Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 2 Nr. 58
Tiroler Tageszeitung
Mittwoch, 29. August 198
Einzug Mar Artbur in Zapan
Guam, 28. August. General MacArthur wird programmgemäß am Donnerstag japanischer Zeit mit 7500 Mann seinen triumphalen Einzug in Japan halten Zum Zeitpunkt
seiner Landung auf dem Flugplatz von Atsugi werden 10.000 Mann Marinesoldaten und Besatzungen den Flottenstützpunkt Yokosuka besetzen.
Nochmals zur Frage einer Industriealisierung Tirols
Die im Artikel der Vorwoche gestellte Frage „Industrieland Tirol?“ und die Erörterung kommender Möglichkeiten und Aufgaben für Gewerbe und Industrie hat in weitesten Kreisen der gewerblichen Wirtschaft in Tirol erhöhtes Augenmerk erregt, so besonders in der berufenen Wirtschaftskörperschaft des Landes, in der Tiroler Kammer für Handel, Gewerbe, Industrie und Verkehr.
Die Frage lautet, ob auf weitere Sicht gesehen in Hinkunft die Tiroler Wirtschaft von dem Gedanken der Industrialisierung des Landes oder von der überlegung beherrscht sein soll, dem Aufbau eines möglichst bodenständigen, krisenfesten gewerblichen Mittelstandes — selbstverständlich unter Einschluß der seit jeher in der Eigenart des Landes verankerten Industrie — das Wort zu reden.
Nun, eine Wirtschaftsplanung, die von dem Grundsatze höchster Verantwortlichkeit ausgeht, muß wohl zunächst die natürlich gegebene wirtschaftliche Struktur des Landes ins Auge fassen. Sie kommt dabei zwingend zu der Erkenntnis, daß dem Lande Tirol so ziemlich alle Voraussetzungen fehlen, die dazu notwendig sind, um aus ihm ein Industrieland zu formen. Abgesehen von dem Mangel wesentlicher landeseigener Grundstoffe, deren unmittelbares Vorhandensein im entsprechenden Ausmaße erst die industrielle Produktion rationell gestalten kann, liegt es auch verkehrstechnisch allzuweit von den Zentren entfernt, die infolge ihres Vorkommens an Erzen, Kohlen, hochwertigen Erden und anderen Bodenschätzen, die im wesentlichen den Aufbau eines Industrielandes
bedingen. Tirol ist lediglich reich an Naturschönheiten, Wasserkräften und etwa noch an Holz. Darauf muß die Wirtschaft des Landes abgestellt werden, so sehr auch unter der Einwirkung des Kriegsablaufes die vorübergehenden Fordernisse des Augenblicks zu beachten sind. Die letzteren lassen sich aus dem derzeitigen Mangel dringend benötigter Industrieprodukte in Tirol und aus dem immer deutlicher werdenden Bestreben erkennen, wonach insbesondere Industrieunternehmungen, die bisher in den östlichen österreichischen Ländern ihren Standort hatten, nach dem Westen streben in der irrigen Annahme, hier ein für ihre Entwicklung günstigeres Hinterland zu finden.
Dieser Zug nach den westlichen Gebieten Österreichs wird durch den gegenwärtigen Mangel entwicklungsfähigen Arbeitsraumes und durch das Fehlen industriell geeigneter Maschinenparks im Osten ausgelöst.
