Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:9
- S.28
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Donnerstag, 13. September 198
Seite 2 Nr. 71
Tiroler Tageszeitung
Aber nicht nur die Ware ist heute knapp, sondern auch die Arbeitskraft. Deshalb muß die Zuteilung von Arbeitskräften auch nach bestimmten Gesichtspunkten geregelt werden. Zu diesem Zwecke wurden bisher teils durch die Militärregierung, teils durch die Landesregierung bestimmte Prioritäten geschaffen; das verhältnismäßig geringe Arbeitsaufkommen wird im wesentlichen der Land= und Forstwirtschaft, der Eisenbahninstandhaltung, dem Kohlenbergbau, den Bauvorhaben nach der Dringlichkeitsordnung des Baukontrollausschusses zugeteilt. Daneben wurden für bestimmte industrielle Zwecke Sonderzuweisungen von Arbeitskräften veranlaßt.
Es braucht nicht besonders betont zu werden,
die Preis= und Lohnkontrolle im gegenwärtigen Zeitpunkt strikt durchgeführt werden muß; solange der Notenumlauf nicht wieder unter der Kontrolle der Staatsbank steht, würde jede Durchbrechung dieses Grundsatzes unmittelbar zu inflationistischen Auswirkungen führen, die nur sehr schwer zu bekämpfen wären. Auch über den Kreditapparat wird deshalb eine entsprechende Kontrolle ausgeübt durch die Dienststelle für Bank= und Versicherungswesen, die unter der Leitung des Landesfinangreferenten, Landesrat Heinz, steht. Allen hier aufgezählten Stellen, die sich mit Lenkungsaufgaben für die Wirtschaft befassen, steht ein Beirat, zur Seite, der sich aus Vertretern der Wirtschaft und der Konsumentenschaft zusammensetzt. In Zusammenarbeit mit dem Landeshauptmann
wird nunmehr noch ein Beirat geschaffen, der sich mit der Gesamtplanung für die durchzuführenden Wirtschaftsmaßnahmen befassen wird.
Der Wiederaufbau
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Donnerstag, 13. September
Theater
Landestheater, 18 Uhr: „Die ZauberflöteZweites französisches Festkonzert Niesensaal der Hofburg, 19 Uhr: Calveiquart und der Pianist Jacques Fevrier.
Noch immer Briefsendungen ohne Absenderangabe und ohne Angabe des Bestimmungslandes
Nach einer Mitteilung der Post= und Telegraphendirektion werden trotz der Bekanntmachung der Militärregierung noch immer Briefsendungen und Postkarten in die Briefkästen eingeworfen, die nicht die vollständige Absenderangabe tragen und bei denen in der Empfängerangabe die Bezeichnung des Bestimmungslandes fehlt.
Es wird erneut erinnert, auf allen Briefsendungen und Karten stets den Absender und bei allen Sendungen für Orte in Österreich, die in der englischen oder amerikanischen Besatzungszone liegen, unbedingt die Bezeichnung des Bestimmungslandes deutlich und richtig anzugeben. Beim Fehlen dieser Angaben werden die Briefe und Karten nicht befördert.
Innsbrucker Bevölkerungsbewegung
Im Monat August sind in Innsbruck 135 Personen (72 ortsansässige und 63 ortsfremde) gestorben. Geburten waren 152 zu verzeichnen, und zwar 105 ortsansässige und 47 ortsfremde. Eheschließungen fanden 42 statt.
ein 14jähriges Mädchen, das eine schwere Last zu tragen hatte, in der Straßenbahn einer unbekannten Frau die Handtasche zum Halten gegeben. Die Frau verschwand im Gedränge mit der Tasche, die Lebensmittelkarten, ein Paar goldene Ohrringe und 65 Mark Bargeld enthielt. — Im Hofgarten wurde einer Frau die Handtasche mit Dokumenten, Lebensmittelkarten und 1250 Mark Bargeld von einer Bank weg entwendet, als sie sich kurze Zeit entfernt hatte, um nach ihrem spielenden Kinde zu sehen. — In der Altstadt wurde einem Frächter aus Nassereith die Brieftasche mit Dokumenten und 100 Mark aus dem im Auto abgelegten Rock gestohlen.
