Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:8
- S.42
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Seite 2 Nr. 52
Tiroler Tageszeitung
Mittwoch, 22. August 1945
SAus ftadt und Land
Weißes Brot!
Weißes Brot! Mit Freudentränen seh ich darauf nieder,
Weißes Brot, und hoffnungszage Friedenslieder!
Der Hölle wilde Ausgeburt verschwunden, Endlich, endlich ist der böse Drache überwunden!......
Ja, weißes Brot und weißes Mehl! Wie ein Geschenk des Himmels wurde es in der Tat begrüßt nach dem jammervollen Einheitsmehl und Elendsbrot der letzten braunen Tage. Auch in Nauders, meinem lieben Heimatdorfe, wurde dieses Geschenk der Besatzung mit Dankbarkeit begrüßt und ein ganz alter Mann, der mit Behagen fast einen halben weißen Wecken in den Roggenkaffee brockte und mit Andacht verspeiste, sagte dabei: „Die Franzosa hoba schoa um 1703 die Leit weiJas Meahl göba!“ „Wieso?“ fragte ich. Da erzählte er mir folgende alte Geschichte:
Als damals die Franzosen aus der Schweiz gegen Nauders kamen, flüchteten die Bewohner des Dorfes in die nahe liegenden Wälder, in der sicheren Erwartung, daß ihre Häuser verbrannt, die Vorräte vernichtet und alles zerstört werden würde. Eine törichte Jungfrau hielt aber den Hunger nicht lange aus, sie schlich ins Dorf. Da sah sie beim „Wipfl“, der im Hause wohnte, das heute im Besitze der Handlung Moritz ist, im Hofe Fässer mit schönem, weißem Mehl, dabei stand ein Soldat und schöpfte gerade zum Kochen heraus. Sie, nicht lange überlegend, ließ sich vom Hunger treiben, lief straks hinein, hielt dem Soldaten schweigend die geöffnete Schürze hin. Der schaute überrascht das Mädchen an, sagte ebenfalls nichts, nahm den Schöpfer und gab dem törichten Ding
ein reichliches Maß in die Schürze. Sie nickte ein strahlendes „Vergelt"s Gott“ und lief wieder in den Wald. Dort rief sie atemlos ihrer Schwester zu: „Anna, Anna loof bis ins Wipfls Hof!“
Als die andern das weiße Mehl sahen und die etwas verworrene Erzählung hörten, packte sie die Neugierde und das Verlangen, so daß sie beschlossen, es ebenfalls so zu machen. Richtig, als der Hunger wieder die Oberhand gewann, das Mehl hatte für manche Brennsuppe gereicht, aber waren der Hungrigen zu viele, wagten einige den Gang! Gingen hinunter ins „Wipfls Hof“, hielten schweigend ihre geöffneten Schürzen den Soldaten hin, bekamen ebenfalls nach überraschten Blicken schweigend Mehl und liefen lachend und weinend in den Wald. So stillten die Franzosen in der wildesten Kriegszeit den Hunger der Flüchtlinge, die allmählich Vertrauen faßten. Heute, beim Anblick des weißen Brotes und Mehles, lebt die alte
Erzählung wieder auf und man sagt lachend: „Anna, Anna loof bis ins Wipfls Hof!“
Beide Bäcker sind nämlich Nachkommen des alten Wipfl=Bäck!
Anna Klapeer, Absam.
Wichtige Verlautbarung
des Landeshauptmannes Es mehren sich die Fälle, daß sich Personen als Beauftragte, Berater, Rechtsberater des Landeshauptmannes ausgeben und unter diesem Titel bei den Sicherheitsorganen, bei den Wohnbehörden oder Bezugscheinämtern irgend welche Sondervorteile zu erringen suchen. Alle Dienststellen werden angewiesen, solche Angaben grundsätzlich unbeachtet zu lassen. Irgend welche Empfehlungen für die Zuweisung von Wohnungen oder bezugscheinpflichtigen Waren oder für sonstige Sonderbehandlungen werden weder durch den Landeshauptmann noch durch andere Funktionäre der Landesregierung gegeben. Die Vorlage solcher Empfehlungen ist daher frei erfunden und nicht zu beachten.
Ration der Vollselbstversorger in der 4. Zuteilungsperiode
In der vom Landesernährungsamt für die 4. Zuteilungsperiode herausgegebenen Rationssatztabelle sind bei der Verbrauchergruppe „Vollselbstversorger“ Fehler unterlaufen.