Solche Erscheinungen sind aber nur vorübergehender Natur. Es ist selbstverständlich, daß die Not des Augenblicks dafür spricht, im beschränktem Ausmaße Industrieunternehmungen insolange Obdach zu gewähren, als die angezogene Notlage gegeben ist. Dann aber muß die Rückkehr derselben zu ihren Ausgangspunkten gewährleistet sein. Tirol war, historisch, geographisch und wirtschaft
I scidt Aitd Tan
lich bedingt, ein Land des Fremdenverkehrs und will dies nun erst recht wieder werden. Wie im Artikel der Vorwoche dargelegt, kann Tirol kein Land mit Schornsteinen am Horizont werden. Der Einbau qualmender Fabriksschlote in die herbe Schönheit des tirolischen Berglandes wäre nicht ohne empfindliche Störung des Anblicks möglich. Tirol ist überdies seit alters ein Bauernland besonderer Prägung, dessen kulturelles Antlitz wesentlich durch das Vorhandensein eines bodenständigen, auch in Zeiten wirtschaftlicher Depressionen, krisenbewährten, mittelständischen Handwerks gestaltet wurde. Dieser Dreiklang: Bauernland, Land gewinnbringenden Fremdenverkehrs, Land eines leistungsfähigen und gesunden Handwerkerstandes muß auf weite Sicht gesehen in Hinkunft
mächtiger als je anklingen, soll das Werk des Wiederaufbaues der Tiroler mat wahr werden. Das Land Tirol kann nicht daran interessiert sein, durch künstliche und damit ungesunde Aufmachung industrieller mit der Eigenart des Landes nicht im Zusammenhange stehender Industriebetriebe den Krankheitsherd künftiger sozialer Unruhen für die Zeit zu begründen, in der wirtschaftliche Rückschläge kommen könnten. Damit ist auch eindeutig Stellung genommen, in welcher Weise dem Tiroler Interesse die Frage einer Industrialisierung des Landes einzugliedern ist: unter allen Umständen ist die bodenständige, seit jeher im Lande ansässige Industrie entsprechend ihrer Werte schaffenden Kraft zu fördern und zu festigen, insbesondere dann, wenn sie es versteht, an der Stelle
eines unruhigen, heimatlosen und ständig fluktuierenden Arbeiterwechsels einen mit Werk= und Heimatboden verbundenen stetigen Arbeiterstand durch Schaffung moderner sozialer Werkseinrichtungen heranzubilden. Unter Berücksichtigung allgemein anerkannter Landesinteressen könnte darüber hinaus nur solchen Neugründungen die Zustimmung nicht versagt werden, die diese Voraussetzungen zu erfüllen vermögen, deren Produktionsablauf überdies entsprechenden Stromverbrauch verbürgt und wenig Arbeitskräfte beansprucht. Es ist ja allgemein bekannt, daß die bereits vorhandenen gewerblichen Betriebe nicht nur an Material, sondern auch in besonderer Weise an Arbeitskräften Mangel leiden. Es wäre ein unhaltbarer Zustand, durch Aufmachung neuer Betriebe
diese Mangellage dadurch zu verschärfen, daß den bereits bestehenden Unternehmungen weitere Produktionsfaktoren zugunsten neuanlaufender entzogen würden. Schließlich wären die Industrieanlagen so auf das Land zu verteilen und dem Landschaftsbilde anzupassen, daß nicht einzelne Ortsgemeinden künstlich industrialisiert werden. Bekannte tirolische Fremdenverkehrsorte, wie Kitzbühel, Sankt Anton, Seefeld und andere mehr, haben zudem hiezu insbesondere Anspruch, vor derartigen Versuchen verschont zu bleiben.
K.=R. Fritz Miller.
Nazigeflüster ....
Die braunen Zeitgenossen sind, trotzdem sie nicht mehr das Hakenkreuz tragen und die Hand in die Luft strecken, noch immer als das zu erkennen, was sie immer waren. Wie wir schon öfters hervorhoben: sie verlegen sich jetzt auf die Flüsterpropaganda, für die ihnen kein Argument zu schlecht ist, als daß sie es nicht anwenden möchten. So
erzählen sie, die Franzosen beabsichtigten, das Berg=Isel=Museum zu sperren und nicht
Mädchenvolksschule
Wilten Hauptschule Müllerstraß
Saggen Falkstraße 4, Gebäuded¬,
Eislaufvereines
St. Nikolaus Kindergarten St. Nikolau,
Pradl Egerdachstraße 13, altes
Blindenheim
Knaben= und Mädchenvolksschule
nur die Standbilder Andreas Hofers zu entfernen, sondern sogar den Gebrauch seines Namens zu verbieten. Wie der Schelm ist, so denkt er eben. Wenn die Franzosen Nazis wären, dann würden sie ganz bestimmt so handeln, wie die Nazis es ihnen zuschreiben wollen. Die Franzosen aber sind keine Nazis. Sie haben volles Verständnis für die Geschichte und Tradition Österreichs und Tirols. Ihre Denkungsart schätzt die Gestalt eines Freiheitskämpfers wie Andreas Hofer es war. Wir können den Besorgten sogar verraten, daß sich im Zimmer des französischen Gouverneurs in Innsbruck sich eines der berühmten Defreggerbilder mit einer Kampfszene von 1809 befindet. Nein, von den Franzosen hat weder das Berg=Isel=Museum noch irgend ein anderes historisches
Denkmal etwas zu befürchten. Die Gerüchte gelten ja auch gar nicht einer begründeten Sorge um die Wahrung solcher Schätze, sondern sie verfolgen ausschließlich den Zweck, in die Bevölkerung Unruhe zu tragen und das Verhältnis zwischen der Bevölkerung und den Besatzungsbehörden zu vergiften.
