Tiroler Tageszeitung 1945

Monat:9

- S.2

Suchen und Blättern in knapp 900 Ausgaben und 25.000 Seiten.





vorhergehende ||| nächste Seite im Heft

Zur letzten Suche
Dieser Monat – 1945_09_TT
Ausgaben dieses Jahres – 1945
Gesamter Text dieser Seite:
Seite 2 Nr. 61
Tiroler Tageszeitung
Samstag, 1. September 199
Aus fradt
—.—
und Land
Von wem stammt das Zitat?
Vor kurzem habe ich in einem Artikel das Zitat gebracht: „Der Österreicher hat ein Vaterland und liebt"s und hat auch Ursach", es zu lieben.“ Daraufhin ist eine Meinungsverschiedenheit entstanden, ob die Worte tatsächlich von Schiller oder nicht vielmehr von Grillparzer stammen.
Durch sieben Jahre durfte das Wort Österreich nicht mehr ausgesprochen werden, es ist deshalb kein Wunder, daß unsere Jugend nicht mehr weiß, von wem die bekanntesten Verse über unser Vaterland stammen. Deshalb sei gesagt: Die Verse stehen in Schillers Drama „Wallensteins Tod“ erster Aufzug, fünfter Auftritt. Wallenstein spricht sie zum Schweden Gustav Wrangel, der Zweifel äußerte, ob es gelingen werde, das Heer zum Treubruch zu verleiten. Wallenstein machte daraufhin eine scharfe Trennung zwischen dem Österreicher, der ein Vaterland hat, und dem kaiserlichen Heer, das keines hat, weil es aus dem „Auswurf fremder Länder“ und dem „aufgegebenen Teil des Volkes“ bestehe, dem nichts gehöre als die allgemeine Sonne.
Wir ziehen heute genau so einen scharfen Trennungsstrich zwischen uns und den illegalen Nationalsozialisten. Wir haben unser Vaterland Österreich wiedergewonnen, sie aber haben es verraten und preisgegeben. Sie gehören zum „aufgegebenen Teil des Volkes“, dem nichts gehört als die allgemeine Sonne ... H. Gamper.
Staats=Lehrer= und Lehrerinnenbildungsanstalt in Innsbruck und angeschlossene übungsschule
* Die Einschreibungen in sämtliche Jahrgänge der Lehrer= und Lehrerinnenbildungsanstalt, in den Abiturientenkurs, den Kindergartenkurs und in alle vier Klassen der angeschlossenen übungsschule (Volksschule) für Knaben und Mädchen finden von Mittwoch, 5. September, bis Samstag, 8. September, täglich von 8 bis 12 Uhr im derzeitigen Anstaltsgebäude in der Müllerstraße 38 (frühere Hauptschule Müllerstraße) statt. Die Aufnahmsprüfungen in alle Jahrgänge und in den Kindergartenkurs werden Montag, den 10. September,
und Dienstag, den 11. September, jeweils ab 8 Uhr abgehalten. Sämtliche Aufnahmsbewerber haben sich Montag, den 10. September, um 8 Uhr in der Anstalt einzufinden.
Das Schuljahr 1945/46 an der Höheren Staatsgewerbeschule in Innsbruck
Neuaufnahmen in die beiden höheren Abteilungen der Fachrichtung Bautechnik und Elektrotechnik sowie in die Fachschulen für Bildhauer und Maschinenschlosser finden derzeit nicht statt. Die wenigen allenfalls sich ergebenden freien Plätze sollen Kriegsversehrten vorbehalten bleiben. Diese Maßnahme ist notwendig, weil die Besucher der genannten Abteilungen, die das letzte Schuljahr tatsächlich nicht abschließen konnten, wiederholen müssen. Neu begonnen werden die ersten Jahrgänge der Fachschulen für Bauhandwerker, für Dekorationsmaler und für Tischler. Für ehemalige Absolventen der höheren Abteilungen für Hochbau und Elektrotechnik, die aus dem Kriege heimgekehrt sind, sind Wiederholungskurse geplant. Nähere Auskünfte erteilt die Direktionskanzlei,
Anichstraße 26, während der Sprechstunden, die am Dienstag, Donnerstag und Samstag von 10 bis 11 Uhr stattfinden.
Anmeldung von Elektrowärmegeräten
Zur Aufklärung von Mißverständnissen wird mitgeteilt: Beim Elektrizitätswerk sind nur vorhandene Kochplatten und Raumheizgeräte anzumelden.
Die Anmeldung hat den Zweck, festzustellen, inwieweit noch jenen Haushalten geholfen werden kann, die bisher nicht elektrisch gekocht oder geheizt haben.