Es werden abgegeben: Zucker auf Abschnitt 343, Salz auf Abschnitt 349, Einheits
seife auf Abschnitt 355, Waschpulver auf Abschnitt
Alt=Landeshauptmann
Dr. Josef Schumacher
Ehrenbürger von Unterinntaler Gemeinden
Aus Volders wird uns berichtet: Am Samstag, den 18. d. M., erlebte Volders eine herzerhebende Feier. Die Gemeinden Volders, Groß= und Kleinvolderberg nahmen die Gelegenheit wahr, den aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrten früheren Landeshauptmann von Tirol, Dr. Josef Schumacher, im Rahmen eines tirolischen Festabends herzlich zu begrüßen.
Dabei konnte ihm der Bürgermeister von Volders, Karl Schwarz, im Namen der vorerwähnten Gemeinden den Dank abstatten, den diese Ortschaften durch die Gemeindevertretung Volders im Jahre 1938 wegen der Verdienste geplant hatten, die sich Doktor Schumacher wegen seiner, besonders im Unterlande bekannten, volksverbundenen Haltung zur ortsansässigen Bauernschaft erworben hatte. Bürgermeister Schwarz eröffnete mit einer schlichten Ansprache den mit Stimmeneinhelligkeit gefaßten Beschluß wonach Landeshauptmann Dr. v. Schumacher zum Ehrenbürger der Gemeinden Volders, Groß= und Kleinvolderberg ernannt wurde.
Dieser Beschluß findet in der Bevölkerung, besonders in den Kreisen der bodenständigen Unterländer Bauern um so kräftigeren Widerhall, als ja allgemein bekannt ist, wie sehr sich der Gefeierte um die Belange der Tiroler Landwirtschaft gekümmert hat und welche aufrechte Haltung er trotz der ungerechtfertigten Verfolgungen durch das nationalsozialistische System auch die schweren Jahre über bewahrt hat. Dr. Schumacher nahm die Ehrung mit bewegten Worten an und versicherte, daß er sich auch zukünftig in besonderer Weise gerade der Tiroler Bauernschaft und nicht zuletzt den genannten Gemeinden verbunden fühlt.
THEATER UND KUNST
Mittwoch, 22. August
Theater
Landestheater 18.30 Uhr: „Das Land des Lächelns“.
Klingenschmidbühne (Laurinkino): 4, ½7 Uhr „Ein Blitz aus heiterem Himmel“. — Bauernkapelle Gundolf.
Filme (Spielzeit 3, 5, 7 Uhr)
Kammer: „Goldene Stadt“ (7 Uhr ausverkauft, Triumph: „Schrammeln“
Zentral: „Orientexpreß“.
Löwen: „Der ewige Klang“.
Hall: „. . . und die Musik spielt dazu.“ Kufstein, Egger: „Goldene Stadt“.
Kufstein, Hirschen: „Philharmoniker“.
chnitt 356.
Aufforderung
Alle tschechoslowakischen Staatsbürger, mit Ausnahme der gewesenen Sudetendeutschen und Ungarn, werden aufgefordert, sich bis 22. August im Büro des tschechoslowakischen Verbindungsoffiziers für Tirol und Vorarlberg in Innsbruck, Herrengasse 1, Zimmer 16, sofort zur Kontrolle zu melden, um damit den Vorschriften der französischen Besatzungsbehörde Genüge zu tun.
Inbegriffen sind auch diejenigen, die keine Absicht haben, heimgeführt zu werden. Bei diesen handelt es sich um Ergänzung der statistischen Angaben und Entlastung der Suchaktion nach tschechoslowakischen Staatsangehörigen im Auslande.
Tschechoslowakischer Verbindungsoffizier Lt. Z. Hora,
Hilfspolizeidienst
Am Freitag, 24. August, 19 Uhr im Musikvereinssaale Lieder= und Arienabend Rudol Christ. Vorverkauf an der Theaterkasse.
„Tiroler Heimatbühne", Volksspielhaus, Hötting, Schneeburggasse 31, bringt Samstag, den 25, und Sonntag, den 26 August, jeweils 14.30 Uhr als erste Märchenaufführung „Schneeweißchen und Rosenrot“, ein Märchenspiel von R. Brückner. — Sonntag, den 26. August, 18.30 Uhr abends gelangt das Volksschauspiel „Die Stoanhoferin“ des Innsbrucker Autors Max Achammer zur Aufführung. Kartenvorverkauf ab Mittwoch, den 22. August, täglich von 17—19 Uhr.