Hötting
Mariahilf
Mühlau
Einschreibung an den Volks
und Hauptschulen in Innsbruck
Am 31. August und 1. September 1945 finden die Einschreibungen für die städtischen Volksschulen, am 3. und 4. September 1945 die für die städtischen Hauptschulen statt.
Einzuschreiben sind diesmal sämtliche schulpflichtigen Kinder jeder Staatszugehörigkeit, und zwar:
a) jene, die bis 15. September 1945 das 6. Lebensjahr vollenden (mit Ansuchen auch jene, die bis 31. Dezember 1945 das 6. Lebensjahr vollenden);
d) alle jene Schüler und Schülerinnen, die noch nicht 14 Jahre alt sind.
Mitzubringen sind: Geburtsschein, Heimatschein, Impfzeugnisse, das letzte Jahreszeugnis oder der letzte Konferenzausweis.
Die Einschreibung erfolgt jeweils von 8 bis 11 Uhr und von 15 bis 18 Uhr an folgenden Stellen:
a) Volksschulen Knabenvolksschule
Gilmstraße
Haspingerstraße St. Nikolaus Dreiheiligen Leopoldstraße Pradl
Schulhaus Schulhaus Kindergarten St. Nikolaus Schulhaus Jahnstraße Schulhaus Egerdachstraße 13, altes Blindenheim
Amras
Igls
Schulhaus Schulhaus Kindergarten Schloßfeld 2 Schulhaus Schulhaus
b) Hauptschulen
Knabenhauptschule Müllerstraße Schulhaus
Leopoldstraße Schulhaus
Pradl Hauptschule Müllerstraß
Hötting Kindergarten St. Nikolau
Mädchenhauptschule M.=Gaismayr=Straße Schulhaus Pradl Hauptschule Müllerstraß
Hötting Kindergarten St. Nikolau
c) Hilfsschule
Hilfsschule Innstraße 36
Die Zuweisung in die Volksschule oder in d Hilfsschule erfolgt später.
Wer sich zur Einschreibung nicht rechtzeitig mi det, kann mit der Aufnahme in den eigenn Schulsprengel nicht rechnen.
Verlängerung des Obusverkehrs nach P und Arzl
Um den Wünschen der Bevölkerung en gegenzukommen, werden ab Mittwoch, da 29. August 1945, abends in Richtung nat Pradl noch zwei Kurse, und zwar ab Bozu Platz um 20.15 und 20.30 Uhr, ab Prad (Schretterblock) um 20.30 und 20.45 Uhr ver kehren. Dadurch erfährt der Fahrplan außer dem in Richtung Bozner Platz—Arzleine E
weiterung, und zwar ab Bozner Pah un 20.45 und 21 Uhr.
Stellenausschreibung
An dem in Natters bei Innsbruck zu erricht den Krankenhaus für Tuberkulost kranke gelangen die folgenden ärztlichen Sie len zur öffentlichen Ausschreibung:
Die Stelle eines Primararztes, eines Affisten arztes und eines Hilfsarztes.
Bewerber um diese Stellen haben ihre bis spätestens 1. Oktober 1945 beim Amte de Landesregierung in Innsbruck (Landesgesun heitsamt) einzureichen. Den Gesuchen sind so gende Dokumente, bzw. deren beglaubigte schriften beizuschließen: Geburtsurkunde, Nes weis der österreichischen Bundesbürgerschaft, 9 benslauf, Studiengang, Militärdienstleistung, De tordiplom, Verwendungszeugnisse.