Anträge auf Zuweisung neuer Geräte sind nur bei den Kartenstellen des Wirtschaftsamtes einzubringen.
Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß eine Beschlagnahme vorhandener Geräte nicht erfolgt, wohl aber daß für nicht angemeldete Geräte die Stromlieferung in den Wintermonaten nicht zugesichert werden kann.
Verteilung der Schweizer Spende an die städtische Schuljugend
Der Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck gibt bekannt, daß nunmehr die Schweizer Spende für die städtische Schuljugend im Alter von 6 bis 15 Jahren zur Verteilung gelangt. Hiefür hat Frau Hofrat Kundratitz das Patronat übernommen.
Die Spendenverteilung erfolgt in Form einer Nachmittagsjause. Die Kinder erhalten Milch= und Nährmittelprodukte von hohem Nährwert. Für die in entfernt gelegenen Stadtteilen wohnhaften Kinder werden die Waren zur häuslichen Zubereitung verabfolgt.
Alle Kinder, die im städtischen Gesundheitsamt und in der Mutterberatungsstelle des Gesundheitsamtes auf die körperliche Bedürftigkeit ärztlich untersucht wurden, kommen für die Spendenverteilung in Betracht. Ausgenommen sind jedoch die Kinder, bei denen die Eltern eine schriftliche Absage erhielten oder die bei der Untersuchung aufmerksam gemacht wurden, daß sie eine persönliche Aufforderung oder Nachricht abwarten müßten. Nur die auf den Listen verzeichneten Kinder können die Jause erhalten.
Die Jausenverteilung wird täglich von Montag bis Freitag durchgeführt. Sie beginnt für die Knaben am 3. September um 4 Uhr nachmittags mit den Anfangsbuchstaben A bis M, um halb 5 Uhr nachmittags mit den Anfangsbuchstaben N bis Z; Mädchen am 5. September um
3 Uhr nachmittags mit den Anfangsbuchstaben A bis M, um halb 4 Uhr nachmittags mit den Anfangsbuchstaben N bis Z.
Diese Zeiteinteilung wird beibehalten. Zu einer reibungslosen Abwicklung ist die Einhaltung einer genauen Zeit notwendig. Die Aufsicht und Kontrolle wird von Lehrpersonen vorgenommen.
Alle zur Austeilung bestimmten Kinder müssen einen Trinkbecher mit mindestens einem Viertelliter Inhalt mitbringen. Ein Stück Brot für den guten Schweizer Schachtel= und Emmentalerkäse soll vorläufig mitgenommen werden.
Die Ausgabe der Nachmittagsjause aus den Spendenmitteln erfolgt im:
1. Städtischen Altersheim (Greisenasyl), Ing.=Etzel=Straße 59 (Eingang beim Gittertor Erzherzog=Eugen=Straße), für Mühlau, Saggen und den östlichen Teil von Pradl, abgegrenzt mit der Linie Innsteg—Kapfererstraße—Kaiserjägerstraße — Kapuzinergasse — Bahnviadukt —. Ende der Bienerstraße—Pembaurstraße—Langstraße bis in die Höhe der Gumpstraße.
2. Kindergarten Dreiheiligen, Jahnstraße, für den übrigen Pradler Bezirk und Dreiheiligen.
3. Städtische Volksküche, Innrain 4, bei der Innbrücke: Innerer Stadtbezirk, abgegrenzt durch die Salurner Straße, Maximilian
Copyright by „Tiroler Tageszeitung“
Dipkomatie, Tresse und Jolitik
im Dritten Reich
Aus dem Tagebuch eines Journalisten (1. Fortsetzung)
SA.=Obergruppenführer als Diplomaten
Das Lieblingskind aller NS.=Propagandisten war die Auslandspropaganda. Diese wurde meist von Männern gemacht, die weder das Ausland noch seine Sprache kannten und fremde Länder danach heurteilten, wie diese in ihrer einfältigen Phantasie lebten. Allerdings befanden sie sich in guter Gesellschaft, denn auch der Führer ersetzte mangelnde Auslandskenntnis durch „geniale Vorstellung". Wichtige Auslandsposten wurden nach „weltanschaulichen Gesichtspunkten“, nicht nach Können und Zweckmäßigkeit besetzt. So kam es, daß auf sämtlichen Diplomatenposten in Südosteuropa SA.=Obergruppenführer saßen! In Deutschland gab es gute 20 verschiedene Dienststellen, die sich mit dem Auslande befaßten. Sie alle unterhielten — schon der Reisen wegen —
korrespondierende Amtsstellen im Auslande.
