Tiroler Tageszeitung 1945

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Tiroler Tageszeitung
Dienstag, 28. August 1945
Soite 2 Nr. 57
Aus Radt und Land
Neue Kinderheime
Die KLV.=Abwicklungsstelle für Tirol=Vorarlberg unter kommissarischer Leitung von Herrn von Miller plant für die kommende Zeit fölgende Einrichtungen:
1. Ein Heim für heimatlose Kinder.
2. Ein Heim für Tiroler Kinder, die an Tuberkulose erkrankt sind. Es wird unter Leitung eines Lungenspezialisten und einer erfahrenen praktischen Arztin stehen.
3. Vier Heime für erholungsbedürftige Kinder aus Tirol.
Die Schulden der ehemaligen KLV.=Lager sind bereits bis zu 60 Prozent bezahlt. Die Begleichung der restlichen 40 Prozent wird in diesen Tagen geregelt. Ebenso werden die seit dem Umbruch entstandenen Kosten bezahlt werden.
Innsbrucker Verkehrsbetriebe A. G.
Wir bringen unseren Fahrgästen zur Kenntnis, daß der letzte Zug nach Hall (bisher 21.03 Uhr) nunmehr um 21.20 Uhr ab Wiltener Platz verkehrt, um den Besuchern des Theaters die Heimfahrt zu ermöglichen.
Die Bedeutung der Hochschulwochen in Alpbach
Unter den Teilnehmern der internationalen Hochschulwochen in Alpbach finden wir folgende Namen: Präsident der schweizerischen Studentenschaft Dr. Peter Keckeis, der Sohn des Schweizer Unterrichtsministers Stucki, Prof. Dr. Urs von Balthasar, der Rektor der Universität Innsbruck Prof. Dr. Brunner und Prof. Dr. Gigon.
Die Arbeitskreise umfassen Philosophie, Theologie, Recht und Staat, Antike und Gegenwart, moderne Literatur, neuere Geschichte und Kunst. In den 16 vorgesehenen Tagen werden Fachmänner auf diesem Gebiete über diese Themen zu den Studenten sprechen. Herr Molden, der die Gesamtleitung der Hochschulwochen innehat, erklärte, daß durch diese Hochschulwochen eine bisher noch nicht gekannte Lebensgemeinschaft zwischen Professoren und Studenten angestrebt wird, eine Gemeinschaft und Zu
sammenarbeit, die den Zweck verfolgt, nie die beiderseitigen Ziele — auf der einen Seite das Forschen und Lernen, auf der anderen Seite die ausgeprägte und vertiefte Weltanschauung — zu weit auseinander führen zu lassen. Dabei soll auch der Erziehungsfaktor, der ja früher eine vollkommen in den Hintergrund gestellte Rolle spielte, besonders hervorgehoben werden. Für die Erreichung dieser Ziele war die Wahl eines Dorfes wie Alpbach von Zweck und Bedeutung. Weit ab vom Lärm der Straßen wollen wir in der Einfachheit der Formen zur Einfachheit in der geistigen Arbeit vordringen. Die Landschaft soll den Studenten helfen, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren und sie soll zugleich Entspannung sein. Sie soll ihnen den Weg zeigen, vom bloßen Lernen
hinwegzufinden und durch das Schöpfen aus der Tradition die Lebenseinheit mit dem Einfachen und Natürlichen zu finden.
Auch ein „Opfer.
Der Bund der Opfer nationalsozialistischer Unterdrückung wird satzungsgemäß jeden Österreicher, der in Tirol heimatberechtigt ist oder sich dort dauernd aufhält, im Bestreben, die Wiedergutmachung der durch nationalsozialistische Eingriffe verursachten Folgen aller Art zu erreichen, unter vollem Einsatz der Organisation und ihrer Bedeutung in Stadt und Land mit Rat und Tat beistehen. Um so höher muß folgender Vorfall gehängt werden.
Ein Blockleiter der NSDAP., der dies sogar selbst zugibt, reichte am 12. August einen Anmeldebogen ein, mit dem er sich um Aufnahme in den „Bund der Opfer“ bewirbt. Als Grund der Verfolgung führt er an, die Nazis hätten ihm
statt einer Reichsmark für jeden Schweizer Franken seines Auslandsguthabens nur 56 Pfennige bezahlt. Um den günstigeren Umrechnungskurs zu erzielen, trat er in die Partei ein.
Dort brachte er es zum Blockleiter. Als er aber auch dann noch für seine Franken immer nur 56 Pfennige erhielt, legte er seine Blockleiter
stelle nieder und trat sogar trotz aller Drohungen im März 1940 aus der Partei aus, worauf er allen Schikanen ausgesetzt war.