Copyright by „Tiroler Tageszeitung“
Dipkomatie, Tresse und Tolitik
im Deitten Reich
Aus dem Tagebuch eines Journalisten
Hintergründe der Pressepolitik
Millionen Leser warten täglich auf Millionen Auflagen. Sie ergeben in ihrer Vielfalt und ihrer
— in demokratischen Ländern selbstverständlichen
— Meinungsfreiheit einen Querschnitt durch die sogenannte „öffentliche Meinung“. Im Deutschland Hitlers war das freilich anders: dort wurden die Zeitungen nach „Tagesparolen“ vom Führer zur Vorlage beim Führer gemacht. Die Zeitung war nicht mehr Dienerin am Gesamtwohl, sondern Mittel zum Zweck einer verlogenen Ideologie. Es gab ja auch im 3. Reich keine „öffentliche Meinung“. Ob man in Wien, München, Berlin oder auf dem Dorfe eine deutsche Zeitung kaufte: Inhalt und Aufmachung waren gleich. Das subtile, feingliedrige Instrument, das die Presse dem Könner bietet, ihre Möglichkeiten und — Grenzen haben die Männer um Hitler nie begriffen. Wie ihre Holzhammerpropaganda, so kannten sie nur den einen Satz: „The power of the press is the supress.“ Und es
wurde alles unterdrückt, was die Zeitung hätte lesenswert machen können: Alles das, was Millionen Menschen im verschlossenen Kämmerlein tagtäglich aus Rundfunksendungen hörten. Wären die Zeitungen in Deutschland interessanter gewesen, hätte man gar nicht „das Abhören der Feindsender“ verbieten müssen und deutsche Zeitungen wären sogar im Ausland zitiert worden.
Die von Berlin „gesteuerten Zeitungen“ wurden jedoch nicht danach beurteilt, was sie brachten, sondern nach dem, was sie dem Leser vorenthielten. Die „Pressesteuerung“ erfolgte fast ausschließlich durch Verbote.
Wie oft mußten die Setzer in den Zeitungsdruckereien in letzter Minute eine neue Zeitung setzen. Sie kannten bald den Grund: wieder einmal hatte ihr Blatt gegen die „Tagesparole“ verstoßen. Auf Anweisung des Propagandaministeriums mußte dann die Seite ausgewechselt, neu gedruckt und in einigen Exemplaren im Sonderflugzeug ins „Führerhauptquartier“ gebracht werden.
Wie Hitler den Wehrmachtsbericht verschlief
War Hitler auf dem Berghofe, so pflegten die „Münchener Neuesten Nachrichten“ fast regelmäßig zwei Ausgaben zu drucken: eine Spezialausgabe mit allen Parolen zur Vorlage beim Führer, eine zweite ohne diese für das Münchener Publikum.
Der Zeitungsleser hat sich oft gefragt, warum der Wehrmachtsbericht eine immerwährende Verspätung von 24 Stunden hatte. Auch das hatte seine Ursache. Der Text des Wehrmachtsberichtes wurde von General von Wedel vorgeschlagen, jedoch vom Führer redigiert. Er durfte auf keinen Fall früher veröffentlicht werden, bevor Hitler nicht seine Genehmigung dazu gab. Doch der Führer pflegt bis mittags zu schlafen. Der Wehrmachtsbericht war nach einem Ausspruche des Führers auch „nicht für das deutsche Volk, sondern für das Ausland bestimmt". Dementsprechend seine Korrekturen.
Hitler war durch und durch pressefeindlich. Wie oft ließ er erklären, es sei sein Stolz, den „Kampf um die Macht“ ohne, das heißt gegen die Presse gewonnen zu haben. Journalisten waren ihm unheimlich. Auch die Verehelichung mit seiner Hausdame Eva Braun, die Pressephotographin im Atelier des „Reichsbildberichterstatters“ Heinrich Hoffmann und in Pressekreisen sehr bekannt war, änderte an dieser Abneigung nichts.
Um keinem seiner Mitarbeiter zu viel Einfluß auf die gesamte Pressegestaltung zu geben, unter
stellte Hitler die Presse drei Reichsleitern: Goebbels, Amann und Dietrich. Goebbels Einfluß auf die Presse war geringer, als man annimmt. Er war viel mehr „Film= als Presseminister“. Als er seine Gegenspieler endlich beseitigt hatte und mit Himmler und Speer Berlin terrorisierte, standen die Russen an der Oder. Amann, der Feldwebel Hitlers aus dem ersten Weltkriege und sein Finanzverwalter, hatte die Aufgabe, die sogenannte „bürgerliche Presse“ „gleichzuschalten“ und ihren Aktienbesitz in das „Verwaltungsamt der NS.=Presse“ zu überführen. Da ihm die Maßnahmen hierzu nicht rigoros genug erschienen, benutzte er den Krieg dazu, die restlichen Nichtparteizeitungen gänzlich zu beseitigen. Von den tausend deutschen Zeitungen 1933 waren Ende April 1944 keine 50
mehr vorhanden.