Klavier= und Rezitationsabend in Reutte
Wieder einmal nach langer Zeit hatte die Reuttener Bevölkerung Gelegenheit, am Donnerstag den 16. August, einen klassischen Abend zu besuchen. Prof. Hanns Wolf bot Werke von Beethoven, Chopin und Ravel dar. Besonders begrüß wurden vom Publikum, das sich übrigens recht zahlreich einfand, am Schluß die „Wasserspiele“ von Ravel. Zwischen den einzelnen musikalischen Darbietungen las Dr. Erwin Apel aus Werken von Goethe, Novalis, Hölderlin, Eichendorff, Heine, Mörike, Binding, Claudius u. a. Großer Beifall umrauschte den Dramaturgen, der sich mehrer Male bedanken mußte.
Richtlinien des städtischen Wohnungsamtes
Zur Aufklärung der Bevölkerung über die derzeitige Wohnungslage und über die Tätigkeit des Wohnungsamtes zur Behebung der Unterkunftsschwierigkeiten werden nachstehende Richtlinien mitgeteilt:
1. Infolge der Bedürfnisse der Besatzungsbehörden stehen augenblicklich frei verfügbare Wohnungen nur in einem außerst begrenztem Umfange zur Verfügung, es ist daher bis zur Abwanderung größerer Bevölkerungskreise aus Innsbruck mit einer Vergebung von Wohnungen nicht zu rechnen.
2. Der Abschluß von Mietverträgen über freiwerdende Wohnungen ist, wie bereits des öfteren verlautbart, an die Zustimmung des Wohnungsamtes gebunden. Nur die allerdringlichsten Fälle können auf Zuweisung einer freiwerdenden Wohnung rechnen.
3. Für die Zuweisung von Wohnungen und die Genehmigung von Mietverträgen kommen nur jene in Frage, deren Wohnung in Innsbruck zur Gänze zerstört ist, ferner solche, die aus zwingenden Gründen von auswärts nach Innsbruck zuzuziehen genötigt sind. In beiden Fällen ist Zuzugsgenehmigung erforderlich.
Endlich jene, deren Wohnung auch unter Zugrundelegung strengsten Maßstabes nicht meyr als ausreichend bezeichnet werden kann.
4. Alle jene, deren Wohnung nur für vorübergehende Zeit unbrauchbar ist (entweder durch Fliegerteilschäden oder durch Inanspruchnahme für die Bedürfnisse der Besatzungsbehörden), gelten nicht als Wohnungssuchende, sondern als Obdachlose. Ihre Wohnungsbedürfnisse können derzeit nur durch Einweisung in unterbelegte Wohnungen befriedigt werden.
5. Infolge des Mangels an freien Wohnungen ist die Erfassung aller unterbelegten Wohnungen und die Zuweisung in solche Wohnungen die einzige Möglichkeit, allen Obdachlosen zumindest eine Unterkunft zu gewähren.
6. Jeder Wohnungsinhaber, in dessen Wohnung nach den bisher verlautbarten Richtlinien noch überzählige Wohnräume sind, wird im eigenen Interesse durch rechtzeitige Aufnahme von Obdachlosen Zuwei
sungen durch das Wohnungsamt vermeiden. Er erweist dadurch nicht nur der Allgemeinheit, sondern auch sich selbst einen Dienst. Außerdem legt das Wohnungsamt auf reibungslose Verhältnisse zwischen dem Wohnungsinhaber und den aufgenommenen Abdachlosen das größte Gewicht und wird daher weitestgehend entgegenkommen.
7. Um die freiwillige Aufnahme von Obdachlosen möglichst zu erleichtern, ist dieselbe an keine Genehmigung gebunden, wohl aber ist nach der Aufnahme sofortige Anzeige an das Wohnungsamt erforderlich.
8. In diesen Fällen wird über Verlangen des Wohnungsinhabers vom Wohnungsamt eine Einweisung ausgestellt. Der Vorteil dieser Einweisung liegt darin, daß zur Beendigung des Wohnverhältnisses keine Kündigung und keine Inanspruchnahme des Gerichtes notwendig ist, sondern daß in begründeten Fällen, wie z. B. dringender Eigenbedarf, unleidliches Verhalten u. dgl., das Wohnungsamt die Einweisung aufheben wird, worauf die Wohnung in kürzester Frist zu räumen ist.