Einbrecher haben es besonders auf die Kioske und Keller abgesehen. Daher ist in dieser Richtung besondere Vorsicht geboten. Auch die Viaduktbögen werden gern von Einbrechern heimgesucht. So wurden in der Nacht zum 10. September drei Viaduktbögen aufgebrochen und Maschinen, Werkzeuge und ein Lastauto gestohlen.
In den letzten zwei Tagen wurden in Innsbruck vier Fahrräder entwendet.
Filme
Laurinkino: „Wir bitten zum Tanz“ Kammerlichtspiele: „Lache Bajazzo!“ Zentralkino: „Via Mala“
Triumph: „Die Schwarze Robe“ Löwenkino: „Rigoletto.“ Hall: „Philharmoniker.“
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Neben diesen Stellen, die mit der Durchführung des Bewirtschaftungsmechanismus betraut sind, wurde im Rahmen des Referates Wiederaufbau unter Leitung des Landesrates Ronczay eine Planungsstelle für industriellen Wiederaufbau geschaffen. Dieser obliegt es, die Zweckmäßigkeit der Errichtung von neuen Industriezweigen, die allfällige Beseitigung von erst im Kriege entwickelten Industrien und die Förderung von Industriebetrieben mit Rücksicht auf die gegebene Bevorratung mit Wirtschaftsgütern und den Arbeitsanfall zu begutachten und die Entscheidungen der Landesregierung auf diesem Gebiete vorzubereiten. In gleicher Weise wird im Referat Wiederaufbau eine Planungsstelle für den aus öffentlichen Mitteln zu fördernden Wohn= und Siedlungsbau eingerichtet.
Für die Durchführung des Ausbauprogrammes für elektrische Heizkörper und Kochplatten wurde ein Kommissär eingesetzt, dessen Aufgabe es ist, die Typenvereinheitlichung der Heizgeräte vorzunehmen und die Zuteilung von Heizleitermaterial in Verbindung mit dem Ausschuß für die Erfassung und Verteilung von Elektromaterial zu regeln.
In allen diesen teilweise neu eingerichteten Dienststellen wurde Bedacht genommen, sie so sparsam und wirtschaftlich wie nur möglich aufzubauen, nach Tunlichkeit auf den bestehenden Beamtenapparat zu greifen und wo dies nicht möglich ist, die zusätzliche Verwendung von Beamten in den Bewirtschaftsstellen durch Abbau an anderer Stelle wettzumachen. Oberstes Prinzip soll auch hier immer wieder sein, nicht private Initiative durch bürokratische Fesseln zu ersticken, sondern die wirtschaftliche Anarchie, die bei großer Verknappung von wirtschaftsvermittelnden Arbeitskräften droht, zu steuern. Demgemäß wird ein guter Teil dieser Einrichtungen dann entbehrlich werden, wenn die Anreicherung der Wirtschaft mit Wirtschaftsmitteln die freiere Entfaltung in der gesamten
Landeswirtschaft sicherstellt.
Diebstähle und Einbrüche
Trotz wiederholter öffentlicher Warnung vor Taschendieben werden immer wieder solche Diebstähle verübt, hauptsächlich infolge Unachtsamkeit und Leichtfertigkeit der Bestohlenen. So hat
Eine Erstersteigung
Zum ersten Male wurden durch die beiden Schwarzacher Bergsteiger Willi Pollak und Franz Cappmaier die südwestlichen Hochthron=Platten im Tennengebirge durchklettert. In dreizehnstündiger schwerster Kletterarbeit wurden die Platten gemeistert.
Brot oder Mehl statt Speisekartoffel
Verbraucher, die in der 4. Zuteilungsperiode (20. August bis 16. Sept.) keine Speisekartoffeln erhalten haben, können auf die zusammenhängenden abgetrennten Wochenabschnitte I bis IV/79 (des Bezugsausweises für Speisekartoffeln)
1 kg Brot oder 750 g Mehl
beziehen.
Einzelne Wochenabschnitte der 79. Zuteilungsperiode berechtigten nicht Bezug von Brot oder Mehl.
Die Kleinverteiler haben die eingenommenen Abschnitte der Bezugsausweise getrennt von anderen Markenabschnitten aufgeklebt und abgerechnet bis zum 30. Sep
(4.)
zum
tember beim Ernährungsamt zur Ausstellung von Bezugsscheinen vorzulegen.
