Tiroler Tageszeitung 1945

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Ausgaben dieses Jahres – 1945
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Seite 2 Nr. 58
Tiroler Tageszeitung
Montag, 10. September 199
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Meldung der Reichsdeutschen
Das Polizeipräsidium gibt bekannt: über Anordnung der Militärregierung sterreich haben sich alle Reichsdeutschen, Su
Österreich haben sich alle Reichsdeutschen, Sudetendeutschen und Volksdeutschen einschließlich aller, die sich auf Grund ihrer Abstammung als Reichsdeutsche bekannt haben, die im Bereiche des Polizeipräsidiums Innsbruck wohnhaft sind, nach folgendem Plan beim Polizeipräsidium Innsbruck, Ausländeramt, Sillgasse 6—8, 1. Stock, Zimmer 120, zu melden.
Meldeplan:
Meldepflichtige mit Anfangsbuchstaben A, B und C am 13. September; D, E, F und G am 14. September; H, J und J am 17. September; K und L am 18. September; M, N, O. P und D am 19. September; R, S und Sch am 20. September; Sp, St, T, U, V, W, & und Z am 21. September.
Die Meldestelle ist an diesen Tagen von 8 Uhr früh bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
Die Anmeldung kann bei Vorliegen besonderer Gründe auch an einem anderen Tage der Meldefrist erfolgen.
Die Moldepflichtigen haben zur Anmeldung den Personalausweis, Kennkarte oder Reisepaß usw., vorzuweisen. In Zweifelsfällen sind der Staatsangehorigkeitsausweis, Heimatschein und Trauungsurkunde usw. mitzubingen. Bei der Anmeldung ist allenfalls die Aufenthaltsbewilligung oder der Nachweis, daß ein Gesuch um Aufenthaltsbewilligung eingereicht wurde, vorzulegen.
Ein Meldepflichtiger, der durch Krankheit oder vorübergehende Abwesenheit an der Erfüllung der Meldepflicht verhindert ist, kann seine Meldung durch einen nahen Verwandten unter Vortage der entsprechen
den Dokumente der erkrankten oder abwesenden Person durchführen lassen.
Ein Aufenthaltswechsel ist nur mehr mit Bewilligung des Ausländeramtes, Sillgasse 6—8, 1. Stock, Zimmer 120, zulässig.
Die Meldepflichtigen, die dieser Anordnung nicht Folge leisten, haben auf Grund der Anordnung der Militärregierung eine strenge Bestrafung und allenfalls ihren sofortigen Abtransport zu gewärtigen.
Ersatz für die in der 78. (3.) Zuteilungsperiode nicht bezogenen Speisekartoffeln
In dem abgelaufenen Versorgungszeitraum vom 23. Juli bis 19. August war für alle Verbraucher eine Zuteilung von 2 Kilo Speisekartoffeln vorgesehen. Infolge der Kartoffelknappheit konnten jedoch nicht alle Verbraucher mit dem zweiten Kilo Kartoffeln beliefert werden. Als Ersatz hierfür erhalten diese Verbraucher je nach den vorhandenen Warenvorräten entweder 250 Gramm Hülsenfrüchte oder 250 Gramm Nährmittel (Reis) oder 250 Gramm Mehl. Anspruch auf eine bestimmte Art der vorgenannten Waren besteht nicht.
Aufnahme in die Stadtschutzwache Innsbruck
Auf Grund der Ermächtigung des Herrn Sicherheitsdirektors für das Land Tirol wird für den Polizeiraum Innsbruck eine Stadtschutzwache errichtet. Die für die Dauer des Bedarfes beim Polizeipräsidium in Innsbruck aufgestellte Wache untersteht dem Polizeipräsidenten und ist dem Sicherheitswachekorps angegliedert.
Aufnahmebedingungen:
1. Die Bewerber müssen einen Eid auf die österreichischen Gesetze leisten, zwischen 25 und 50 Jahre alt, körperlich rüstig und in jeder Hinsicht unbescholten sein.
2. Die Aufnahme erfolgt auf Grund der Anmeldung des Bewerbers beim Kommando der Sicherheitswache des Polizeipräsidiums Innsbruck, Zimmer 217.