9. Durch Einweisungen wird das ursprüngliche Mietrecht nicht berührt. Es hat
daher, wenn nach eingeholter ZuzugsgenehWohnungsinhaber nach Inns
migung der Lehunge zarer. 2, H.
bruck zurückkehrt, jede eingewiesene Partei mit der Aufhebung der Einweisung zu rechnen und sich daher im eigenen Interesse um eine neue Unterkunftsmöglichkeit zu bemühen.
10. Da festgestellt wurde, daß in vielen Fällen die bisher bestehenden Vorschriften über Wohnraumlenkung nicht beobachtet wurden und insbesondere bei Wohnungserhebungen falsche Angaben gemacht wurden, wird in allen Fällen, in denen absichtlich oder in grobfahrlässiger Weise gegen Bestimmungen zur Regelung des Wohnungsmarktes verstoßen wurde, mit Geldstrafen in bedeutender Höhe vorgegangen werden.
11. Um die vorhandenen Wohnungsansuchen entsprechend bearbeiten zu können, kann das städtische Wohnungsamt bis Sonntag, den 25. August, ausschließlich nur dringende Unterkunftsfragen obdachlos gewordener behandeln. Vorsprachen von sonstigen Wohnungsansuchenden sind in dieser Zeit zwecklos.
Die Sicherheitsdirektion des französischen Militärgouvernements in Österreich gibt bekannt:
Für ein rasches und wirksames Einschreiten der Behörden in der Gemeinde Innsbruck wurde ein Hilfspolizeidienst mit Dienstbevordeten der französischen Polizei und mit österreichischen Polizisten gegründet.
Jede Person, ohne Nationalitätsunterschied, kann sofort diesen Dienst alarmieren, wenn Hilfe notwendig ist oder wenn es sich um schlimme Zwischenfälle handelt. Die unnötigen Herausforderungen werden streng bestraft.
In Notfällen, wenn es sich um schlimme übertretungen der Gesetze oder der Verordnungen handelt, ist man gebeten, die Polizei anzurufen und eine genaue Anschrift anzugeben. Anrufen:
Hilfspolizeidienst, Telephon: 61=61 Adresse: Maria=Theresien=Straße 18. Poste: 51.
Diese Hilfspolizeidienststelle wird 22. August ihre Tätigkeit aufnehmen.
ab
und Orgel der Propsteikirche
St. Jakob in Innsbruck
Anläßlich der Wiederherstellung der großen Orgel in der Hauptstadtpfarrkirche St. Jakob findet am Freitag, 24. August, halb 8 Uhr abends, in dieser Kirche ein Orgelkonzert mit Choreinlagen statt.
Die St.=Jakobs=Kirche ist am 16. Dezember 1944 von zwei Bomben schwer getroffen worden. Das Querschiff, in dem das Fernwerk der Orgel eingebaut war, wurde vollständig zerstort. Die Hauptorgel wurde schwer beschädigt. Der Pfarrchor St. Jakob war jetzt des Podiums, auf dem er wirkte, beraubt.
Noch während der Kriegsjahre bis zum Winter 1944, war es möglich gewesen, große kirchenmusikalische Werke herauszubringen, trotz großer Schwierigkeiten teils kriegsbedingter Natur, teils erwachsen aus einer geradezu unvernünftig feindseligen Haltung der hiesigen Gauleitung gegen alles, was mit Musikpflege in der Kirche zu tun hatte. Das Orchester hatte strenges Verbot, in der Kirche mitzuwirken. Es bedeutete ein Risiko für alle staatlich Angestellten, auf einem Kirchenchore mitzusingen usw. Daß trotzdem in diesen Jahren Werke wie die Johannespassion von J. S. Bach, das Requiem
von W. A. Mozart, Stabat mater von P. Cornelius, Graner Messe von Liszt, Messen von Haydn, Mozart, Bruckner usw. aufgeführt werden konnten, findet seinen Grund im erfreulichen Zusammenhalten des Chores, im getreuen Verbleiben eines Teiles der den staatlichen Zugriff weniger ausgesetzten Orchestermitglieder und endlich in der Munisi zenz einiger Kunstgönner, die es ermöglichten, daß das Orchester durch Mitglieder der Münchner Staatsoper ergänzt werden konnte.