Schuhumtauschstelle
Die Stadt Innsbruck errichtet im Hause MariaTheresien=Straße 17 die Schuhumtauschstelle. Da der derzeitige Bestand nur schlechte Schuhe für Erwachsene, für Kinder über 4 Jahre keine und für Kinder von 1 bis 4 Jahre zirka 120 Paare umtauschfähige Schuhe zur Verfügung stellt, wird die Bevölkerung der Stadt Innsbruck gebeten, brauchbare Schuhe gegen Entgelt von Donnerstag, den 13., bis Samstag, den 15. September, von 14 bis 18 Uhr in der Umtauschstelle Maria=TheresienStraße 17 abzugeben, um der Jugend und der Bevölkerung noch vor dem Schulbeginn und vor dem Winter helfen zu können.
vrier ein kurzes Konzert. Der künstlerisc Rahmen der Hochschulwochen erhielt in de letzten Tagen durch die Anwesenheit de Herrn Prof. Hlawa vom Burgtheater=n eine besondere Note. Tiefen Eindruck hinte ließ besonders bei den ausländischen Ti nehmern eine von Herrn Doz. Dr. von du# terotti geführte Exkursion in das Schli Tratzberg.
An den Hochschulwochen nahmen ungesch 100 Studenten aus Österreich, und zwar## allen vier Besetzungszonen, aus Südti Frankreich, der Schweiz und den ugl teil. Die Presse= und Rundfunkberichte ie ßen immer wieder neue Hochschüler aus alle Teilen unseres Landes in Alpbach eintrefa Wegen Platzmangel konnten allerdings wenigsten von ihnen ausgenommen were Das Interesse weiter Kreise an den He schulwochen erhellt auch aus dem Erschein eines Vertreters des Österreichischen Statz amtes für Unterricht in Wien und der dle österreichischen Landesregierung.
Zum Schlusse muß noch erwähnt werd daß sich um das Zustandekommen der ## chen der Bürgermeister von Alpbach, Zu Alfons Moser, hervorragend verdient# macht hat, der als Besitzer des Gasthauf „Böglerhof“, wo sich der Hauptsitz desc lege befand, das wirtschaftliche Arrangem übernommen hat. Die Bevölkerung von# bach nahm an der Veranstaltung freu lichen Anteil. Sie bescherte den Teilnehm auch einen gelungenen Dorfabend.
Dr. Muth
Der Verlauf des österreichischen College in Alpbach
Nach dem Abschluß der Internationalen Hochschulwochen, die vom 25. August bis 10. September in Alpbach bei Brixlegg stattfanden, können wir nunmehr einen überblick über das Geschehen dieser Veranstaltung geben. Es darf vorweg festgestellt werden, daß sie in vollem Umfang gelungen ist. Die erste Anregung war durch Herrn Otto Molden gegeben worden, der auch die Vorbereitungsarbeiten und die Durchführung des College leitete. Ihm stand als wissenschaftlicher Leiter zur Seite Univ.=Doz. Dr. Moser. Dieser wurde in seinem Bemühen durch die Leiter der Arbeitskreise unterstützt, von welchen zwei, nämlich Univ.=
Spannende Schlußkämpfe im Tennisturnier
(REG.) Kitzbühel, 10. September. Das Tennisturnier in Kitzbühel ist beendet. Der Sieg des Amerikaners John Dennis über den österreichischen Meister Benedek in der Schlußrunde des Herreneinzel wurde bereits nach Amerika gekabelt.
Dr. Benedek, der durch einen Sieg über Föger in die Schlußrunde aufstieg und Dennis, der erst Dr. Egert ausschalten mußte, ehe er in das Finale kam, spielte anfangs sehr verhalten. Mit Grundlinienschlägen versuchten sich die Gegner auszuplacieren. Dabei konnte man aber schon feststellen, daß Dennis beweglicher in der Ballführung und stärker im Rückanschlag war. Mit 6:3 ging der erste Satz an Dennis. Im zweiten Satz spielte sich Dr. Benedek frei und nützte jede Chance beim Gegner berechnend aus. Als Benedek sein Grundlinienspiel aufgab und nur mehr sich auf ein spielsicheres Netzspiel verlegte, kam Dennis nicht mehr richtig zum Zuge. Wohl versuchte er mit raschem
Flugballspiel das Sviel zu foreieren, doch Benedek stoppte ihn vorzüglich und gewann den zweiten Satz 6: 3.