Die Angehörigen dieser öffentlichen Wache erhalten Uniform und Bewaffnung vom Polizeipräsidium Innsbruck beigestellt. — Das Dienstverhältnis ist von beiden Seiten jederzeit lösbar.
Der Bewerber hat ein Gesuch mit selbstgeschriebenem Lebenslauf und irgend ein persönliches Dokument mit Lichtbild einzubringen. Die Vergütung für die Dienstleistung erfolgt nach der Vergütungsgruppe IX der Tarifordnung A für Angestelltesbei öffentlichen Verwaltungen und Betrieben.
Der Leiter des Polizeipräsidiums Dr. Junger
Ländertagung der
Innsbruck, 7. September.
Aus dem Bestreben, sich gegenseitig über die bisherige Leistung zu unterrichten, den gesamten Arbeitsplan durchaus einheitlich zu gestalten und die schon längst erfolgte Zielsetzung aufs Neue unverrückbar festzulegen, berief der Landesleiter der Österreichischen
demokratischen Freiheitsbewegung von Tirol, Major Molling, eine Ländertagung
ein, zu der neben den übrigen Vertretern auch eine Delegation aus Wien erschienen
war.
Nach seiner Begrüßung gab Major Molling einen kurzen überblick über die bisherigen Arbeiten der Freiheitsbewegung innerhalb Tirols. Er hob ihr eindeutiges Verdienst hervor, das sie sich als Widerstand in den Tagen des Rückbruches und noch mehr womöglich schon früher um Österreich erworben hat. Dabei verwies der Sprecher auf die äußerst schwierige Situation, besonders während der Zeit, als noch nicht einmal die Züge verkehrten. Die Beschränkungen im Post= und Telephonverkehr bestünden ja bis in die unmittelbare Gegenwart. Die Nationalsozialisten hatten es diesbezüglich entschieden einfacher. Sie brachten ihren ganzen Apparat, den sie in Deutschland ruhig aufbauen konnten, mit ins Land; sie waren organisatorisch keinerlei Beschränkungen unterworfen; sie
betraten eine Plattform, auf der das gesamte öffentliche Leben klaglos funktionierte und alle Verbindungen, die der Krieg inzwischen unterbrochen hatte, vorhanden waren. Außer dem gab es für sie keine Besatzungsinstanz, die sie bei allen Maßnahmen und Beschlüssen zu befragen hatten. Die völlig veränderte Situation bedinge für uns eine weitgehende Verlangsamung des Tempos bei jeder Art von Tätigkeit. Nichts jedoch wäre irriger, als daraus etwa den Schluß zu ziehen, daß die österreichische demokratische Freiheitsbewegung mit ihren vielfältigen Aufgaben unter solchen Bedingungen etwa versanden müßte.
Gegenteil! Major Molling erklärte: „Wir haben Zeit!“
Die Ausführungen des Sprechers aus Vorarlberg, Dr. Blochers, ließen erkennen, daß dort die Arbeit von Anbeginn an in absolutem Einvernehmen zwischen sämtlichen Parteien, und zwar unter streng demokratischen Grundsätzen, sich vollzog.
Die Tagung befaßte sich hierauf mit einer großen Anzahl grundlegender Fragen. Unter anderem behandelte sie ausführlich die programmatische Idee der Freiheitsbewegung. Dabei wurde wiederholt und einmütig festgestellt, daß die Österreichische demokratische Freiheitsbewegung es bisher bewußt ablehn
sich allein auf die staatspolitische Zielsetzung, die sie immer und unter allen Umständen verfechten wird. 513. Dighus
Einen breiten Raymen nahm vie Diskuf
sion über die politische Säuberung ein. Sie wird — das kam immer wieder zum Ausdruck — zwar nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit, sonst aber rücksichtslos durchgeführt! Die Österreichische demokratische Freiheitsbewegung verfügt bereits über die nötigen Behelfe, um auch solche, die durch einzelne gelockerte Maschen zu entwischen hoffen, dingfest zu machen und zur vollen Verantwortung zu ziehen. Die Tagung hat eine Registrierung und Qualifizierung der Mitglieder der NSDAP. vorgenommen. Diese Einteilung bleibt grundlegend für alle weiteren Schritte der Freiheitsbewegung.