Ich spreche nicht gerne von mir selbst. Dieser Fall veranlaßt mich aber, aus meiner Reserve herauszutreten und vor aller Öffentlichkeit meinem persönlichen Standpunkt Ausdruck zu geben.
Ich widme mich seit meiner Befreiung aus fast siebenjähriger Haft im Konzentrationslager Buchenwald mit Aufbietung aller meiner physischen und geistigen Kräfte der Schaffung eines Vereines, der allen überzeugungstreuen Österreichern die Möglichkeit bieten soll, ihnen jenen bestimmenden Einfluß auf alle Zweige des öffent
lichen Lebens zu sichern, der ihnen mit Rücksicht auf die Opfer, die sie für ihre Einstellung und mannhafte Haltung zu bringen hatten, zusteht und ihren berechtigten Anspruch auf Wiedergutmachung der erlittenen Schäden entsprechend zu vertreten. Es unterliegt doch keinem Zweifel, daß
unser Verein der Sammelplatz aller jener Österreicher ist, die durch Wort und Tat kompromißlos und ohne Rücksicht auf sich selbst unentwegt Hal
XI (Alle Rechte bei Geraldine Katt.)
Die Mädchen aus dem K. d. d. K.
Von Geraldine Katt
Aber Dr. Goebbels hatte mit dem nun über mich verhängten Auftrittsverbot noch keinesfalls genug. Was er machte, das machte er gründlich. Das muß ihm sogar der Neid lassen. Wie Prof. Fröhlich in unserer Besprechung bereits andeutete, vertrat die Regierung die Ansicht, daß mein Mann mich ja während der Zeit meines Auftrittsverbots ernähren könn: Wenn man also der bereits vollzogenen Vernichtung meiner künstlerischen Existenz auch noch die Vernichtung meiner wirtschaftlichen Existenz hinzufügen wollte, so brauchte man mir nur den Ernährer zu nehmen. In Kriegszeiten ist so etwas ein Kinderspiel. Obwohl mein Mann aus gesundheitlichen Gründen bei jeder Musterung zurückgestellt worden war, hielt man ihn nun plötzlich für kerngesund. Kurze Zeit, nachdem
mein Verbot ausgesprochen worden war, wurde mein Mann eingezogen.
Bevor er aber einrückte, ging er zu Herrn von Reichmeister, dem damaligen Reichsfilmdramaturgen, und fragte ihn, wofür oder vielmehr wogegen er nunmehr kämpfen solle; denn seiner Meinung nach befänden sich seine Feinde nicht etwa an den Fronten, sondern vielmehr in der Heimat, und wenn er, wie man so schön sagte, Hof und Frau verteidigen solle, dann täte er zweifellos besser daran, in der Heimat zu verbleiben. Herr von Reichmeister schluckte dies, ohne meinen Mann sofort verhaften zu lassen, und versprach, dafür Sorge zu tragen, daß ich beim Film wieder beschäftigt würde. Es kam auch einige Tage darauf zu Probeaufnahmen für den Film „Späte Liebe“, die aber aus irgend einem mir unbekannten Grunde ergebnislos verliefen, obwohl wirkliche Fachleute
überall erzählten, daß diese Probeaufnahmen zu den besten gehörten, die sie jemals gesehen hatten.
Wochenlang, nachdem mein Mann eingerückt war, hörte ich nichts vom Propagandaministenium. Es blieb mir beim besten Willen nichts
anderes übrig, als wieder hinzugehen und persönlich nachzufragen. Diesmal ging ich ebenfalls zu von Reichmeister und sagte ihm in kurzen Worten, daß ich noch eine Woche zuwarten wolle. Wenn bis dahin immer noch keine Beschäftigungsmöglichkeit für mich gefunden worden sei, dann müsse er mit einem Skandal rechnen, wie ihn das Propagandaministerium bisher noch nicht erlebt habe.
Bei dem Worte „Skandal“ zuckte Reichmeister sofort zusammen. Damals hatte sich gerade mein Kollege Gottschalk das Leben genommen, und als ich jetzt noch, meiner Erregung kaum mächtig, hinzufügte, daß mir im Falle weiterer Beschäftigungslosigkeit nur ein ähnlicher Ausweg übrig bliebe, versprach er aufgeregt, sofort alles Notwendige zu veranlassen; denn einen zweiten solchen Skandal wollten selbst die sonst so mutigen Herren des Propagandaministeriums nicht riskieren.