Was lag bei dieser Sucht nach „Auslandswirkung“ näher, als der Versuch, die Vertreter der Auslandspresse in Deutschland mit allen Mitteln zu gewinnen und einzuspannen? In keinem Lande der Welt haben je die Auslandsjournalisten eine
größere Bevorzugung genossen, als in den Jahren 1933 bis 1939 in Deutschland. Diese Männer aus Amerika, Frankreich, England, Schweden, Spanien, Italien und vom Balkan wurden fast erdrückt von Entgegenkommen, Einladungen und Reisen.
Hitlers erster „Auslandspressechef“ war ausnahmsweise ein Mann aus gutem Hause, der sogar in Amerika gewesen war. Von der Presse verstand „Putzi“ Hanfstaengl zwar nichts, aber er war ein glänzender Klavierspieler. Seit er einen Napoleonfilm der Filmfirma „Tobis“ in Berlin betreut hatte, war Napoleon sein Steckenpferd. Durch Improvisationen auf dem Klavier während Hitlers schlaflosen Nächten hatte sich Hanfstaengl den Dank des Führers verdient. Von ihm wurde der Ausspruch kolportiert: keine schlechten Nachrichten an den Führer bringen, um seinen genialen Schwung nicht zu lähmen.
Es war die Zeit der Scheinblüte des Dritten Reiches. Meldungen aus Deutschland waren in der Welt gefragt. Die Weltpresse und die großen Agenturen sandten ihre erste Garnitur nach Berlin. Ward Price, ein bekannter britischer Journalist, war lange Zeit in Hitlers nächster Nähe. Seine Funk= und Presseberichte über Hitlers Einzug in Österreich 1938 machten ihn berühmt. Für die Agenturen Reuter, Havas, International News Service, Associated Preß, United Preß kamen Chefkorrespondenten mit guten Namen: wie Young, Jouve, Hus, Lochner,
straße bis zur Blasius=Hueber=Straße, Universitätsbrücke.
4. Marienheim, Maximilianstraße 43: Für ganz Wilten einschließlich Völser Straße bis Wiltenberg.
5. Mädchenvolksschule St. Nikolaus, Innalle 3: Für Weiherburg—St. Nikolaus bis zur Höttinger Riedgasse einschließlich Höttinger Gasse, Mariahilf und Höttinger Au.
6. Margaretinum, Höttinger Riedgasse 7: Für ganz Hötting bis zum Großen Gott.
7. Für die Kinder mit dem Wohnort auf der Hungerburg, äußerer Teil Mühlau, Arzl, Schießstand, Amras, Vill und Igls werden die Warenspenden ausgegeben im Städtischen Altersheim, Ing.=Etzel=Straße 59 (Greisenasyl), am Donnerstag, den 6. September, mit den Buchstaben A bis M und am Freitag, den 7. September, mit den Buchstaben N bis Z in der Zeit von 8 bis 11 Uhr vormittags.
8. Für die Kinder mit dem Wohnort Wiltenberg, Mentlbergsiedlung, Siglanger, Ulfiswiese, Lohbach= und Hörtnaglsiedlung werden die Warenspenden im Malfattiinstitut, Innallee 11, in der gleichen Einteilung abgegeben.
Die gegebenen Verhältnisse haben die Ausnal der Ausgabestellen bestimmt und konnte dahe auf das Zurücklegen weiterer Wegstrecken vorln fig nicht Rücksicht genommen werden.
Falls in Einteilung und Auswahl der Kindn noch Unklarheiten bestehen, gibt das städtische 8., sundheitsamt, Claudiastraße 7, in der Zeit vr 9 bis 11 Uhr Auskunft.
Die ärztlichen Beurteilungen in den Untert chungsstellen des Gesundheitsamtes sind nunmen abgeschlossen. Es finden Nachtragsuntersuchungn statt; der Zeitpunkt hiefür wird bekanntgegeben
Durch die großherzige schöne Schweizer Spenist die Stadtverwaltung in der Lage, 2600 sundheitsgefährdeten und körperlich bedürftige Schulkindern durch zirka 12 Wochen eine beson ders nahrhafte Jause zukommen zu lassen. # haben die Stadtverwaltung und die Bevölkerun allen Anlaß, für diese Gaben, insbesondere den hiesigen Beauftragten der Schweizer SpendHerrn Ing. Walter Boßhard, den innigstn Dank abzustatten. Die beteilte städtische Schm. jugend, zu deren gesundheitlichem Wohle die groß Spende bestimmt ist, wird sich gewiß dankbar ## weisen.