Im Zuge der Wechselreden wurde auch die Stellung des Bundes der Opfer nationalso
etalfstiicher Intarbrücheug hot har Tagnn
zialiftischer Unterbruckung bei der Tagung durch Major Marincovich erörtert.
Diese Vereinigung gehört gleichfalls zur Freiheitsbewegung, die sich verpflichtet fühlt, ihre Interessen in jeder Weise zu wahren. Zu einer Reihe weiterer Probleme wird zu gegebener Zeit noch in der öffentlichkeit Stellung genommen.
Die Entschließung
Zum Ende der Tagung faßte die Versammlung folgende Entschließung:
1. Die Säuberung vom Nationalsozialismus wird mit verstärkten Kräften durchgeführt;
2. Nationalsozialisten, die sich als Volksverführer oder politische Verbrecher betätigt haben, müssen von der politischen Mitbestimmung (Entzug des aktiven und passiven Wahlrechtes) bis auf weiteres ausgeschlossen werden;
3. Die Österreichische demokratische Freiheitsbewegung fordert zumindest den Austausch der bei den Alliierten im Arbeitseinsatz festgehaltenen Kriegsgefangenen gegen solche Nationalsozialisten.
4. Die Österreichische demokratische Freiheitsbewegung stellt fest, daß die grundlegenden Fragen der politischen und verfassungsmäßigen Struktur des neuen demokratischen österreich nicht gelöst werden können. Ohne vorherige Festlegung der Grundlinien der neuen Demokratie mußte der Parteienkampf mehr zersplittern als einigen und die erkämpfte politische Freiheit und Selbständigkeit österreichs gefährden. Die Österreichische demokratische Freiheitsbewegung verlangt daher eine schöpferische Pause der politischen Agitation zur Konzentration und Festigung aller aufbauenden Kräfte.
Polizeipräsidium Innsbruck stellt zwei Dolmetscher österreichischer Staatsangehörigkeit ein, die die franzäsische Sprache in Wort und Schrift vollkommen beherrschen. — Bewerber wollen sich bitte täglich (außer Samstag) in der Zeit von 15 bis 17 Uhr im Polizeipräsidium, Sillgasse, 1. Stock, Zimmer 119, melden.
Nährmittel statt Kartoffel
des Bezugsausweises für Spel sekartoffel. Die Abschnitte III und IV. den nicht beliefert.
Sollten von den Bezugsausweisen als ein Wochenabschnitt der 78. Zuteilungs, periode bereits abgetrennt sein, so haben die betreffenden Verbraucher kein Bezugsrect mehr auf die ersatzweisen Lebensmittel
Die Ausgabe dieser Lebensmittel erfolgt auf den Wochenabschnitt II. der 78. Zutei
Die Kleinverteiler haben sich die Bezugausweise vorlegen zu lassen, um die #. schnitte selbst abzutrennen.
Bis zum 16. September sind die mit Hü senfrüchten, Nährmitteln (Reis) oder Men belieferten Wochenabschnitte II/78 dem zu ständigen Ernährungsamt zur Ausstellung von Empfangsbescheinigungen einzureichen.
Ausgabe der Lebensmittelkarten für die 5. (0.) Zuteilungsperiot
Für die 5. (80.) Zuteilungsperiode werden die Lebensmittelkarten in der Zeit vom bis 15. September 1945 ausgegeben. Die Ausgabe erfolgt in der bisherigen Reihenfolge an den Kartenstellen.
Die Ausgabestellen sind von halb 8 Uhr bis halb 12 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr für den Parteienverkehr geöffnet. Am Samstag nur von halb 8 Uhr bis 13 Uhr.
Die Inhaber der Wanderpersonalkarten können ihre Lebensmittelkarten in der Kartenstelle I, Innrain Nr. 53, erhalten. Dortselbst werden auch weiterhin Reisemarken ausgegeben.
Die Ausgabe der Lebensmittelkarten für Voll= und Teilselbstversorger und der Zusatzkarten für Schwer= und Schwerstarbeiter er
folgt ebenfalls in der Zeit vom 10. bis 15. September ds. Is. in den bisherigen Augabestellen.
Die Zubußen für werdende und stillende Mütter und die Krankenzulagen erhalten die Bezugsberechtigten an den zuständigen Katenstellen.
Die auf die neuen Lebensmittelkarten en fallenden Mengen von Lebensmitteln werden erst aufgerufen.