So kam es zu meinem endgültig allerletzten Film „Wenn der junge Wein blüht“, in dem man mir vorsorglicherweise eine Rolle übertragen hatte, die ich unter normalen Umständen abgelehnt hätte. Diesmal kürzte der Sondertreuhänder für kulturschaffende Berufe meine Gage nicht. Dafür gab man mir aber zu verstehen, daß dies mein letzter Film gewesen sei und daß ich mit weiteren Einnahmen nicht zu rechnen hätte.
Man erspare es mir, Einzelheiten über die nun folgenden Jahre zu erichten. Sie waren sehr, sehr schwer, und daß ich sie überstanden habe, verdanke ich ausschließlich einigen wenigen guten Freunden, die treu zu mir hielten. Als dann die schweren Großangriffe auf Berlin begannen und alle Lieblingsschauspieler von Dr. Goebbels fluchtartig - die Reichshauptstadt verlassen hatten, „durfte“ ich mit einigen wenigen, ebenso unbeliebten Kolleginnen und Kollegen in Bexlin Theater spielen. Wir waren eine verschworene Gemeinschaft und wir alle spielten so gerne Theater, daß uns die Großangriffe nichts ausmachten. Dreimal mußten wir das Theater wechseln, weil es jedesmal über Nacht ausgebombt worden war.
Aber selbst in dieser schweren Zeit konnte es
tung und Linie bewahrt haben. Wir werden unseren Bund rein halten, jeden Bewerber um Aufnahme auf Herz und Nieren prüfen, ob er die Voraussetzungen zur Mitgliedschaft in unserem Verein auch erfüllt. Daß sich aber derart erbärmliche Kreaturen finden, die sich nicht scheuen, ihren beabsichtigten Beitritt in einen solchen Verein unter Angabe derartiger Gründe anzumelden, hätte ich nie für möglich gehalten. Ich staune darüber, daß Menschen außerhalb der Stacheldrahtumzäunung so schlecht werden konnten, um ohne Scheu und Scham unumwunden derartige Beweggründe für ihre Handlungsweise offen einzugestehen.
Wir sind viel zu sehr österreicher, um den Namen dieses Mannes der öffentlichkeit preiszugeben oder ihn zu denunzieren. Sein verdientes Schicksal wird ihn auch ohne unser Hinzutun ereilen. Eins sei aber gesagt: Wir legen keinen Wert auf zahlenmäßige Stärke, wir verzichten auf Konjunkturritter und Opportunisten. Wir sammeln bei uns nur anständige Leute, die bereit waren und auch fernerhin bereit sind für unser Österreich bedenkenlos alles, wenn es sein muß, auch das Leben einzusetzen. Von Leuten aber, die nichts anderes im Sinne haben, als ihre Taschen zu füllen und ihre Gesinnung zu verkaufen, wollen wir schon gar nichts wissen. Noch weniger aber von Menschen, die infolge einer Fehlspekulation zu politischen Opfern gestempelt werden wollen. Wenn sie
bisher immer aufs falsche Pferd gesetzt haben, so sind sie nur Opfer ihrer Dummheit und ihrer niederen Denkungsart geworden.
Major Alfons Marincovich Obmann des Gründungsausschusses
Sein 60. Lebensjahr vollendet hat dieser Tage bei seinen Verwandten in Hofgastein der in Tirol in zahlreichen Gemeinden in guter Erinnerung stehende Bauernzeitungsredakteur der ersten Jahre nach dem ersten Weltkriege, Herr Hans Reinprecht. Durch eine Wahlperiode hindurch gehörte er als Christlichsozialer auch dem Höttinger Gemeinderate an, war auch ein eifriges Mitglied des Vereines der Kärntner in Innsbruck. Bis zum Jahre 1937 war er Redakteur des „Kärntner Tagblatts“ seiner Heimatstadt Klagenfurt, wo er bis zum heutigen Tage noch journalistisch auf dem Gebiete der Heimatkunde tätig ist.