Ablieferung nationalsozialistischer Schriften
Beschluß des Generalverwalters und Oberhauptes der französischen Militärregierung in Österreic
Artikel 1
Private Besitzer von Büchern, Zeitschriften, Broschüren und überhaupt von Manuskripten und Druckschriften nationalsozialistischen Inhalts oder von Veröffentlichungen, die von als Nazi bekannten Verfassern stammen, sind verpflichtet, in der gesamten, von den französischen Truppen besetzten Zone diese Werke den Besatzungsbehörden abzuliefern. Die Abgabe hat binnen acht Tagen nach der Bekanntmachung des gegenwärtigen Beschlusses bei den Bürgermeisterämtern, Polizei= oder Gendarmerieposten des Gebietes zu erfolgen.
Artikel 2
Die französische Militärregierung ist der Ansicht, daß es im Interesse der österreichischen Bevölkerung selbst gelegen ist, durch die Ablieferung derartiger Schriften zur geistigen Gesundung des Landes beizutragen und dem Papiermangel abzuhelfen. Eine Gewährung irgend welcher Entschädigungen an die Ablieferer ist daher nicht vorgesehen.
Artikel 3
Die Ablieferer, welche weder nach ihrem Namen noch nach ihrer Anschrift gefragt werden, haben wegen des Besitzes der oben bezeichneten Schriften bei Abgabe innerhalb der vorgeschriebenen Frist keinesfalls Beanstandungen zu erwarten.
Artikel 4
Nach Ablauf der angegebenen Zeitspanne werden Hausdurchsuchungen vorgenommen werden.
Personen, in deren Besitz noch Schriften der in Artikel 1 bezeichneten Art vorgefunden werder werden wegen übertretung der Verordnung Nunmer 200, Artikel 2, § 19, den Gerichten der Mil tärregierung übergeben.
Artikel 5
Personen, die überführt wurden, unter Artikel! fallende Schriften freiwillig vernichtet zu haben in der Absicht, sich den durch vorliegenden ## schluß auferlegten Verpflichtungen zu entziehe werden als Saboteure betrachtet und daher# richtlich verfolgt.
Artikel 6
Die Bedingungen für die Ablieferung der dus vorliegenden Beschluß betroffenen Bücher un Schriften, die sich im Besitz öffentlicher Bücherein befinden, werden im Verwaltungswege festgesett
Artikel 7
Die gegenwärtig in Buchhandlungen befindlicn oder in Druckereien oder Verlagshäusern austwahrten Bücher sind gemäß den Anweisungende Artikel 1 abzuliefern. Der Geschäftsinhaber hatg# meinsam mit einem Vertreter der österreichisch Polizei oder Gendarmerie einen Bestandnachwei aufzunehmen.
Artikel 8
Die Herren Direktoren des Erziehungswesen der Abteilung für Bildende Künste, de Scherheitswesens sowie die Abteilungschefs der Mie tärregierung sind beauftragt, die Durchführungde gegenwärtigen Beschlusses zu veranlassen,
Haltet die Verkehrsvorschriften ein
Infolge der überfüllung der Straßenbahnzüge hat die Unsitte eingerissen, daß sehr viele Leute auf den Trittbrettern, Puffern und Seitenwänden der Wagen Platz nehmen. Durch dieses vorschriftswidrige Verhalten wird die Verkehrssicherheit stark gefährdet. Bereits ein Todesopfer und eine Reihe von Verletzten sind zu beklagen.
Ja, werden viele fragen, warum lassen dies die Fahrbediensteten zu? Es ist dies ja verboten. Richtig, aber das geehrte Publikum hört einfach nicht auf die Weisungen der Bediensteten und diese sind einfach machtlos gegenüber diese Verkehrssünder. Die Fahrer und Schaffner hätten wohl im Sinne der bestehenden Vorschriften die Möglichkeit, die Fahrt insolange nicht fortzusetzen, bis die Leute von den Trittbrettern, Puffern usw. heruntergehen. Dies hätte aber zur Folge, daß dann überhaupt kein Straßenbahnzug verkehren würde.
Andere werden wieder einwenden: ja warum werden nicht bei allen Zügen zwei Anhängewagen
Oechsner. Doch diese Männer waren in ihrem Urteil unbestechlich. Auch die Augenblickserfolge Hitlers trübten die Erkenntnis der zwangsläufigen Entwicklung nicht. Ihre Aufzeichnungen und Bücher beweisen das, trotz aller Bemühungen Hanfstaengls und — seines Nachfolgers; denn eines Tages wurde auch Hanfstaengl das Opfer der Intrigen der Kamarilla um Hitler. Unter sensationellen Begleitumständen floh er ins Ausland..