Im entscheidenden dritten Satz entstanden spannende Situationen, die die Zuschauer zu großen Begeisterungsausbrüche hinrissen. Dennis erlief die unglaublichsten Bälle. Sein amerikanischer Vorhandschlag, leicht von unten angeschnitten und kraftvoll geschlagen, entschied letzten Endes den Sieg. Mit 6:3, 3 : 6, 6; 4 wurde der amerikanische Armeemeister Sieger im Herreneinzel und Gewinner des Ehrenpreises der Stadtgemeinde Kitzbühel.
Im Herrendoppel
standen sich in der Schlußrunde Föger—v. Stachowitsch und Dr. Benede k—Dr. Ableidinger gegenüber.
lief, begeisterte durch brillante Schläge, während Dr. Benedek durch seine Ballverteilung immer wieder spannende und kritische Augenblicke am Netz schaffte. Nach gleichwertigem Kampf siegten im ersten Satz Föger—v. Stachowitsch 6:4.
Der zweite Satz ging bei gleichbleibendem Tempo an Dr. Benedek—Dr. Ableidinger mit 6:2.
Im dritten Satz machte sich doch das bessere Zusammenspiel von Föger—v. Stachowitsch bemerkbar und sie brachten den Satz und damit den Sieg an sich. Föger—v. Stachowitsch siegten demnach in der Schlußrunde des Herrendoppel mit 6:3, 2:6,
Das Dameneinzel
wurde eine sichere Beute von Frl. Wolf, die trotz Trainingsmangel während der Turniertage immer besser wurde und in der Schlußrunde über ihre Gegnerin leichter hinwegkam als in den Vorrunden. Es ist zu erwarten, daß Frl. Wolf die große Tradition ihrer Mutter, die jahrelang Österreichs beste Tennisspielerin war, fortsetzen wird. Frl. Wolf schlug in der Schlußrunde Frau Haupt sehr sicher 6:3, 6:2 und wurde damit Siegerin und Gewinnerin des Ehrenpreises von Oberst Marty.
Im gemischten Doppel
waren ebenfalls zwei gute Paare im Endspiel. Frl. Wolf—Dr. Egert verloren überraschend gegen Frau Schuh—Dr. Benede k. Obwohl das Spiel nicht an Spannung verlor, litt es doch schon an der Dunkelheit. Mit besonders guter Form wartete Frau Schuh auf, die ja im Schisport als Frl. Proxauf noch überall sehr bekannt ist. Frau Schuh—Dr. Benedek schlugen ihre Gegner 7:5, 6:3. Am Abend fand die feierliche Preisverteilung im Grandhotel statt, wobei die Spitzen der
Gleich vom Anfang an war das Spiel sehr Besatzungsmacht und der Behörden anwesend waschnell. Es gab raschen Ballwechsel am Netz. Fögerren und damit dieser Feier ein gesellschaftliches der gerade hier zu einer besonderen Form auf= Gepräge gaben.
Prof. Dr. Gigon und Dr. Nitsche, aus der Schweiz gekommen sind, die übrigen, nämlich Kaplan Fischer, Univ.=Prof. Doktor Herdlitzka, Univ.=Doz. Dr. v. Lutterotti, Univ.=Doz. Dr. Muth und Architekt Sackenheim, aus Innsbruck stammen. Das umfangreiche wissenschaftliche Programm wird dadurch gekennzeichnet, daß außer den genannten Herren 23 Vortragende aus Österreich, Frankreich, der Schweiz und Ungarn durch allgemeine Vorlesungen oder Mitarbeit an den einzelnen Arbeitskreisen am College mitwirkten. Trotzdem war die Einheitlichkeit des Ganzen nicht gefährdet. Unsere Zeitung wird noch Gelegenheit nehmen, auf die wichtigsten wissenschaftlichen Ergebnisse der Alpbacher Wochen hinzuweisen.