SPORTUNDSPIEI
Handballspiel
Am Samstag, den 25. August, fand nach langer Pause wieder ein Handballwettspiel zwischen zwei Mannschaften der Tiroler Turnerschaft am Tivolisportplatz statt. Dieses schnelle und wendige Spiel, das früher von vielen Mannschaften betrieben wurde und jedesmal einen ansehnlichen Kreis von Zuschauern anlockte, wird sich bei richtiger Pflege bald wieder in Innsbruck eingespielt haben. Das Spiel endete 17:4 und war als erster Auftakt trotz mangelhafter übung als gut zu bezeichnen. Den Ausschlag haben die erfahrenen Spieler, die schon vor 1938 das Publikum erfreuten, gegeben. Ihre reife Taktik konnte von der jungen, frischen Mannschaft, die ihnen gegenüber stand, trotz größter Aufopferung nicht ausgeglichen werden. Bei Halbzeit stand es 5:1. Trotz sehr guter
Arbeit beider Tormänner fanden noch zwölf der rasanten und gut verteilten Würfe ihr Ziel im Tor der Jungen, während diese infolge der guten Abwehr und wohl auch der weniger kräftigen Würfe nur dreimal erfolgreich werden konnten. Trotz der über
das Propagandaministerium nicht unterlassen, die Schauspieler zu schikanieren. Da wir alle bei Alarm selbstverständlich bei unseren Angehörigen oder in unseren Notwohnungen bei dem letzten Rest unserer Habe sein wollten, ließen wir dem Publikum keine Zeit zu Beifallsäußerungen, sondern spielten einfach über den Applaus und sämtliche Lacher hinweg. Auf diese Art wurden wir eine ganze halbe Stunde früher fertig. Die meisten von uns hatten also noch Zeit, nach Hause zu kommen, wenn sie sich sehr beeilten und keinen Anschlußzug versäumten, da meistens schon Voralarm war.
Als die Reichstheaterkammer des Propagandaministeriums von der Tatsache, daß wir eine halbe Stunde früher, als erwartet, fertig waren, Wind bekam, setzte sie einfach den Beginn der Vorstellungen um genau eine halbe Stunde später fest. Infolge dieser menschenfreundlichen Maßnahme schaffte ich es meist nicht mehr bis zum nächsten sicheren Bunker. Einmal schlug eine Bombe in einer Entfernung von fünf Meter von mir ein, da ich wieder einmal keinen Bunker und auch keinen Keller in dem total ausgebombten Stadtviertel erreicht hatte. Ich wurde verschüttet, kam aber mit dem Leben davon. Trotzdem mußte ich auch am folgenden Tage die Hauptrolle in dem Lustspiel „Es fing so harmlos an“ spielen.
Mein Wunsch, in Deutschland gutes Theater zu spielen, war schuld daran, daß ich all dies Schwere erleiden mußte; denn, hätte ich im Jahre 1937 das wirklich verlockende Angebot der amerikanischen Filmgesellschaft „Metro=GoldwynMayer“ angenommen, dann wäre mir dies alles erspart geblieben. Aber ich wollte nun einmal in deutscher Sprache Theater spielen und dazu hätte ich jedes Jahr einen längeren Europaurlaub gebraucht Den aber konnte mir Mr. Ricci, der damalige Interessenvertreter der „Metro“ für Europa, nicht gewähren.
So kam es also, wie es kommen mußte, und Dr. Goebbels hat sich wirklich alle nur erdenkliche Mühe gegeben, mich für meine trotz allem nie
HEATER UND KUNST
Dienstag, 28. August
Theater
Landestheater, 18.00 Uhr: Tanzabend Harald Kreuzberg.
Tiroler Heimatbühne: „Schneeweißchen und Rosenrot“
Filme (Spielzeiten in Innsbruck 3, 5, 7 Uhr) Kammer: „Die gold. Stadt" (7 Uhr ausverkauft Triumph: „Schrammeln“. Zentral: „Orientexpreß“
Löwen: „Eine Nacht im Mai“
Hall: „Die goldene Stadt“. Fulpmes: „Rigoletto“.
Kufstein, Egger: „Die goldene Stadt“ Kusstein. Hirschen: „Philharmoniker“.
St. Johann: „Tosca“
Et
Erscheint in der
Schönherr= und Schnitzler=Aufführungen
Das Landestheater bringt im Laufe der Spiel zeit in dem Zyklus „Österreichische Dichter“ eine Reihe von Meisterwerken der Weltliteratur zu Aufführung, deren Wiedergabe in den letzten Jahren auf allen deutschen Bühnen von den sogenannten „Kulturträgern“ des nunmehr vergangenen Systems entweder generell verboten oder mit allen müglichen Mitteln hintertrieben worden war.
Am Beginn dieser neuen Schauspielreihe unsereLandestheaters stehen zwei Namen von hohem Klang: Der Wiener Dichter Arthur Schnitzler und Tirols größter Dramatiker Karl Schönherr.