Es wird neuerdings auf die schon zu wie derholtenmalen verlautbarte Anordnung hingewiesen, nach der für Personen im Ater über 16 Jahren die entsprechenden Nachweise über den Arbeitseinsatz zu erbringen sind.
Innsbruck, am 7. September 1945.
Im Auftrag: Brenner.
80. Geburtstag. Frau Aloisia Pfanzelter, Höttingergasse, feiert heute ihren 80. Geburtstag noch in voller Rüstigkeit.
Apotheken=Nachtdienst: Andr.=Hofer=Apotheke,
Andr.=Hofer=Straße 30, und Apotheke Schöpfer, Herzog=Friedrich=Straße 19.
Märkte im Oberinntal. Der am 12. Sept. in Ischgl fällige Viehmarkt wurde auf den 22. ds. und der in Landeck am 14. ds. fällige Markt auf den 24. ds. verschoben. — Die am 25. ds. in Ried und am 26. ds. in Strengen fälligen Viehmärkte werden voraussichtlich termingemäß abgehalten.
Todesfälle
In Innsbruck starben Rosa Delago, Landesgerichtsratswitwe, 68 Jahre alt, Heinrich Steingruber, Altersrentner, 81 Jahre alt.
Dipl.=Ing. Kurt Mitter, ein Innsbrucker, wurde am 1. Mai durch eine Panzergranate südlich von München schwer verwundet und ist an den Folgen in München gestorben.
SPORTUND TPIEL
Glanzvolle Sportfesttage in Kitzbühel
Kitzbühel, 9. Sept. (REG.)
Wo vor acht Wochen noch verlotterte Sportplätze standen, prangen jetzt Festfahnen, die den stimmungsvollen Rahmen geben zu tennissportlichen Kämpfen von außerordentlicher Spannung, wie sie Kitzbühel noch nie erlebt hat.
Weit über den Rahmen einer nationalen Veranstaltung hinaus wird das Treffen der besten österreichischen Tennisspieler in Kitzbühel mit ihren Kameraden aus aller Welt Bedeutung erlangen. Denn nicht weniger als Vertreter von sieben Nationen kämpfen um den Sieg.
Alle österreichischen Spitzenspieler traten zu den sportlichen Großkämpfen an. In der oberen Hälfte wurde Dr. Benedek und Föger gesetzt, in der unteren Hälfte v. Stachowitz und Dr. Egert. Diese Spieler sind zweifellos gegenwärtig die stärksten Vertreter des Tennissportes in Österreich und auf die man zurückgreifen wird, wenn es wieder Länderkämpfe im Tennis geben wird.
Als interessantester ausländischer Gast ist Mr. Dennis zu betrachten, der amerikanische Armeemeister, der eigens zu diesem Turnier aus London mit dem Flugzeug kam, wo er gerade in Wimbledon, dem Zentrum des englischen Tennissportes. spielte. Durch seine Anwesenheit hat das Turnier an internationaler Bedeutung stark gewonnen.
Dr. Benedek gegen Föger war der erste spannende Kampf, der zwei verschiedene Phasen hatte. In der ersten trieb Föger mit wohlgesetzten Treibschlägen Benedek in die Verteidigung und alles sah nach einem Sieg von Föger aus, der bei 5:2, 40 30 einen Satzball hatte. Doch Föger gelang es nicht, den erforderlichen einen Punkt zu gewinnen. Durch rasantes Netzspiel und Flugschlägen holte Benedek auf und konnte gegen die Erwartung aller den Satz noch 8:6 an sich bringen. Im zweiten Satz war Föger stark übermüdet, sein Spiel wurde zu kurz, Benedek kam immer besser in Fahrt und gewann diesen Satz in 6:2.
In der unteren Hälfte spielte John Dennis gegen Dr. Egert. Egert, der als Spitzenspieler John Dennis die Erfahrung voraus hat, gelang es nicht sich gegen den jungen Amerikaner zu behaupten. Mit 6 :2, 4: 6, 6: 3 spielte sich Dennis in die Schlußrunde, wo er nun gegen Benedek anzutreten hat. Erneben unzutte
Im Dameneinzel stehen Frau Haupt und Frl. Wolf in der Schlußrunde.