Der Mann, der die Russen besiegte
Dr. Dietrich, der Reichspressechef, war der Mann, der die Russen am 14. Oktober 1942 auf In= und Auslandspressekonferenzen in Berlin restlos vernichtet und den Ostfeldzug gewonnen hatte! Später erklärte er, auftragsgemäß diese Propaganda gemacht zu haben, um Japan zu schnellerem Eintritt in den Krieg zu veranlassen. Der Reichspressechef war selten in Berlin. Er lebte ausschließlich von der Autorität Hitlers. Auf Pressekonferenzen liebte er es, eine Art „Philosophie des Nationalsozialismus“ zu verkünden. Seine „grundsätzlichen Ausführungen“ mußten von den Zeitungen tagelang kommentiert werden. Selbst wichtigste Ereignisse mußten dann wegen Platzmangel unter den Tisch fallen; denn es herrschte der Grundsatz: die deutsche Presse ist keine
Nachrichtenpresse, sondern eine Meinungspresse. Es gab aber nur eine Meinung.
Daß Gegensätze und Intrigen in der Umgebung Hitlers eine große Rolle in der Gestaltung der Dinge im Dritten Reiche spielten, ist bekannt. Diese wirkten sich aber besonders stark zwischen
den „Reichsleitern für die Presse“ aus, die unt einander tödlich verfeindet waren. Ihre Konfittrugen sie auf dem Rücken der Zeitungen aus Aber auch eine Verständigung in der Beha lung außenpolitischer Fragen war oft nicht m lich, da das Auswärtige Amt wiederum mit Propagandaminister verfeindet war, seine eig Pressepolitik verfolgte und eigene Pressekonfer zen abhielt. Es war daher keine Seltenheit, den deutschen Pressevertretern zu ein und dem ben außenpolitischen Thema — etwa die lung der türkischen Frage — amtlichersein zwei gänzlich verschiedene „Sprachregelungen## geben wurden. Große Blätter halfen sich, inde sie den Kommentar der einen Partei, das Bild vorteilhafter Pose der anderen brachten. Hien zwei Reichsleiter am gleichen Tage Reden, die
Verlegenheit in den Redaktionen noch größe Beide Redner verlangten wörtliche Wiederg## ihrer Ausführungen — auf der ersten Seite? türlich. Ihre Sprecher auf der „Pressekonfett der Reichsregierung“, die alltäglich zweimal halten wurde, verlangten diese Placierung. AbFrühjahr 1940 auf der ersten „Kriegspressetagun in Wiesbaden Dr. Dietrich die Hauptrede hiDr. Goebbels aber gleichzeitig in Münster ## „Großkundgebung“ arrangiert hatte, gab es ## gen der Placierung der Reden einen Presseste dal. Die Rede des Reichspressechefs war nämin den großen Zeitungen auf der ersten Seiten des „Reichsministers für Volksaufklärung Propaganda“ dagegen nur auf der zweiten erschienen. Dr. Goehbels verzichtete daraufhin, vorgesehen, in Wiesbaden zu sprechen und
#Ministerialrat, ein Oberregierungsrat und ne rere kleine Funktionäre des Propagandansteriums verloren Amt und Würden.
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Gültig nur für
Zur Regelur geräten für de Lenkung
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1. Haushalt Raumheizgerä sitzen
wenn eine Au bereits erfolgt
1. Stock, Tür melden.
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L—P 9—3
für die Vorc 17. bis 19. Se
2. Bei ausre stallationsleitu anschlüsse vor Nur für g
ten Geräte derzeit gültige Versorgung in derspannungsn sichert.
8. Die in d hältlichen Ge
zugschein
Innsbruck ver kungen ist unst
4. Begründe trowärmgeräte stelle bis läng chen. Die Antr lich.
Die Ausgab den Bestimmur
5. Haushalte brauchsfähigen vorläufig nicht rechnen.
6. An Stelle ten werden B wenn das Ger gesetzt werden Der Bürgermei
Stadtwerke
Franz Werf
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