In glanzvoller Besetzung mit Paula Wessely Gustav Waldau, Fred Liewehr und dem En semble des Theaters findet am Donnerstag, den 30. August, die erste Aufführung des Schauspieles in drei Akten „Liebelei“ von Schnitzler statt. Saptember folgt die Inszenierung von Schönherrfünfaktigem Drama „Der Weibsteufel“, wobei die drei Gestalten der Dichtung von Ilse Exl, Robert Pleß und Eduard Köck interpretiert werden.
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Die Spielleitung beider Aufführungen hat der bekannte Film= und Bühnenregisseur Leopold
Hainisch übernommen.
legenheit der alten Mannschaft war das Spiel
dauernd interessant und in vielen Phase ausgeglichen. Die Zuschauer sowie alle Freunde des Handballspieles werden sich freuen, heuer nach einige Begegnungen in immer reiferer Form ansehen zu können. Der Turnerschaft Tirols ist für den Anfang, der gemacht wurde, auf alle Fälle zu danken.
Turnerschaft Innsbruck
Alle Turnratsmitglieder werden auf die am Mittwoch, den 29. August, um 19 Uhr in der neuen Vereinskanzlei, Hofburg (rückwärts im Hofe) stattfindende Turnratssitzung aufmerksam gemacht.
Sportverein Hall—FC. Schwaz 3:1 (1:1)
Ein vom An= bis zum Abpfiff äußerst spannend und schönes Spiel, in dessen Verlauf die Spieler infolge der schlechten Bodenverhältnisse und der Schlüpfrigkeit ihr Außerstes einsetzen mußten. Die Schwazer, verstärkt durch zwei hervorragend spie lende Mitglieder der französischen Besatzungstruppen (Hierholzer Marcell und Mullor Piene), kamen durch einen Prachtschuß des ersteren in Führung. Durch einen Strafstoß konnten die Haller ausgleichen. In der zweiten Halbzeit waren es Bucher R. und Bucher Franz, die die Haller mit je einem prächtigen Köpfler in Führung brachten. Hauptsächlich verdanken die Haller ihren Erfolg dem unermüdlichen Verteidiger W. Schneider und dem die gefährlichsten Situationen meisternden Torhüter R. Bartel.
Das Spiel wurde in der zweiten Spielhälfte von einem Herrn der französischen Besatzungstruppen einwandfrei geleitet. So gelang es dem Sportverein Hall, seine im heurigen dritten Spiel (erstes 5:3 für Sportverein, zweites unentschieden) gegen den Sportklub erlittene Niederlage wieder auszugleichen.
Die Haller Jugend konnte ihr Spiel mit 9:0 (2 :0) für sich büchen. Die brenzlichste Situation rettete der Mittelläufer M. Mühlberger vor dem Haller Tore.
Fußball in Landeck
Der Sportverein Innsbruck weilte am Sonntag in Landeck und trug mit seiner Jugend und ersten Kampfmannschaft zwei Spiele gegen den dortigen SV. Landeck aus.
Im ersten Spiel konnte die Sportvereinjugend gegen eine körperlich überlegene zweite Mannschaft des SV. Landeck einen knappen 1:0. (0 : 0=)Erfolg erringen.
Im Hauptspiel um 14.30 Uhr gelang es dem Sportverein Innsbruck, nach einem harten und schnellen Kampf einen 4:2= (3 :1=)Sieg zu erringen. Torschützen: für Landeck: Zanger, für Sportverein: Ullmann, Mair. Fringer L. (2).
Ungarn gewann Fußball=Länderspiel
Innsbruck, 27. August. Der Fußball=Länderkampf Ungarn gegen Österreich in Budapest endete mit einem klaren 5:2 (2:0) =Erfolg der ungarischen Auswahl. Das Städtespiel gegen Budapest gelangte auf dem Rapidplatz zur Austragung und wurde von den Gästen 6:3 gewonnen. Die Wiener waren in beiden Begegnungen in ihrer Kondition den ungarischen Spitzenspielern unterlegen.
Neuer Leiter des Bundesdenkmalamtes in Wien
Wien, 25. August. Zum Leiter des Bundesdenkmalamtes wurde der langjährige Leiter des Denkmalamtes in Graz, Architekt Hofrat Alfons Quiquerxan=Beaujeu bestellt.
Eine mysteriöse Explosion
Wien, 26. August. Vor der Zentrale der kommunistischen Partei Österreichs in Wien ereignete sich eine bisher unaufgeklärte Explosion. Unter dem Pflaster des Gehsteiges explodierte eine Mine. Außer einem gerinmals erloschene Leidenschaft, in deutscher Sprache gen Sachschaden wurden keine weiteren Be
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