Am Gelingen der Hochschulwochen hat in dankenswerter Weise auch die französische Militärregierung in österreich Anteil gehabt. Es darf nochmals auf die Anwesenheit des Herrn Lt. Col. Thomazo bei der Eröffnungsveranstaltung verwiesen werden, sowie auf die freundschaftliche Mithilfe des Unterrichtsreferenten Prof. Dr. Susini und seiner Mitarbeiter. Prof. Susini weilte selbst mehrmals in Alpbach und hielt dort einen Vortrag, der einen der Glanzpunkte der Wochen darstellte. Weiters war Herr Landeshauptmann Dr. Gruber einer der tatkräftigsten Förderer des Colleges. Auch er kam zweimal nach Alpbach und leistete der Einladung, einen Vortrag zu halten, Folge. Die größten Verdienste am Erfolg der Hochschulwochen hatte aber die Universität Innsbruck. Die Namen
aller mitwirkenden Professoren und Dozenten sämtlicher Fakultäten zu nennen, ist unmöglich, doch dankt die Leitung des College insbesondere dem Rektor Prof. Dr. Brunner, der auch öfters in Alpbach erschien und zwei Vorträge hielt, sowie dem Dekan Prof. Dr. Eris
mann, der während der ganzen zwei Wochen in Alpbach verblieb.
Das künstlerische Programm sah eine Reihe von Eigenlesungen von Dichtern vor, wie von Josef Leitgeb, Werner Bergengruen und Louis Aragon. Weiters mühten sich verschiedene Künstler, wie Fred Liewehr, um die Wiedergabe österreichischer und internationaler Dichtung. Der musikalischen Programmgestaltung schenkten verschiedene heimische Pianisten ihre Kunst. Durch Vermittlung der Militärregierung gab auch der französische Pianist Jacques Fé
Ungarische Professoren und Lehrer
In Innsbruck und in der Umgebung wohnungarische Lehrkräfte werden aufgeforderh eigenen Interesse am Montag, den 17, Septene um 10 Uhr vormittags bei der Dienststelle Schutze der Interessen ungarischer Staatsang# rigen, Innsbruck, Innstraße 36, 1### melden.
Brand
Am 11. September um 19.41 Uhr wuren Städtische Berufsfeuerwehr von einer Ane gen der französischen Militärregierung verstän daß im Schloß Büchsenhausen, Weiherburggasse ein Zimmerbrand ausgebrochen sei. Die Stadls rufsfeuerwehr rückte sofort in der Stärkei Löschzuges zur Brandstelle ab und fandin ten Stockwerk des Schlosses einen bereits i schen von den Hausbewohnern eingedämmtensmerbrand vor. Die Berufsfeuerwehr untes die Brandstelle auf eventuelle Rückstände Brandes und räumte dieselben auf. Das ün österreichischen Polizei sowie Kriminalbeamten ren sofort zur Stelle. Der Schaden ist zien hoch, da ein wertvoller Perserteppich und Schreibtisch den Flammen zum Opfer fielen.
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Die bisher der Pfarre Heiterwang einvem Marktgemeinde Reutte wurde nun durch bie lichen Auftrag zur eigenen Pfarre erhoben der Leitung der Seelsorge wurde der Franziskeordenspriester P. Walter bestimmt. Am Son16. September, wird in der Franziskanertder erste Pfarrgottesdienst abgehalten.
Todesfälle
In Innsbruck starben: Florian Schwanberger, Postoberadjunkt a. D., 70 Jahre: Maria Ragg, Hausfrau, 64 Jahre alt; EBartl, geb. Bennati, Eisenbahnzugsführ witwe, 77 Jahre alt; Dora Benvenuti## 41 Jahre alt; Magnus Kuprian, landwirtsce licher Arbeiter, 49 Jahre alt; Wilhelm Schön Oberstleutnant a. D., 63 Jahre alt.
In Lechaschau verschied im 71. Lebense der weitum bekannte Holzschnitzer Siege Lang; weiters die Tabaktrafikantensge# Anna Geiger, geb. Lieglein, im 45. Lebenssa
RADIOINNSBRH‘
Heute 18.15 Uhr fünfter Vortrag dersee reihe „Geistige Einkehr", Reinhold „Schuld und Sühne der Konquistadoren. Paul Sundt. — 19.00 Uhr übertragung des ten französischen Festkonzertes aus dem wiese der Hofburg. Es wirken mit: Das und der Pianist Jacques Fevrier. Das umfaßt Werke von Claude Debussy und eFranck.
SPORTUND FPIE
Turnerschaft (Ch.=d. TB.) Innsbruck
Die Kanzleistunde am Mittwoch findet nicht“ irrtümlich angegeben, von 13 bis 14 Uhr, von 12 bis 13 Uhr statt.