Die Flucht des Auslandspressechefs
Diese tragikomische Geschichte war lange Zeit das Flüstergespräch der Berliner Diplomaten. Um diese Zeit galt es in Berliner Parteikreisen als Zeichen besonderen Mutes die intimen Vorgänge um die Führer zu bewitzeln. Offiziell war ja jede Kritik verboten und lebensgefährlich. Aber im „Quartier Latin“, einem sehr mondänen Restaurant im Berliner Westen, wurde zu vorgerückter Stunde sehr bezeichnend aus der Schule geplaudert. In kurzer Zeit war dadurch Hanfstaengl durch die Spitzel seiner Gegenspieler „abschußreif“ gemacht. Eines Tages erhielt er eine dringende Einladung zu Göring, der ihm seine unvorsichtige Sprache vor Ausländern vorhielt. Hanfstaengl erbleichte, als Göring ihm die von Hitler selbst ausgedachte „Rehabilitierungstat“ vorschlug.
Die Augen der Welt waren in diesen Tagen auf Spanien gerichtet, wo das Gespenst des Bürgerkrieges umherging. Göring übermittelte dem „Auslandspressechef“ einen Geheimauftrag des Führers
angehängt oder mehr Züge eingeschobent## die Anhängewagen betrifft, diene der Öffents keit zur Kenntnis, daß bei vielen Betriebswag infolge starker Abnützung während des Krien kein zweiter Anhängewagen mehr angehängtee den kann und viele Anhängewagen, von d# ohnehin nicht großen Stand durch die Bomn angriffe vernichtet wurden. Endlich verhältes# wegen der Einschaltung von mehreren Zügenm das Intervall zu verdichten, so: auch hier fehn die Trieb= und die Anhängewagen. Die Iunbrucker Verkehrsbetriebe bemühen sich seit Bedigung des Krieges, die Linien wieder betriefähig zu machen und die Kriegsschäden zu ben. Das Verkehrsnetz ist wie im Frieden wiee hergestellt.
Diese Verkehrssünder machen aber diese ## schriftswidrigen Fahrten nicht aus Berufsgründe sondern in der Regel aus Gewohnheit, ohne? Fahrt zu bezahlen und sich bei den überfülln Zügen eine oder zwei Haltestellen an die Wagn
in Spanien: nächtl. Fallschirmabsprung in der Nr einer bestimmten Stadt, übergabe einer Botsche Hitlers an einen dort wartenden Kurier, Entgennahme einer geheimen Mitteilung an ## Führer, sofortiger Rückflug nach Berlin. staengl willigte ein. Eine „Ju 52“ der Lufthans startete in die dunkle Nacht. Sieben Stunden kreiste der Pilot über — deutschem Gebiet## war eingeweiht. Im ersten Morgengrauen spra Hanfstaengl ab. Er glaubte fest, in Spanien# sein. Erst bei der Suche nach dem Kurier deckte er, daß man ihn in der Nähe von Stuttger abgesetzt hatte. Er war auf einen der üblice plumpen Scherze der Umgebung des Führe hereingefallen. Aber er war gewarnt, tief digt und sann auf Rache. Statt nach Berlink gab er sich auf schnellstem Wege nach London. !n Skandal
in Hitlers Umgebung war groß## Führer tobte. General Bodenschatz, ständiger Verbindungsmann beim Führer, se zweimal nach London. Hanfstaengl reagierte jedeweder auf Versprechungen noch auf Drohunge Aber er fühlte sich von jenem Tage an in Englanicht mehr sicher und fuhr als Zwischendeckpase gier auf der „Queen Mary“ nach Amerika, wos vor der Hitlerzeit glücklichere Tage verbrehatte ..
*
Sie lesen in der nächsten Fortsetzung: ratene Ostfeldzug. — Die geschwätzige ORW3“ trale.
derlisntan Sonntags
vor allem bei ahn in einer ur auf den ern auf Berb
Diesen
iffentlichen S venn notweneits
alten und ni. erwilderten, Nanieren, dat
n folgense
23. Augu
Gestern n hauses in 30
fall und hier es. Der Be Stall nachse ffnen, da de
rverständig
ienden IngStalles einst Sterben liegheverne igte sofort armerie. Die
Von ei
Im Metallw deutschen Wehr Munition gesam den Besatzungs war vom Werkdolf Steinle Wachmann mit hatte und ihm Handhabung dbekannt war, 26. August um Panzerfaust. Sder Stelle. Stevon drei kleine
Umlage
Die T August lage mit im Land stellten Umlage
in Frag folgt g einem 50
zu 3000 200 RW