffnung der Brentensoc# durch die Ortsgruppe Wörgl des Arbeiterteun vereines „Die Naturfreunde“ statt. Das Haussich im Gebiet der Wildschönau befindet un Jahre 1928 von den Naturfreunden erbaut n# ist und bis zum Zusammenbruch der Na### schaft für Nazizwecke verwendet wurde, heiß Anton=Graf=Hütte, zum Gedenken## ersten Obmann der Wörgler Naturfteunde# dessen Leitung seinerzeit das Bergheim i worden ist. Graf wurde, weil er aus seine# nerschaft gegen die braunen Untermenschen Hehl machte, von diesen in Salzburg hingen Eine Gedenktafel an der Hütte erinnertuf tapferen hingemordeten Kämpfer.
Die Feier wurde eingeleitet durch Ansp des Wörgler Naturfreundeobmannes Peias zinger, dessen Stellvertreters Leitner und de treters des Landesverbandes Tirol der ### freunde Emil Schneider (Innsbruck). Musis die Lieder des Arbeitergesangvereines Wönin rahmten die Feier. Schon am Tage der Erstef der Hütte, die ganzjährig bewirtschaftet ist die Anton=Graf=Hütte von über 300 Persone sucht.


österreschssehes Instin jur Kolikr und Wisjen
Eine Arbeitsgemeinschaft des Österreichischen Institutes für Kultur und Wissenschaft veranstaltet unter Leitung von Dr. Alfons Plankensteiner schon seit einigen Wochen eine Vortragsreihe unter dem Leitthema „Vom Sinn unserer Zeit“. Die Vorträge, die bisher nur vor einem geladenen Kreis stattgefunden haben, werden von jetzt ab, dem regen Interesse entsprechend, öffentlich und natürlich auch unentgeltlich zugänglich sein. Sie finden jeweils einmal wöchentlich in der Alten Universität, Universitätsstraße 4b, 1. St., Großer Hörsaal, statt, und zwar in folgender Reihenfolge:
Heute, Donnerstag, 20. Sept., 20 Uhr: Stud. phil. Hermes Massimo, „Jugend erlebt unsere Zeit“. Sollte Herr Massimo, der plötzlich nach Wien verreisen mußte, nicht zeitgerecht zurück sein können, wird für ihn Dipl.=Psychologe „Edi Grünewald über „Fanatismus, ein Problem unserer Zeit“ sprechen.
Donnerstag, 27. Sept., 20 Uhr: Direktor Dr. Ing. Fritz, „Technik, Weltanschauung u. Staatsform, Gedanken über ihren Zusammenhang“.
Donnerstag, 4. Oktober, 19.30 Uhr: Dozent Dr. v. Lutterotti, „Österreichische Barockbaukunst“.
Dienstag, 9. Okt., 19.30 Uhr: Univ.=Prof. Dr. Pütz, „Das Urbild des politischen Menschen bei Adalbert Stifter“.
Dienstag, 16. Okt., 19.30 Uhr: Univ.=Prof. Dr. Bopfner, „Tirol und Österreich“.
Dienstag, 23. Okt., 19.30 Uhr: Univ.=Prof. Dr. rismann, „Die Massenpsychologie und unsere Zeit“.
Dienstag, 30. Okt., 19.30 Uhr; Univ.=Prof. Dr. Herdlitczka, „Der ewige Ruf nach Gerechtigkeit“.
Dienstag, 6. Nov., 19.30 Uhr: Univ.=Prof. Dr. Ebers, „Freiheit und Rechtsordnung“.

Erschei erst kei
summer 3
Die G
Die Gen über sieber
stehenden
nen Jahrhi eine hervor
Buchdrucke
dem schon einer gew Tirol der drucker in worden w#
beiterbildur
aus entstal vereine ve lichen Verfo ihrer Beru
Segebie Ki hältnismäß setzung eine ganisation, dem Aufkon und dem C überhaupt werkschafts und bis zu. ven Arbeite gestellte in schaften, vo ten, währer Gewerkscha der gewerk rem Lande
Die hier angeführten Vorträge werden dem noch jede Woche einzeln in der „Tiro### geszeitung“ angekündigt werden.
Einführung in die Pilzkunde. Erster Licht
yortrag von Prof. Dr. H. Gams: Wesen und teilung der Pilze, Freitag, 21. Sept., 19.30 Uhr: Hörsaal des Zoologischen Institutes, Aufgangversitätsstraße 4b (alte Universität).
Balladen= und Liederabend Kammersänger Ernst Österkamp
Der bekannte Baßbariton, der in vielen g#t Musikstädten bedeutende Erfolge aufzuweisen singt, von Musikdirektor Weidlich am Flügk gleitet, Sonntag, 23. Sept., 19 Uhr, im vereinssaal Balladen von Carl Loewe und gewählte Lieder von Schubert und Schumans Vorverkauf ab heute in der Musikalienhandf Joh. Groß, Maria=Theresien=Straße 37, Ruf#
Zur Erstaufführung „Der Weibsteufel“ im Landestheater
Im Jahre 1943 schloß nach einem langen 2# Karl Schönherr für immer die Augen? Wiener Zentralfriedhof wurde er still zue # Ruhe gebettet, nicht mit der Würde und keit, mit der die Nation einen ihrer gus Söhne zu ehren die Pflicht gehabt hätte, son „sang= und klanglos“ und ohne jegliche Vergung von „Partei und Staat“. Und dies nurkt dem Grunde, weil die Lebensgefährtin des 2 ters den rassischen Gesetzen des Dritten Re# nicht entsprochen haben sollte. Aus dense# Gründen war Karl Schönherr seit Jahren den deutschen Bühnen ausgeschlossen. Wenn heute anläßlich der Aufführungsreihe östern# scher Autoren Karl Schönherr als einer der #
r6
zu Worte kommt, so soll damit ein großes Un an Tirols bedeutendstem Dramatiker wenig##
zum Teil wieder gutgemacht werden.