Das Herrendoppel wird wohl die spannendsten Endkämpfe bringen, wo auf der einen Seite Föger=v. Stachowitz bereits in der Schlußrunde stehen. Hier müssen sich Dr Egert=v.Todeschini noch gegen ihre Gegner durchsetzen, ehe sie in die Schlußrunde kommen.
Das gemischte Doppel hat schöne Kämpfe gebracht, wobei sich Frl. Wolf=Dr. Egert gegen Frl.
Kommender=Föger und Frau Schuh=Dr. Benedei als die besten Paare qualifizierten.
Jetzt stehen wir vor den Endkämpfen, die nac den bisher gezeigten Leistungen dramatisch und spannend verlaufen werden.
Der Rahmen zu diesen sportlichen Kämpfen wu gleich gut gewählt. Am ersten Abend gab der Bür germeister der Stadt Kitzbühel, Herr Hechenberger einen Empfang für alle Spieler und gestem abends gab es ein vorzügliches Festkonzert unn dem Ehrenschutze des Bezirkshauptmannes Nx Werner, wobei Prof. Diegel=Digli mit seinem Kam merorchester Werke von Mozart und Haydn in glänzender Besetzung zum Vortrag brachte.
Heute Abend findet die feierliche Preisverteilun in den Sälen des Grandhotels statt, wobei Obert Marty den Vorsitz führen wird.
über die Schlußkämpfe werden wir noch be richten.
Turnerschaft (Ch.=d. TV.) Innsbruck
Heute wird der Geschäftszimmerbetrieb wiedn aufgenommen. Die Kanzlei befindet sich in d Hofburg (erster Eingang) und ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag und Freitag von 180 bis 19.00 Uhr, Mittwoch von 13.00 bis 14.00 Uhr Die ehemaligen Mitglieder werden gebeten, sichn diesen Zeiten in der Kanzlei wieder anzumelden
S. V. Kufstein — Innsbrucker Sportklub 1:0 (0 :0)
Kufsteins ungeschlagene Mannschaft trat am der gangenen Sonntag vor 800 Zuschauern zu seinen Rückspiel am Tivolisportplatz an und holte sia hier gegen Innsbrucks stärkste Fußballelf ein knappen, dem Spielverlaufe nach aber verdienn 1:0 = Sieg. Die erste Halbzeit sah die Kufsteine durch besseres Kombinationsspiel überlegen, ohn aber zu einem zählbaren Erfolg zu kommen. Die wenigen Vorstöße des Sportklubsturmes wurde durch die stoßsichere und schnelle Kufsteiner teidigung gestoppt.
Die zweite Halbzeit war offener, öfters bedrän ten nun die sich findenden Innsbrucker Stürme das gegnerische Tor. Ein Freistoß Binders fühm zum Führungstreffer der Kufsteiner. Die letzt Viertelstunde mußte Kufsteins Torhüter öften brenzlige Situationen klären, so daß der Ausgleis versagt blieb.
Schiedsrichter Pöschl (Wien) war obfektiv.
Das Vorspiel der beiden Jugendmannschafte endete 0:0.
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HEUTE
Montag, 10. September
Theater
Landestheater, 19.00 Uhr: „Liebelei“.
Wochenspielplan
Dienstag. 19 Uhr: „Liebelei“ (Wohltätigkeits vorstellung für den Bund der Opfer natssei Unterdrückung in Tirol).
Mittwoch, 18.30 Uhr: „Ein Glas Wasser“ (zun letzten Mal).
Donnerstag, 18 Uhr: „Die Zauberflöte“. Freitag, 17.00 Uhr: „Der Ehestreik“. Samstag, 15.30 Uhr: Handharmonikakonzen Nogler.
18.30 Uhr: „Das Land des Lächelns“.
Sonntag. 14.30 Uhr: Zum 25. Male: „Wienet Blut“.
19.00 Uhr: „Liebelei“.
Montag, 18.30 Uhr: „Prozeß Mary Dugan“. Filme
Laurinkino: „Wir bitten zum Tanz“. Kammerlichtspiele: „Lache Bajazzo!“ Zentralkino: „Via Mala“
Triumph: „Die Schwarze Robe“
Löwen: „Eine Nacht im Mai“.
Hall: „Alles für Gloxia“
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