Nach Kriegsende begrüßten wir an 29. Juni und 1. Juli wieder das städtlce Orchester bei zwei Aufführungen in der Spi
talkirche nach siebenjähriger Unterbrechung Krönungsmesse von Mozart am 1. Jun
Die
bildete den freudigen Auftakt für ein weiteres künstlerisches Zusammenwirken zwischen Pfarrchor und heimischem Orchester.
Die Hauptorgel wurde nach mühevoller Arbeit von der Orgelbauanstalt Karl Rei
nisch unter der technischen Leitung des In habers Hans Perchner (Steinach) tadellos
wiederhergestellt. Anläßlich dieses freudigen Ergebnisses erklingen in St. Jakob am Freitag, 24. August, halb 8 Uhr abends Orgel werke von J. S. Bach, Mozart, Reger. Der Chor singt zwei Chöre von Fr. Schubert und K. Koch. Bei ausgesprochen stürmischen Wetter kann das Konzert nicht stattfinden
Karl Koch.
Todesfall
In Innsbruck starb Josef Stengg, Tisch lergehilfe, 33 Jahre alt; Beerdigung am Donnertag, 4 Uhr, auf dem Pradler Friedhofe.
seues aus alrer Welt
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Österreichische demokratische Freiheitsbewegung (Widerstandsbewegung) sucht
1. Bilanzsicheren Buchhalter, zugleich Buchhaltungsvorstand, Einkäufer für Auslandsverkehr,
2. kaufmännischen Angestellten (Buchhalter),
3. Magazinverwalter,
4. 5 Arbeiterinnen und Packerinnen, 1 Vorarbeiterin, 5—8 Bergarbeiterinnen.
Es wollen sich in der Hauptsache Mitglieder der Widerstandsbewegung melden. Mitzubringen ist ein Lebenslauf und Zeugnisse. Vorstellung am Freitag, den 24. August, in der Geschäftsstelle der Landesleitung der Österr. demokr. Freiheitsbewegung Innsbruck, Museumstraße 21/I.
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Erscheint in erst keine
Deutsche Bergarbeiter streiken
Brüssel, 20. August. Wie Radio Brüssel am Sonntag bekanntgab, streikten die in den Bergwerken im Limburger Bezirk beschäf tigten deutschen Gefangenen mit der Be gründung: „Der Krieg ist aus, wir heim.“ Belgische Gefangenenwärter stellten die Ordnung wieder her und nach einigen Stunden war der Streik gebrochen.
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rascher und gr desto schneiler
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fehlen Maschinkräfte oder R. hate, oder es ten; Kohle ist jedoch ist gan
Wille diese
überwinden un werden. Viele bereits daran. Weg für ein Hemmnisse aus zu räumen, in andern, versät lich den Mut.
Um die Mög industrielle Um sung in wenig zulegen, habe ins Leben gerr alle einschläg auch alle gro bzw. Industri entsenden. Diträge und Ein Unternehmen wird von eine aus betrachtet prinzipielle te im Verein nis und werden.
Um die Ar bereiten, habe triebe Tirols Die meisten 12 schon ausführ ein lückenlose baurat und d den. Dieses von den Pros rem Lande un nen Fall den Vor= und Ha zen sind. Auf sich für jedes finden lassen Interesse und des rasch und der in den 2#
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Die Gaststätten in München
München, 20. August. 500 Gaststätten betriebe in München sind bereits wieder geöffnet und verabreichen täglich 100.000 Mittagessen. Weitere 500 Restaurants sind zwal beschädigt, können aber wieder instandgesetzt werden; mit ihrer baldigen Eröffnung kam gerechnet werden. Im Münchner Hotelge werbe ist die Lage weniger günstig. Die mei sten Hotels sind so schwer beschädigt, daß ihr Wiederaufbau auf längere Zeit hinaus un möglich ist. In der Zwischenzeit müssen Un terkunftsheime und Pensionen als Ersatz die nen. In den letzten Wochen konnten 45 sol cher Ersatzhotels in Betrieb genommen wer den.
übt Donner„r statt.
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achan ee tions la#itä.
Aburteilung umeriban:
Kanisch
Deutscher Düsenjäger in USA.
Dayton (Ohio), 21. August. Ein deu scher Jäger vom Typ 2621, ein Jagdflugzeug mit Düsenantrieb, das unversehrt in Hände der amerikanischen Armee gefallen ist, wird jetzt von den Technikern erprob und versucht.
storben. Dr